John Connolly - Das Portal der Dämonen/The Gates

  • Buchdetails

    Titel: Das Portal der Dämonen


    Band 1 der

    Verlag: cbj

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 321

    ISBN: 9783641060794

    Termin: August 2011

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

    84,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Das Portal der Dämonen"

    Dämonisch gut, höllisch rasant, teuflisch komisch Der 11-jährige Samuel ist ein ganz normaler Junge, na ja, vielleicht ein bisschen schlauer als der Rest, aber ansonsten alles im grünen Bereich. Bis, ja bis seinen gelangweilten Vorstadtnachbarn nichts Besseres einfällt, als mal eben ein wenig Dämonenbeschwörung zu üben. Das klappt dummerweise überraschend gut und nun sind die dämlichen Nachbarn nicht nur von Dämonen besessen, sondern diese fiesen Gestalten auch noch hinter Samuel und seinem Dackel Boswell her. Die waren nämlich unfreiwillige Zeugen als die Hobby-Satanisten das Portal im Universum auftaten, durch das der finstere Lord nun seine Voraustrupps in die Welt der Menschen entsendet. Tja und jetzt ist es also an Samuel, den Schlamassel wieder zu richten und den Untergang der Menschheit zu verhindern.
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  • Kurzbeschreibung (von amazon):


    Dämonisch gut, höllisch rasant, teuflisch komisch


    Der 11-jährige Samuel ist ein ganz normaler Junge, na ja, vielleicht ein bisschen schlauer als der Rest, aber ansonsten alles im grünen Bereich. Bis, ja bis seinen gelangweilten Vorstadtnachbarn nichts Besseres einfällt, als mal eben ein wenig Dämonenbeschwörung zu üben. Das klappt dummerweise überraschend gut und nun sind die dämlichen Nachbarn nicht nur von Dämonen besessen, sondern diese fiesen Gestalten auch noch hinter Samuel und seinem Dackel Boswell her. Die waren nämlich unfreiwillige Zeugen als die Hobby-Satanisten das Portal im Universum auftaten, durch das der finstere Lord nun seine Voraustrupps in die Welt der Menschen entsendet. Tja und jetzt ist es also an Samuel, den Schlamassel wieder zu richten und den Untergang der Menschheit zu verhindern.


    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 bis 12 Jahre


    Über den Autor ( von amazon ):


    John Connolly, geboren in Dublin, wurde weltweit berühmt durch seine »Charlie Parker«-Thrillerserie. All seine Romane stürmten die Bestsellerlisten und als erster Nichtamerikaner gewann er den Shamus Award. »Das Portal« ist sein erstes Kinderbuch.


    Zum Inhalt:


    Eigentlich hatte Samuel ja nur die Idee, Halloween ein paar Tage vorzuverlegen, um vor allen anderen da zu sein und somit mehr Süßigkeiten zu bekommen. Sein Nachbar, der seltsame Mr. Abernathy, findet den Einfall aber nicht so witzig und weist ihn ab. Kurz darauf beobachtet Samuel, wie seine Nachbarn in ihrem Keller ein seltsames Beschwörungsritual vollziehen, woraufhin mit ihnen eine eigenartige Verwandlung vonstatten geht.
    Zur selben Zeit ereignet sich in der Schweiz, im CERN, ein merkwürdiger Vorfall: Anscheinend hat sich ein Teilchen Materie aus dem Teilchenbeschleuniger gelöst und ist spurlos verschwunden, was ja eigentlich nicht möglich sein sollte.
    Samuel versucht natürlich, den Erwachsenen von dem zu erzählen, was er gesehen hat, aber da er ja nur ein Kind ist, glaubt ihm natürlich niemand, weder seine Mutter noch der Pfarrer des kleinen Städtchens. Die einzigen Verbündeten, die er hat, sind sein Dackel Boswell, seine Freunde Tom und Maria und ein Dämon namens Nurd. Mit diesen macht er sich auf in den Kampf gegen die Dämonen, die nach und nach durch ein Portal in unsere Welt gelangen und versuchen, diese zu zerstören.


    Meine Meinung:


    Normalerweise lese ich ja eher selten Kinderbücher. Nicht, weil sie mir nicht gefallen würden, sondern weil ich auch so schon viel zu viele ungelesene Bücher habe. Aber da John Connolly einer meiner Lieblingsautoren ist, führte an seinem Kinderbuch für mich natürlich kein Weg vorbei. Ja, und was soll ich sagen: Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. "Das Portal der Dämonen" ist so witzig geschrieben und bevölkert mit jeder Menge an skurrilen Figuren, dass es einfach nur einen Riesen-Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen.


    Allen voran ist Nurd zu erwähnen, ein verbannter Dämon, der ganz alleine mit seinem Diener Wermut in der Ödnis hausen muss, einem Ort, an dem es nichts gibt und wo es schrecklich langweilig ist. Nurd ist ein Dämon, der eigentlich gar nicht böse sein will, und der eher ängstlich ist. Als es den Dämonen gelingt, ein Portal zu unserer Welt zu öffnen, gelangt auch Nurd, eher zufällig, auf die Erde. Zuerst immer nur für kurze Zeit, und seine ersten Besuche hier sind eher von der schmerzhaften Art, z. B. als er von einem Lastwagen überrollt wird. Erst bei seinem dritten Besuch landet er in Samuels Zimmer und freundet sich mit ihm an.


    Auf ähnlich witzige Weise sind auch die meisten der anderen Dämonen dargestellt. Zwar sehen sie schon gruselig und erschreckend aus und sie verfolgen durchaus finstere Pläne, aber sie verhalten sich teilweise so trottelig, dass sie schon wieder liebenswert wirken. Wie z. B. die beiden, die in eine Halloweenparty hineinplatzen, sich freuen, dass sie unter Ihresgleichen sind und den Abend dann lieber Bier trinkend und Lieder singend an der Bar verbringen, als sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen.


    Natürlich gibt es in dem Buch auch wirklich böse Dämonen, die hinter Samuel her sind und ihn bedrohen. Aber auch dies ist so geschildert, dass Kinder es vielleicht gruselig finden werden, aber nicht so, dass sie davon Albträume bekommen.


    "Heftigste Lachattacken garantiert: Niemand bringt Teilchenphysik, Gottesbeweise, letzte Fragen der Philosophie und haarsträubende Fantasy-Action so komisch rüber wie John Connolly." (Berliner Kurier )


    Dieses Zitat kann ich so nur unterschreiben. Wie John Connolly in seinem Buch z. B. die Funktionsweise des Teilchenbeschleunigers im CERN erklärt, oder auch das gelegentlich etwas eigenartige Verhalten der Erwachsenen, das hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.


    Samuel, die Hauptfigur des Buches, ist so liebenswert, dass ich ihn gleich gern hatte. Ich denke, dass auch Kinder, die das Buch lesen, sich mit ihm identifizieren können, denn Samuel ist ein ganz normaler, eher ruhiger Junge - manchmal nur vielleicht ein wenig traurig, weil seine Eltern sich getrennt haben. Und als es dann an ihm ist, die Welt zu retten, entpuppt er sich als einfallsreich und sehr mutig, genau wie seine beiden Freunde Tom und Maria und wie sein Dackel Boswell, der mit seinem Herrchen all die Abenteuer durchsteht, und der Samuel so sehr liebt, dass er ihn sogar gegen einen riesigen Dämon zu verteidigen versucht.


    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber das Ende machte dann doch Hoffnung auf eine Fortsetzung. Zu meiner Freude habe ich entdeckt, dass es im Original schon einen zweiten Teil gibt. Ich hoffe, dass der dann auch übersetzt wird, denn ich würde zu gerne wissen, wie es mit Samuel und Boswell und all den anderen weitergeht.


    Fazit:


    "Das Portal der Dämonen" ist ein spannendes und zugleich unglaublich witziges Buch, das mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Auch die bösen Dämonen sind so geschildert, dass sie zwar schon gruselig wirken, aber doch eher auf eine kindgerechte Art und Weise. Und die Erklärung von wissenschaftlichen Fakten erfolgt in dem Buch so, dass Kinder sie sicher gut verstehen und ihren Spaß daran haben werden.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können."
    (Aus "Die Herren von Winterfell" von George R. R. Martin)


    :study: "Auris - Die Frequenz des Todes" von Vincent Kliesch

    Einmal editiert, zuletzt von Solitude ()

  • Hier ist noch die Original-Ausgabe:

    "Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können."
    (Aus "Die Herren von Winterfell" von George R. R. Martin)


    :study: "Auris - Die Frequenz des Todes" von Vincent Kliesch

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