Jürgen Kehrer - Wilsberg und der Professor

  • Buchdetails

    Titel: Wilsberg und der tote Professor


    Band 14 der

    Verlag: GRAFIT

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 192

    ISBN: 9783894252724

    Termin: November 2002

  • Bewertung

    3.5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Wilsberg und der tote Professor"

    (14. Band der Wilsberg-Serie) Erst mit Verzögerung merkt Georg Wilsberg, dass er den letzten Augenblick im Leben des Professors Günter Kaiser fotografisch festgehalten hat. Eine Kugel beendet jäh den Versuch des Sprachwissenschaftlers, sich einer Studentin unsittlich zu nähern – und aus dem schlichten Überwachungsauftrag, den die Professorengattin dem Detektiv erteilt hat, ist ein Mordfall geworden. Da seine zur Witwe gewordene Auftraggeberin von der Polizei verdächtigt wird und sie ihm ausgesprochen sympathisch ist, beginnt Wilsberg zu ermitteln – und stößt auf den Fluren der altehrwürdigen Westfälischen Wilhelms-Universität auf ein Geflecht von Intrigen und fragwürdigen Beziehungen. Gründe, den verhassten Sprachforscher ins Jenseits zu befördern, hatten viele: vom verstoßenen Sohn des Professors über die ausgenutzte Assistentin und deren eifersüchtigen Ehemann bis hin zu dem in inniger Feindschaft mit dem Opfer verbundenen Professorenkollegen. Oder hat der Mord etwas mit Kaisers Forschungsgebiet, den Geheimsprachen, zu tun?
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  • Klappentext:


    Ich holte mein Handy aus der Tasche und ließ micht im Polizeipräsidium mit Hauptkommissar Stürzenbecher verbinden. Er grunzte. "Was willst Du, Wilsberg?"
    "Eine schwere Körpervertletzung oder einen Mord melden."
    "Toll. Kannst du dich nicht entscheiden?
    "Ich bin hundert Meter vom Opfer entfernt. Das lässt keine genaue Diagnose zu."
    "Und wer ist das Opfer?"
    Professor Günther Kaiser vom Philologischen Fachbereich der Uni Münster."
    "Und was ist mit ihm passiert?"
    "Jemand hat auf ihn geschossen."
    "Fantastisch", knurrte Stürzenbecher. "Ich wollte nächste Woche in den Urlaub fahren. Hast du vielleicht auch den Namen des Täters?"


    *


    Erst mit Verzögerung merkt Georg Wilsberg, dass er den letzten
    Augenblick im Leben des Professors Günter Kaiser fotografisch
    festgehalten hat. Eine Kugel beendet jäh den Versuch des
    Sprachwissenschaftlers, sich einer Studentin unsittlich zu nähern - und
    aus dem schlichten Überwachungsauftrag, den die Professorengattin dem
    Detektiv erteilt hat, ist ein Mordfall geworden.

    Eigene Beurteilung:

    Entgegen der Erwartungen, die der Titel wecken mag, spielt die Handlung dieses Romans über weite Teile nicht im universitären Bereich, weil der Ermordete auch noch andere Interessen vertrat, als die eines seine Studentinnen zus ehr schätzenden Akademikers. Und so werden wir als Leserinnen und Leser auf immer neue falsche Spiuren geführt, bzw. begleichten Georg Wilsberg dahin.
    Ein üblich witziger Wilsberg-Krimi, der allerdings nun so langsam ein
    wenig formelhaft gerät im Aufbau - auch wenn Sprache und Situationskomik
    weiterhin gut funktionieren undsich die Figuren noch weiterentwickeln.
    Ein solider, etwas längerer - aber nicht herausragender -
    Wilsberg-Krimi.

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