Benoít, Michel - Das Geheimnis des 13. Apostels

Anzeige

  • Seitenzahl: 447


    Autorenportraits:
    (Cover/Verlag)
    Michel Benoít war selbst jahrelang im Kloster und lebte fünf Jahre im Vatikan, bevor er aufgrund seiner reformerischen Ideen ausgeschlossen wurde. Nach seinem Erfahrungsbuch "Gefangener Gottes", schrieb er sein zweites Buch, das sich mit der These beschäftigt: Existenz eines 13. Apostels.


    Kurzbeschreibung:
    (Cover/Verlag)
    Der Mord an einem französischen Mönch im Zug Rom-Paris führt in die dunkle Vergangenheit des Vatikans. Nur Bruder Nil weiß, dass Andrei Hinweise auf einen dreizehnten Apostel hatte, den wirklichen "Lieblingsjünger" Jesu. Pater Nil stößt auf die Sekte der Nazarener und auf den Mann, der als einziger am Grab Jesu etwas gesehen hat, was niemals bekannt werden darf. So wird Bruder Nil selbst zum Gejagten...


    Meine Meinung:
    In seinem Kirchen-Thriller begibt sich der Autor auf die Suche nach Antworten, die von der katholischen Kirche verschwiegen sein sollten. Er verfolgt die Spuren eines alt testamentarischen Geheimnisses und stellt eine These auf, dass es einen 13. geheimen Apostel gegeben haben sollte, der der wirkliche "Lieblingsjünger" von Jesus war. Dieser geheime Person sollte am Grab Jesu Dinge gesehen haben, die der Öffentlichkeit nicht bekannt werden dürfen, denn das würde christliche Glaube erschüttern.
    Um das Thema zu ergründen wendet sich Michel Benoít an die Schriftrollen vom Toten Meer, die zwischen 1947 und 1956 in Felsenhöhlen von Qumran entdeckt worden sind.
    Die Handlung des Romans findet auf zwei Zeitebenen statt: in der heutigen Zeit stellt der Bruder Nil die Nachforschungen auf und stößt dabei auf eine geheime Sekte:
    auf der zweiten Ebene werden die Geschehnisse der jüngsten Zeit des Christentums dargestellt.
    Die Idee zu dem Roman fand ich sehr gut. Auch wenn es inzwischen keine neue Thesen sind, finde ich das Thema sehr interessant. Leider hat es mit der Umsetzung nicht so gut geklappt. Der Roman lässt sich zwar gut lesen, Spannungsaufbau ist allerdings nur mäßig gelungen.
    Von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    2022: Bücher: 138/Seiten: 58 465
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
    ------------------------------

    „Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz“

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Heywood, Claire - Wir Töchter von Sparta

Anzeige