Fred Dietrich: Einbruch ohne Gewinn

  • Beim Juwelier Olivet wird eingebrochen – eine Sensation in der fiktiven französischen Kleinstadt Partout. Die gestohlenen Klunker sind viel Geld wert. Der zwölfjährige Marcel ist verzweifelt, als sein großer Bruder Charles des Diebstahls verdächtigt und verhaftet. Ihre Eltern sind tot, Marcel hat somit niemanden mehr. Ist Charles wirklich der Täter? Kommissar Baudin muß sich doch sehr anstrengen, um den wirklichen Täter auf die Schliche zu kommen.

    Das Buch bietet gute Unterhaltung für Kinder. Die Handlung ist einfach gestrickt. Ausgehend von der geringen Anzahl an Personen, die in dem Buch vorkommen, ist die Geschichte auch ein wenig vorhersehbar und die Lösung nicht unbedingt überraschend. Die Personen sind einfach gestrickt – der besorgte kleine Bruder, der dumme und ungeschickte Dorfpolizist, der gütige Kommissar auf der Hauptstadt und die einfältige, leicht von materiellen Dingen zu beeindruckende Freundin seien hier als Beispiele genannt. Am Ende des Buches gibt es noch ein kleines Glossar. Es erklärt dem jungen Nachwuchs-Krimiliebhaber kriminalistische Fachbegriffe.

    In den 1970er Jahren hatte der Schneider-Verlag einen guten Ruf, was Kinder- und Jugendliteratur anbelangt. Bücher wie dieses belegen, warum.



    Der Franz Schneider Verlag ist ein Verlag, der seinen Schwerpunkt im Druck und Vertrieb von Kinderbüchern hat.Der Verlag wurde am 1. April 1913 von Franz Schneider in Berlin gegründet. Er wurde seit 1964 von seinem Sohn Franz-Joachim Schneider († 2008) als Familienbetrieb weitergeführt.1953 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach München. Im Jahre 1985 kam dann die nächste große Veränderung. Der Verlag wurde an die dänische Unternehmensgruppe Egmont verkauft. 2003 übernahm die Verlagsgesellschaft Köln den Vertrieb und Verkauf. Hauptstandorte der Geschäftstätigkeit sind seitdem Köln und München.


    Bekannte Buchreihen waren beispielsweise die Hanni-und-Nanni-Serie für Mädchen und die Burg-Schreckenstein-Serie für Jungen.