Ally Condie - Die Flucht / Crossed

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  • Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Auswahl" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


    Cassia versucht in die Äußeren Provinzen zu gelangen. Normalerweise würde sie -als Bürgerin- nie dort stationiert werden, denn in diesem Bereich herrscht Krieg und dort werden lediglich Anomalien und Aberrationen als "Kanonenfutter verheizt". Cassia will dort jedoch nicht das System im Kampf gegen den Feind unterstützen, sondern Ky wieder finden. Als sie tatsächlich dort ankommt, ist Ky bereits in die Canyons geflüchtet. Für Cassia beginnt eine gefährliche Suche nach ihrer großen Liebe, auf der sie evtl. auch zu sich selbst findet.


    Seitdem ich letztes Jahr im September den ersten Band der Jugend-Dystopie-Trilogie gelesen hatte, fieberte ich dem zweiten Band entgegen, da mich "Die Auswahl" extrem begeistern konnte. Mir gefiel die Welt, die Ally Condie erschaffen hatte, ihr Schreibstil und die Protagonisten Cassia, Ky und Xander. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Fortsetzung, die leider nicht vollends erfüllt wurden.


    Zunächst einmal war ich sehr froh, dass sich der Verlag dafür entschieden hat, den zweiten Band im gleichen Design herauszugeben. Meiner Meinung nach sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, allerdings kenne ich auch Mehrteiler/Serien, bei denen das leider nicht berücksichtigt wurde. Das Cover von "Die Flucht" ist zum Glück stark an dem Cover von "Die Auswahl" angelehnt und auch hier findet sich ein besonderer Buchstabe im Titel wieder (das umgedrehte "C", wobei es im ersten Roman das "A" ohne Querstrich war). Der Titel am Buchrücken ist ebenfalls erneut hervorgehoben und lässt sich somit erfühlen und die Gestaltung der Seiten ist identisch zu den Seiten im Auftaktroman.


    Zitat

    "Sie hat gesagt: Wir sind nicht die Einzigen, als sei das eine gute Sache, dabei will ich mich gerade so fühlen, als seien wir die Einzigen in unserem Lager. In den Bergen. Auf der Welt." (Seite 256)


    Der Einstieg in den Roman war problemlos möglich, da es Ally Condie mal wieder gelungen ist einen einfachen, flüssigen Schreibstil zu benutzen. Da die Kapitel abwechselnd aus Cassias und Kys Sicht geschildert werden, ist der Leser schnell auf dem aktuellen Stand, wo sich die beiden Charaktere befinden und was ihre Pläne sind. Nachdem die ersten Kapitel noch recht interessant waren, verschwindet nach einer Weile die "Action" und Ruhe kehrt in den Roman ein. Der Titel macht dann seinem Namen alle Ehre, da es die ganze Zeit nur noch um "die Flucht" geht. Während dieser Zeit erlangen die Charaktere Erkenntnisse über sich selbst und decken etliche Lügen des Systems auf, allerdings fehlte mir irgendwie die richtige Handlung. Bei mir kam das ungute Gefühl auf, dass die Autorin den zweiten Roman nutzt, um eine Lücke zu füllen, damit die Story für eine Trilogie ausreicht. Diese Lücke wurde mit viel Poesie und Kunst gefüllt, was mir einfach oft zu ruhig war. Im ersten Roman fanden sich auch oft ruhigere Klänge wieder, allerdings nimmt es im zweiten Roman etwas überhand und die Handlung wurde in die Länge gezogen, zumindest fühlte sich für mich so an.


    Gegen Ende hin wird das Buch wieder spannender und deutet bereits an, dass sich die Charaktere im dritten Band für einen fulminanten Showdown rüsten müssen. Deshalb freue ich mich auf den Abschlussband der Trilogie, auch wenn ich den zweiten Teil etwas als "Hänger" empfunden habe. Ich habe mich trotzdem für 4 Sterne entschieden, vielleicht auch, weil mich "Die Auswahl" noch positiv beeinflusst hat. "Die Flucht" ist wirklich nicht schlecht, aber man sollte sich vorab bewusst sein, dass es doch eher zu den ruhigeren Büchern zählt und wie bereits erwähnt viel Poesie und Kunst vorkommt. Begeisterte Leser von "Die Auswahl" sollten den Roman trotzdem nicht verpassen, da der Abschlussband sicherlich wieder richtig begeistern kann, auch wenn "Die Flucht" leider nicht an "Die Auswahl" heran kommt.


    Fazit: Eine (etwas zu) ruhige Fortsetzung, aber das Wiedersehen mit Cassia und Ky macht trotzdem Spaß. 4/5 Sterne.


    • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    PS: Wer sich über das Buch nun gerne selbst eine Meinung bilden möchte, der kann auf meinem Blog das Buch gewinnen. Schaut doch einfach bei meinem --> Gewinnspiel vorbei und versucht euer Glück bis zum 24.01.2012.

  • Danke für die tolle Rezension und auch für das Gewinnspiel! :)
    Ich bin gespannt, wie mir der zweite Teil gefällt, könnte mir aber vorstellen, dass ich deine Meinung teile.
    Bisher ist das Buch noch auf meiner Wunschliste, aber es ist auf jeden Fall eines der nächsten, die ich mir holen werde!

    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Heinrich Heine
    "Nichts ist unmöglich, allein unserem beschränkten Geist erscheinen manche Dinge unbegreiflich."
    Marc Levy


    :study: in 2015: 18 Bücher, 6868 Seiten
    :study: in 2014: 2 Bücher, 771 Seiten 8-[
    :study: in 2013: 13 Bücher, 5079 Seiten
    :study: in 2012: 39 Bücher, 14318 Seiten
    :study: in 2011: 25 Bücher, 9255 Seiten

  • Hier ist meine Meinung zum Buch:


    Klappentext:
    Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
    Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
    Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.


    Über die Autorin:
    Ally Condie stammt aus dem südlichen Utah, USA, einer wunderschönen Gegend, die der Landschaft in „Die Flucht“ als Vorlage diente. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um Cassia & Ky werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller.


    Allgemeines zum Buch:
    „Cassia & Ky 02. Die Flucht“ umfasst 458 Seiten und gliedert sich in 54 Kapitel. Diese haben mit durchschnittlich acht Seiten eine angenehme Länge. Im Übrigen ist die Schrift recht groß, so dass sich das Buch schnell und leicht lesen lässt.


    Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Cassia und Ky geschrieben – in den Kapitelüberschriften ist der Name des jeweiligen Ich-Erzählers zusätzlich zu der Kapitelnummer angegeben. Die Geschichte wird in der Gegenwartsform erzählt. Allein Rückblicke in die Vergangenheit sind in der entsprechenden Zeitform verfasst.


    Abgerundet wird das Buch durch eine sympathische Danksagung der Autorin.


    Die Covergestaltung ist beeindruckend und macht neugierig auf den Inhalt des Romans. Wie auch schon das Cover zu Band 1 der Reihe ist auch dieses wieder nicht nur auf dem Schutzumschlag abgedruckt, sondern auch auf dem Bucheinband selbst. So kann man das Cover also auch dann betrachten, wenn man den Schutzumschlag beim Lesen entfernt. Allein auf dem Schutzumschlag ist der Titel plastisch hervorgehoben. Es fühlt sich toll an, darüber zu streichen.


    Auch im Inneren des Buches setzt sich die aufwendige Gestaltung fort. Zu Beginn findet sich eine Karte mit dem Titel „Jenseits der Gesellschaft“, anhand derer sich die Handlung des Romans verfolgen lässt. Zudem sind die Kapitelanfänge mit einer kleinen Ausgabe des Coverbildes in Schwarz-Weiß versehen, die Kapitelabschnitte werden durch ein aufgeschlagenes Buch verdeutlicht.


    „Cassia & Ky 02. Die Flucht“ ist im Januar 2012 als Hardcover im Fischer Jugendbuch Verlag erschienen. Die Originalausgabe erschien 2011 unter dem Titel „Crossed“ im Verlag Dutton, einem Unternehmen der Penguin Group, New York. Übersetzt wurde der Roman von Stefanie Schäfer, die auch Band 1 der Reihe ins Deutsche übersetzt hat.


    Meine Meinung zum Buch:
    Mit den Gedichten „Geh nicht gelassen in die gute Nacht“ und „Überqueren der Barre“, die dem Buch vorangestellt sind, schafft Ally Condie einen sehr stimmungsvollen Einstieg in die Handlung. Sofort wird man von der Atmosphäre des ersten Bandes erfasst, die immer noch nachwirkt. Erinnerungen werden wach und so findet man schnell in diesen zweiten Band hinein.


    Drei Monate sind seit den Ereignissen in Band 1 „Cassia & Ky 01. Die Auswahl“ vergangen. Drei Monate, seit denen Cassia und Ky getrennt sind. Drei Monate, seit denen sie fieberhaft überlegen, wie sie einander wiedersehen können. Während Ky zusammen mit anderen Aberrationen in den Äußeren Provinzen zur Kampfmaschine ausgebildet wird, um gegen den Feind zu kämpfen, arbeitet Cassia in einem Arbeitslager zusammen mit anderen Mädchen. Hier hat sie Freundinnen gefunden, doch ihr Herz sehnt sich nach Ky.


    „Die Flucht“ ist zum größten Teil ein eher ruhiges Buch. Der Leser erfährt in Rückblenden viel über Kys Vergangenheit. Besonders sein Vater wird in Erinnerungen lebendig und diese sind für den Verlauf des Buches sehr relevant. Auch Cassia erinnert sich zurück, vor allem an ihren Großvater. Spannende Szenen finden sich am Anfang und Ende des Romans, zwischendurch besticht die Handlung durch feinfühlige Poesie, konzentriert sich auf zwischenmenschliche Beziehungen. Ebenso werden Informationen preisgegeben, die vor allem für das Geschehen in Band 3 von Bedeutung sein werden. Denn es scheint eine Erhebung zu geben, die mit dem System der Gesellschaft nicht zufrieden ist, die nach einem Steuermann sucht und rebellieren will. Mehr sei an dieser Stelle allerdings nicht gesagt.


    Mit der Beschreibung der neuen Handlungsumgebung, den Äußeren Provinzen, gibt sich die Autorin sehr viel Mühe. Die Landschaft breitet sich förmlich vor dem Auge des Lesers aus. Die Karte am Anfang des Buches gibt zusätzlich einen Eindruck von den Canyons, in denen die Handlung zum größten Teil spielt.


    Es werden einige neue Charaktere eingeführt, diese bleiben jedoch eher blass. Dadurch fällt es schwer, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Auch ihr Verhalten lässt sich oft nur sehr schwer nachvollziehen. Vielleicht ist es von der Autorin gewollt, die neuen Charaktere undurchsichtig und dadurch undurchschaubar zu belassen.


    An alle Mitglieder im Team Xaver: Es gibt eine Szene, die euer Herz höher schlagen lassen wird, aber generell sei gesagt: Xaver spielt in diesem Buch eine Rolle, die kaum kleiner sein könnte. Dafür fallen viele Andeutungen, die darauf hinweisen, dass seine Bedeutung in Band 3 umso größer sein wird. Also gebt die Hoffnung nicht auf!


    Da das Buch sowohl aus der Sicht von Cassia als auch aus der Sicht von Ky geschrieben ist, bekommt der Leser einen direkten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere. Dadurch fällt es leichter, bestimmte Handlungen und Verhaltensweisen nachzuvollziehen.


    Es sind oft kleine Sätze, die eine enorme Bedeutung haben und Gänsehaut bereiten können. Das ist das Besondere an dem Schreibstil der Autorin. Er ist sehr lebendig und bildhaft, gleichzeitig aber auch sehr emotional, poetisch, berührend.


    Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Zwar finden sich einige Rückblicke auf die Ereignisse in „Die Auswahl“ und Erklärungen einiger Zusammenhänge, diese sind jedoch sehr spärlich und sollen hauptsächlich dazu dienen, Erinnerungen zu wecken. Es fällt sicherlich sehr schwer, ohne das Hintergrundwissen aus „Die Auswahl“ die Zusammenhänge und Ereignisse von „Die Flucht“ zu verstehen.


    Das Ende verdeutlicht, dass es eine Fortsetzung geben MUSS, ist aber kein typischer Cliffhanger. Als Leser kann man nun dem Erscheinen von Band 3 gelassen und entspannt entgegen sehen. Natürlich bleibt die Frage, wie es weiter geht und vor allem, wie es ausgeht. Aber schlaflose Nächte bereitet das Ende von „Die Flucht“ nicht.


    Mein Fazit:
    Eine ruhige Fortsetzung, die sich sehr auf zwischenmenschliche Beziehungen konzentriert und vor allem dazu dient, die Ereignisse in Band 3 einzuleiten.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Mir hat die Fortsetzung von Cassia & Ky sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr poetisch geschrieben und mit vielen Gedichtszeilen geschmückt, was das ganze noch abrundet. Die Flucht ist von der Handlung her ruhig geschrieben. Ruhig assoziiert man jetzt aber nicht gerade mit dem Wort Flucht. Aber das stört mich nicht. Ich habe mir vor dem Lesen keine großen Gedanken gemacht, was mich erwartet, so konnte ich allerdings auch nicht enttäuscht werden. Mir hat der Verlauf, die Erzählweise, einfach alles an dem Buch sehr gut gefallen.


    Die Kapitel sind zum Teil recht kurz, andere sind wieder länger, aber irgendwie ist jedes Kapitel genau richtig. Erzählt wird – jeweils aus der Ich-Perspektive - aus der Sicht von Cassia und Ky. Mir hat es sehr gefallen, auch Ky’s Gedanken folgen zu können.
    Am Anfang des Buches befindet sich noch eine Karte „Jenseits der Gesellschaft“. Diese zeigt zwar die Landschaft, ich konnte allerdings nicht die Handlung und die Karte überein bringen. Nach der Karte folgen noch zwei Gedichte. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zur Geschichte.


    Allerdings habe ich eine kleine Frage



    FAZIT
    Eine, wenn auch ruhige, gelungene Fortsetzung um Cassia & Ky. Von mir gibt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: . Ich freue mich schon auf Teil 3.

  • @ Bücherwürmchen:


    Ja, so habe ich das auch verstanden!

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  • @ Bücherwürmchen:


    Ja, so habe ich das auch verstanden!


    gaensebluemche:

  • @ Bücherwürmchen:


    Genau! :thumleft: Schwierige Situation! Bin mal gespannt, wie das in Band 3 gelöst wird.

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  • Während dieser Zeit erlangen die Charaktere Erkenntnisse über sich selbst und decken etliche Lügen des Systems auf, allerdings fehlte mir irgendwie die richtige Handlung. Bei mir kam das ungute Gefühl auf, dass die Autorin den zweiten Roman nutzt, um eine Lücke zu füllen, damit die Story für eine Trilogie ausreicht. Diese Lücke wurde mit viel Poesie und Kunst gefüllt, was mir einfach oft zu ruhig war. Im ersten Roman fanden sich auch oft ruhigere Klänge wieder, allerdings nimmt es im zweiten Roman etwas überhand und die Handlung wurde in die Länge gezogen, zumindest fühlte sich für mich so an.

    :applause: Du sprichst genau das aus, was mir beim Lesen durch den Kopf gegangen ist. Ich fand es allerdings noch eine Ecke nerviger, so dass das komplette Buch in meinen Augen nach unten gezogen wurde. Ich hab mich viel zu oft gelangweilt und darauf gewartet, dass etwas passiert und Ally Condie hat sich auch mehrmals wiederholt, so dass ich ebenfalls den Eindruck einer Verzögerungstaktik hatte. Die eigentliche Story in Teil 1 begann so vielversprechend und spannend, dass ich jetzt ziemlich enttäuscht bin, dass alles in den vielen übertrieben poetischen und bedeutungsschwangeren Sätzen unterging. :(

    Mit der Beschreibung der neuen Handlungsumgebung, den Äußeren Provinzen, gibt sich die Autorin sehr viel Mühe. Die Landschaft breitet sich förmlich vor dem Auge des Lesers aus. Die Karte am Anfang des Buches gibt zusätzlich einen Eindruck von den Canyons, in denen die Handlung zum größten Teil spielt.

    Ich bin mal so frei und widerspreche Dir, gaensebluemche. :wink: Ich fand die Landschaft total fade und langweilig. Mehr als rote Steine und Schluchten hat mir die Autorin nicht ins Kopfkino gezaubert. Das fand ich ebenfalls schade, da sie im Vorgänger genau das Gegenteil bei mir geschafft hatte, wo ich die sterile Stadt Oria direkt vor Augen hatte.


    Es gab natürlich auch einige positive Sachen, z.B. gefielen mir die neu eingeführten Charaktere Indie und Eli ziemlich gut und auch das Ende lässt mich recht freudig in Richtung Teil 3 blicken, da die Handlung anscheinend eher wieder eher in einer städtischen Gegend angesiedelt ist.


    Fazit: Nach dem großartigen "Die Auswahl" war die Fortsetzung leider eine Enttäuschung für mich. Ich bin guter Dinge, dass es mit dem Abschluss der Trilogie wieder aufwärts geht, aber hier kann ich nicht mehr als :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: geben.

  • Ich bin mal so frei und widerspreche Dir, gaensebluemche.

    Aber sicher doch, Kapo. Wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein. :wink: Dafür fand ich die neu eingeführten Charaktere nicht besonders überzeugend. Damit wären wir quitt. :friends:

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    Hape Kerkeling


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    Bettina Belitz - Scherbenmond


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  • Einen Folgeband zu rezensieren erweist sich für mich nicht selten als schwerer, als es bei seinem Vorgänger der Fall war. Besonders schwer wird es, wenn man eine hohe Meinung von diesem Vorgänger hatte, dadurch den nächsten Band schon mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Hand nimmt und während des Lesens automatisch anfängt Vergleiche zu ziehen. Im Nachhinein bin ich mir jedoch gar nicht so sicher, ob man Die Auswahl und Die Flucht wirklich mit einander vergleichen kann – zumindest ist es mir nicht gelungen. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Folgeband schlechter ist als sein Vorgänger, vielmehr ist er anders. Während sich in Die Auswahl vorwiegend darauf konzentriert wurde, dem Leser diese neue Welt nahezubringen und ihm die Umstände zu verdeutlichen, geht Die Flucht mehr in die Tiefe.


    Ebenso wie Die Auswahl ist auch dieser Band in der Ich-Perspektive geschrieben, doch diesmal ist es nicht Cassia alleine, die den Leser durch die Geschichte führt. Unterstützung bekommt sie dabei von Ky, mit dem sie sich abwechselnd die Erzählerrolle teilt. Wenngleich die doppelte Ich-Perspektive am Anfang ein klein wenig verwirrend wirken kann, gelingt es doch recht schnell, sich daran zu gewöhnen und in die Geschichte abzutauchen. Auch sprachlich hat sich Die Flucht im Vergleich zum ersten Band ein wenig verändert. Diese eher nüchterne, teilweise auch steril und kalt wirkende Nuance, die die Schreibe im ersten Band mit sich brachte und gleichzeitig die strukturierten Lebensumstände nochmal betonte, sind hier ein bisschen verloren gegangen. Allerdings hat das der Geschichte nicht geschadet, sondern war für die Umgebung und die Situation, in der sich die Charaktere in diesem Buch befinden, genau richtig. Hier war kein Platz für klare Strukturen, für penibel kontrollierte Abläufe und Sterilität.


    Die Auswahl hat dem Leser das Leben in der Gesellschaft nahe gebracht, ihn mit strengen Tagesabläufen, Regeln, der Bestimmung, wen man lieben und welchen Beruf man ausüben soll schockiert und manch einer mag sich bei dem Wunsch ertappt haben, dass diese Zukunftsvision niemals Realität werden wird. In Die Flucht geht Ally Condie auf das Für und Wider beider Seiten ein und zeigt dabei auf, dass weder die Gesellschaft noch das Leben außerhalb der Gesellschaftsmauern so perfekt oder wenig perfekt ist, wie man zunächst vielleicht meinen mochte. Auch Cassia und Ky müssen sich im Laufe der Geschichte immer mal wieder eingestehen, dass sie in der Vergangenheit vielleicht voreilig geurteilt haben und erkennen, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Doch nicht nur Für und Wider von Freiheit auf der einen und Kontrolle auf der anderen Seite ist Thema dieses Buches, nein, die Charaktere müssen sich mit einer ganzen Reihe von Gefühlen und Gedankensträngen auseinandersetzen.


    Dank der doppelten Ich-Perspektive ist es dem Leser möglich, hinter Kys Fassade zu schauen, ihn und seine Vergangenheit ein bisschen besser kennenzulernen, seine Gedanken zu lesen, seine Beweggründe zu erfahren und in seine Gefühlswelt abzutauchen. Er lässt uns teilhaben an egoistischen Augenblicken, in denen sein Überlebenswille stärker ist, als jedes Gefühl von Anstand, in denen er lieber als Feigling gilt und sein Leben über das anderer stellt, anstatt einen hoffnungslosen Kampf zu führen und seinen Tod damit willkommen zu heißen. Er gesteht uns seine Angst davor, ersetzt zu werden, davor, dass sich Meinungen über ihn ändern, sobald man alles über ihn erfahren hat, fragt sich, welchen Preis man bereit ist für die Liebe zu zahlen und duldet uns als stumme Begleiter, während er für sich erkennt, dass man irgendwann an einen Punkt gelangt, an dem man seinen Frieden schließen, Fehler verzeihen und mit sich selbst ins Reine kommen muss.
    Doch nicht nur Ky lernen wir besser kennen, sondern auch Cassia. Fernab von ihrer gewohnten Umgebung und den Strukturen erleben wir das junge Mädchen von einer anderen Seite. Von dem Willen geleitet, Ky aufzuspüren, geht sie unsagbare Risiken ein, zeigt Willenskraft und eine unglaubliche Stärke, während sie sich verbissen und ungeachtet ihrer bereits schwächelnden Gesundheit ihren Weg durch die äußeren Provinzen kämpft, nur getrieben von ihrer Hoffnung, den zu finden, den sie liebt. Die kräftezehrende Reise ist jedoch nicht das einzige, was Cassia verändert. Die Umstände um sie herum, die Denkweise und das Verhalten ihrer Gefährten, Traditionen und Legenden, die außerhalb der Gesellschaft auf sie niederprasseln und das Mädchen zum Nachdenken bringen, Vertrauensbrüche und die Erkenntnis, dass auch Liebe Raum braucht und man nicht alles über den anderen wissen muss, damit das Herz für ihn schlägt, lassen Cassia reifer werden und verleihen ihrem Charakter mehr Tiefe.
    Auf ihrer Flucht vor der Gesellschaft und ihrer Suche nacheinander treffen unsere beiden Helden auf Eli, Vick und Indie, die ebenso von der Gesellschaft als Lockvögel in die äußeren Provinzen geschickt wurden, in dem Wissen, dass die Teenager diese Aufgabe wohl nicht überleben werden. Sie alle haben ihr Päckchen zu tragen, niemand traut dem anderen vollends über den Weg, keiner weiß, wie viel er von sich preisgeben darf und muss, um sein Ziel zu erreichen und so verschiedenen diese Charaktere auch sein mögen, sie alle haben eins gemeinsam: den Willen zu überleben. Die Reise führt sie durch Schluchten, Höhlen und Gewässer, sie konfrontiert sie mit dem Tod, lässt sie darüber nachdenken, wie man am besten Abschied nimmt, zeigt ihnen unterschiedliche Traditionen auf, schweißt sie mal mehr mal weniger zusammen und macht sie schlussendlich zu so etwas wie Gefährten.
    Xander hingegen begegnet dem Leser nur zu Beginn des Buches persönlich, doch auch wenn er bis auf die paar Szenen am Anfang keine aktive Rolle während der Handlung inne hat, so hat er doch bleibende Spuren hinterlassen, die durch Gedanken und Gespräche der Protagonisten ihre Fäden durch die Handlung ziehen.


    Neben den Charakteren, die schon allein durch ihre unterschiedlichen Schicksale und die aktuellen Umstände, mit denen sie sich konfrontiert sehen, den Leser zum Nachdenken bringen, hat Ally Condie auch dieses Mal wieder gezielt Gedichte in die Handlung eingefügt, ihnen eine große Rolle zuteil werden lassen und unterstreicht damit nochmals die nachdenklich stimmende Atmosphäre dieses Buches.



    Fazit

    Von Die Auswahl war ich damals völlig begeistert. Die Welt, die Charaktere, die Handlung, einfach alles an diesem Buch überzeugte mich und löste in mir den Wunsch nach mehr aus. Die Flucht gab mir mehr und zwar viel mehr, als ich mir erhofft hatte und ich kann es gar nicht erwarten, Band 3 endlich in den Händen zu halten und zu erfahren, wie die Geschichte um Cassia&Ky weitergeht!

    Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; arm ist nur, wer nie geträumt hat
    (Marie v. Ebner-Eschenbach)


    :flower:

  • Auch hier wieder zuerst etwas zum Cover, weil es einfach wieder perfekt passt. Es zeigt ein junges Mädchen, welches die Blase, in der sie bisher saß, zerschlägt.


    In diesem Band wird die Geschichte immer abwechselnd aus Sicht von Cassie und von Ky erzählt. Dass nun auch Ky zu Wort kommt hat mir sehr gefallen. Man erfährt sehr viel über seine Vergangenheit, seine Eltern, das Leben außerhalb der Gesellschaft. Was mich im ersten Band an Cassia so sehr berührt hat, das Nachdenken über sich, das Leben und die Wünsche und Erwartungen kommt hier leider viel zu kurz. Cassia wirkt in diesem Band sehr naiv. Sie flieht aus den Fängen der Gesellschaft, man merkt aber, dass sie ohne ihre Begleiterin Indie wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre.


    Mit Indie wird hier ein neuer Charakter eingeführt, den ich Anfangs nicht so recht einzuordnen wusste. Warum tut sie das, was sie tut? Zwischendurch kam bei mir der Verdacht auf, dass sie ein Spitzel der Gesellschaft sei, und Cassia die Flucht ermöglicht wurde um (erneut) an ihr zu forschen.


    An Kys Seite lernen wir Vick und Eli kennen. Vick bleibt für mich relativ farblos, seine Intentionen kommen für mich nicht so recht rüber. Erst am Schluß bekam ich eine Ahnung davon, was es vielleicht sein könnte, was ihn antreibt. Eli ist ein aufgeweckter Junge, der mir sofort ans Herz wuchs. Dass Ky sich um ihn kümmert macht diesen gleich nochmal sympathischer. Ich hoffe sehr, dass wir ihm im Band 3 wieder begegnen und mehr über ihn erfahren.


    Leider wirkt die Flucht aller Figuren, sowohl der Jungen, als auch der Mädchen etwas planlos, so dass es dem Leser lange verschlossen bleibt, was genau Cassia und Ky sich (außer einander wiederzufinden) von ihrer Flucht erhoffen. Der zweite Band schafft es hier leider nicht an die berührenden Worte, Gedanken und Taten des ersten Bandes anzuknüpfen.


    Über Xander erfahren wir in diesem Band nicht viel mehr, als dass er ein Geheimnis mit sich herum trägt, welches Ky kennt und Cassia nicht. Als dem Leser endlich verraten wird, welches Geheimnis das ist war ich überrascht. Damit habe ich definitiv nicht gerechnet. Ob auch für Cassia das Geheimnis erfahren hat bleibt ein wenig im verborgenen und sorgt für einen richtig schönen Cliffhanger.



    Für den zweiten Band gibt es von mir gute 3 Sterne. Es lohnt sich definitiv weiterzulesen, aber an "Die Auswahl" kommt dieser Band bei weitem nicht heran. Nun bin ich gespannt, was Band 3 uns bringen wird.

    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)

  • Rezension
    Die Geschichte:
    Die Geschichte geht da weiter, wo Band 1 aufgehört hat.
    Cassia hat sich vorgenommen Ky zu finden und kommt in ein Arbeitslager. Dort verbringt sie einige Zeit, bis sie es schafft in die äußeren Provinzen zu gelangen. Da versucht sie Ky zu finden, aber die einzige Spur, die ihr weiter hilft, zeigt, dass er nicht mehr da ist und in die Canyons geflohen ist. Zusammen mit Indie,
    einer Mitgefangen, macht sie sich auf die Suche nach ihm.


    Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.
    Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, war, dass die Geschehnisse aus Cassias und Kys Sicht geschildert sind (Ich-Erzähler). So kann man sich doch etwas mehr in Ky hineinversetzten, als im Vorband und man erfährt nicht nur eine Seite.
    Dazu sind die Gefühle in dem Band ausgereifter, als beim Vorgänger und es fiel mir leichter die Handlungen nachzuvollziehen und auch Emotionen zu spüren.
    Auch hier spielen Gedichte wieder eine große Rolle, allerdings nicht so enorm, wie in "die Auswahl".

    Trotz der von mir genannten positiven Aspekte, hat mir der Anfang vom Buch so gar nicht gefallen. Es ist ja schon im letzten Buch nicht so viel passiert, aber hier zieht sich die Geschichte doch enorm. Die erste Hälfte ist so was von zäh und langatmig. Ab der Hälfte geht es dann und es wird zum Schluss vielversprechend und ich hoffe, dass der dritte Band dann besser ist.


    Die Protagonisten:
    Cassia hat sich mittlerweile weiter entwickelt und findet auf der Reise so langsam heraus, was sie wirklich will und wer sie ist. Sie lernt viel über sich selber und ist mir weiterhin sehr sympathisch. Ihre Handlungsweisen finde ich meist nachvollziehbar.
    Über Ky erfährt man immer mehr und auch er entwickelt sich. Im Band 1 ist er noch sehr unnahbar, was sich hier aber durch die andere Erzählweise schon sehr ändert. Er wird mir immer sympathischer.
    Auch die anderen Figuren sind sympatisch und gut gewählt und auch die neuen Protagonisten, die hier auftauchen passen dazu und sind interessant.


    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber besser als beim Vorgänger. Spannung kommt weiterhin nur sehr gering auf, da auf den Seiten einfach nicht viel passiert. Ein Spannungsbogen ist gerade bei der Hälfte des Buches nicht sichtbar und später nur gering .
    Dafür kommen aber die Emotionen der Protagonisten besser rüber.


    Das Cover/der Buchtitel:
    Das Cover ist sehr an dem englischen Original orientiert, was ich aber sehr gelungen finde. Das Mädchen, wahrscheinlich Cassia, bricht aus der Glaskugel aus, was ja sehr schön verdeutlicht, dass sie sich nicht mehr dem System unterwirft.
    Der Titel passt an sich recht gut.

    Fazit:

    Eine eher schwache Fortsetzung, die erst ab der Hälfte vielversprechend wird und nur wenig Spannung vermittelt.
    Dafür sind die Emotionen besser dargestellt.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Ich bin mir der vielen negativen Meinungen über dieses Buch bewusst , kann sie jedoch nicht nachvollziehen.
    Ich hab das Buch im Februar gelesen , und habe wirklich jede einzelne Seite geliebt, was auch begründet , dass ich es nach zwei Tagen beendet hatte. Ich fand die Charaktere viel mehr herausgearbeitet , der Schreibstil angenehmer zu lesen und die Geschichte spannender. Nach den ersten Zeilen steigt der Leser sofort in die Geschichte wieder ein, und die Handlungen , besonders Cassia Sehnsucht nach Ky , und Ky´s Misstrauen und verschlossenheit gegenüber Fremden , äußerst nachvollziehbar.


    Ich freu mich schon auf den 3. Band , der Cassia & Ky Reihe , jedoch weiß ich schon jetzt , dass ich zu hohe Erwartungen daran haben werde.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: .! :)

    Hast du drei Tage kein Buch gelesen, werden deine Worte seicht.
    -Chinesische Weißheit

  • Mit viel Vorfreude habe ich mich auf dieses Buch gestürzt und hab angefangen zu Lesen wie verrückt. Der erste Teil war ja echt SUPER. Also war meine Erwartungshaltung recht groß, und irgendwie wurde ich etwas enttäuscht. Es war null Spannung in diesem Buch. Es hat sich zwar leicht und flüssig lesen lassen, aber das war es auch schon. Es war alles sehr phoetisch - kann ja alles ganz schön sein, wenn man die Spannung dabei nur nicht vergisst- und somit recht "ruhig".


    Die Figuren (Ky und Cassia) hat man ja im 1. Teil schon kennengelernt, bei den weiteren haben mir mehr Infos gefehlt, mehr Details, ich konnte sie mir also nicht wirklich gut vorstellen und haben somit bei mir nichts hinterlassen. Eigentlich schade!


    Wenn ich schon Sternchen vergeben könnte würde das Buch gard mal :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: bekommen.

    Pessimismus wird nur von den Optimisten verbreitet. Die Pessimisten sparen ihn für schlechtere Zeiten auf.

    (Gabriel Laub)


    "Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt."


    "Ein Buch ist ein Haufen toter Buchstaben? Nein, ein Sack voll Samenkörner."

    SuB-Abbau-Wette mit Nane23. Start 18.10.2012. Geschafft: 10/10. :montag:


  • Hier findet ihr den neuen Buchtrailer zu "die Ankunft" ("Reacht").
    Mir gefällt er nicht so sehr ... er sagt meiner Meinung nach nichts neues über den 3. Band aus und wurde schlecht gestaltet.

    „Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst - aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.“
    Elias Canetti



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