Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Stephan M. Rother - Ich bin der Herr deiner Angst (ab 18.03.2012)

  • Zitat von »Mausi1974«
    Sehr unsympatisch ist mir diese Reporterin von Kanal 9.


    Eine extrem widerliche Person, aber leider nicht untypisch für unsere Zeit, in der die makabersten und geschmacklosesten Sendungen ihre Fans finden.


    Ohja, da stimme ich euch zu. Diese Sensationsberichterstattung vor allem bei den privaten Sendern ist wirklich ein großes Übel unserer Zeit. Und das Übelste daran ist, dass die ja nur Sensationsg... :-# äh -lüsternheit der Zuschauer befriedigen. :wuetend:


    Leider komme ich Moment nur sehr langsam voran, aber immerhin komme ich wieder voran. Ihr müsst nicht auf mich warten - ich gebe hier halt meinen Senf dazu, wie es sich ergibt und passt.


    Ein bisschen befremdet hat mich die Konstellation bei Prof. Möllhaus. Einen Psychologen zu Rate zu ziehen, ist bestimmt keine schlechte Idee, aber dass der gleich seine Studenten dazu holt ist schon ein bisschen seltsam.


    Wer mich allerdings extrem nervt in diesem Buch ist Hannah Friedrichs. Die kommt mir gerade eher vor wie eine pubertierende Göre und nicht wie eine gestandene Ermittlerin.... (bin gerade bei der "Beschattungsaktion" in dem Lokal in St. Georg)

    Gelesen in 2020: 3 - Gehört in 2020: 5 - SUB: 438


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Einen Psychologen zu Rate zu ziehen, ist bestimmt keine schlechte Idee, aber dass der gleich seine Studenten dazu holt ist schon ein bisschen seltsam.

    Das kam mir auch ziemlich unglaubwürdig vor, zumal bei diesem brisanten Fall eine gewisse Diskretion gewahrt bleiben sollte.


    Hannah Friedrichs. Die kommt mir gerade eher vor wie eine pubertierende Göre und nicht wie eine gestandene Ermittlerin....

    Ich finde es auch sehr unklug,


    Wenn sie schon eine außereheliche Spielwiese braucht oder mit ihrem (angeblich) fremdgehenden Mann quitt werden will, sollte sie sich an Männer halten, die mit ihrem Beruf überhaupt nichts zu tun haben.


    Der Fall hat gestern Abend für mich eine neue Wende genommen und ich weiß jetzt, wer der Mann im Wohnwagen ist (Zwischenspiele), aber ich verrate Euch nichts... :P

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich hätte die Anmerkung im Spoiler nicht besser formulieren können. :thumleft:

    Der Fall hat gestern Abend für mich eine neue Wende genommen und ich weiß jetzt, wer der Mann im Wohnwagen ist (Zwischenspiele), aber ich verrate Euch nichts... :P

    Na immerhin ist es ein Mann. Oder? Heute abend sollte ich auch wieder ein bisschen Zeit finden zum Lesen - mal schauen wie weit ich komme.

    Gelesen in 2020: 3 - Gehört in 2020: 5 - SUB: 438


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Ich bin jetzt über Seite 300 hinaus und stolpere manchmal über die (zuvielen) Gedanken des Herrn Albrecht, die manchmal etwas bremsend auf den Lesefluss wirken. Die Spannungskurve dürfte gern wieder steiler werden.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Die Spannung lässt zu wünschen übrig.


    Ja, manchmal haben die Gedankengänge des Herrn Albrecht einen Touch Philosophisches. Ich hatte mir das Ganze thrillermäßiger vorgestellt.
    Schlecht finde ich das Buch allerdings nicht und ich bin auch sehr gespannt auf die Auflösung. Die Verdachtsmomente, die mich gelegentlich beschleichen, sind nämlich ziemlich weit hergeholt und logisch abwegig. Sonst habe ich bei Krimis eigentlich einen ganz guten Riecher, hier hat mich mein siebter Sinn aber verlassen.
    Ich lese jetzt weiter. :study:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Der Fall hat gestern Abend für mich eine neue Wende genommen und ich weiß jetzt, wer der Mann im Wohnwagen ist (Zwischenspiele), aber ich verrate Euch nichts... :P

    Ich denke, dass ich es jetzt auch weiß. Was mich ein bisschen verwirrt, denn ich hatte mir irgendwie eingebildet, dass es sich bei den Zwischenspielen irgendwie um eine andere Zeitebene handelt. Keine Ahnung, warum. :scratch: Da hat Rother mich irgendwie auf eine ganz falsche Fährte geführt. Wobei ich inzwischen bezweifle, dass das seine Absicht war, sondern ich einfach mit einer falschen Vorstellung in das Buch eingestiegen bin.


    Und ich habe jetzt, da die Beamten gleich das Gespräch in der Klinik führen werden, einen ganz starken Verdacht, was dieLösung des Falls betrifft. Naja, eigentlich zwei. Aber ich verrate noch nichts :P nachher liege ich mit meinen Ideen so falsch wie mit meiner zweiten Zeitebene :totlach:

    Ja, manchmal haben die Gedankengänge des Herrn Albrecht einen Touch Philosophisches. Ich hatte mir das Ganze thrillermäßiger vorgestellt.

    Also für ich ist da schon viel Spannung drin und mich stören die Überlegungen von Jörg Albrecht eigentlich gar nicht. Viel mehr nerven mich die aus Hannah Friedrichs eingeschobenen Abschnitte. Wenn Rohter beabsichtigt hat, mit ihr den Antipathie-Charakter in diesem Buch zu schaffen, dann ist ihm das hervorragend gelungen. Wenn nicht, dann hab ich ihn auch da falsch verstanden :wink: Dieses "unser Herr und Meister" treibt mich zum Wahnsinn. Ich glaube, ich hab da einen gewissen Beschützerinstinkt für Albrecht entwickelt...

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    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Wenn Rother beabsichtigt hat, mit ihr den Antipathie-Charakter in diesem Buch zu schaffen, dann ist ihm das hervorragend gelungen.


    Ich glaube nicht, dass er das beabsichtigt hat. Und das "Herr und Meister"- Gerede habe ich eher als lustig gemeint empfunden.
    Hannah Friedrichs wird von Albrecht ja als sehr intelligent, bzw. die Vielverprechendste aus seiner Truppe angesehen, deswegen macht er sie auch zu seiner Stellvertreterin, während er sich in Braunschweig herumtreibt. Ich finde sie nicht grundsätzlich unsympathisch, kann aber über ihre hirnlose Triebgesteuertheit nur den Kopf schütteln. Für

    bekommt sie ja nun auch, was sie verdient. :mrgreen:
    Ich bin jetzt im elften Kapitel und finde dieses Hin und Her wegen vermuteter Motive und Täter, inklusive Tatgehilfen langsam etwas nervig. Manchmal ertappe ich mich dabei, bei Albrechts inneren Monologen gedanklich abzuschweifen und dann muss ich den Abschnitt nochmal lesen.
    Interessant finde ich Herrn Freiligrath, das Verhalten von Herrn Wolfram kann ich dagegen gar nicht nachvollziehen - da wäre ich ganz anders drauf gewesen. Und über Dasselfliegen habe ich auch etwas gelernt. :totlach:

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  • Ich bin fertig und habe auch schon meine Rezi eingestellt. Jetzt bin ich gespannt auf Eure Bewertungen.

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  • Ich hab leider immer noch 200 Seiten vor mir, aber die sollten heute zu schaffen sein. Im Moment hab ich 3 verschiedene Theorien, was den Täter betrifft. Wobei sich 2 allerdings nicht an einer konkreten Person festmachen. Ich bin ja mal echt gespannt, ob ich auch nur annähernd richtig liege. :?:

    Gelesen in 2020: 3 - Gehört in 2020: 5 - SUB: 438


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Ich bin ja mal echt gespannt, ob ich auch nur annähernd richtig liege. :?:


    Ich hatte zwar den richtigen Verdacht, was den Täter betrifft, jedoch war mir die Motivation nicht klar und ein wesentliches Puzzleteil wurde erst zum Ende hin geliefert und kam für mich überraschend.

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  • Ich hatte zwar den richtigen Verdacht, was den Täter betrifft, jedoch war mir die Motivation nicht klar und ein wesentliches Puzzleteil wurde erst zum Ende hin geliefert und kam für mich überraschend.


    Ja, so ging es mir auch.
    Alles in allem fand ich das Buch recht gut, aber der Schluss ist für mich völlig inakzeptabel [-(

    Bis dahin war mir das Buch schon 4 Sterne wert, aber dafür gibt es wohl doch noch einen Halben Abzug.

    Gelesen in 2020: 3 - Gehört in 2020: 5 - SUB: 438


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Buch mittlerweile beiseite gelegt habe. :pale:


    Hattest Du es nicht von vorablesen? Du musst dort doch zumindest etwas dazu schreiben, selbst wenn es die Mitteilung ist, dass - und warum - Du es nicht beenden konntest. :-k

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    :study:
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