selbstgeschriebene Gedichte/ Geschichten...

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  • Hallo, ich bin auch neu hier und bin von euren Gedichten fasziniert. Darum habe ich Mut gefasst und stelle nun auch ein Gedicht von mir rein. Über konstruktive Kritik würde ich mich freuen! :)



    Unbenannt


    Freunde für´s Leben


    Das Versprechen gegeben


    Ich halte Dich



    Geschwebt und geflogen


    In den Himmel gehoben


    Ich halte Dich



    So schnell gefallen


    Durch Wolken die wallen


    Ich halte fest



    Du drehst Dich um


    Siehst mich an, bleibst stumm


    Ich halte fest



    Du löst meine Hand


    Bist mir unbekannt


    Du läßt los



  • Hey bin auch neu hier :D und finde dein Gedicht gut und fand es interessant zu lesen was andere so denken und auch alle anderen fand ich gut die ich bisher gelesen habe, :thumright: :applause: hab mir gedacht ich stell auch mal eins von mir rein und würde mich natürlich auch über ehrliche Kritik freuen. Danke!


    Also:

    Manchmal Wünschte ich


    Manchmal wünschte ich ich wär nicht so wie ich bin
    Manchmal wünschte ich ich könnte
    Manchmal wünschte ich ich wollte
    Manchmal wünschte ich ich hätte


    hätte mehr Mut zu leben
    hätte mehr Mut zu sprechen
    hätte mehr Mut zu sein
    hätte mehr Mut zu fühlen


    manchmal wüschte ich ich könnte dem Alltag entfliehen
    stände über allem und könnte vergessen, nur ein manchesmal


    wünschte ich, das sich nicht alles Verliert
    wegen mir
    wünschte ich, das nicht alles gefriert
    wegen mir


    Wünschte ich


    hätte mehr Kraft zu leben
    hätte mehr Kraft zu sprechen
    hätte mehr Kraft zu sein
    hättte mehr Kraft zu fühlen


    und manchmal wünschte ich ich könnte sehen,
    sehen wie schön das Leben ist
    doch das kann ich nicht!


    Und es ist meine Schuld nicht,
    die Schuld trifft nur dich!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wörter füllten die Nacht wie der Duft unsichtbarer Blüten.:flower:
    (Cornelia Funke)

    Einmal editiert, zuletzt von Mrs. Sandman ()

  • Ich habe mich mal an einem Wintergedicht versucht. Allerdings entstand dieses Gedicht im Sommer! Daher nenne ich es:


    Wintertraum

    Sehnsucht
    Nach dem Schnee
    Düfte
    Von Mandel und Konfekt
    Blicke
    Von den weißen Feen
    Welche tanzen mit dem Wind

    Am Fenster stehen
    Tannen sehen
    Knistern im Kamin
    Das Holz es singt und pfeift
    Mäntel ziehen ihre Bahnen
    Durch Straßen hell vom Schnee
    Doch alles noch so fern

    Das Lied des Sommers
    Es zieht noch durch die Welt
    Wärmt unsere Hülle
    Doch nicht unser Gemüt
    Gedanken sind abgelenkt
    Durch Spaß auf Wiese und den Seen
    So dass wir nicht sehen


    Die Schönheit hinter der Fasad
    Tief im inerrn dieser Welt
    Eine schöne Frau
    Geschminkt mit weißer Farb
    Und ein Parfüm
    Wie Marzipan so zart
    Und durch ihren Kuss
    Die Seele zu neuem Leben erweckt






  • Aus gegebenem Anlass:


    Hinfort mir Dir, oh Winter


    Nun hängt er mir zum Hals heraus,
    der olle Winter, welch ein Graus,
    denn vor der Tür da liegt noch Schnee,
    dabei hätt' ich jetzt lieber Klee.


    Die Schuhe, die sind voller Matsch,
    bei jedem Schritt, da macht's Pitsch Patsch,
    Und meine Füsse werden nass,
    egal auf Strasse oder Gras.


    Die Strassen, die sind eklig glatt,
    auch wenn man Winterreifen hat,
    man rutscht ganz einfach immer aus,
    am besten wär's man blieb zu Haus.


    So langsam könnt' es wirklich sein,
    dass er beginnt, der Sonnenschein,
    und all die weisse Scheisse taut,
    und Blümlein spriessen, wo man schaut.


    Es wär so schön, doch leider spricht,
    ganz anders doch des Wetters Bericht,
    auch in den nächsten Tagen noch,
    Schnee, Nebel und so gar kein Hoch.


    Ich sehn' mir so den März herbei,
    und hoff' dann nur auf dreierlei,
    den Sonnestrahlen genug Kraft,
    dass es das weisse Zeug wegrafft,
    und Wärme in der Frühlingszeit,
    und dass es bitte NICHT mehr schneit!


    by Lesley :mrgreen:

  • Hallo liebe Community,
    wir alle sind leidenschaftliche Leser, das dürfte klar sein. Doch mir macht nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben längerer Texte Spaß, weswegen ich schon einige Kurzgeschichten verfasst habe. Die neueste davon - "Alfred und die Abluft" - veröffentlichte ich bereits in einem anderen Forum, wo sie regen Anklang fand.


    Kurz zum Inhalt:
    Die Geschichte handelt von Alfred, der seit seiner frühen Jugend eine sonderbare, wohl einzigartige Sucht hat: Abluft. Das, was an den Rückseiten von Gebäuden aus schmutzigen Rohren kommt, oder in Kaufhäusern pausenlos durch Rohre nach Außen transportiert wird, ist für ihn ein Hochgenuss. Seit Jahren treibt ihn das Verlangen nach Abluft dazu, in Kaufhäusern oder in Restaurants an Rohren zu schnüffeln. So beginnt auch die Geschichte.
    Wieder einmal steht Alfred vor einem Kaufhaus und wartet darauf, dass der stetige Menschenstrom im Eingangsbereich abebbt, damit er sich in den muffigen Luftvorhang an den Türen stellen kann...
    Doch spontan ändert er sein Vorhaben und schleicht sich durch einen Hintereingang in einen Wartungsbereich des Gebäudes, der menschenleer ist. Hier, wo keine Verschalung die unschönen Rohre und Kabel zu kaschieren versucht, erhofft er sich freien Zugang zu der verbrauchten Kaufhausluft. Immer tiefer dringt er in das Netz aus Korridoren vor - bis in den Keller, da er dort einen zentralen Knotenpunkt des Belüftungssystemes vermutet.
    Doch es kommt alles anders als geplant - zusehends wird ihm mulmiger, da er sich zu verirren droht.
    Ein psychedelischer Trip durch eine surreale, unterirdische Umgebung aus Beton, Licht und Wahnsinn beginnt. Die Grenzen zwischen geistigem Rauschzustand und Realität verschwimmen, denn real ist letztendlich nur die Sucht...


    Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es etwas Vergleichbares noch nie gegeben hat - zumindest ist es mir nicht in meiner langjährigen lesekarriere begegnet. Jeder LEser hat mir bestätigt, dass in dieser Story ein eigentümlicher, formloser Horror wohnt. Es ist das Gefühl, in einem langen, endlosen Gang von einer körperlosen Präsenz verfolgt zu werden, die immer hinter einem ist, auch wenn man sich umdreht....


    Ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt! Für Feedback wäre ich dankbar. :D



    PDF-File zum Download:
    http://www.file-upload.net/dow…d-und-die-Abluft.pdf.html

  • Einerseits hab ich jetzt lust die Geschichte zu lesen andererseits find ich das mit der Abluft irgendwie komisch, verleit aber auch eine bestimmte Aura also mal sehen :shock:

    Wörter füllten die Nacht wie der Duft unsichtbarer Blüten.:flower:
    (Cornelia Funke)

  • Es ist nicht Lyrik und nicht Prosa - aber ich liebe diese Zeilen.



    Deine Hand in meiner Hand



    Als Du noch ganz, ganz klein warst, konntest Du nur meinen Finger halten.


    Später dann mein Sohn, als Du die ersten Schritte gingst,
    hieltest Du erst beide Hände und nach einigen Schritten mehr, stolz nur noch eine Hand von mir.


    Als Du in den Kindergarten kamst, musstest Du zum ersten Male meine Hand wirklich loslassen.
    Es war ein schwerer Schritt für uns beide und ein wichtiger Schritt in Deinem Leben.


    Nun hieltest Du meine Hand nur noch fest, wenn Du Angst hattest, wenn es dunkel wurde,
    wenn Dir kalt war oder wenn Du einfach nur noch einmal dieses Gefühl spüren wolltest.


    Wenn Du krankst warst mein Sohn, schlossen wir die Augen,
    gaben uns die Hände und ich erzählte Dir, dass ich meine Kraft auf Dich übertrage.


    Als Du dann ein Jugendlicher geworden warst, reichten wir uns die Hände von Mann zu Mann.


    Einen der bedeutungsvollsten Händedrücke tauschten wir bei Deiner Hochzeit .
    So viel Liebe, Stolz und Glück von Vater zu Sohn und Sohn zu Vater.


    Nun nimmst Du wieder meine Hand.
    Ich bin alt geworden und glücklich, dass Deine starke Hand mich hält.



    David Falkmann

  • Eure geistigen Ergüsse, manche sind wirklich schön.
    Ich denke, es ist eine gute Sache sich so schreibend auszudrücken, auch wenn einige nicht dem Aufbau eines Gedichtes
    entsprechen. Das ist jedoch nicht schlimm. Macht einfach weiter so!


    shizuky

    ~Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind~ Friedrich Nietzsche

  • Eigentlich ist es ja ein Liedtext und kein Gedicht, aber wenn keiner was dagegen hat und weil es so schön in die Jahreszeit passt hier einer meiner neuesten Texte:








    Der Frühling kommt zu Dir





    Sonnenschein vom Frühstück bis zum Abend
    Schmetterlinge fliegen durch die Luft
    In den Wiesen fängt es an zu krabbeln
    und erste Blumen spenden ihren Duft

    -
    Kannst du es spüren
    Der Frühling kommt zu Dir

    Er steht schon vor der Tür

    Kannst du ihn sehen ...yeyeyeah

    -
    Einer sitzt ganz selig im Biergarten
    Vor lauter Glücksgefühl schwillt ihm die Brust
    Ein anderer schwingt voller Kraft den Spaten
    denn jede frische Scholle hebt die Lust
    -

    Kannst du es spüren ...
    -
    Frühe Bienen schwirren keck um Blüten

    Gänse ziehen durch im großen Schwarm
    Auf nassen Straßen wandern schon die Kröten
    Und jeder Bach und Fluß läuft langsam warm
    -

    Kannst du es spüren ...

    -
    Mir ist als hält die ganze Welt heut Hochzeit
    Im weißen Kleid steht da ein Apfelbaum
    Man kann es spüren, der Sommer ist nicht mehr weit

    Vor kurzem noch war all das nur ein Traum

    -

    Kannst du es spüren ...


    © uli zey, März 2009

    :study: Hakan Nesser - Kim Novak badete nie im See Genezareth :study:

    2 Mal editiert, zuletzt von Leserausch ()

  • Hallo Community!
    Ich bin 15 Jahre alt und schreibe in meiner Freizeit und natürlich auch zur Gefühlskompensation Gedichte und andere Texte, unter anderem schreibe ich auch an einem etwas längerem (Krimi-)Buch.
    Ich werde einige meiner Texte nun hier veröffentlichen und hoffe, von ihnen/euch eine ehrliche und konstruktive Rückmeldung zu bekommen. Dafür danke im Vorraus :D
    Also jetzt viel Spaß beim lesen :study:


    Ist das Leben nicht wie ein Wolkenbruch? Sind wir nicht alle Tropfen, die immer weiter fallen, nur um im unendlichen Meer der Vergangenheit und Vergessenheit zu verschwinden?
    Manche von uns sind Schneeflocken, sie fallen langsamer, manche sind Hagelkörner, welche schneller in eben dieses Meer eingehen, welches alle auffängt. Ein großes Meer, in das jeder Tropfen, jede Schneeflocke und jedes Hagelkorn dieser Erde eingeht.
    Doch wo ist die Liebe, wo ist das Leid und die Freude? Das Leben ist mehr als ein Regenguss, es ist ein ganzer Sturm. Mal ist es eher ruhig, mal tost er, Bande brechen, Menschen leiden. Doch ein Sturm bringt auch Vorteile, er lässt Menschen zusammenwachsen, treibt sie näher zusammen. Ist das Leben also nicht wie ein Sturm? Menschen kommen und gehen, das ist normal, doch gibt es manche Menschen, die für immer in unseren Köpfen und Herzen weiterleben. Und deshalb ist das Meer auch kein Meer. Wir sind nicht der Tropfen auf dem heißen Stein, der wir glauben zu sein. Jeder Mensch hat Menschen, die sich für immer an ihn erinnern werden, sowie er sich an diese erinnern wird.
    Also sind wir nicht der im Meer schwindende Tropfen, sondern wir, jeder von uns, hinterlässt ein Zeichen, jeder hinterlässt Eindrücke, Erinnerungen, ja, jeder von uns hinterlässt
    eine Botschaft. Wie die Flaschenpost, die auf dem Meer treibt und gelesenwird.


    So dies war der erste Text :D Ich schrieb ihn aus einer spontanen Eingebung heraus.
    Hier der zweite, den ich für eine Freundin von mir schrieb:


    Wieder einmal steht sie dort oben. Zögernd blickt sie herunter auf die Autos, die unter ihr herrasen. Die Lichter sind nur kleine Punkte, sie flitzen an ihr vorbei nur um für immer zu verschwinden. Es ist kalt, der Wind weht steif. Sie weiß nicht wie lange sie sich halten kann.
    Ihre Kräfte beginnen zu schwinden. Ihre letzten Körperkräfte verlassen sie. Sie beginnt zu schwanken. Die Kraft zu Leben, das zu sein was sie war, hat sie schon lange verlassen. Jetzt schließt sie die Augen, lässt sich in den Abgrund schubsen, von den unsichtbaren Händen die sie hier auf diese Geländer getrieben hatten. Sie fällt und spürt den Hauch, sie hört das Rauschen unter sich. Sie kommt auf, ist am Boden, tot, leblos, ohne ein Zeichen von Leben.
    Wer war sie? Sie war unsere Liebe, unsere Beziehung, sie war ich und du. Doch jetzt ist sie tot. Verschwunden, für immer.


    So danke fürs lesen und ich werde bald neue Texte nachliefern :idea: :idea: :idea:

  • Hallo sharkiro,
    Du bist erst gerade im Forum angemeldet und hast vielleicht noch nicht festgestellt, dass dies ein reines Bücher- und Leserforum ist.
    Guck mal bei literatur100.de. Dort gibt es Seiten, in denen man seine Texte veröffentlichen und mit anderen diskutieren kann.
    In diesem Forum bist Du mit Deinen Texten nicht am richtigen Ort.
    Außerdem hast Du Deinen Beitrag unter "Buchvorstellungen & Rezensionen" eingestellt, wo Bücher vorgestellt, besprochen und diskutiert werden.


    Marie

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Also ich finde deine Texte Toll!!! So en Zeug denk ich mir auch manchmal, aber meistens Schreib ichs nicht auf =(
    Aber was ich sagen wollte Super! :flower:

    Wörter füllten die Nacht wie der Duft unsichtbarer Blüten.:flower:
    (Cornelia Funke)

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