Christopher Paolini - Eragon Bd. III - Die Weisheit des Feuers

  • Buchdetails

    Titel: Eragon: Die Weisheit des Feuers


    Band 3 der

    Verlag: cbj audio

    Bindung: MP3 CD

    Laufzeit: 00:30:00h

    ISBN: 9783866049444

    Termin: November 2008

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 161 Bewertungen

    80,5% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Eragon: Die Weisheit des Feuers"

    Die Schlacht auf den brennenden Steppen haben die Rebellen gewonnen. Varden, Elfen und Zwerge brauchen Eragons magische Fähigkeiten so dringend wie nie zuvor, aber der Drachenreiter hat den Schwur, den er seinem Cousin Roran gab, nicht vergessen. Gleichzeitig setzt Galbatorix alles daran, Eragon zu seiner Marionette zu machen. (4 mp3-CDs, Laufzeit: 30h)
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  • Deja-vu... Eragon 3 schafft es in die gleiche Kerbe zu schlagen wie Eragon 2: Stark anfangen, stark nachlassen


    Handlung (Amazon.de) Die Amazon Inhaltsangabe ist in diesem Fall gnadenlos. Eigentlich werden alle interessanten Teile der Handlung gespoilert. Also deshalb im Spoiler!


    Meinung:
    Nachdem mir Teil 2 zu langatmig und zu Elfig war ging ich voller Hoffnung an Band 3. Das Buch ist zwar dieses mal eher Varden-Lastig aber vom Aufbau her leider identisch mit Teil 2. Es beginnt richtig gut um sich danach in Belanglosigkeiten zu verzetteln. Es geht um Politik, Militärische Taktik, Schutzzauber und deren Probleme, Schwertschmieden.... Ok, das ist besser als die Elfen-Poesie in Band 2 und eigentlich auch durchaus dazu geeignet eine gute Storys richtig rund zu machen... Der Haken ist: Die gute Story fehlt. An der Haupthandung tut sich de fakto nahezu gar nichts! Galbatorix ist nach wie vor nur ein Name der nicht in die Handlung eingreift, Murthak hat einen Gastauftritt... Das Wars! Es wird nur immer wieder versichert das wenn den Galbatorix jetzt käme alles aus wäre. Ja warum kommt er dann nicht??? Auf seiten der Varden wiederrum werden noch nicht mal Pläne geschmiedet wie man Galbatorix besiegen könnte. Vieleicht kommt ja in Band 4 endlich jemand auf eine Idee. Wobei mich mittlerweile noch nicht mal wundern würde wenn Galbatorix auch da nicht auftreten würde, sondern an einem angebohrenen Herzfehler beim nächtlichen Gang auf die Toilette stirbt und Eragon selbst zufällig davon erfährt, während er gerade darüber grübelt wieviel Energie er einem Bienenschwarm entziehen kann ohne das deren seelisches Gleichgewicht darunter leidet....


    Eragon selbst wird zum Befehlsempfänger Nasuadas degradiert. Er trifft eigentlich keine eigenen Entscheidungen und wird wie ein Laufbursche zu Zwergen und Elfen geschickt um dinge zu erledigen. Nasuada selbst hat Teilweise Züge an sich wo man sich fragen muss: Kann Galbatorix wirklich ein größerer absoluter Herrscher sein als Nasuada das wäre??


    Ebenfalls mittlerweile ein Problem: Rohran. Man muss sich seine Geschichte auf der Zunge zergehen lassen: Vor 3 Monaten noch (Kann man daran erkennen das aus seinem Dorf jemand im 6 Monat schwanger war, aber erst zu Beginn von Band 4 gebährt) hatte er nie eine Waffe in der Hand. Dann wird er bedroht und muss zur Waffe greifen. Weil in seiner Lieblingserzählung der Held gerade kein Schwert hat greift jener Held zum Hammer und es gelingt ihm die Soldaten zu töten. Das findet Rohran so toll das er auch zum Hammer greift und sich zur Kampfmaschine entwickelt. In Band 2 war das schon dämlich aber unterhaltsam. In Band 3 entfällt dummerweise auch noch das unterhaltsame Element. Rohran entwickelt sich zur ultimativen Kampfmaschine der alleine in einer Schlacht 193 Krieger tötet (Woher man das weis? Ein anderer Krieger saß daneben und hat mitgezählt - Kein Schwrz!!!). Außerdem ist er der gewiefteste militärische Taktiker der Varden...


    Bleibt noch Saphira. Paolini spendiert ihr 2 Kapitel in der die Handlung aus Ihrer sicht gezeigt wird. Nett Idee, aber sprachlich total daneben und für die Handlung irrelevant.



    Soweit die Kritik, aber Eragon ist trotzdem kein total reinfall. Wie schon im letzten Band gibt es 2 Pluspunkte: Die Welt an sich und die Charaktere. Häääh? Die charaktere? Gerade eben habe ich doch lang und breit über Roran & Nasuada gelästert... Ja, die Handlung insbesondere bei diesen beiden ist nicht gerade der Realismusburner und es fällt mir schwer sie zu mögen, aber es interessiert mich dann doch was mit ihnen passiert. Von allen oben aufgeführten Mankos abgesehen bleiben die Charatere ins sich einfach stimmig.
    Bei der Welt beginnt es langsam ein wenig bei mir zu bröckeln. Band 3 spielt fast komplett an den gleichen Schauplätzen wie Band 2 und es gibt auch sonst wenig neues... Noch ist alles ok, aber Band 4 muss da nachziehen!
    Erzählerisch gibt es im übrigen auch Highlights. Insbesondere dann wenn es um die Vergangenheit geht. Oft habe ich da das Gefühl das das doch die viel interessantere Story ist.


    Das Hörbuch
    Ich kann mich nur wiederholen, deshalb kurz un knapp: Das Hörbuch ist wie schon seine beiden Vorgänger ungekürzt (24 CD's) und vorblidlich vertont!


    Fazit:
    Eragon ist solide Fantasykost bei der es insbesondere bei der Hauptstory an allen Ecken und Enden fehlt. Die Enscheidung aus 3 Bänden 4 zu machen lässt sich kaum erklären. Die wirklich relevante Handlung ließe sich auf ca 100 Seiten kürzen. Somit steht und fällt die Serie jetzt mit Band 4. Nimmt die Handlung hier keine Fahrt auf und werden die offenen Fragen nicht zufriedenstellend erklärt kann muss ich meine Leseempfehlung die ich in Band 1 gegeben habe revidieren... Eine hohe Bürde für den nächsten Teil, dem ich ehrlichgesagt schon fast gar nicht mehr zutraue das leisten zu können...
    Teil 3 ist im Vergleich zu Teil 2 erzählerisch schwächer aber weniger Elfenlastig. Deshalb solide :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

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