Mark Chadbourn - Für immer und ewig / Im Angesicht der Götter / Always Forever

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  • Dies ist der abschließende Teil von Mark Chadbourns Urban-Fantasy Trilogie "Zeitenwende"



    Klappentext
    Der Himmel verdunkelt sich, und das Land verdorrt, denn keltische Gottheiten und Dämonen aus alter Zeit drängen in die Welt der Sterblichen und stellen sich einem epischen Kampf. Die goldhäutigen, elfengleichen Tuatha de Danann rüsten sich zum alles entscheidenden Waffengang gegen die Fomoraig, und der Streit der Götter droht die gesamte Menschheit zu vernichten. Die Brüder und Schwestern der Drachen stehen hilflos zwischen den Fronten, doch können nur sie mit Hilfe eines Helden aus längst vergangenen Tagen die Katastrophe abwenden …


    Eigene Meinung
    Da der Klappentext schon genug über die Handlung erzählt, schenke ich mir wieder die kurze Inhaltsangabe.

    Wie bereits im erstes Satz schon recht wehmütig erwähnt, ist dies der abschließende Teil der Zeitenwende-Trilogie. Obwohl ich eine Nacht drüber schlafen musste, kann ich mich immer noch nicht ganz entscheiden, ob dieser oder das erste Band der beste Teil der Trilogie war.
    Die fünf Helden und ihr "Lehrmeister" haben sich über die Bücher hinweg weiter entwickelt und verändert (meistens zum besseren, aber der ein oder andere auch zum schlechteren. Oder aber auch einfach gar nicht bzw nicht viel :wink:) und müssen sich der unvermeidlichen Gefahr und den Herausforderungen entweder allein oder in kleinen Grüppchen gegenüberstellen. Ich fand es sehr schön gemacht, dass man den "Werdegang" selbst miterleben konnte und man auch noch in diesem Buch Veränderungen miterleben konnte, mit denen man fast schon nicht mehr gerechnet hätte. Bis zum bitteren Ende hin wurden sie gut eingearbeitet. Das Endergebnis war daher stimmig gewesen.
    Während es im zweiten Teil fast schon ruhig zuging, ist der letzte Teil wieder sehr actiongeladen. Da die Gruppe getrennt voneinander war, gab es ein paar Schauplätze mehr, zwischen denen hin und her gewechselt wurde. Jeder von ihnen hatte seinen eigenen Schrecken und mir wurde mehrfach ziemlich anders zumute. Zart besaitete Personen dürften hier jedenfalls zwischenzeitlich an ihre Grenze kommen. Meiner Meinung nach passte es aber in die Geschichte hinein. Immerhin sind die da nicht auf einem Kindergeburtstag. :wink: Moral und Grundgedanke traten in diesem Band am deutlichsten heraus und geben im Nachhinein noch etwas Stoff zum nachdenken.
    Die Rechtschreibpatzer, über die ich mich im zweiten Teil so ausgelassen habe, haben sich im dritten Teil wieder halbwegs normalisiert. Es war bei weitem nicht mehr so schlimm gewesen. Dafür gab es aber ziemlich viele unsinnige Zeilenumbrüche und der Satz wurde mittendrin abgebrochen, um dann eine Zeile weiter unten weiter zu machen. Vielleicht verstehe ich auch einfach nur den tiefen Sinn dahinter nicht. Jedenfalls war es nicht mehr ganz so nervig.


    Fünf Sterne sind hier, nach meiner Ansicht, jedenfalls gerechtfertigt :)
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    P.S. Da es mich ein wenig irritiert, dass es weder hier noch bei Amazon kein Cover zum Buch gibt (obwohl 1+2 bei Amazon ja das richtige Cover haben), wollte ich mal Fragen, ob es irgendeine Möglichkeit oder Hoffnung gibt, dass man hier doch nochmal ein Cover sehen kann? Kann ja sein, dass da jemand was aus Erfahrung weiß und mir mal eben aus dem Stegreif zuflüstern kann.

    The message is in the silence
    Whisper words to calm your mind


    We're running out of time
    Can't seem to recognize
    What put us here in the first place
    Counting down the days, beginning of the end
    (In Flames - Sounds Of A Playground Fading)

  • Ich kann Elachu leider nicht zustimmen :|
    Den ersten Teil habe ich mit 4 Sternen bewertet, denn er hat mir sehr gut gefallen, dieses Zusammenspiel zwischen Mythologie und der realten Welt war einfach klasse. Der zweite hat schon einen Stern weniger bekommen und dieser letzte Band bekommt nur ganz knapp :bewertung1von5::bewertung1von5: von 5 Sternen von mir.


    Was mich gestört hat:
    - gefühlt waren Ruth und Church ewig auf diesem blöden Schiff :sleep:
    - Tom mit seiner Heimlichtuerei, und am Ende weiß er doch alles :roll:
    - die eingebildeten Tuatha de Dannan (hoffe ich habe das jetzt richtig geschrieben) und ihr blödes Getue
    - zu wenig Realität, gefühlt waren sie nur noch in anderen "Welten" unterwegs und sind hunderten von mystischen Geschöpfen begegnet


    Das alles hat mich dann eben so genervt, das ich nicht mehr weiterlesen wollte, aber nach 3 so dicken Wälzern möchte man dann ja doch wissen wie es ausgeht, also habe ich sehr großzügig quer gelesen um wenigstens zu wissen, ob und wie sie es schaffen. Das "Wie" weiß ich nicht 100%, da ich ja nur quer gelesen habe, aber ich kenne nun zumindest das Ende. Schade, die Reihe hat vielversprechend angefangen.

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