Alice Virmond - Jerome O'Tooles Liebe zum Lachs

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  • Alice Virmond- Jerome O'Tooles Liebe zum Lachs


    Klappentext :


    Eine Liebeserklärung an Irland


    Die Deutsche Pooka hat ihren Vater nie kennen gelernt. Als sie ihn nach Jahren endlich in Amerika findet, erfährt sie, dass seine und damit ihre Familie aus Irland stammt. Kurz entschlossen macht sie sich auf in ihre neu gefundene Heimat - die Grüne Insel -, wo sie ein Hotel pachtet und mit allei ungewöhnlichen Menschen Freundschaft schließt. So begegnet sie nicht nur Jerome, der die Lachse liebt und ihnen auf ihrer geheimnisvollen Wanderung folgt, sondern auch der großen Liebe...


    Inhalt :


    Eine alte irische Sage bildet die Grundlage dieses Buches. Am Fluss Boyne stand ein Haselnussstrauch. Diese Nüsse waren die "Nüsse der Weisheit". Seltsamerweise fielen die Nüsse vom Baum aber immer ins Wasser und nie an Land. Ein Lachs der im Fluss sein zu Hause hatte nahm immer wieder die magischen Nüsse als Nahrung auf. So wurde er immer größer und immer weiser. Der Druide Finegas machte es sich zur Aufgabe diesen "Lachs der Weisheit" zu fangen. Sein ganzes Leben langt versuchte er es, aber es gelang ihm nie. Nach langer langer Zeit kam ein junger Bursche vorbei und bot dem alten Mann seine Hilfe an. Finegas willige ein, unter der Bedingung, dass der Junge nicht vom Lachs kosten düfe. Dieser sagte zu und fang überraschender Weise den Lachs. Während des Kochvorgangs wurde der Lachs allerdings zu heiß, so dass sich unter der Haut eine große Fettblase bildete. Der Junge stach mit seinem Finger die Blase auf und leckt diesen danach ab. So war es denn geschehen - die Weisheit ging auf den jungen Mann über. Dieser junge Mann war übrings Finn MacCool, welcher später als großer Krieger gefeiert werden soll.


    Diese alte Sage ist in den Köpfen der Iren immer noch sehr lebendig und noch heute sehen sie in Lachsen "höhere Tiere". Auf dieser Grundlage lassen sich einige Ereignisse und einge verschrobene Charaktere in diesem Buch erklären bzw. besser verstehen.


    Ansonsten geht es, wie im Klappentext beschrieben, um die Suche nach der Familie und nach den eigenen Wurzeln.


    Meine Meinung :


    Dies ist wieder ein Buch, welches ich aus einer Mängelexemplat-Kiste gerette habe Und ich muss sagen, hätte ich mir das Buch zum vollen Preis gekauft, hätte ich mich geärgert. Es tut mir schrecklich leid, aber ich hatte arge Probleme mit dem Schreibstil. Im ersten Kapitel (bestehend aus ca. 4 Seiten) wird im Schnellverfahren eine Familiengeschichte erzählt. Und in diesem Schnellverfahren geht es auch erstmal weiter. Worauf die Autorin wirklich hinaus möchte, merkt man erst ziemlich spät. Es geht hierbei um mehrere Familengeschichten, die alle miteinander zu tun haben. Es werde aber auch Personen eingeführt, die meines Erachtens, keine weitere Rolle mehr im Roman spielen. Alle Personen werden kurz angeschnitten, sodass ich persönlich zu keinem "eine Beziehung" aufbauen konnte. Keine Person lud mich zum mitfiebern oder miteiden ein, obwohl es eine tragische Liebesgeschichte in diesem Roman gibt.
    Schön fand ich an diesem Buch, das die alte Legende wieder zum Leben erwacht und man merkt wie sehr diese Sagen und Legenden noch heute eine Rolle bei den Menschen spielen. Auch konnte ich einige irische Eigenarten wiedererkennen, welche mich zum schmunzeln brachten.
    Da das Buch recht kurz ist, kommt aber keine Langeweile auf. Aber man hätte vielleicht aus einigen Erzählsträngen mehr herrausholen können und so das Buch etwas dicker werden lassen.


    Wirklich überzeugt bin ich von diesem Buch nicht und verstehe nicht ganz, warum es so hoch gelobt wird. Ich bereue es aber nicht es gelesen zu haben.
    Von einem Neukauf würde ich abraten, aber wenn man es ausleihen kann oder es günstig ersteht, dann ist es eine nette Lektüre für einen Nachmittag bei Tee und Scones - zumindest für Irlandfans.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Hallo!


    ich habe gerade gesehen, dass ich mich in der Überschrift verschrieben habe. :pale: Es heißt natürlich "O'Tooles" und nicht "O'Tolles". SORRY!!!!!!
    Liebe Brigitte, magst du das vielleicht ändern?! Ich kann den Beitrag leider nicht mehr editieren. Es tut mir leid, dass ich dir Arbeit damit mache!!!! Beim nä. Mal passe ich vor dem senden besser auf!!!!!

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