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Ingrid Geiger - Hefezopf im Buchcafé

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  • Klappentext


    Ein heiterer Kleinstadtroman - Turbolenzen inbegriffen


    Franziska hat von ihrer Freundin Thea die Hälfte eines Hauses geerbt. Verbunden mit diesem
    Erbe ist ihr langgehegter gemeinsamer Wunsch, dort ein Buchcafé zu eröffnen.


    Doch Theas Neffe, frisch gebackener Eigentümer der anderen Haushälfte, lässt keine Gelegenheit
    aus, ihr Steine in den Weg zu legen. Bis eines Morgens tatsächlich ein Bagger im Vorgarten steht.


    Zum Glück bekommt Franziska Unterstützung von ihrer chaotischen Freundin Paula und der
    umtriebigen, sehr musikalischen Renter-WG aus dem oberen Stockwerk.


    Und dann gibt es auch noch Mathias. Seit er Franziskas Herz erobert hat, scheint alles
    nur noch halb so schlimm. Doch bald läuft auch in der jungen Liebe nichts mehr nach Plan.



    Rezension


    Hefezopf im Buchcafé fängt mit einer Beerdigung an, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Nun, dass die Geschichte ihren Lauf nehmen kann, muss eben zuerst die Haushälfte geerbt und davor muss zwangsläufig jemand sterben, weshalb man wieder bei der Beerdigung ist.


    Nun Thea ist gestorben und vermacht ihrem Neffen und ihrer Freundin je zu Hälfte ihr Haus und damit fangen die Turbolenzen erst an. Auf den oben erwähnten Bagger allerdings wartet man relativ lange vergebens. Ich dachte schon, er wurde vergessen.


    Es geht in Hefezopf im Buchcafé hauptsächlich darum, wie Franziska die Hürden nimmt, ein Buchcafé zu eröffnen. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Mathias wird eigentlich nur nebensächlich erzählt, weshalb ich das Buch auch nicht zu den Liebesromanen einordnen würde.


    Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert. Besonders sympathisch fand ich die Rentner-WG. Die Geschichte hatte auch einige Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Am amüsantesten fand ich die Stelle mit dem „dummen Missverständnis“.


    Hefezopf im Buchcafé wird aus der Sicht von Franziska erzählt. Gefühlte 80% der Dialoge ist auf schwäbisch geschrieben, worüber ich mich gefreut habe.


    Am Ende des Buches befinden sich noch die Kuchenrezepte mit Anmerkungen von Thea, Paula, Trudi & Co, welche nochmals ein Lächeln hervorzaubern.


    Alles in Allem vergebe ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .

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