Jennifer Estep - Frostkuss/ Touch of Frost

  • Buchdetails

    Titel: Frostkuss: Mythos Academy 1


    Band 1 der

    Verlag: Piper Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 9783492280310

    Termin: Mai 2015

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 111 Bewertungen

    82,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Frostkuss: Mythos Academy 1"

    Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.
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  • Kurzbeschreibung:
    Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike. Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können. Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: Weil sie durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstands alles über ihn erfährt, zieht sich Gwen von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden Spartaner Logan verbünden, um die Tat aufzuklären. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen viel größere Gefahr droht als sie ahnen können...


    Zur Autorin:
    Jennifer Estep ist immer auf der Suche nach der nächsten Idee für einen Fantasy-Roman. Neben der "Mythos Academy" schreibt sie Paranormal Romance und Urban Fantasy für erwachsene Leserinnen. Ihre Bücher sind in den USA bereits Bestseller.


    Rezension:
    Die 17-jährige Gwen Frost ist eine Gypsy - sie hat die Gabe, durch Berührung alles über denjenigen Gegenstand oder eine Person zu erfahren. Um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen, geht sie auf die Mythos Academy, auf der sie zusammen mit jugendlichen Walküren, Spartanern und Amazonen für die Zukunft ausgebildet wird.


    Als Gwen die Walküre Jasmine blutüberströmt mit durchschnittener Kehle in der Bibliothek auffindet, möchte sie herausfinden, wer für den Tod der allseits beliebten Schülerin verantwortlich ist. Schnell stellt sich heraus, dass der finstere Gott Loki seine Hände im Spiel hat und Gwen stellt sich einer Herausforderung, die nicht nur für sie zur großen Gefahr wird...


    Jugendbücher mit dem Thema Mythologie erfahren momentan einen regelrechten Boom. Jennifer Estep konnte mich mit dem Auftaktband zu ihrer Mythos Academy-Reihe definitiv begeistern, da allein schon Gwens Gabe interessant ist und man ihr anmerkt, wie sehr darauf bedacht sie ist, was und wen sie berührt.


    Gwen selbst erscheint anfangs etwas verloren auf der Academy, da sie noch keine Freunde dort gefunden hat und sich selbst und ihre Gabe als Außenseiterin auffasst zwischen all den reichen und starken Walküren, Amazonen und Spartanern. Erst als sie sich zur Aufgabe macht, den Mörder von Jasmine zu stellen, wächst sie aus sich heraus. Eine wirklich liebenswerte Protagonistin, in die man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann.


    Auch die Nebencharaktere wurden von Jennifer Estep mit Liebe und Sorgfalt gezeichnet. Mysteriös wirkt hierbei Logan Quinn, der Gwen immer wieder über den Weg läuft und Interesse an ihr zu haben scheint, sich aber nicht so recht entscheiden kann. Auf seine Weiterentwicklung im nächsten Band bin ich schon sehr gespannt. Daphne, eine Walküre, mit der sich Gwen im Laufe der Zeit anfreundet, hat mir charakterlich auch sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich zu einer guten Freundin für Gwen, was man anfangs nicht unbedingt dachte.


    Auch die Spannung kommt bei "Frostkuss" nicht zu kurz. Einige Kämpfe sorgen für den nötigen Nervenkitzel und das Ende lässt auf eine ebenso gute Fortsetzung der Reihe hoffen. Ich kann "Frostkuss" uneingeschränkt interessierten Lesern empfehlen, die sich für Jugendbücher mit mythologischem Grundthema begeistern. Der zweite Band, der den Titel "Frostfluch" tragen wird, ist bereits für den 20. August 2012 angekündigt, wovon Kapitel 1 am Ende von "Frostkuss" abgedruckt wurde. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Gwen weitergehen wird!


    Fazit: Mit dem Auftaktband der Mythos Academy-Reihe kann Jennifer Estep dank der sympathischen Protagonistin, ihrer interessanten Gabe und dem mythologischen Grundthema punkten. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Mythologie machen "Frostkuss" zu einem sehr unterhaltsamen Leseerlebnis!

  • Hallo zusammen,
    ich habe Frostkuss von Jennifer Estep gerade beendet und möchte hiermit meine Meinung zu dem Buch kundtun.
    Es hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Die Handlung ist flüssig erzählt und kommt schnell voran.
    Da ich vor diesem Buch den sozusagen 1.Teil gelesen hatte (die kurze Einführung von 40 Seiten in E-Book-Form, die man auf der IVI-Seite gratis herunterladen kann) wurde ich nicht ins Geschehen geworfen, so wie es, wenn man mit diesem Buch hier begonnen hätte, der Fall gewesen wäre. Das E-Book muss man nicht unbedingt lesen, ehe man mit Frostkuss anfängt, es erleichtert jedoch den Einstieg in das Geschehen des Buches gewaltig.
    Von Anfang an mochte ich die Hauptfigur, Gwendolyn sehr gerne. Sie ist nachvollziehbar in ihren Handlungen, und über manche Missgeschicke von ihr musste ich immer wieder lächeln.


    Am Anfang des Buches fühlt sie sich verloren auf dieser neuen, für sie komischen Schule, wo alle viel stärker sind als sie. Auch im Kampftraining kann sie überhaupt nicht mit den anderen mithalten, was sie sehr frustriert. Mythologiegeschichte, eine weiteres besonderes Fach dieser Schule, findet sie ebenfalls nicht wirklich interessant, (was sich jedoch nach und nach ändert…)
    Nach dem Tod von Jasmine scheint sie die Einzige zu sein, die sich dafür interessiert, was mit dem beliebtesten Mädchen der gesamten Schule geschehen ist. Sei es Intuition oder einfach nur Neugier, sie kommt dem Geheimnis zum Schluss auf die Schliche, und schafft es, mit ein wenig Hilfe, der Gefahr nochmal zu entrinnen.
    Ich halte sie nicht nur aus diesem Grund für mutig und tapfer, sondern auch, unter anderem deswegen, weil sie 2 Monate ohne Freunde in dieser Schule aushält, ohne dass sie nervlich irgendwie zu Schaden kommt… Ich finde ihren Charakter hervorragend herausgearbeitet, und ihre Gefühle sind gut nachvollziehbar in Ansicht dessen, was sie durchgemacht hat.


    Aus Logan auf der anderen Seite werde ich nicht richtig schlau. Einerseits scheint er sich für Gwen zu interessieren und beschützt sie auch jedes Mal; auf der anderen Seite geht er aber mit diesem anderen Mädchen aus. Naja, vielleicht wird man aus seinem Verhalten in den nächsten Büchern schlauer.


    Das Einzige, was mir in dem Buch nicht so gut gefallen hat, ist, das es oft Wiederholungen von Fakten gibt, die für den Leser einfach schon beim ersten Mal klar waren. Oft wurden Sachen gleich beschrieben: es wurde hundertmal gesagt, dass alle Gebäude mit Efeu bedeckt sind und dass überall Statuen stehen, die Gwen immer ein Gefühl geben, sie werde beobachtet. Außerdem wundert es mich,
    (

    )


    Alles in allem ist es aber ein gelungenes Buch, das es geschafft hat, dass ich mich für Mythologie interessiere, was ich eigentlich (so wie Gwen) total langweilig und öde fand.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, und ich werde mir das Buch sicher zulegen. :):)

  • Ich fand "Frostkuss" ganz nett, aber eindeutig nicht überragend oder gar herausragend aus der Masse an Fantasy-Internats-Jugendbüchern. :wink: Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Darstellung der Charaktere und des allgemeinen Internatsleben. Gwen war mir wirklich von Anfang an sympathisch und es hat Spaß gemacht, zu beobachten, wie sie sich im Internat zurechtfindet und mit ihren Mitschülern umgeht. Es ergeben sich hier ja einige interessante Entwicklungen, die ich gerne verfolgt habe.


    Was mir dann aber schon wieder nicht mehr gefallen hat, war alles "Übersinnliche" und Mythische. Das macht natürlich einen Großteil der Handlung aus und deswegen weiß ich auch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde...

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Frostkuss liegt gabz oben auf meinem SUB bin schin ganz gespannt.
    Und Danke für den Tipp Angel 006

    Zitat

    Da ich vor diesem Buch den sozusagen 1.Teil gelesen hatte (die kurze Einführung von 40 Seiten in E-Book-Form, die man auf der IVI-Seite gratis herunterladen kann) wurde ich nicht ins Geschehen geworfen


    hab mir das direkt runtergeladen. :)

    Du trägst dein Herz nicht nur auf der Zunge - es schlägt in deinen Augen.
    (Kai Meyer-Die Seiten der Welt)


    :study:  2020 gelesen: 2


    :musik: 2020 gehört: 16

  • Klappentext
    Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike.
    Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können.
    Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: Weil sie durch die Berührung einer Person
    oder eines Gegenstandes alles über ihn erfährt, zieht sich Gwen von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste
    Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden
    Spartaner Logan verbünden. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen
    viel größere Gefahr droht als sie ahnen können ...


    Meine Meinung
    Zunächst möchte ich etwas zum Cover sagen: Ich persönlich finde es ja eigentlich ganz hübsch,es hat irgendwie etwas
    magisches an sich,weil es insgesamt so schlicht ist und darum die blauen Augen der Person auf dem Cover so auffallen,
    allerdings passt es so gar nicht zum Buch,genau wie der Titel. Nichts in der Geschichte ist besonders kühl oder winterlich,
    darum ist der Titel und das Cover eine Verfehlung auf ganzer Linie.


    Naja,aber nun zum Buch: Gwen ist ein richtig nettes Mädchen,man merkt sofort,dass sie sehr warmherzig,ehrlich und mutig
    ist. Die anderen auf der Mythos Academy sehen das aber leider nicht, behandeln sie wie eine Außenseiterin und halten sie für
    einen Niemand, weil sie nicht so viel Geld hat wie die anderen und auch nicht so große kämpferische Fähigkeiten.
    Gwen selbst findet auch, dass die nicht ins Internat und zu den anderen passt und versteht nicht wirklich, wieso sie dort ist.
    Doch sie akzeptiert es einfach, denn am meisten ist sie immer noch damit beschäftigt den Tod ihrer Mutter vor 6 Monaten zu
    verarbeiten. Sie hat keine Freunde auf der Schule und stellt ihre Talente und sich fast das ganze Buch über sehr in den Schatten.
    Diese Bescheidenheit ist manchmal zwar doch zu übertrieben,macht Gwen aber nur noch sympathischer.


    Erst nachdem ein Mord an der Mythos Academy passiert, wird Gwen aktiv und beginnt nachzuforschen. Dadurch gliedert sie
    sich auch immer besser ins Leben an der Academy ein und lernt auch den attrakiven Logan besser kennen.....
    Der Mord wirft sehr viele Fragen auf und mit der Auflösung dieser vielen Rätsel beschäftigt sich die Geschichte.
    Die Spannung bleibt wirklich das ganze Buch über erhalten.Ich hatte wirklich keine Ahnung was die ganzen Geschehnisse
    bedeuten und konnte mir auch keinen Reim daraus machen. Aber am Ende wird alles wirklich gut und logisch aufgeklärt.
    Ich fand die Grundidee der Geschichte mit den Göttern und den ganzen Mythen wirklich toll. Ich habe vorher noch kein Buch
    gelesen,in dem die griechischen Götter so eine wichtige Rolle spielen und fand das Ganze daher sehr interessant und insgesamt
    auch perfekt in den Rest der Handlung eingebunden.


    Was mich am Buch etwas störte waren die häufigen Wiederholungen. Bestimmte Dinge und manche Gedanken von Gwen
    wurden wieder und wieder genannt. Das hat dann schon etwas genervt.


    Fazit
    Ein Buch für diejenigen,die etwas mit den griechischen Göttern anfangen können und die auf Teenagerdramen in
    Internaten stehen. Ich fand die Geschichte auf alle Fälle klasse und werde mir morgen gleich den zweiten Band zulegen.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Inhalt
    Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
    Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.


    Meine Meinung
    Gwen Frost ist noch nicht lange auf der Mythos Academy, doch eigentlich würde sie am liebsten wirder weg. Sie ist eine eine Außenseiterin durch ihre Gypsy-Gabe, denn diese offenbart ihr alles über die Menschen. Als eines Tages ein Mädchen in der Bibliothek tot aufgefunden wird, scheint es niemanden weiter zu interessieren, nur Gwen will die Wahrheit kennen. Doch je mehr Nachforschungen sie anstellt, desto mehr gerät sie in Gefahr. Warum will jemand verhindern, dass sie die Wahrheit herausfindet?


    Eine Schule für besondere Schüler. Mythen, die keinesfalls in die Welt der Fantasie gehören. Schüler, die ganz genau wissen, dass sie früher oder später getötet werden können.
    All das verkörpert die Mythos Academy, all das verkörpert die Dinge, die Gwen am liebsten nie wieder sehen würde.
    Die Figur der Gwen Frost hat mich beeindruckt. Sie erscheint mutig und neugierig, jemand, der sich von nichts aufhalten lässt. Gwen ist aber auch verletzlich und einsam. Ihre Gabe hilft nicht gerade Freunde zu gewinnen. Weder sie, noch Gegenüber, ist sonderlich scharf darauf, dass sie alles weiß, denn eine Berührung reicht völlig aus. Die Meisten kommen nur zu ihr, wenn sie etwas suchen. Niemand will wissen, was in ihr vorgeht. Das ihre Mutter vor kurzem gestorben ist, hat ihre Situation zusätzlich erschwert. Gwen hat sich zurückgezogen in ihre Welt der Comics, eine Welt der Helden, wo niemand stirbt und das Gute immer gewinnt. Als sie jedoch die Leiche einer Mitschülerin findet, scheint sie die Einzige zu sein, die sich darum Gedanken macht. Sie kann dieses Verhalten nicht verstehen und möchte es wenigstens für sich klären. Hier zeigt sich ihre neugierige Seite, die sich sofort auf die Suche macht um das Geheimnis des des Mordes zu lüften.
    Die Autorin hat bei Gwen den perfekten Grad zwischen Verletzlichkeit und Stärke gefunden, ohne ihre Protagonistin dabei künstlich wirken zu lassen. Sie zeigt uns ein Mädchen, dass verloren scheint und einen Weg ins Leben zurück sucht. Eines, dass darauf wartet, dass jemand ihre Hand ergreift.


    Neben Gwen erschien mir Daphne als eine Person, die einen zum Nachdenken anregt. Zu Beginn des Buches wirkt sie eingebildet, wie ein reiches verwöhntes Gör, doch da ist so viel mehr. Je mehr Zeit sie mit Gwen verbringt, desto mehr scheint sie ihr wahres Ich zu zeigen. Hinter ihrer Fassade kommt ein ganz anderer Mensch zum Vorschein. Daphne tut immer selbstsicher und stark, aber auch sie hat ihre schwachen Momente, was eindeutig für sie spricht.


    Logan ist jemand, aus dem ich nicht schlau geworden bin. Einerseits scheint er ein wirklich netter Kerl zu sein, der Gwen immer nahe sein will und sie beschützen will. Andererseits ist er auch der Mistkerl, der es immer wieder schafft sie zu verletzen.
    Was ist nur los mit ihm? Was will er eigentlich? Was hat er zu verbergen?
    Das sind die Fragen, die ich mit bisher nicht beantworten konnte.


    Das Konzept der Schule klingt äußerst faszinierend. Unterricht zu Mythen und Legenden würde mich auch interessieren, vor allem da ich so etwas schon immer interessant fand.
    Schockierend war für jedoch die Tatsache, dass sich an der Schule niemand wirklich dafür interessierte, dass ein Mädchen gestorben war. Anscheinend ist der Tod zu einem Bestandteil des Lebens der Schüler geworden.


    Die Art und Weise, wie Jennifer Estep die Geschichte in Worte fasst, zeugt von großer Leidenschaft. Sie bringt die alten Mythen in die Gegenwart und haucht ihnen Leben ein. Ihre Art zu erzählen schafft einen leichten Lesefluss, so dass das Buch im nu beendet ist.


    Fazit
    Mythos Academy lässt die Welt der alten Götter wieder zum Leben erwachen. Mit einfachen Worten erschafft die Autorin eine Geschichte voller Magie und unglaublicher Charaktere, die so viel mehr in sich tragen, als man es auf den ersten Blick vermuten würde.
    Ein absolutes Lesehighlight.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Inhalt:
    Gwen lebt seit dem Unfalltod ihrer Mutter in Mythos ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike wie Spartaner und Walküren. Hier lernen sie wie sie die Menschen vor dunklen Gefahren schützen kennen. nur Gwen ist anders. Sie hat die Gabe zu Sehen. Wenn sie Gegenstände anfasst oder die Person erfährt sie alles über sie. Das macht sie in dem Internat zur Außenseiterin.So ist sie meistens alleine sei denn es hat wieder jemand etwas verloren und möchte das sie es findet, damit verdient sie sich ein bisschen Geld nebenher, denn im Gegensatz zu den anderen Schülern, hat sie nicht viel Geld und muss in der Bibliothek mithelfen in der eines Abends ein Mord geschieht, bei dem das beliebteste Mädchen der Schule getötet und die Schale der Tränen entwendet wird. Als Gwen die Tote entdeckt wird sie niedergeschlagen…


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hatte ich eigentlich gar nicht auf meiner Wunschliste auch wenn ich nun sehr froh das ich es lesen durfte. Anfangs dachte ich noch okay typisches Jugendbuch, denn der Schauplatz ist ein Internat. Es ist zwar ein besonderes Internat, aber es gibt Außenseiter und das hübscheste Mädchen an der alle kleben und der coolste Junge der auch kein Problem hat ein Mädchen ab zu bekommen. Wie schon geschrieben es ist ein besonderes Internat hier leben Figuren aus Mythen. Spartaner, Walküren, Wikinger usw. die Ausgebildet werden um mit ihren Kräften gutes zu tun und darunter Gwen, das Gypsymädchen mit der anfänglich keiner was zu tun haben will weil sie ja nichts besonderes ist. Wobei ich schon finde das ihre Gabe etwas Besonderes ist. zu sehen was die Person bewegt, fühlt erlebt hat. Trotzdem stelle ich mir das gruselig vor und das ist es auch. Jennifer Estep hat es gut vermitteln können und ich fand Gwen von Anfang an sympathisch. Gerne bin ich mit ihr durch diese Geschichte gegangen und habe miterlebt was sie erlebt hat. Sie war so herrlich normal zwischen den ganzen abgehobenen Mitschülern.
    Lesen lässt es sich ruck zuck, das liegt an überwiegend kurzen Kapiteln und auch einem leichten Schreibstil und an einer gewissen Spannung, denn man will natürlich raus bekommen wer die Mitschülerin, das beliebteste Mädchen der Schule getötet hat und am Ende kommt alles anders als man denkt. Ein Buch das im Fantasy Bereich angesiedelt ist aber auch ein bisschen was von einem Thriller hat

    Liebe Grüße
    Natalie


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    Gelesen 2013: 231 - 2014: 195 - 2015: 185 - 2016: 138 - 2017: 122 - 2018: 89 - 2019: 84

    Gelesen 2020: 47


    SuB: 235

  • Rezension:
    Gwen Frost entstammt einer langen Reihe von Gypsy-Frauen, die alle über eine magische Gabe verfügten. Ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen, ihre Mutter konnte sofort erkennen, ob ein Mensch lügt und Gwen kann die ganze Geschichte eines Objektes sehen, wenn sie es berührt. Damit Gwen ihre Gabe richtig beherrschen kann, beschließt ihre Großmutter nach dem Tod ihrer Tochter, dass es für Gwen Zeit ist auf die Mythos Academy zu gehen, auf der die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Walküren oder Amazonen lernen zu kämpfen und mit ihren Gaben umzugehen..


    "Frostkuss" konnte mich von der ersten Seite fesseln und hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Gwen Frost erzählt, die mir sofort sympathisch war. Gwen ist ein siebzehn Jahre altes Mädchen, dass durch ihre Gabe die Macht hat z.B. die Geschichte eines Armbandes zu erfahren, inklusive der Gefühle und Gedanken der Menschen, denen das Armband etwas bedeutet hat. Nach dem Tod ihrer Mutter, der Gwen sehr getroffen hat, wird sie von ihrer Großmutter auf die Mythos Academy geschickt, wo sie keine Freunde findet und sehr zurückgezogen lebt, sie versucht nicht aufzufallen, denn sie weiß, dass sie nicht aus der gleichen Welt kommt wie die reichen Jugendlichen, die auf dr Academy sind. Sie ist nur als "dieses Gypsymädchen, das Dinge sieht" bekannt und verdient sich mithilfe ihrer Gabe ein paar Dollar hinzu, wenn sie jemanden hilft etwas wiederzufinden.


    Neben der wirklich angenehmen Protagonistin Gwen gab es natürlich auch spannende Nebencharaktere wie Daphne oder Jasmine. Die Schüler der Mythos Academy stammen allesamt von Kämpfern ab und so wird die Schule von Spartanern, Wikingern, Amazonen und Walküren bevölkert. Gwen ist die einzige Gypsy an der Schule, was dazu führt, dass sie nicht dazugehört. Doch in "Frostkuss" beginnt sie auch sich anzupassen und gewinnt ein paar wenige Freunde, auf die sie sich verlassen kann. Mit diesen neuen Freundschaften beginnt Gwen Frost aufzutauen und durchläuft eine Entwicklung.


    Was mit besonders gut gefallen hat, war eine neue Sichtweise auf die Götter. Im Vordergrund standen mal nicht die Olympier wie Zeus, Aphrodite und Co., sondern Nike, die Göttin des Sieges und der Nordische Gott Loki, der den Part des Feindes in "Frostkuss" einnimmt. Man bekommt einen guten Überblick über diese Götter, trotzdem hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren, eben weil diese beiden Götter sonst nicht so im Vordergrund stehen und man noch nicht so viel von ihnen gehört hat. Spannend fand ich auch die Vermischung der nordischen und griechischen Mythologie und hoffe, dass in den Folgebänden noch mehr auf diese Gottheiten eingegangen wird.


    Fazit:
    "Frostkuss" ist ein wunderbarer Auftakt, der Lust auf mehr macht. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und die Geschichte so spannend geschrieben, dass die
    Seiten nur so vorbeifliegen, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Die Prise Mythologie peppt die Story ebenfalls auf und ich bin schon gespannt wie es mit Gwen Frost weitergeht!
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Gwen ist eine Gypsy und hat die Gabe, Erinnerungen, Gedanken und Gefühle aus Gegenständen und Menschen herauszulesen. Sie geht auf die Mythos Academy, wo sie lernen soll ihre Kräfte zu benutzen. Ihre Mitschüler sind reich und begabt- die Walküren, Spartaner und anderen verachten die aus einfachen Verhältnissen stammende Gwen. Als in der Schule ein Mord passiert, der scheinbar allen egal ist, ist Gwen die einzige, die ermittelt- und sich in große Gefahr begibt...


    Mythos Academy wartet mit einem einfachen Mädchen mit besonderen Kräften auf, dass sich gegen die scheinbar überperfekten Mitschüler durchsetzen muss und schlussendlich genau die richtigen Gaben besitzt um die Situation zu retten, während alle anderen ach so tollen starken Wesen versagen. Natürlich ist auch ein starker, gutaussehender geheimnisvoller Bad Boy mit ihm Spiel, beide fühlen sich stark zueinander hingezogen, aber er will keine Beziehung "es liegt an mir, nicht an dir". Wie das ausgeht, weiß jeder.
    Trotzdem war das Buch spannend. Es wurde für meinen Geschmack teilweise etwas zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt und die Erwachsenen zeichnen sich ganz besonders durch Ignoranz und Idiotie aus (warum genau ist es eine gute Idee, ein "einfaches Mädchen" mittellos auf eine Nobelschule zu schicken, wo alle Mitschüler sie verachten MÜSSEN? Warum wurde sie nie im Kampf unterrichtet, wo doch klar war, dass sie früher oder später um ihr Leben kämpfen muss? Um sie zu schützen- warum auch sonst *Kopf-gegen-Wand*), aber man kann Gwens Geschichte gut folgen. Die beschriebenen Wesen sind mal etwas anderes, so viele Bücher mit nordischen Gestalten gibt es nicht. Man deckt zusammen mit Gwen Stück für Stück die Geheimnisse auf.
    Leider ist Gwen trotz gegenteiliger Behauptungen ziemlich dämlich. Sobald die Leiche auftaucht und Gwen sie untersucht, war mir sofort klar was dahinter stecken würde- Gwen brauchte ein ganzes Buch, obwohl sie die Kräfte hat und alle Hinweise direkt unter der Nase. Als lustiges Gimmick sind ihr Stundenplan sowie einige Aufsätze angehängt, für die sie angeblich Topnoten bekommen hat- wenn ein Schüler solche Sachen bringt (egal ob auf einer normalen Schule oder in Hogwarts), würde er normalerweise hochkant von der Schule fliegen und keine Eins bekommen. Sei's drum, es ist Unterhaltungsliteratur und da das Buch mich trotz allem unterhalten hat, gebe ich 3,5 von 5 Sternen.

  • Inhalt:
    So wie alle weiblichen Mitglieder ihrer Familie besitzt Gwen die Gypsygabe. Diese ermöglicht es ihr durch die bloße Berührung von Personen oder Gegenständen alles über diese in Erfahrung zu bringen. Dies können Gefühle, Erinnerungen, Gedanken aber auch das dunkelste Geheimnis sein. Nachdem sie sich selbst die Schuld am Unfalltod ihrer Mutter gibt und das grausame Geheimnis einer Ihrer früheren Freundinnen aufdeckt wird Gwen auf die Mythos Akademie geschickt. Die Schüler der Akademie stammen alle von großen Kriegern wie Walküren, Amazonen, Spartanern oder Römern ab. Sie alle besitzen unterschiedliche Kräfte und Magie. Durch Ihre Gabe und ihre Zurückhaltung wird Gwen allerdings schnell zur Außenseiterin ohne Freunde. Für alle anderen Schüler ist sie nur "dieses Gypsymädchen" das nicht Kämpfen oder Magie verwenden kann. Gwen sehnt sich daher nach Ihrem alten Leben, denn sie fühlt sich auf Mythos fehl am Platz.


    Nachdem Jasmin, das beliebteste Mädchen der Schule, von Gwen gefunden wird nachdem sie qualvoll ermordet wurde, fängt Gwen an zu recherchieren wer hinter der Tat steckt. Nach Jasmins Tod geht das Leben auf Mythos seinen gewohnten Gang. Nicht einmal Jasmins Freundinnen scheinen um Sie zu trauern, denn Jasmins Tod scheint nicht der erste auf der Akademie zu sein. Gwen erfährt von den Schnittern, bösartige Krieger die nur ein Ziel haben: Loki, den germanischen Gott des Unheils aus seinem Jahrtausende alten Gefängnis zu befreien und die Welt in einen neuen Chaoskrieg zu stürzen. Doch Gwen glaubt nicht an die Götter die sie aus Ihrem Mythenunterricht kennt und versucht auf eigene Faust zu ermitteln wer für Jasmins Tod verantwortlich ist...


    Meinung:
    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sehr gerne Bücher lese in denen es um Mythologien geht. Leider hat das Buch aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Vor allem das ständige Wiederholen von Tatsachen fand ich ziemlich nervig. Das ganze wurde auch nicht nur ein- oder zweimal erwähnt nein ständig wurde man wieder mit Gwens Schuldgefühlen gegenüber Ihrer Mutter konfrontiert, wie Ihre Gypsygabe funktionierte oder das Gwen absolut nicht an all die Götter glaubte, was zum nächsten Kritikpunkt führt...Wie kann man bitte nicht an all das Glauben was auf Mythos unterrichtet wird wenn man umgeben ist von superstarken Menschen die auch noch Magie wie z.B. Heilzauber besitzen? Gwen glaubt erst an all das, als es wirklich unausweichlich ist. Trotzdem war es für mich von Anfang an ziemlich seltsam, dass Gwen unter all den Schülern rein gar nicht an die Mythologische Herkunft glaubte. Durch diese Kritikpunkte wurde mir Gwen auch leider nicht so recht sympathisch. Die Story hat definitiv Potenzial ich weiß aber nicht, ob ich der Reihe noch mal eine Chance geben soll, denn leider hat mich das ganze magische und die Vermischung der Mythologien nicht wirklich überzeugen können.


    Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass Gwen eine Gypsy ist aber an nichts magisches glaubt? Und übrigends ihre Mutter ist bei einem Unfall gestorben.. tja und Gwen ist eine Außenseiterin, da sie eine Gypsy ist! blablabla so geht das die ganze Zeit *nerv*. Es wurde nämlich fast alles auch noch im gleichen Wortlaut wieder und wieder beschrieben als würde man in einer Endlosschleife festhängen :roll:


    Wenn das Buch gerade mal nichts Magisches an sich hatte, der ganz "normale" Schulalltag etwas mehr im Vordergrund stand und der Leser von den Wiederholungen verschont blieb fand ich es sogar ganz gut. Auch die Beziehungen von Gwen zum gutaussehenden Spartaner Logan oder der Walküre Daphne fand ich sehr schön beschrieben. Zum Ende hin wurde das Buch auch wieder etwas spannender aber dennoch vorhersehbar. Jennifer Esteps Schreibstil empfand ich als sehr flüssig, Jugendhaft und bildlich so konnte man sich als Leser die Mythos Akademie und Ihre Schüler sehr gut vorstellen.


    Eine Unterhaltsame Geschichte die mich leider nicht völlig begeistern konnte aber Potenzial hat, nach langen überlegen bekommt das Buch aber von mir noch gut gemeinte 3 Sterne
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Gelesene Bücher 2014: 30
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Ich lese gerade:


    :study: Insurgent - Veronica Roth

  • Ich habe "Frostkuss" gerade beendet und muss sagen, dass mich die Geschichte sehr gut unterhalten hat. Zu Beginn hatte ich daran noch so meine Zweifel, da mir die Protagonistin Gwen nicht gerade sympathisch war. Sie ist neu auf der Mythos Academy, hat keine Freunde und es fällt ihr schwer, mit den anderen begabten Jugendlichen zurechtzukommen. Dennoch ist sie am Anfang sehr vorlaut und schafft es Dinge so zu drehen, dass andere sich ihr fügen müssen. Auch bringt sie Sätze gegenüber anderen, die mich manchmal schlucken ließen. Zum Glück gibt sich das im Laufe des Buches und Gwen wurde etwas angenehmer von ihrer Art her.


    Mir hat es gut gefallen, dass Mythologie in dem Buch eine große Rolle spielt. Es war interessant mehr über die einzelnen Götter zu erfahren und inwiefern diese einen Einfluss auf die Teenager ausüben. Das Buch war an keiner Stelle langatmig und gleich zu Beginn geschieht etwas sehr unerwartetes. Ab diesem Geschehnis war ich ganz in der Geschichte drin und habe mit Spannung verfolgt, wie sich die Dinge entwickeln würden.


    Die Schüler lassen sich in Gruppen unterteilen, zum Beispiel gibt es auf der Schule Spartaner, Walküren oder auch Amazonen. Gwen mit ihrer Gypsygabe passt nicht ganz in dieses Bild und versucht herauszufinden, weshalb ausgerechnet sie auf dieser Schule ist. Hinzu kommt, dass eine dunkle Bedrohung nur darauf wartet, an die Oberfläche zu gelangen...


    Eine Geschichte, die mich wirklich gut unterhalten konnte. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil! :D


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Happiness can be found, even in the darkest of times,

    if one only remembers to turn on the light.

    (J.K. Rowling - Harry Potter and the Prisoner of Azkaban)

  • Inhalt:
    Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« - bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.


    Meine Meinung:
    Als Daphne kam da dachte ich mir schon das sie irgendwann sich mit Gwen befreunden würde, was ich von Logan halte weiß ich nicht nicht weil er so ein Typ ist der gerne seine Meinung alle paar Minuten ändert. Ich werd jetzt nicht viel über das Buch sagen weil als ich es gelesen habe und ich wusste von niemanden um was es da genau geht, Leute ich hab das Buch in einen tag durchgelesen weil es einen echt fesselt. Es kommen so viele Sachen rein womit echt niemand rechnet. An manchen Stellen dachte ich nur "Oh mein Gott" Ich bin an den Stellen echt fast ausgeflippt weil es so geil ist. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Göttern und so aber dieses Buch ist der Wahnsinn. Das Ende war so nicht vorhersehbar. Ich dachte nur "Das kann doch nicht wahr sein" :D Ihr müsst es selbst lesen um zu verstehen was ich meine :)
    Allgemein, ich liebe das Buch und es hat mich echt positiv überrascht :)


    Meine Sterne für das Buch:
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Ich habe Frostkuss gerade beendet und was soll ich sagen.....? Ich habe gleich im Anschluss geschaut ob unsere örtliche Buchhandlung das Folgebuch "Frostfluch" vorrätig hat und habe es prompt reserviert, damit mir keiner zuvor kommen kann. :wink: Kurz gesagt, das Buch hat alles, was man von einem (Fantasy-) Buch nur erwarten kann: Helden, Bösewichter, Krieger, ja sogar Gottheiten, geheimnisvolle Mythen und ebenso geheimnisumwobene Charaktere. Es ist spannend und fesselnd zugleich. Weiterhin behandelt es Themen wie Freundschaft, Liebe, Außenseiter sein, Familienzusammenhalt, sowie den Tod von geliebten Menschen. Mysthisch, geheimnisvoll und superspannend. Es macht wirklich Spaß zu lesen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich finde es einen wunderschönen Gedanken, dass etwas, das ein Mensch vor über hundert Jahren niedergeschrieben hat, noch immer da ist. Der Mensch selbst ist schon lange verschwunden, und vielleicht sogar schon vergessen, aber seine Gedanken sind immer noch da. Bücher sind Boten aus der Vergangenheit, weißt Du? Botschaften aus der Vergangenheit für die Menschen der Zukunft. Wie kleine Zeitmaschinen.

  • Ich schleiche schon einige Zeit um diese Reihe herum und nun, wo alle Bände erschienen sind, konnte ich nicht anders und musste den ersten Band, "Frostkuss", schnellstmöglich lesen. Ich war mir nicht ganz sicher, ob mir diese Reihe gefallen würde. Zu sehr erinnerte sie mich an andere Internatsgeschichten wie "Shadow Falls Camp" oder auch die "Night school"-Reihe. Doch obwohl sich einige Parallelen nicht verleugnen lassen, konnte mich die Autorin durch ihren tollen Schreibstil, liebenswerte Charaktere, einige neue Ideen und eine Extraportion Spannung begeistern.


    Das Cover der Taschenbuchausgabe finde ich gigantisch! Sowohl der Schriftzug als auch die Blume schimmern metallisch und heben sich von dem Hintergrund deutlich ab. Außerdem bin ich total begeistert von der Idee, dass die Buchrücken aller Bände ein Bild ergeben werden.


    Der Einstieg in "Frostkuss" fiel mir sehr leicht. Zu Beginn lernt man Gwendolyn, von allen nur "dieses Gypsy-Mädchen" genannt, kennen. Ich mochte sie auf Anhieb, auch wenn sie mir mit ihrem Gejammer, dass keiner sie mag und sie überhaupt nicht hübsch ist, hin und wieder auf die Nerven ging. Das machte sie aber nicht weniger liebenswert. Sie ist tollpatschig, witzig und ein von Grund auf guter und ehrlicher Mensch mit einer Leidenschaft für Süßes. Im Laufe der Geschichte wird sie zudem eine Freundin finden, deren Entwicklung vielleicht nicht besonders originell ist, mir jedoch sehr gut gefallen hat. Und auch "Logan Quinn", Spartaner und Bad Boy, konnte mich sehr schnell begeistern. Zudem gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die, mal mehr mal weniger liebenswert, allesamt authentisch sind und sich perfekt in die Geschichte einfügen.


    Der Schreibstil von Jennifer Estep hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn er sehr einfach ist, hat er doch einen Wiedererkennungswert. Das einzige was mich etwas störte waren Wortwiederholungen wie bspw. "Die Matratze signieren" (beim ersten Mal lustig, beim zweiten Mal... na ja) oder eben, wie oben schon erwähnt, die häufig auftauchende Andeutung, dass Gwen ja keine Freunde habe.


    Auf den ersten ca. 150 Seiten geht es noch relativ ruhig zu. Mir hat das gut gefallen, da ich mich erst einmal mit den verschiedenen Charakteren und der Mythos Academy vertraut machen konnte. Auch die Einführung in verschiedene Mythen und Gottheiten fand ich sehr interessant. Ab Seite 150 wurde "Frostkuss" dann richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nach jedem Kapitel wollte ich ein weiteres lesen und diese Spannung hielt bis zum Ende an. Dieses konnte mich zu 100% überzeugen und überraschte mich auf allen Ebenen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kommt ohne fiesen Cliffhanger aus. Dennoch kann ich es kaum erwarten, bald den zweiten Band zu lesen.


    Fazit: Ein Auftakt, wie er besser kaum sein konnte. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Folgebände und kann die "Mythos Academy" nur jedem ans Herz legen!
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Eine Aussergewöhnliche Gabe.


    Klappentext:
    Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.


    Mein Fazit:
    Am Anfang tat ich mich schwer in die Geschichte einzufließen. Ich konnte noch keine richtige Verbindung zur Hauptprotagnositen aufbauen. Mittlerweile habe ich die kleine süße Gwen in mein Herz geschlossen. Ich bin begeistert von Ihr und die Spannung hat sich sehr gut Aufrecht halten können. Auch hier wird wieder das Gute mit dem Bösem kämpfen müssen. Die Romatik wird glaub ich auch in diesen Bücher eine sehr große Rolle spielen. Rundum ist es eine gute Verpackte Story die ich wirklich gerne gelesen habe. Ich bleib beim Ball und verteile mit gutem Gewissen ganze ★★★★ Sterne.

    :love: Liebe grüße :winken: ...
      :study: Catherine Bybee "Not Quit - Fast im Himmel"; Band 3

      :study: Robert Dugoni "Tracy Crosswhite - Auf kalter Spur"; Band 7

      :study: Sarah J. Maas "Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter"; Band 3

     
    Bücher 2020; 51/325 RUB - 20.260 Seiten



  • Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen und eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Ganz nebenbei hat Gwen keine Freunde, weil sich niemand für sie interessiert. Bevor ich es vergesse... eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen.


    Ich habe 120 Seiten gelesen.
    Und auf diesen 120 Seiten diese Information 7 oder 8 mal vor die Nase gesetzt bekommen. Bei dem 3. Mal dachte ich bereits "JA, ICH HABE ES KAPIERT!!" - doch Jennifer Estep hört einfach nicht auf sich zu wiederholen.
    Zwischendurch bewegt sich Gwen von A nach B, holt hier und dort mal Luft und beklagt sich, dass sich keiner für sie Interessiert, bevor die üblichen Wiederholungen wieder beginnen.


    Das war wirklich anstrengend! Im Groben und Ganzen kann ich sagen, dass vielleicht nur auf 40 - 50 Seiten etwas passiert. Der Rest besteht aus einem Inhalt, den man bereits kennt.
    Unnötiges Seitenfüllen in meinen Augen. Das Buch befindet sich bereits im Müll.


    :bewertung1von5:

  • Nach dem Tod ihrer Mutter wird die 17jährige Gwen Frost auf eine neue Schule geschickt, die „Mythos Academy“, die ihren Namen nicht ohne Grund trägt, denn die Schüler sind ganz besondere junge Menschen. Auch Gwen ist nicht ohne Fähigkeiten, jedoch der Meinung, an dieser Schule falsch zu sein. Als eine Mitschülerin tot aufgefunden wird, nimmt Gwen Ermittlungen auf, bei denen ihr ihre Fähigkeiten eine gute Hilfe sind.


    Der Roman ist der Auftakt einer sechsbändigen Reihe und kann schon recht gut überzeugen. Die Geschichte, die hier ihren Anfang nimmt, ist interessant und viel versprechend, aber auch noch ausbaufähig.


    Bisher spielen vor allem die nordische und die griechische Mythologie eine Rolle, diese werden bunt gemischt, und ich bin gespannt, was vielleicht noch auf den Leser zu kommt. Die Erzählung könnte ein paar weniger Wiederholungen gut verkraften, im Großen und Ganzen geht sie aber in Ordnung und lässt Spannung aufkommen. Manches erscheint mir etwas aufgesetzt, zum Beispiel, dass man Gwen so lange im Ungewissen lässt, spätestens nachdem sie auf der „Mythos Academy“ aufgenommen wurde, hätte Aufklärung angesagt sein müssen.


    Die Charaktere können noch nicht so überzeugen, besonders Gwen, die in Ich-Form erzählt, ist ein richtiges Jugendbuch-Klischée, zickig, unwillig, ablehnend und ständig am jammern. Am meisten genervt hat mich, dass sie nichts glauben will, obwohl alles um sie herum, sogar sie selbst, ihren Unglauben widerlegt. Auch andere Charaktere sind sehr stereotyp, vor allem Gwens Mitschüler/-innen, wie man sie aus vielen Teenie-Filmen und -Büchern kennt, da gibt es z. B. die „Beliebten“, die eigentlich niemand leiden kann, alle werden auf das Äußerliche reduziert, egal ob männlich oder weiblich, und natürlich gibt es auch einen Bad Boy, der Gwens Interesse weckt. Gut, dass doch mancher eine gewisse Entwicklung erkennen lässt – was sich in den weiteren Romanen hoffentlich fortsetzt. Ein „Charakter“ kommt am Ende dazu, der mir sofort gefällt und ein bisschen Humor mit ins Spiel bringt – Schwert Vic wird sicher dauerhaft dabei sein.


    Dass mich die Geschichte stellenweise an Harry Potter, Voldemort und die Todesser erinnert, muss noch erwähnt werden. Letztlich ist das kein Minuspunkt und es bleibt abzuwarten, wie sich die Mythos Academy-Reihe weiter entwickelt.


    Trotz meiner Kritikpunkte hat mich der Roman gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzungen. Wer gerne Jugendfantasy/-romantasy liest, ist hier sicher richtig. Von mir gibt es knappe 4 Punkte.

  • Die Idee hinter dem Buch finde ich total super. Jedoch ist die Handlung und die Art, wie die Geschichte geschrieben ist, manchmal etwas zäh. Stellenweise ist das Buch packend und fesselnd (vorallem das Ende macht Lust auf den zweiten Teil), teilweise auch langweilig.


    Trotzdem von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: 3/5 Sterne

  • Meine Meinung
    Fangen wir erstmal mit den Charakteren an. Natürlich lernen wir erst Gwendolyn, Gwen, Frost kennen. Und wie erwartet, ist sie alles andere als froh, in die Mythos Academy geschickt zu werden. Denn dort gibt es überall starke Walküren, schöne Amazonen, kriegerische Spartaner und viele mehr. Und dort sieht sie sich nicht zugehörig. Dass sie auch noch keine Freunde hat, macht die Sache nicht besser. Sie fühlt sich mit ihrer magischen Gabe, Dinge zu sehen, indem sie einfach irgendwas berührt, schon komisch genug. Sie nutzt sie allerdings um ein wenig Geld zu verdienen, was ihr auf der Mythos Academy viel Geld einbringt. Doch ein Tod einer Mitschülerin, verändert für immer ihr ganzes Leben und sie muss sich vielen Herausforderungen stellen. Und dann bekommt sie auch endlich Antworten auf ihre Fragen, was tut sie auf der Mythos Academy und was ist sie wirklich?


    Neben Gwen lernen wir auch andere Charaktere kennen, denn es wäre schließlich zu schade, wenn Gwen auf ewig alleine bleiben würde und nicht mal ansatzweise jemanden findet, mit dem sie sich befreunden könnte. Hier ist Daphne ihre nächste Person. Mir gefällt unglaublich ihre Entwicklung der Freundschaft. Am Anfang des Buches konnten sie nicht mal miteinander sprechen. Auch taucht der attraktive und gutaussehende Logan Quinn, ein Spartaner auf, der nur etwas in die Hände nehmen muss - ganz egal was - und er weiß, wie er damit jemanden töten muss. Und genau er verdreht Gwen ebenfalls den Kopf. Die Beziehung zwischen ihnen ist auch unglaublich amüsant, ich habe immer mitgefiebert, wenn sie beide aueinander trafen und dementsprechend auch aufgeregt ;)


    Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, man kann sich sehr gut hineinversetzen. Dementsprechend ist es auch unglaublich leicht zu lesen, man fühlt sich in keiner Minute verwirrt, weil man die Autorin nicht versteht.


    Was ich aber sehr schade fand, dass sich die erste Zeit bis ungefähr des letzten Viertels des Buches etwas gezogen hatte. Es passierte zwar schon was, aber es war nichts besonderes, wo man mitfiebern konnte und danach versuchte man einfach das Problem an der Situation zu finden - ich spoiler nicht ;) Aber die, die das Buch gelesen haben, wissen was ich meine - und das hat sich für mich ziemlich lang gezogen. Aber zum Glück hat sich das zum Ende hin verändert und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Und das Ende hat mich so verstört! Ich war froh, glücklich, erleichtert, aber auch wütend und aufgeregt und ich wollte eine Person einfach nur umbringen! :D





    ♙ Fazit


    Ein wundervoller Auftakt in eine vielversprechende Reihe, die oft mitfiebern lässt. Es ist auf jeden Fall zu enmpfehlen für alle House of Night und Shadow Falls Camp-Fans. zudem wird man auch mit der Mythologie konfrontiert, die unglaublich interessant zu lernen ist.


    Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!

    Gelesen (2019): 27


    :study: Nenne drei Streichinstrumente - Lena Greiner & Carola Padtberg
    :study: Eule Elli wünscht sich Freunde - Georg Vollmer & Pina Gertenbach



    „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
    – Helen Hayes

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