Susan Mallery - Ich fühle was, was Du nicht siehst / Almost Perfect

  • Buchdetails

    Titel: Ich fühle was, was du nicht siehst


    Band 2 der

    Verlag: Mira Taschenbuch

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 385

    ISBN: 9783956499548

    Termin: November 2016

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 18 Bewertungen

    78,9% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Ich fühle was, was du nicht siehst"

    Nicht freiwillig kehrt die Krimiautorin Liz Sutton zurück in ihre Heimatstadt Fool's Gold, sondern nur, weil sie sich um ihre beiden Nichten kümmern muss. Der Zustand ihres Elternhauses ist noch der kleinste Schock, denn kaum wieder da, trifft sie schon auf Ethan. Den Mann, der ihr einst das Herz gebrochen hat - und den sie in ihren Romanen schon auf die grausamsten Weisen zur Strecke gebracht hat. Und dem sie schon lange etwas Bedeutendes hätte sagen müssen ... 'Susan Mallery hat mit dem zweiten Band der Fool's Gold -Serie ein Buch geschrieben, dass ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es kaum erwarten, nach Fool's Gold zurückzukehren.' Romance Reviews Today
    Weiterlesen
  • Aktion

  • Bestellen

Anzeige

  • Klappentext:
    Nie wieder wollte Liz Sutton einen Fuß in ihre Heimatstadt setzen. Zu demütigend waren die Erfahrungen, die sie dort als Teenager gemacht hat. Doch nun bringt eine Familienangelegenheit die erfolgreiche Bestsellerautorin zurück nach Fool's Gold. Und unweigerlich läuft sie hier Ethan über den Weg, dem Mann, den sie in all ihren Büchern auf verschiedene Art den Tod finden lässt. Denn sie hat ihm nie verziehen, dass er sie als Teenager verleugnet hat. Trotzdem flammt sofort wieder die alte Leidenschaft zwischen ihnen auf. Aber wird sie auch halten, wenn sie ihm ihr großes Geheimnis vorstellt: seinen Sohn?


    Meine Meinung:
    Auch Susan Mallery schafft es immer wieder, Wohlfühlbücher zu schreiben. Bücher in die man beim Lesen vollkommen eintauchen kann, wo man abschalten und träumen kann. Leider hat dieses Buch einen kleinen Schönheitsfehler und das ist Ethan. So was von unsymphatisch geht ja überhaupt nicht. Schon im ersten Band war er ja dabei, war mir zwar nicht völlig unsympathisch aber auch nicht allzu sympathisch. Er war halt nur ein Nebencharakter. Aber was er hier abzieht …. mit jeder Seite verlor er mehr an Punkten bei mir. Klar, er macht eine Entwicklung durch und wird zum Ende hin sogar schlau und damit auch ein kleines bisschen netter – aber zwischendurch fällt er als Neandertaler immer wieder negativ auf. Wenn man denkt, jetzt fängt er sich, kommt wieder eine Aktion wo man nur den Kopf schütteln kann. Sehr gut gefallen hat mir Liz. Ein sehr netter Charakter, der an Stärke gewinnt – gerade weil so viel auf sie einstürzt.


    Für eine leichte Liebes-Sommer-Lektüre war mir fast ein bisschen zu viel an unguten Spannungen zwischen Liz und Ethan, wahrscheinlich bedingt durch seine ganze Art. Hier wäre es mir lieber, wenn sie sich gar nicht bekommen hätten oder es ein Buch ohne Happy End gewesen wäre. Aber hier kam es mir auf den letzten Seiten so vor, als müsste unbedingt ein Happy End kommen – als wird das unbedingt gebraucht.


    Rausgerissen wird das ganze durch die bereits bekannten Personen aus Fools Garden und dem Humor, der in dem Buch steckt. Es gab eine Szene, bei der ich trotz der Tragik herzhaft gelacht habe weil die Vorstellung einfach zu köstlich war.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Mein Fazit:



    Der zweite Teil der Fools Gold-Reihe ist der Autorin leider nicht ganz so gelungen wie die übrigen Geschichten, die ich gelesen habe. Das liegt für mich eindeutig an Ethan Hendrix!


    Ethan Hendrix musste schon früh Verantwortung übernehmen, als sein Vater starb und seine Mutter mit fünf Kindern überfordert schien. Der Vater hatte ihm stets eingebleut, dass nichts über die Familie geht und das diese auch zu schützen gilt. Das schloss für Ethan auch Liz ein. Liz stand damals (völlig zu Unrecht) im Ruf, ein leichtes Mädchen zu sein, weil ihre Mutter im Alkohol-Rausch viele Männerbekannschaften hatte. Und kurz nachdem er ihr seine Liebe geschworen hatte, verleugnete er sie in aller Öffentlichkeit. Er suchte sie auch nicht, als sie aus der Stadt verschwunden war und sogar ein Stipendium am College ausgeschlagen hatte.


    Als er von seinem Sohn erfuhr, spielte er sich auf und war –natürlich auch berechtigt- wütend. Aber er hat sich erst sehr viel später hinterfragt, warum Liz so gehandelt hatte. Er war sehr egoistisch und dachte nur an sich, nicht daran, dass Liz den gemeinsamen Sohn elf Jahre lang allein erzogen hat. Und sie machte ihre Sache gut, obwohl sie aus ihrem Elternhaus nicht viel mitbekommen hatte.


    Ich fand ihn als Helden nicht besonders sympathisch, auch wenn die Wut und der Ärger verständlich sind. Liz hat sich sehr souverän verhalten, nur am Ende viel zu großherzig. Ich fand es auch irgendwie übertrieben, dass fremde Menschen in Fools Gold sich plötzlich in ihre Angelegenheiten einmischten und ihr Standpauken hielten, weshalb sie Ethan den Sohn vorenthalten hatte. Irgendwie hat sich die Stadt ziemlich merkwürdig verhalten und ich wäre nie im Leben warm geworden. Aber – ich bin ja auch nicht Liz.


    Diese Geschichte war für mich nicht so packend, auch wenn ich die 385 Seiten innerhalb von zwei Tagen ausgelesen hatte. Für mich ist es nicht ganz glaubwürdig, daher bekommt es auch nur mattglänzende vier Sterne. Dennoch werde ich die Romane dieser Autorin weiterlesen und ich freue mich schon auf den dritten Band!


    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

    LG, Elke :wink:

    • in 2017 gelesen: 84 Bücher/ 34.387 Seiten/ 20 Hörbücher/ 10.930 Minuten gehört
    • in 2018 gelesen: 50 Bücher/ 19.282 Seiten/ 13 Hörbücher/ 7.651 Minuten gehört
    • in 2019 gelesen: 52 Bücher/ 24.031 Seiten/ 19 Hörbücher/ 11.258 Minuten gehört
    • in 2020 gelesen: 33 Bücher/ 14.672 Seiten/ 11 Hörbücher/ 7.179 Minuten/ SuB: 84 Bücher :-,

    Bücher suchen ein neues Zuhause!

  • "Ich fühle was, was du nicht siehst" von Susan Mallery,

    ist ein Buch mit viel Gefühl. Die Autorin nimmt uns mit auf eine weitere Reise nach Fool's Gold. Dort treffen wir diesmal auf sehr unterschiedliche Menschen, jeder auf seine Art, einsam, enttäuscht, verletzt oder hoffnungsvoll. Der Schreibstil ist locker gehalten, so das sich das Buch sehr gut lesen lässt. Der Leser erlebt viele Gefühle oft auf einmal, da kommt Wut, Trauer oder dann Freude und Leid gern zusammen. Das Buch wurde von einem dritten, über die Schulter von zwei der Protagonisten erzählt. So bekommt der Leser einen sehr guten überblick über die wahren Gefühle und das was sich wirklich hinter den einzelnen Geschichten versteckt. Sehr gut daran hat mir gefallen, das die Geschichten nach einander aufgearbeitet wurden, welche in der Vergangenheit geschehen sind. Dadurch konnte ich ein Gefühl entwickeln, oder mich fragen wie ich reagieren würde in den einzelnen Situationen. Auch dieses Buch von Susan Mallery kann ich nur empfehlen, trotz vieler ernster Themen ist es leichter Stoff und sehr gut um abzuschalten und sich auf eine Reise in eine Kleinstadt namens Foll's Gold zu machen. Viel Spaß.


    Zum Inhalt:

    Liz Sutton genießt das ruhige Leben mit ihrem Sohn Tyler, als sie ihre Vergangenheit einholt. Ihre Nichte Melissa nimmt per Mail kontak zu ihr auf, denn sie und ihre kleine Schwester Abby stehen plötzlich allein da. Der Vater, Liz Bruder sitzt im Gefängnis und seine Frau hat sich ohne die Mädchen aus dem Staub gemacht. Kurz entschlossen packt sie ihre Sachen und fährt mit Tyler zurück in die alte Heimat. Dort sieht sie sich nicht nur mit zwei Fremden Mädchen sondern auch mit ihrer Jugendliebe und Tylers Vater Ethan konfrontiert. Als die ganze Stadt gegen sie wirkt, passieren immer wieder dinge die sie bestärken die Kleinstadt so schnell es geht zu verlassen. Doch die Kinder sehen das etwas anders und als auch Liz anfängt Fuß zu fassen, soll sie einige Überraschungen erleben.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Susan Mallery - Ich fühle was, was Du nicht siehst“ zu „Susan Mallery - Ich fühle was, was Du nicht siehst / Almost Perfect“ geändert.

Anzeige