Deutscher Buchpreis 2012

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  • Auch in diesem Jahr wird der Deutsche Buchpreis verliehen


    Am 15. August 2012 hat die Jury 20 Romane für die longlist nominiert:


    1. Ernst Augustin: Robinsons blaues Haus (C. H. Beck, Januar 2012)
    2. Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp, Februar 2012)
    3. Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend (Knaus, August 2012)
    4. Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach, Ja-nuar 2012)
    5. Rainald Goetz: Johann Holtrop (Suhrkamp, September 2012)
    6.Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (Hanser, Februar 2012)
    7.Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt.Berlin, November 2011)
    8. Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen (Frankfurter Verlags-anstalt, September 2012)
    9. Germán Kratochwil: Scherbengericht (Picus, Februar 2012)
    10.Ursula Krechel: Landgericht (Jung und Jung, August 2012)
    11. Dea Loher: Bugatti taucht auf (Wallstein, März 2012)
    12. Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss (Diaphanes, März 2012)
    13.Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische (Piper, Mai 2012)
    14. Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (Luchterhand, August 2012)
    15. Michael Roes: die Laute (Matthes & Seitz Berlin, September 2012)
    16. Patrick Roth: Sunrise (Wallstein, März 2012)
    17. Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez (Galiani Berlin, Februar 2012)
    18. Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp, September 2012)
    19. Stephan Thome: Fliehkräfte (Suhrkamp, September 2012)
    20. Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes (Suhrkamp, August 2012)



    Am 12. September 2012 wird die shortlist veröffentlicht , die Preisverleihung selbst findet am 08.Oktober 2012 statt.


    Liebe Grüße

  • Danke Conor. Das ist ja interessant. Einiges kenne ich, einen Teil aber auch noch nicht.
    Liebe Grüsse
    Jutta

    :study: Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker









    Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen des Wortes.

  • Einiges kenne ich, einen Teil aber auch noch nicht.


    Ich kenne kein einziges Buch davon, das zeigt wieder mal, wie absonderlich mein Leseverhalten offensichtlich ist...

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • 7.Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt.Berlin, November 2011)

    Das Buch kenne ich in sofern, dass ich es gerne lesen möchte... Aber alle anderen kenne ich so auch nicht

    SuB: 19 Print / 10 Ebooks (Start 2020: 20/10)


    2021

    :study: 1 / 320

    :musik:0



    2020: 35 / 11712 (abgebr. 2)

    2019: 55 / 16541 (abgebr. 2)

    2018: 38 / 13265 (abgebr. 5)

    2017: 16 / 7571 (abgebr. 2)
    2016: 29 / 7832
    2015: 40 / 8916 (abgebr. 1)

  • Danke, Conor,


    für die Liste. Es freut mich, dass Herrndorfs Sand nominiert wurde. Das war bisher in diesem Jahr eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Es hat einfach alles: sprachlich extrem gut, es erscheint mir sehr intelligent, ein fantastisch guter Aufbau, spannend, witzig, ohne trivial zu sein (das habe ich schon daran gemerkt, dass ich an manchen Stellen nicht wusste, ob ich da nun lachen durfte oder nichte 8-[ ), im Gegenteil: Herrndorf kritisiert schonungslos, und zwar auf eine beinahe neuartige Art - ich finde es gut in einem Buch, wenn man nicht sofort weiß, ob manche Stellen jetzt ernst gemeint sind oder nicht - da wird man praktisch zum Nachdenken gezwungen. Beim Lesen von Sand dachte ich mehrmals, dass das wieder mal ein Buch ist, in dem die deutsche Literatur nicht immer auf der Stelle trippelt, sondern Herrndorf hat sich mal wirklich was getraut, und das Ergebnis ist absolut lesbar. :applause:
    Und dann war das auch noch Dein Tipp, Conor - also nochmal Danke. :applause:


    Da ich aber alle anderen Bücher (bisher) nicht kenne, und bei den meisten wird es wohl auch so bleiben, kann ich nicht beurteilen, ob noch bessere in der Liste stehen. Ich würde mir aber wünschen, dass diesmal ein Buch gewinnt, das sich nicht immer nur auf den bereits ausgelatschten Pfaden (z.B. der Kritik an einem nicht mehr existenten Regime) herumbewegt; es sollte für mich ein Buch sein, das nicht so betont auf Punkten aufbaut, die bekannterweise bei Kritikern gut ankommen, das erschien mir z.B. so offensichtlich bei Kleebergs Das amerikanische Hospital: Kritik am Irakkrieg, Aufzeigen von direkten und Folgeschäden, dem erschreckenden Tod, außerdem die Trostlosigkeit einer Frau, die keine Kinder bekommen kann - alles tolle, ernsthafte Punkte, aber ich empfand es letztendlich wie einen verkrampften Versuch, all diese Punkte irgendwie in einer zusammenhängenden Geschichte unterzubringen. Das ist Ruge mit seinen In Zeiten des abnehmenden Lichts sicherlich viel besser und spielerischer gelungen. Aber für dieses Jahr würde ich mir wünschen, dass man dem Gewinnerbuch anmerken kann, dass für den Autor das kompromisslose Erzählen seiner Geschichte, und zwar in einem individuell geprägten Stil, für ihn im Vordergrund stand, und nicht die Erfüllung von Kritikpunkten für die Jury.


    Das ist nur meine persönliche Meinung, da kann man sicher auch anders drüber denken ...

    » Unexpected intrusions of beauty. This is what life is. «


    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog


  • Ich kenne kein einziges Buch davon, das zeigt wieder mal, wie absonderlich mein Leseverhalten offensichtlich ist...

    So sieht es bei mir dann auch aus :lol: Und von den Autoren hab ich auch noch nie was gehört.

    Tränen haben etwas heiliges, sie sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
    Sie sind Botschafter überwältigender Trauer und unaussprechlicher Liebe.

    :love:
    -Washington Irwing-




  • Da bin ich aber beruhigt. Mir geht es nicht anders. 8)


    Ihr seid nicht alleine, ich habe auch von noch keinem der Bücher was gehört. 8)

    :study: Die Shannara Chroniken - Elfensteine - Terry Brooks
    2016 gelesen: 20
    Aktueller SuB: 248




  • Ich hab es auch grad gehört, mir persönlich sagen allerdings weder das Buch noch die Autorin etwas 8-[

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: Charles Dickens - Hard Times

    :study: Neil MacGregor - Shakespeares ruhelose Welt


  • Ich hab es auch grad gehört, mir persönlich sagen allerdings weder das Buch noch die Autorin etwas 8-[

    Mir auch nicht, aber das muss nichts heißen, weil ich einen etwas anderen Lesegeschmack habe. Auch die anderen nominierten Bücher waren/sind mir unbekannt.
    Aber der Preis ist eine einzige Unverschämtheit. :thumbdown:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Eine einzige Unverschämtheit ? Wie meinst Du das ? ?(

    "Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl wenn er die Umstände so viel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt."

    (Johann Wolfgang von Goethe in "Wilhelm Meisters Lehrjahre")

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