E L James - Geheimes Verlangen / Fifty Shades of Grey

Fifty Shades of Grey : Geheimes Verlange...

3.8 von 5 Sternen bei 331 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Goldmann

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 608

ISBN: 9783442482450

Termin: Januar 2015

  • Meine Meinung zum Buch:


    Ich hatte ja von Anfang an keine sehr hohen Erwartungen und darüber bin ich auch sehr froh, denn so wurde ich nicht enttäuscht.
    Dieses Buch ist einfach nur nervig. Ana ist nervig und ich bin mir sicher, dass ich jemals Protagonistin in einem Buch hatte, die so unendlich nervig und naiv war/ist. Nein, ich hasse sie nicht aber sie hat mich so unsagbar genervt! Von ihrer inneren Götting und ihrem Unterbewusstsein will ich gar nicht erst anfangen...


    Es ist ein zeitgenössisches Buch und es ist auch total okay, dass sie noch so unerfahren ist, aber dass sie einfache Worte wie "devot" googeln muss? Ehrlich? Die Frau studiert Literatur, ergo hat sie sicher einen gutes Wissen was Wörter und deren Bedeutung angeht. Auch ist sie so überrascht wie Christian es wirklich mag...ach ne? Was hat sie erwartet.


    Das ganze Buch ist einfach nur total flach und nervig. Sicher gab es auch schöne Stellen, aber gestöhnt habe ich nur weil ich genervt war... Ich hoffe inständig, dass der Film um ein vielfaches besser ist als das Buch...

  • Inhalt:
    Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen und kommt schon bald nicht mehr von ihm los. Denn er hat etwas in ihr berührt, das sie trotz aller Widerstände dazu bringt, ihren Gefühlen nachzugeben. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe, vor der sie zunächst zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht ...


    Meine Meinung:
    Und hier mal wieder hab ich zuerst den Film gesehen und mich dann entschlossen das Buch zu lesen. Eigentlich ist SM nicht so mein Ding und die Stellen fand ich auch nicht so toll aber der Rest ist einfach nur toll. An manchen Stellen hasse ich Christian und an anderen finde ich ihn total blöd. Seine Stimmungsschwankungen gehen mir richtig auf die Nerven und Ana geht mir mit ihrem hin und her auf die Nerven. Na gut ich hätte in so einer Situation total anders reagiert und Christian meine Meinung gesagt was ich will aber okee :D Das Ende des Buches was ich im Film schon total hart fand ist total krass und ich hab das Buch auch nur gelesen weil ich unbedingt wissen will wie es weiter geht :) Das Buch ist sehr toll geschrieben und der den Film toll fand oder dadurch neugierig geworden ist wie ich dem kann ich es nur empfehlen :thumleft:


    Meine Sterne für das Buch:
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • An manchen Stellen hasse ich Christian und an anderen finde ich ihn total blöd. Seine Stimmungsschwankungen gehen mir richtig auf die Nerven und Ana geht mir mit ihrem hin und her auf die Nerven.


    Das wundert mich aber, dass die Charaktere dich anscheinend nur genervt haben, dir die Geschichte aber trotzdem gefällt und du das Buch so gut bewertest. Wenn mir die Charaktere in einer Geschichte auf die Nerven gehen, versaut mir das auch immer die Geschichte - die ist dann einfach nicht mehr zu retten.

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:


  • Das wundert mich aber, dass die Charaktere dich anscheinend nur genervt haben, dir die Geschichte aber trotzdem gefällt und du das Buch so gut bewertest. Wenn mir die Charaktere in einer Geschichte auf die Nerven gehen, versaut mir das auch immer die Geschichte - die ist dann einfach nicht mehr zu retten.


    Ich kann es nur nachvollziehen. :wink: Die Story ist wie ein Verkehrsunfall, man will nicht schauen aber weg schauen kann man auch nicht. :-,
    Aber den Film wollte ich nicht schauen :roll: das war mir wieder rum zu perfide!

    :love: Liebe grüße :winken: ...
      :study: Catherine Bybee "Bis Sonntag verführt"; Band 6
      :study: Jennifer L. Armentrout "Dark Elements - Steinerne Schwingen"; Band 1
    Bücher 2020; 01/215 RUB - 367 Seiten



  • Ich kann es nur nachvollziehen. :wink: Die Story ist wie ein Verkehrsunfall, man will nicht schauen aber weg schauen kann man auch nicht. :-,
    Aber den Film wollte ich nicht schauen :roll: das war mir wieder rum zu perfide!


    Mmh, das ist nur ein Grund mehr für mich, dieses Buch nicht zu lesen. Ich hatte es schon mehrmals in der Hand, aber weil die Story so langweilig klingt (und ich durch diesen Hype unerfüllbare Erwartungen an das Buch habe) konnte ich mich noch nicht zu einem Kauf entschließen. Und wenn ich jetzt auch noch höre, dass die Figuren eigentlich nur nerven - ne danke, dann brauche ich mir diese Geschichte wirklich nicht antun. :wink:

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:


  • Das Buch wurde hier schon mal rezensiert.

    Gelesen in 2020: 1 - Gehört in 2020: 1 - SUB: 424


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Das wundert mich aber, dass die Charaktere dich anscheinend nur genervt haben, dir die Geschichte aber trotzdem gefällt und du das Buch so gut bewertest. Wenn mir die Charaktere in einer Geschichte auf die Nerven gehen, versaut mir das auch immer die Geschichte - die ist dann einfach nicht mehr zu retten.


    Auch wenn mich die Charaktere manchmal nerven, finde ich sie an anderen Stellen total lustig und unterhaltend. Und ich gebe dem Buch so viele Sterne weil ich die Story irgendwie toll finde (Mal von den SM Stellen abgesehen ) :lol:

  • Ich hab vor einer Weile den Film angesehen. Besonders das Ende hat mich da so mitgenommen das ich das Buch nun doch mal lesen wollte. Also Buch besorgt, angefangen zu lesen. Die Handlung kannte ich ja nun aus dem Film, trotzdem las sich das Buch für mich gut.


    Warum darum so ein hype gemacht wurde kann ich zwar nicht verstehen, aber gut fand ich es trotzdem. Ana ist eine sympatische junge Frau in die man sich gut rein versetzen kann. Christian das Gegenteil, aber das macht es ja dann auch so reizvoll. Allerdings denkt man sich auch recht schnell, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt. Ist ja Niemand ohne Grund so wie er ist. :wink:
    Manchmal fand ich Ana doch etwas naiv und leicht zu erschrecken, aber vllt ist das so wenn man sich mit dem Thema Männer bisher kaum auseinander gesetzt hat. Vllt kann ich als Leser ja auch einen großen Mund haben, wie es ist sowas zu erleben weiß ich ja nicht. Also ich meine weil mir so eine Geschichte noch nicht passiert ist. Vllt empfindet man dann anders. :-k
    Gestört hat mich das an Ana aber nicht besonders. Eher gestört hat mich, das sie sich so dominieren lässt und sich so viel gefallen lässt. Aber naja, wir Menschen sind ja zum Glück alle unterschiedlich und mal die Kontrolle abzugeben kann ja auch ganz nett sein.
    Zum Inhalt brauch ich ja nix zu schreiben, das wurde ja schon getan und ist ja mittlerweile den meisten auch bekannt.
    Ich hab das Buch gern gelesen, es hat Spaß gemacht und Teil 2 wurde direkt angeschlossen.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sternchen von mir. Ich hab durch das Buch Lust auf mehr erotische Literatur bekommen und auch schon ein paar Bücher angesammelt die ich nun lesen werde. :):thumleft:

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Ich habe gerade festgestellt, dass ich meine Meinung zu diesem Buch hier gar nicht gepostet hatte - dabei habe ich es schon kurz nach Erscheinen der deutschen Ausgabe in einer Leserunde gelesen (sonst hätte ich es schätzungsweise abgebrochen, aber die Runde war lustig :lol: ).



    Es ist im Grunde die klassische Geschichte: schüchternes Jungfräulein trifft steinreichen Märchenprinzen, die Faszination ist gegenseitig, und eine heiße Liebesgeschichte beginnt.


    So ungefähr läuft das auch bei Literaturstudentin Ana Steele, als sie in Vertretung ihrer resoluten Freundin den Industriemagnaten und Multimilliardär Christian Grey für die Studentenzeitung interviewt. Der unnahbare Christian ist von der zurückhaltenden Ana hin und weg, lädt sie schon bald zu sich nach Hause ein und weiht sie in seine tiefsten Geheimnisse ein - Christian hegt nämlich besondere sexuelle Vorlieben und hat sich dafür eigens ein "Spielzimmer" eingerichtet, um seiner Leidenschaft für BDSM frönen zu können.


    Obwohl Ana noch nie mit einem Mann geschlafen hat, lässt sie sich auf diese ungewöhnliche Art der Beziehung ein, auch wenn sie einige Rahmenbedingungen äußerst seltsam findet. Christian will nämlich nicht nur im Schlafzimmer über sie bestimmen und verfügen können ...


    "Shades of Grey" ist unbestritten eines der Buchphänomene des Jahres, über kaum ein Buch wurde sonst in letzter Zeit so viel geschrieben und diskutiert. Also wollte ich doch auch mal wissen, was da eigentlich dran ist, obwohl Erotika nun nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Genres zählen.


    Der Ausflug in diese Gefilde hat sich für mich allerdings nicht gelohnt. Stilistisch strotzt das Buch vor Wiederholungen und überstrapazierten Metaphern, von denen insbesondere die "innere Göttin" irgendwann sehr an meinen Nerven zu zerren begann. Die Charaktere empfand ich als ziemlich flach und eindimensional. Es gab immerhin die eine oder andere kleine Überraschung im Plot, die Charakterentwicklung kam mir aber doch sehr küchenpsychologisch vor.


    Die "heißen Szenen" fand ich gar nicht so wahnsinnig heiß. Entweder waren Anas Explosionen in tausend Scherben ziemlich kitschig und übertrieben, oder es ging in den BDSM-Bereich, der mir persönlich einfach zu fremd ist, als dass ich damit wirklich was anfangen könnte. Meist kam es mir vor, als habe Frau James bestimmte Praktiken und Toys gegoogelt und nach Belieben in ihren Text eingebaut. Richtige Leidenschaft kam für mich dabei nicht rüber - alkoholfreies Weizenbier im Bauchnabel hätte da wahrscheinlich noch mehr geprickelt als dieses Buch.


    Insgesamt also eine ziemliche Enttäuschung für mich.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)