Claudia Brendler - Eiertanz

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  • Kein Cappuccino in Sicht, dafür Milch, noch warm von der Kuh? Haxn-Hotline statt Pizzadienst? Nein, die bayrische Provinz ist nichts für die kölsche Großstadtpflanze Gina. Doch genau dort ist sie nun gelandet, weil sie für ihre Chefin das Testament ihrer verstorbenen Tante finden soll. Eigentlich kein Problem für Power-Gina wäre das Haus der Verblichenen nicht heillos zugemüllt. Und auch die Ureinwohner und ein durchgeknallter Papagei rauben ihr den letzten Nerv. Doch als sie sich in den sexy Surflehrer verliebt und als Dirndl-Model triumphiert, beginnt sie, die Bayern in ihr Herz zu schließen.


    • [font='Georgia']Meine Meinung:[/font]

    • Gina hat eine Aufgabe, sie soll für ihre Chefin nach Bayern fahren und ein Testament in einem Messie Haus suchen. Keine leichte Aufgabe, denn Gina ist die Stadt gewöhnt und nicht ein Dorfleben wo die Geschäfte nur dann aufhaben wenn das Personal Zeit und Lust hat.


      Die Sprecherin hat wirklich gute Arbeit geleistet auch wenn sie den bayerischen Dialekt nicht immer so gut rüber gebracht hat.


      Gina ist eine lustige junge Frau vor der kein Fettnäpfchen sicher ist. Sie muss sich mit einem eifersüchtigen Papagei rumschlagen, mit einem Messie Haus und mit Dorfbewohnern die nicht nur das gute in ihr sehen.


      Die Geschichte ist total lustig erzählt und man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. Auch die anderen Dorfbewohner zeigen wie es in einer Gemeinschaft laufen kann.


      Es wird nie langweilig, denn es kommen immer mehr peinliche Situationen in die man total abtauchen kann und denkt sich auch oft zum Glück muss ich das selber nicht erleben.


      [font='Georgia']Alles in allem ist es eine temporeiche Geschichte bei der man nicht viel nachdenken muss.[/font]

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  • meine Meinung:
    Hier treffen Welten aufeinander!
    Gina, ein Kölner Großstadtmädel, wird ins tiefste Bayern in ein Dorf geschickt, um dort im Haus der verstorbenen Tante ihrer Chefin ein Testament zu suchen. Dies klingt einfacher, als es ist, da besagte Tante alles gesammelt hat, was nur geht. Jede Menge Möbel, Toaster, Geschirr, Kleidung, Gläser, Lampen, ... Außerdem versteht Gina nichts von dem, was die Bayern in ihrem Dialekt so reden. Es gibt auch noch Touristen, welche zum Kuhkuscheln (!!) und tauchen lernen ins Dorf gekommen sind, aber diese sind auch schwer zu verstehen, da sie aus Sachsen (das sächsisch ist gut umgesetzt - ich bin selbst eine Sächsin!) kommen. Gina kann es nicht umgehen, sich gleich mit ins Dorfleben integrieren zu lassen, da sie dringend Hilfe auf ganzer Linie benötigt. Hier gibt es nur einen Dorfladen, welcher jedoch nur sporadisch geöffnet hat, keine Tankstelle und auch sonst nichts Erwähnenswertes. Zentraler Anlaufpunkt ist das "Cafe und Lodenmoden" gleich im Nachbarhaus. Hier ist die Bedienung weggelaufen, und so lässt sich Gina überreden, für sie einzuspringen. Es entspinnt sich eine Geschichte, welche sich um das zu entrümpelnde Haus, eine zu organisierende Modenschau mit dem Motto "trendige Trachten" und eine Tauchschule (welche von einem überaus interessanten und netten Mann geleitet wird) dreht. Schließlich kommt dann auch noch ihre Kollegin und gleichzeitig beste Freundin in das Dorf, um ihr bei der Suche nach dem Testament zu helfen. Diese bringt jedoch ihren etwas schrägen, veganen Freund mit, und ist mehr mit dem Studium des Kamasutra beschäftigt, als Gina eine große Hilfe zu sein. Sie kämpfen sich zwar langsam durch das Chaos im Haus, von dem Testament fehlt aber nach wie vor jede Spur. So kommt es, dass sich Gina nach einer Weile zum Tauchlehrer, welcher gleichzeitig Tierarzt ist, hingezogen fühlt (obwohl sie doch eigentlich heimlich in einen Künstler ihrer Agentur verliebt ist) und in ihrer Not das Kuhkuscheln mit Kuh "Regula" inklusive "den Frust von der Seele reden" probiert. Erstaunlicherweise hilft dies und sie beginnt zu verstehen, worum es im Leben wirklich geht.


    Bewertung:
    Dieses Buch soll zeigen, dass es im Leben auf die wichtigen Dinge ankommt und es besser ist, alles in Ruhe und dafür aber mit dem Herzen anzugehen. Es soll entschleunigen in unserer schnellen Welt. 8) Ich finde, dies ist der Autorin augenzwinkernd gut gelungen.
    Das Highlight der Geschichte für mich ist ganz klar Graupapagei Picco! :D Er gibt der Geschichte Schwung und sorgte bei mir für öfteres Mundwinkelzucken!
    Ich vergebe für diese Geschichte 4 Sterne und beende meine Ausführung mit Piccos Worten: "Halt die Goschn, Picco hot oan fahrn lassn, hehehe."
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

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