Edgar Wallace: Der Derbysieger

Der Derbysieger

3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: tredition

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 188

ISBN: 9783847237075

Termin: März 2012

  • Edgar Wallace: Der Derbysieger; Wilhelm Goldmann Verlag ohne Jahresangabe; 166 Seiten; ISBN: 3-442-00242-7



    Die Geschichte nimmt im Spielkasino von Monte Carlo in Monaco ihren Anfang. Als der Engländer John Pentridge dort große Summen verliert, wird er diskret hinauskomplimentiert. Damit nimmt eine Geschichte ihren Verlauf, in der es um Mord, Diebstahl, Betrug beim Pferderennen, die Suche nach einer lange vermißten Schwester und viele andere Kleinigkeiten geht.

    Hier liegt eine jener Geschichten vor, wie sie für Edgar Wallace so typisch sind. Die vorliegende Geschichte ist zwar unterhaltend, aber wirkt auch ein wenig diffus.

    Die Handlung spielt im Ganovenmilieu. Scotland Yard fehlt hier völlig; der verliebte Inspektor, dem es gelingt, einen verzwickten Kriminalfall zu lösen, gibt es zwar nicht. Der halbseidene Adelige kommt aber genauso vor wie der dubiose und auch sehr reiche Geschäftsmann aus Rumänien und die junge, hübsche Bürokraft, die nichts von ihrer familiären Herkunft weiß.

    Das Ende geht dann sehr rasant. Da wird eine Ehe auf nicht ganz legale Art und Weise geschlossen. Ausgleichende Gerechtigkeit kommt hinzu: Der vermeintliche Ehemann stirbt noch in der Hochzeitsnacht.

    Die Geschichte ist einfach ist nur auf spannende Unterhaltung ohne jeglichen Tiefgang angelegt. Charaktere werden nicht sehr sauber geschrieben. Mit der genauen Beschreibung eines Ortes hat sich Wallace nie aufgehalten, so daß Flair nicht so leicht aufkommt.

    Ist diese Geschichte schon verfilmt worden? Keine Ahnung. Das vorliegende Buch gehört bestimmt nicht zu den bekanntesten Geschichten von Edgar Wallace. Die Geschichte wirkt etwas sprunghaft und unausgeglichen, als daß sie wirklich überzeugen würde. Ein Buch wie dieses eignet sich eigentlich nur für Leute, die als Fans das Gesamtwerk kennen möchten.

  • Das mit der ISBN stimmt zu meinem Leidwesen. Ich habe nämlich noch einige "ältere" Titel von Wallace, über die ich schreiben kann. Die stammen, soweit ich es mitbekommen habe, noch aus den `50er Jahren, als es bekanntlich noch keine ISBN gab. Mal sehen, was ich damit mache.