Banville, John - Unendlichkeiten

  • Buchdetails

    Titel: Unendlichkeiten


    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 320

    ISBN: 9783462305661

    Termin: Februar 2012

  • Bewertung

    3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Unendlichkeiten"

    »Banville überrascht erneut mit wohldosiertem Übermaß.« Seamus Heaney Ein langer Sommertag in einem Herrenhaus in Irland: Adam Godley liegt im Sterben, Grund genug für seinen Sohn Adam jun. und seine Tochter Petra, Ressentiments über Bord zu werfen und ihren Vater und ihre erheblich jüngere Mutter Ursula noch einmal zu besuchen. Was die Godleys nicht wissen: Ihr Familientreffen wird von den Göttern beobachtet, die sich nicht scheuen, korrigierend und bisweilen boshaft einzugreifen. Adam Godley, ein bekannter Mathematiker, der sich mit dem Konzept der Unendlichkeit einen Namen gemacht hat, scheint am Ende seines Lebens angekommen zu sein. Während er stumm und dennoch wach in seinem Bett liegt, treffen seine Kinder ein, um ihn noch einmal zu sehen. Da ist sein Sohn Adam, der ihm nie das Wasser reichen konnte und bis heute an der Ablehnung durch seinen Vater leidet, sowie die unglückliche und verstörte Tochter Petra, die die Namen von Krankheiten sammelt, um daraus einen Almanach zu erstellen. Erzählt wird der Roman von niemand Geringerem als Hermes, doch auch Zeus und Pan sind mit von der Partie. Sie lassen es sich nicht nehmen, in das Leben der Sterblichen einzugreifen, mal unterstützend, mal verwirrend und spöttisch.John Banville hat einen Roman geschrieben, in dem lyrische Passagen auf profane treffen und die Götter auf die Menschen. Ein tiefer Einblick in die Schwächen des menschlichen Daseins. »Der Roman enthält alle Markenzeichen, die Banville groß gemacht haben - präzise Sprache, flüssige Erzählweise und einen hintergründigen Humor.« (Sunday Times) »Sein bestes Buch« (Colum McCann)
    Weiterlesen
  • Aktion

  • Bestellen

  • Dieser Autor und ich werden wohl kaum Freunde.


    Hatte ich bei der letzten Buchbesprechung „Die See“ geschrieben: >>Und dennoch! Das Buch wird überall gelobt und angepriesen, der Autor beherrscht auch sein Metier, aber mich hat das Geschwafel um den heißen Brei herum genervt.<<, kann ich mich eigentlich nur wiederholen. Denn …


    Worum geht es denn in diesem Roman? Die Rückseite des Buches sagt dazu: >>Adam Godley liegt im Sterben. << Ferner >>Grund genug für seinen Sohn Adam junior und seine Tochter Petra, Ressentiments über Bord zu werfen und ihren Vater und ihre erheblich jüngere Mutter Ursula noch einmal zu besuchen.<< Und in dieser Familienchronik liegt ja auch so einiges verborgen, da ist ganz viel Platz und Raum eine tiefe Geschichte zu entwickeln, der Roman hätte locker 200 Seiten länger sein können.


    Und was erzählt uns der Autor? Vom Götterbote Hermes und seinen Vater Zeus, dann noch Pan, der unter dem Decknamen Benny Grace die Familie besucht, allesamt treiben sie ihren Schabernack mit den Mitgliedern und deren Freunde. Sicher fällt dabei auf, dass Banville sehr großen Spaß mit seinem Humor hatte und dies auch mit locker leichter Feder geschrieben hat –


    aber es passt nicht wirklich in die Handlung rein! Zum Schluss läuft es darauf hinaus, dass der Autor in einer halben Seite noch einmal kurz zusammenfasst, dass dies eine Familientragödie ist, dass es da ein Alkoholproblem gibt und ein Borderline-Syndrom, dass man den Tod der ersten Ehefrau nicht verkraftet hat und, und, und … Er benennt seine eigene Geschichte, weil es im Laufe des Buches gar nicht so in den Vordergrund gestellt wurde, und das finde ich ein trauriges Ergebnis!

  • Danke für die Rezension, Buchkrümel.
    Bislang kenne ich den Autoren nur vom Namen, doch auf dem SUB liegen bei mir "Athena" und "Die See". Ich sollte sie wohl mal vom SUB befreien, damit ich mir eine Meinung bilden kann. :wink:


    Liebe Grüße