Ralf Husmann - Nicht mein Tag

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  • Man sollte von Erstlingswerken eines Autors nicht zuviel erwarten. Wenn es sich aber um das erste Buch des Stromberg Autors Ralf Husmann handelt erwartet man als Fan großes. Zur Abrundung spricht auch noch Christoph Maria Herbst alias Stromberg das Hörbuch.... Gott sei dank!


    Inhalt
    Till ist ein durchschnittstyp mit Seitenscheitel der bei der Dresdner Bank arbeitet. Er ist nicht trendy und das ist gut so. Seit er Vater geworden ist hat sich seine Beziehung geändert und auch sonst hat er vorher Gitarre gespielt, jetzt hört er nur noch Rolf Zuckowski. Till ist scharf auf die strUnzdoofe Jessica die bei ihm in der Bank arbeitet, schafft es aber nicht bei ihr zum Zuge zu kommen. Eines Tages wird die Bank überfallen und Till wird von Nappo, einem Kleinkriminellen mit Schußwaffe, als Geisel genommen. Ein absurder Road-Trip beginnt.


    Meinung:
    Ich habe zuerst das zweite Buch von Husman (Vorsicht vor Leuten) gehört und eigentlich kann ich meine Rezension nur wiederholen. Das Buch an sich macht dann spaß wenn man mit dem Humor etwas anfangen kann. Die Story ist hahnebüchen und nicht immer logisch. Trotzdem, als junger Vater der auch nicht mehr Trendy ist und dessen Reihenhaus in ca 15 Jahren abbezahlt ist kann ich mich teilweise gut in Till reinversetzten und über die Pointen lachen. Das die Pointen zünden ist auch dieses mal wieder der starken Leistung des Sprechers Chrisoph Maria Herbst zu verdanken.


    Das Hörbuch:
    gekürzt von 256 Seiten auf 4 CD's, aber nicht verstümmelt. Die Handlung ist immer nachvollziehbar. Wie schon erwähnt spricht auch wieder Christoph Maria Herbst und er spricht die Pointen genau so wie sie vom Autor gedacht waren. Bei anderer Betonung wäre der ein oder andere Gag im nichts versumpft, so treffen die spitzen genau dort wo sie hinsollen. Auch Situationen die man sonst überlesen würde, erscheinen hier dank Herbst als witzig.


    Fazit:
    Das Buch an sich ist durchschnittlich. Die Logiklücken sind zu groß und der Humor ist nicht ganz so beißend wie bei Tommy Jaud oder auch im Folgebuch. Es ist (und das ist nicht negativ gemeint) Anspruchslose Kost zum Abschalten. Da diese aber hervorragend vertont ist macht das Hörbuch jederzeit Spaß und eignet sich insbesondere für lange Autofahrten. Man muß nicht auf jeden Satz achten und wird gut unterhalten. Nur das Ende kommt dann doch ziemlich aprupt, was aber im nachgang betrachtet ok ist. Kurz: Ein Buch das gefällt aber nicht überzeugt . Mit einem Bonus durch die gute Sprecherleistung werds dann: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

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