Petra Gabriel - Es geschah in Berlin 1942: Beutezug

  • Buchdetails

    Titel: Beutezug


    Band 17 der

    Verlag: Jaron

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 192

    ISBN: 9783897736795

    Termin: Februar 2012

  • Bewertung

    5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Beutezug"

    Kommissar Hermann Kappe trifft im Mai 1942 seinen ehemaligen Schulfreund Traugott Lempel wieder und wird in dessen Büro bei Rheinmetall-Borsig Zeuge eines mysteriösen Todesfalls: Ein Mann stürzt plötzlich aus einem Fenster im dritten Stock. War es Suizid, Unfall oder Mord? Kappe nimmt sofort die Ermittlungen auf, wird aber bald von oben zurückgepfiffen. Doch er ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Toten bei Borsig und dem Verschwinden eines jungen Mannes, um den Lempel sich sorgt. So ermittelt er weiter und stößt bald auf Belege für geheimnisvolle Geldtransaktionen seitens hoher NS-Funktionäre. Soll Kappe besser die Finger von allem lassen – oder die Wahrheit herauszufinden versuchen und sich damit selbst in Gefahr bringen? Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Petra Gabriel führt den Leser im 17. Band in eine Zeit, in der die nationalsozialistischen Machthaber die Polizei weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht hatten und doch kleine Widerstandsgruppen immer wieder Zeichen setzen konnten gegen die Diktatur.
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  • Klappentext:

    Hermann Kappes 17. Fall


    Kommissar Hermann Kappe trifft im Mai 1942 seinen ehemaligen Schulfreund Traugott Lempel wieder und wird in dessen Büro bei Rheinmetall-Borsig Zeuge eines mysteriösen Todesfalls: Ein Mann stürzt plötzlich aus einem Fenster im dritten Stock. War es Suizid, Unfall oder Mord? Kappe nimmt sofort die Ermittlngen auf, wird aber bald von oben zurückgepfiffen. Doch er ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Toten bei Borsig und dem Verschwinden eines jungen Mannes, um den Lempel sich sorgt. So ermittelt er weiter und stößt bald auf Belege für geheimnissvolle Geldtransaktionen seitens hoher NS-Funktionäre. Soll Kappe besser die Finger von allem lassen - oder die Wahrheit herauszufinden versuchen und sich damit selbst in Gefahr bringen?


    Eigene Beurteilung:


    Hermann Kappe muss zu Hause genauso vorsichtig auftreten wie in der Öffentlichkeit und auf der Arbeit - besonders als es klar wird, dass sein neuer Deinstvorgesetzter nicht nur wesentlich intelligenter ist als sein cholerischer Vorgänger, sondern auch noch eng mit der Gestapo zusammen arbeitet. Und in der heimatlichen Wohnung sind sein Sohn und seine Frau deutlich zu sehr auf die Meinung der Führung fixiert. Obwohl der Junge Anlaß bekommt ein wenig umzudenken.


    Neben Geldtransaktionen - die erst sehr spät ein Thema werden - geht es in diesem Buch in erster Linie um den Widerstand aus der Arbeiterschaft und auch um das Projekt T4 und seine Folgen. Und es geht darum, was eine Mutter und Ehefrau bereit ist, alles aufzugeben um ihre Kinder zu schützen oder auch zur Not andere Dinge zu erreichen.


    Wieder ein sehr beeindruckendes Zeitgemälde mit glaubwürdigen Charakteren in einer spannenden und glücklicherweise in unserem Land nicht mehr aktuellen Notlage. Lesenswert. :thumleft:

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