Gena Showalter - Die Herren der Unterwelt 01: Schwarze Nacht

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  • Einst dienten die tapferen Lords der Unterwelt dem Gottkönig. Ein Zwist aber führte dazu, dass die zwölf Ritter mit einem Dämon bestraft wurden, den sie jeden Tag aufs Neue zu bezwingen haben ...Die junge Wissenschaftlerin Ashlyn Darrow ist verzweifelt: An jedem Ort hört sie alle Gespräche, die je dort stattgefunden haben. Und sie weiß: wenn, dann können ihr nun die Lords der Unterwelt helfen. Auch auf die Gefahr hin, von den Unsterblichen getötet zu werden, wagt sie die Reise zum Haus der Verdammten - und trifft in den Wäldern vor den Toren Budapests auf Maddox, den Hüter des Dämons der Gewalt. Zum ersten Mal verstummen alle Stimmen in ihr.Auch Maddox spürt sofort den unwiderstehlichen Reiz der jungen Amerikanerin. Doch er darf seinen Gefühlen nicht nachgeben, denn das Böse in ihm ist unberechenbar. Ein jahrtausende alter Kampf entflammt von Neuem: gegen den inneren Feind, und gegen den äußeren, der Ashlyns Spur verfolgt hat. Beide wollen nur eins: töten! Maddox' und Ashlyns Schicksal scheint besiegelt.
    Der Auftakt der Reihe um "Die Herren der Unterwelt" besitzt eigentlich alles, was ein Buch dieses Genres benötigt, um ein echter Pageturner zu werden. Es lässt sich sehr treffend mit diesem drei Worten beschreiben: spannend, romantisch und leidenschaftlich. Doch man muss dieses Buch selber gelesen haben, um diesen Sog zu verspüren. Die Handlung ist spannend konstruiert und besitzt Elemente der griechischen Mythologie, die sich in den Folgebänden fortsetzen wird, da bestimmte Handlungsstränge noch nicht zu Ende sind. Neben diesem Handlungsstrang liegt das eigentliche Hauptaugenmerk auf dem Fluch der 12 Krieger, sowie der Beziehung zwischen Maddox und Ashlyn. Diese Beziehung ist so eindrucksvoll und romantisch geschildert, dass der Leser selbst das gewisse Kribbeln im Bauch verspürt. Natürlich geht es in "Schwarze Nacht" auch sehr leidenschaftlich zu, wobei die Liebesszenen stets ästhetisch zu lesen sind.
    Jeder einzelne der im Buch beschriebenen Charakter wurde einzigartig und facettenreich gestaltet. Das Leid, das die Krieger aufgrund ihres Fluches tagtäglich erfahren, wird authentisch geschildert und lässt den Leser an ihrem Leid teilhaben, aber auch an ihren positiven Gefühlen. Ashlyn und Maddox sind ein tolles Paar, das sich prima ergänzt.
    Die Autorin besitzt eine tolle Art zu schreiben; locker, leicht und lebendig. Man ist ab Seite eins durchgehend bis zum Ende gefesselt, da man stets wissen will, wie es weitergeht. Die etwas über 400 Seiten lassen sich sehr gut weglesen und machen viel Lust auf die weiteren Bände dieser tollen Reihe.

  • Eine sehr gute Rezension! :thumleft:
    Ich habe das Buch letzte Woche gelesen und war sofort gefesselt. Inzwischen ahbe ich einige Romane aus diesem Genre gelesen, aber nicht jedes ist fesselnd. Die Autorin heir hat aber eine gute Art zu schreiben und einen Sinn für Humor, der mir sehr gefällt. Ich bin neugierig auf die nächsten Teile und werde sie mir sehr bald zulegen. :)

    "There are many reasons why novelists write – but they all have one thing in common: a need to create an alternative world."
    - John Fowles -


    :study:2020 - 139 Bücher / 54.169 Seiten

    :study:2019 - 114 Bücher/ 44.897 Seiten

    :study: 2018 - 124 Bücher / 44.801 Seiten

    :study:2017 - 100 Bücher / 34339 Seiten

    :study: 2016 - 73 Bücher / 30013 Seiten
    :study: 2015 - 63 Bücher / 21176 Seiten
    :study: 2014 - 36 Bücher / 13286 Seiten
    :study: 2013 - 30 Bücher / 8625 Seiten



  • Einst beschützten Krieger die Griechischen Götter, doch als eine Frau, Pandora, zur Wächterin der Büchse ernannt wird, die die Geisel der Menschheit enthält ändert sich alles. Mehr als gekränkt darüber von den Göttern übergangen zu sein entwenden die Krieger Pandora die Büchse und lassen die Dämonen frei. In dem darauf folgendem Tumult wird Pandora getötet und die gestohlene Büchse geht verloren. Als Strafe der Götter müssen die Krieger fortan einen Dämonen in sich tragen. So werden Gewalt, Tod, Schmerz, Wut, Seuche, Sex, Misstrauen, Lüge, Zweifel, Niederlage, Elend, Katastrophe und Geheimnisse ein Teil jener Männer die sich im folgenden nach einem Streit in zwei Gruppen aufteilen und sich neben den Dämonen auch mit einer Gruppe Jägern, ihr unsterblichen Leben herumschlagen müssen.


    Nach Jahrhunderten trifft Ashley, die die Gabe hat Uralte Gespräche zu hören, auf Maddox der den Dämon der Gewalt in sich trägt. Wundersamerweise verstummen die Stimmen in seiner Gegenwart. Und so beschließt Ashley bei ihm zu bleiben, auch wenn ihm das nicht passt. Er bringt sie auf die Burg zu seinen 5. Gefährten um zu überlegen was er tun soll. Während Madox sich gegen seinen Dämon währt fühlt auch er sich zu der jungen und zierlichen Frau hingezogen. Doch dann holt die Krieger die Vergangenheit ein, neue Gebieter und neue und alte Feinde tauchen auf. Und plötzlich ist nicht nur das Glück von Ashley und Maddox in Gefahr, sondern das aller Krieger.


    Nach langen hin und her, habe ich mich nun doch entschlossen "Herren der Unterwelt" eine Chance zu geben. Nachdem mich die Novelle "Tempt Me Eternally" aus Genas Alien Huntress Reihe sogar nicht begeistern konnte, sie sogar zu den schlechtesten Geschichten zählt die ich je gelesen habe, war ich eigentlich mit der Autorin durch. Doch wie es nun mal so ist sieht man sich ja immer zweimal im Leben und so verdanke ich Kresley Cole das ich es doch noch gewagt habe. Denn es steht schon seit geraumer Zeit das Gerücht im Raum das es ein Crossover von "Die Herren der Unterwelt" und der "Immortal After Dark" Reihe geben soll.


    Überrascht hat mich die Tatsache das "Die Herren der Unterwelt" ursprünglich eine Trilogie werden sollte. Dies war mir bisher nicht bekannt und erklärt im Nachhinein so einiges. So wird der Leser schon im 1. Band mit einer Menge Informationen überflutet, die eigentlich schon alles wichtige Verraten was für die Handlung wichtig ist. Wer die Krieger sind, warum sie verflucht sind, wer ihre Feinde sind, was wichtiges in naher Zukunft passieren wird etc. Mir war es zu viel um ehrlich zu sein und auch bei einer Trilogie wünsche ich mir das doch eher anders. Auch das die Liebesgeschichte des 2 Paares hier schon mehr als anfängt fand ich störend. Etwas verwirrt hat mich auch das die Jäger bis zum Schluss nicht kapiert haben das sie sich bei dem Träger der "Krankheit" angesteckt haben, war irgendwie unlogisch. Immerhin jagen sie die Dämonen schon seit Jahrhunderten.


    Was die Liebesgeschichte von Madox und Ashley angeht die fand ich schön aber nicht wirklich besonders, immer wenn es romantisch wurde, wurde zu einer anderen Handlung übergegangen und umgekehrt. Nach dem 1. Drittel musste ich mich regelrecht zwingen weiterlesen, zum Glück wurde es zum Ende hin doch noch besser und spannender. So bleibt besonders Ashley eher blass und "die Simmen" die sie hört, zunehmend zweitrangig. Schade eigentlich, ich hätte gerne mehr von ihr erfahren.


    Fazit: Der 1. Teil der "Die Herren der Unterwelt" konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, auch wenn die Charaktere sympathisch waren und es zum Schluss doch noch mal spannend wurde. Auch die Grundidee ist klasse. Und obwohl ich nicht mit Sicherheit sagen kann ob oder wann ich weiterlesen werde, kann ich den 1. Teil durchaus empfehlen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Gelesene Bücher 2015: 73 :mrgreen:
    Gelesene Bücher 2016: / Kann mich nicht erinnern O:-)
    Gelesene Bücher 2017: 121 :wink:
    Gelesene Bücher 2018: 78 :(

    Gelesene Bücher 2019: 119 :wink:

    Gelesene Bücher 2020: 121 :wink:

    Gelesene Bücher 2021: 27~ :study:

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