Carina Bartsch - Kirschroter Sommer

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Kirschroter Sommer

4.3|108)

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN: 9783499227844

Termin: Januar 2013

  • Info: Debütroman, als Taschenbuch und Ebook erhältlich. (Webauftritt der Autorin: www.carinabartsch.de/ )


    Klappentext:


    Die erste Liebe vergisst man nicht ... Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas Schwarz – der Mann mit den türkisgrünen Augen und die Verkörperung all dessen, wovor Mütter ihre Töchter warnen. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv. Sie hasst ihn, aus tiefstem Herzen, und trotzdem ist da immer dieses Kribbeln in ihrem Bauch, sobald sie in seiner Nähe ist. Höchste Zeit die Handbremse zu ziehen, findet Emely, und lenkt ihre Aufmerksamkeit daher auf Luca, den anonymen E-Mail-Schreiber, der ihr mit sensiblen und romantischen Nachrichten die Zeit versüßt. Doch wer verbirgt sich hinter dem Mann ohne Gesicht? Und was steckt wirklich hinter Elyas‘ Absichten?


    Meinung: (pers.via Amazon)


    Wisst ihr noch, wie das Verliebtsein schmeckt? So schnulzig ich hier anfange, so genau kann ich es hier beantworten. Denn obwohl Kirschroter Sommer auch problemlos in die Sparte "Liebesroman für Frauen" passt, hat das Buch eine Art Besonderheit in sich, die sich nicht kategorisieren lässt, wie ich finde.


    Emely und Elyas (warum eigentlich die Y-Namen? Das habe ich mich das ganze Buch über gefragt) sind zwei junge Mittzwanziger mit - wie das immer so ist- einer Vergangenheit.
    Nach jahrelangem Ignorieren ist die Zeit des Verdrängens vorbei und die beiden werden wieder miteinander konfrontiert: Elyas, der schon ziemlich gut in die Sparte "charmanter Blödmann" passt, und Emely, die ihr Leben mit beissendem Sarkasmus bestreitet. Anfänglich scheint alles klar: Elyas will Emely an die Wäsche, Emely hat aber alles andere als das im Sinn und höchst amüsante Wortgefechte nehmen somit das gesamte Buch über ihren Lauf...
    Eine kleine Warnung für die Leser: Plant bloß nichts, wenn ihr anfängt zu lesen, denn man wird es nicht aus der Hand legen können. Wirklich nicht.


    Was mir besonders gefallen hat, war der Humor zwischen den beiden Charakteren- und am besten allerdings, die knisternde Anziehung zwischen den beiden. Ich finde, dass in vielen Romanen zwar eine Liebesdynamik der Protagonisten zu ~sehen , aber nicht zu spüren ist. Viele schreiben darüber, aber man fühlt es einfach nicht. Oder es ist gänzlich überzogen, schmalzig oder so lächerlich, dass man eigentlich nur die Augen verdrehen möchte. Ganz anders hier: Als Leser wird man, egal ob man will oder nicht, sofort in das Lesegeschehen eingezogen, wird Teil von Emely (ernsthaft, welche Frau kann sich denn nicht mit ihr identifizieren?) und merkt mit jeder Seite mehr, dass der Blödmann Elyas blöd blöd blöd ist... Und man ihm bereits schon ein verfallen ist. Glückwunsch.
    Elyas' Charakter kommt unheimlich gut raus, und ich denke die Autorin hat den Spagat zwischen "OhGottduArsch"- und "WirklichtollerKerl" auf den Punkt genau hinbekommen. Es ist ja immer ein bißchen ein Spagat, genau die richtige Sorte "Mann" oder Typ beschreiben zu wollen, ohne dass er sofort wie ein Macho oder Schmalzgebäck wirkt. Elyas ist eben anders, und ich denke, alle die das Buch lesen, werden wissen, was ich meine.


    Kirschroter Sommer liest sich wunderbar und gut, die Autorin hat einen sicheren Schreibstil und trifft mit Humor bei mir völlig ins Schwarze. Stellenweise musste ich lachen, denn die Kabbeleien oder Wortspiele im Buch sind wirklich einmalig.


    Offenbar kann man sagen, dass es klar ist, dass sich die beiden kriegen und es scheint stark darauf hinauszulaufen, aber hier auch der kleine Minuspunkt: Die Story um Emely und Elyas (und Luca) ist noch nicht zu Ende, und Kirschroter Sommer ist deutlich auf einen zweiten Teil angelegt. Wer sich also eine schnelle Abhandlung der Ereignisse wünscht, ist hier wahrscheinlich fehl am Platz.
    Wer aber wert auf Echtheit von Gefühlen legt und weiß, dass diese sich genau wie Vertrauen nun mal entwickeln müssen, den wird die Story nicht enttäuschen. Als Debütroman absolut perfekt.
    Lesenswert für alle, die sich im Gefühl des Verknallt- und Verliebtseins verlieren möchten. ;)
    Ich könnte es immer wieder lesen, absoluter Geheimtipp!

  • Meine Meinung:
    Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Autorin mit ihrem wunderbaren Schreibstil in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat einen tollen Sprachumfang und schreibt spannend und witzig. Ich habe des Öfteren laut gelacht. Klasse!


    Ich konnte förmlich in Emilys Welt eintauchen und sie war mir von der ersten Zeile an sympathisch. Emily ist ein toller Charakter. Etwas tollpatisch, aber immer liebenswert und einfach zum knuddeln. Ich mag ihren Humor und den Sarkasmus, den sie immer wieder an den Tag legt. Manchmal fand ich es schade, dass sie so wenig von sich überzeugt ist. Etwas mehr Selbstbewusstsein hätte ihr gut getan. Ab und an ist sie ganz schön hart zu Elyas, aber andererseits dachte ich in den Momenten auch immer “nun lass sie doch endlich in Ruhe” und fand, dass sie Recht hatte so zu reden. Auf Seite 380 wandelte sich meine Meinung allerdings. Emily ist ein Miststück! Von da an war sie mir nur noch unsympathisch. Sie selbst findet sich unheimlich witzig, aber es ist nicht witzig. Kein Stück… Aber dann war sie doch wieder so süß *schmelz* Diese Frau wirft mich in ein Wechselbad der Gefühle. Mit Emily hat Carina Bartsch eine großartige Hauptfigur geschaffen, die den Leser immer wieder überrascht.


    Ob das so gewollt war oder nicht vermag ich nicht zu sagen, ich vermute eher nicht, aber die “Unperson” in diesem Buch war für mich Alex. Ich fand sie mehr als unsympathisch. Immer bevormundet sie Emily, immer drängt sie dieser ihren Willen auf. Ich habe nicht so ganz verstanden, was die Freundschaft der beiden Mädchen wirklich ausmacht. Auch wenn ihre Liebesgeschichte ganz süß war, ich konnte mich mit ihr überhaupt nicht anfreunden und mag sie einfach nicht.


    Elyas ist als zweite Hauptperson ein sehr interessanter Charakter. Einerseits unsympathisch, aber auch wieder anziehend. Ich war immer hin und her gerissen, ob ich ihn mögen soll oder nicht. Zur Mitte des Buches war ich total in ihn verliebt und habe nicht mehr verstanden, warum Emily sich immer so sträubt. Das lag auch daran, dass die Autorin den Leser relativ lange im Unklaren darüber lässt, was zwischen Elyas und Emily vor vielen Jahren vorgefallen ist. Als es dann aufgedeckt wird, da wird alles klarer. Elyas wurde mir immer sympathischer und am Ende tat er mir irgendwie auch leid.


    Dieses Buch hat mir auch ohne große action-reiche Geschichte so gut gefallen, weil es irgendwie wie im wahren Leben ist. Da ist ein Pärchen, von dem man denkt, dass es einfach zusammengehört, aber es steht so viel dazwischen, dass sie sich einfach nicht wirklich näher kommen können. Emily lernen wir als ein verletzliches Wesen und man möchte sie einfach nur beschützen, dann wird sie aber selber sehr verletzend, was ihr jegliche Sympathie raubt und dann ist sie wieder einfach nur süß.


    Ich muss allerdings auch zugeben, dass es mir nach ca. 310 Seiten dann doch langsam etwas unwahrscheinlich vorkam, dass es im wahren Leben wirklich so ablaufen würde. Er macht sie an, sie zeigt ihm die kalte Schulter, sie beleidigt ihn und er versucht es immer und immer wieder. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass viele Menschen wirklich so viel Geduld hätten. Wahrscheinlich hätte er eigentlich längst aufgegeben. Aber trotzdem war es sooooo schön zu lesen, dass ich es einfach glauben wollte, dass Elyas sich so lange Mühe gibt. Er ist einfach ein Mann zum anschmachten…


    Ich kann gar nicht aufhören über dieses Buch nachzudenken, weil es einfach so eine nachdenklich machende Geschichte ist. Ich bin verliebt. In das Buch, in den Schreibstil und in Elyas. Die Geschichte endet mit einem wahnsinnigen Cliffhanger.

    Wie soll ich es jetzt bloß aushalten bis endlich der zweite Band erscheint??? HILFE ;)


    Ich könnte übrigens Zitat um Zitat hier hinschreiben. Ich habe so viele Zettel eingeklebt wie noch in kaum ein Buch.
    Hier eine kleine Auswahl:


    “Dabei waren doch gerade Bücher eines der kostbarsten Geschenke auf Erden. Kunstvoll aneinandergereihte Wörter, die zu einer Melodie wurden und sich in Bilder verwandelten.”
    Seite 30


    “Auch wenn ich als Einzelkind aufgewachsen war, hatte ich durch Alex schon früh erfahren, dass man teilen musste – leider war nur meistens ich diejenige von uns beiden, die dabei den Kürzeren zog. Gut, vielleicht war es ein bisschen übertrieben, ihr gleich die Gabel in die Hand zu rammen… Aber hey, man musste schließlich sehen, wo man bleibt.”
    Seite 47


    “Ich hatte es immer für eine Floskel gehalten, wenn man von einem gebrochenen Herzen sprach, doch in dieser Sekunde konnte ich fühlen, wie es wahrhaftig passierte. Als wäre es aus Glas, fiel es zeitlupenartig zu Boden und zersplitterte in tausend Teile.”
    Seite 281


    Ich habe lange geschwankt ob ich 4 oder 5 Federn geben soll. 5 Federn bekommen bei mir nur absolute Lieblingsbücher. Ich war fast so weit, aber ganz hat es dann doch nicht gereicht. Ich kann gar nicht genau sagen, warum nicht, also sind es 4 Federn mit dicken Plus in Richtung zur 5 dahinter.

    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)


  • Wir haben Sterne keine Federn. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Ist doch total egal... weiß doch jeder was gemeint ist...

    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)


  • Ist doch total egal... weiß doch jeder was gemeint ist...

    Das schon, aber es schreit ein kleines bisschen nach Copy-Paste vom Blog zur Rezi ohne Korrekturlesen :wink:

    :study:  Die Giftköchin (A. Paasilinna)
    :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2018: 48/15.592 || SUB 181 O:-) (Start:173)

    -

    "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
    "Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen." / Muppet Show
    "Why do most people fail to give each other the fairy tale?" / M.Quick

  • Das schon, aber es schreit ein kleines bisschen nach Copy-Paste vom Blog zur Rezi ohne Korrekturlesen :wink:


    Das sprengt hier gerade ein bisschen den Thread, aber es ist copy und paste vom Blog in die Foren. Ich schreib die schließlich nicht für jedes Forum um. Aber, wenn es gewünscht wird, dann schreibe ich ab jetzt Sterne um des lieben Friedens willens.

    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)

  • Dieses Buch ist einfach ganz wunderbar und ich habe es von der ersten Seite bis hin zur letzten wirklich nur mit Mühen mal bei Seite legen können. Der Schreibstil der Autorin und vor allem auch die farbenfrohen, detailreichen Zeichnungen der beiden Hauptcharaktere Emily und Elyas sorgen dafür, dass man dieses Buch hautnah miterlebt - man fühlt sich den Charakteren verbunden und lebt die beschriebenen Situationen - inklusive aller Gefühle - intensiv mit. Seite um Seite habe ich mit Emely mein Herz an Elyas verloren und mich ähnlich wie von Yvonne80 beschrieben nicht nur in das Buch und den Schreibstil, sondern allem voran richtig in Elyas verliebt.


    Dieses Buch gehört definitiv zu denen, die man tagelang überall mit hinnimmt und auch nach dem lesen noch eine Weile bei sich trägt, über die Geschichte nachdenkt und das Buch stellenweise einfach ganz fest an sich drücken möchte. Von lautem Lachen bis hin zu tiefer Betrübtheit habe ich in diesem Buch wirklich alle Emotionen miterleben können.


    Von mir gibt es für dieses miterlebte Gefühlskarussell auf jeden Fall :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "Dabei waren doch gerade Bücher eins der kostbarsten Geschenke auf Erden.
    Kunstvoll aneinandergereihte Wörter, die zu einer Melodie wurden
    und sich in Bilder verwandelten. Weiße, leere Blätter, auf denen Welten
    größer als das Universum enstanden. Welten, die Menschen in ihren Bann
    zogen und alles um sich herum vergessen ließen." Carina Bartsch (Kirschroter Sommer)

  • Inhalt

    Für die 23jährige Studentin Emely könnte alles so schön sein.
    Ihre beste Schulfreundin Alex zieht nach einem abgebrochenen Studium endlich von München zu Emely nach Berlin, doch leider befindet sich in Alex`Schlepptau von nun an immer ihr älterer Bruder Elyas.
    Sieben Jahre sind seit Emelys und Elyas` letzter Begegnung vergangen, doch für die schlagfertige Emely hätten durchaus siebzig Jahre vergehen können, denn der charmant- aufdringliche Elyas ist Emelys erste große Liebe, an der ihr Herz als Teenager unglücklicherweise zerschellte.
    Deshalb hasst Emely den jungen Mann mit den türkisgrünen Augen abgrundtief, doch Elyas lässt seit Neuestem nicht locker, wirbt um sie.
    Genau wie Luca, der anonyme email- Schreiber, der mit gefühlvollen und romantischen Nachrichten ihr verbittertes Herz im Sturm erobert.
    Wem wird Emely eine Chance geben?
    Ihrer ersten Liebe oder dem geheimnisvollen Fremden?

    Meine Meinung

    Ich wollte Emely und Elyas und ihre Geschichte so sehr mögen, ich habe es Seite für Seite versucht, mich immer wieder aufgerafft, bemüht, aber ich habe es einfach nicht geschafft. Ich musste mich regelrecht durch die Seiten quälen und habe dann auch so manche Szene nur noch überflogen.

    Meine Hauptprobleme waren Emelys Charakter und der Schreibstil.
    Emely soll wohl frech, witzig, schlagfertig, sarkastisch wirken, doch leider macht sie eher einen verbitterten, zynischen, boshaften, teilweise beleidigenden und verletzenden Eindruck auf mich. Sympathie oder gar Mitgefühl kamen beim Lesen nicht auf. Emely ist einfach nur anstrengend. Dass Elyas und Alex ihr Verhalten so lange aushalten, grenzt nahezu an ein Weltwunder.
    Emely soll zudem als Studentin der Literaturwissenschaften belesen, tiefgründig und sensibel wirken, doch ihre Art, sich auszudrücken, war mir einfach oft zu jugendlich und leider auch zu niveaulos.
    Und da "Kirschroter Sommer" auch noch aus der Sicht der jungen Emely geschrieben ist, war der Schreibstil für mein Empfinden oft zu flapsig, umgangssprachlich, schnoddrig, zu wenig gefühlvoll. Carina Bartschs Sinn für Humor war oft auch leider nicht gerade mein Fall.

    Das Hin und Her zwischen Emely und Elyas war für mich dann auch nicht prickelnd- frech und zuckrig, sondern teilweise eher bösartig, und die Szenen, die wirklich frech, lustig und süß waren, stachen für mich dann auch leider nicht mehr richtig heraus, verschwammen in den ewig gleichen Dialogen und Szenen. Zu sehr ähnelten sich die verschiedenen Szenen, ohne dass man als Leser neue Erkenntnisse erfahren hätte, außer dass Elyas aus Emelys Sicht doof und Emely zickig ist.
    Bei Elyas habe ich mich dann doch des Öfteren gefragt, warum er so charmant und hartnäckig an seiner ehemaligen Schulfreundin dranbleibt, anstatt genervt und beleidigt das Handtuch zu werfen. Denn Emely verpasst ihm nicht nur einen Korb nach dem anderen, sondern oftmals auch ein verbales blaues Auge oder einen verbalen Tritt in die Kronjuwelen.

    Und dann gibt`s ja auch noch den anonymen elektronischen Briefeschreiber Luca, der mit seinen emails Emelys frostiges Herz im Nu auftaut, denn er scheint genau auf ihrer Wellenlänge zu liegen. Doch leider sind Lucas Nachrichten nicht wirklich süß, witzig, ironisch, intelligent und tiefgründig, sondern einfach nur langweilig und nichtssagend. Merke: Treffsichere emails zu schreiben, um ein Mädchen zu verführen, ist gar nicht so einfach.


    Der Geschichte hätte meiner Meinung nach eine deutliche Kürzung und ein bisschen mehr Handlung gutgetan, um mehr Pfiff und Schwung hineinzubekommen.

    Die Identität des unbekannten email- Schreibers ist leider voraussehbar und das Hin und Her zwischen Emely und Elyas ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, ohne voranzukommen. 500 Seiten können da ganz schön lang sein...

    Dennoch gibt es hin und wieder lustige und schlagfertige Dialoge und Kabbeleien und Szenen, und Elyas sorgt für den einen oder anderen Schmunzler mit seiner sympathischen und frechen Art, aber all die schönen Momente ertrinken in dem Meer aus unnötigen und sich wiederholenden Alltagsbeschreibungen und Belanglosigkeiten.


    Fazit

    Ich wollte die Geschichte so sehr mögen, das Phänomen um Carina Bartsch und ihre beiden jugendlichen Liebesromane "Kirschroter Sommer" und "Türkisgrüner Winter", die von einer zwar viel gelesenen, aber von den Verlagen verschmähten Independent- Autorin nun zu einer Bestsellerautorin avancierte, selbst erleben und verstehen, aber leider habe ich mich die meiste Zeit gelangweilt und fühlte mich nur selten unterhalten.
    Emely und Elyas haben leider nicht mein Herz berührt, nur selten meine Augen zum Strahlen gebracht.

    Eine eigentliche niedliche Geschichte mit einer süßen Idee, für die ich leider dennoch nur :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: zücken kann, weil viele Abschnitte oder ganze Szenen einfach zum überblättern animierten, anstatt in ihnen zu versinken.
    Ob ich mir die anderen 500 Seiten von "Türkisgrüner Winter" noch antun werde, weiß ich noch nicht, da ich den ersten Band schon sehr anstrengend und langatmig fand.


    Mittlerweile sind "Kirschroter Sommer" und "Türkisgrüner Winter" auch bereits als günstigere Taschenbuchausgabe erschienen.

    :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
    :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
    8-[ SUB: Ich geb`s auf...



    Einmal editiert, zuletzt von Elskamin ()

  • Kurzbeschreibung


    Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben?


    Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely.
    Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr
    Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber
    lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt.
    Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?


    Meinung


    Ich hatte das wunderbare Glück bei der Leserunde bei LovelyBooks teilnehmen zu dürfen. Hier einmal ein großes Dankeschön an den Verlag und an LovelyBooks. Jederhat vom Buch nur noch geschwärmt - es war beinahe unheimlich. Und von den vielen positiven Rezensionen rutschte meine Erwartungen immer höher.

    Emely, unser kleiner Tollpatsch, hat haselnussbraune Augen und kirschrote Lippen. Emely ist kratzbürstig, sturrköpfig, aber trotzdem immer noch süß. Aber ihre größte Seite, die auch den ganzen Schreibstil beeinflusst, ist ihre sarkastische Seite, die mich immer auflachen lies. Für mich ist sie die
    perfekte Liebesromanfrau. Aber nicht nur ich war sehr angetan von ihr, sondern auch Elyas.

    Dieser ist wirklich gutaussehend mit seinen türkisgrünen Augen, die jede Frau auf der Welt zum Schmelzen bringen. Doch nicht nur sein Äußeres spricht für ihn, sondern auch sein Charakter. Charmant, romantisch, fürsorglich - was will eine Frau mehr? Aber er kann manchmal auf eine sehr süße Art hartnäckig und sturrköpfigsein, vor allem wenn es um die Eroberung des Herzens seiner Traumfrau geht. Ob das aber reicht, um sie zu überzeugen?


    Die Handlung stand in diesen 500 Seiten nicht im Vordergrund. Die Autorin legt mehr Wert auf die witzigen Dialoge und Monologe, vor allem zwischen Emely und Elyas.
    Betrachte ich aber nur die Handlung kann ich nur sagen, dass ich mir in diesem Punkt doch gerne etwas mehr Bewegung in der Geschichte gewünscht. Der Schlagabtausch zwischen Emely und Elyas zwar amüsant sind und mich auch kein einziges Mal mich gelangweilt haben, aber ich dennoch etwas von der Handlung vermisst habe. Denn verlagerte sich der Schwerpunkt mal mehr auf die Handlung, war diese sofort
    vorrauszusagen und nicht sehr überraschend. Ich fand es nicht sehr schlimm, dennoch fehlte mir hier die Überraschungsmomente.


    Der Schreibstil war einfach luftig, locker und humorvoll. Es verging mit Sicherheit keine zwei Seiten ohne dass ich einen Lachanfall bekam. Die Sätze waren alle leicht aufgebaut und somit stand meinem Lesefluss nichts im Wege.
    Und mit dem Ich-Erzähler aus der Sicht von Emely konnte man wunderbar der Entwicklung der Liebesgeschichte mitfiebern.



    Fazit


    Für mich war das Buch wie Chocolat au mousse - locker, luftig und schokoladig süß zugleich. Für einen Liebesroman war für mich alles perfekt von der Handlung abgesehen. Aber auf die lege ich auch bei einem Liebesroman nicht sehr viel Wert. Und mit einem fiesen Cliffhanger lässt die Autorin die Leser auf ihren zweiten Roman sehnen. Deswegen rate ich euch, falls ihr dieses Buch lesen wollt, gleich den zweiten Band mitbestellen solltet.



    Bewertung


    Deswegen gebe ich dem Buch:
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
    4,5 von 5 Sterne.


  • Inhalt (Amazon)
    Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben?
    Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely.
    Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten
    Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst
    ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen
    sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?

    Meine Meinung

    Die Autorin hat eine wunderschöne, witzige und prickelnde Geschichte erschaffen, die mir extrem gut gefallen hat.
    Die 23-Jährige Literaturwissenschaftsstudentin Emely war für mich eine absolut authentische und sympathische Hauptfigur,
    mit der ich mich gut identifizieren konnte. Sie ist tollpatschig, sturköpfig, schlagfertig und dabei immer herrlich sarkastisch.
    Die Autorin hat in dem Buch exakt meinen Humor getroffen, die dauernden Wortgefechte zwischen Emely und Elyas waren
    unglaublich amüsant. Teilweise ist Emely zwar wirklich böse zu Elyas, doch ich konnte ihre Einstellung ihm gegenüber schon verstehen,
    schließlich hat der ihr wirklich das Herz gebrochen in ihrer Jugendzeit und sie versucht sich nun einfach auf ihre Weise zu schützen.
    Auch Elyas weiß, dass hinter Emelys sehr sarkastischer Art im Grunde etwas ganz anderes steckt und gibt deshalb nicht auf.
    Bei Emelys Verhalten ist das wohl eine Utopie, jeder andere Typ hätte sicherlich längst aufgegeben, aber naja, es gibt schließlich
    auch Ausnahmen von der Regel. Elyas war mir mit seinem hartnäckigem und charmanten Wesen jedenfalls äußerst sympathisch.
    Manchmal will man ihn mit seinen Kommentaren aber auch an die Wand klatschen, er ist der daher perfekte Mittelweg zwischen
    liebens- und verabscheuungswürdig.
    Nebenbei lenkt sich Emely mit ihrem E-Mail-Freund Luca ab, mit dem sie immer mehr Gemeinsamkeiten entdeckt.
    Die Identität des E-Mail-Schreibers war mir (und den meisten anderen wahrscheinlich auch) allerdings schon klar, noch bevor ich das
    Buch begonnen hatte - der Klappentext reichte dazu. Und auch wenn diese in dem Band noch nicht aufgelöst wird, würde ich mein
    ganzes Hab und Gut darauf verwetten, dass ich richtig liege :wink: .


    Die Handlung plätschert wie die Beziehung zwischen Emely und Elyas so dahin, das Augenmerk liegt eindeutig nicht auf
    Spannung, sondern auf der Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Bei mir kam jedoch keine Langeweile
    auf, im Gegenteil, ich fand das grandios zum Lesen und keine der 510 Seiten war mir zu viel. Das Geplänkel der beiden
    Hauptfiguren und die vielen schrulligen Nebenfiguren haben bei mir einen Nerv getroffen und ich hätte gerne noch ein paar
    Seiten mehr lesen können.


    Fazit
    Ein wunderbarer, herrlich amüsanter Roman, der mit so viel Authentizität besticht, dass er aus der Masse der Liebesromane
    eindeutig hervorsticht. Liebhaber von solchen Hin-und-her-Geschichten, die ziemlich sarkastischen Humor gut leiden können
    und nicht viel Wert auf eine spannungsgeladene Handlung legen, werden mit diesem Buch sicher glücklich.
    Ich vergebe für dieses bisherige Jahreshighlight :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Kirschroter Sommer...nicht nur einmal stand ich bei Thalia vor diesem Buch und hab es in den Händen gehalten. Das Cover alleine hatte gereicht, dass ich es mir immer wieder angeschaut hatte. Da ich jedoch für "Liebesromane" meist wenig übrig hatte, da mir dort oftmals der gewisse Kick fehlte, habe ich Tage überlegt ob es vielleicht was für mich wäre. Letztendlich hab ich es dann gekauft und jede einzelne Seite in mich aufgesogen und verschlungen. Und ich bin sowas von begeistern von diesem Buch, dass ich sogar schon was traurig bin, dass es nur noch einen zweiten und keinen weiteren Band zu geben scheint. In diesem Genre bin ich wirklich nur schwer zu überzeugen, aber Kirschroter Sommer hat es geschafft. Ein absolut gelungener Debütroman der Autorin, dessen Schreibstil mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte. Absolut süß die Story um die beiden Protagonisten. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study: Ursula Poznanski - Schatten
    :study: Richard Dübell - Der Jahrhundertsturm (ebook)



    2017 gelesen :study: : 10

    2017 gehört :musik: : 2




    2016 gelesen: 30
    2015 gelesen: 43
    2014 gelesen: 38

  • Dank der doch sehr positiven Rezensionen war ich sehr gespannt auf dieses Buch und habe mir somit einiges davon versprochen, was aber schlussendlich ein Fehler war.


    Die Hauptperson Emely, fand ich die meiste Zeit über einfach derart überzogen das ich nie so wirklich mit ihr warm geworden bin und kann mich nur zu 100% Elskamin anschliessen:


    Meine Hauptprobleme waren Emelys Charakter und der Schreibstil.
    Emely soll wohl frech, witzig, schlagfertig, sarkastisch wirken, doch leider macht sie eher einen verbitterten, zynischen, boshaften, teilweise beleidigenden und verletzenden Eindruck auf mich. Sympathie oder gar Mitgefühl kamen beim Lesen nicht auf. Emely ist einfach nur anstrengend. Dass Elyas und Alex ihr Verhalten so lange aushalten, grenzt nahezu an ein Weltwunder.
    Emely soll zudem als Studentin der Literaturwissenschaften belesen, tiefgründig und sensibel wirken, doch ihre Art, sich auszudrücken, war mir einfach oft zu jugendlich und leider auch zu niveaulos.


    Ich fand sie war einfach ein sehr schwerer Charakter, der die meiste Zeit verbittert und zickig rüberkam.


    Elyas, der im Buch zwar ab und an richtig nervig wirkt, fand ich dagegen doch sehr sympathisch auch wenn man bei ihm nie so recht wusste warum er das alles wirklich auf sich nimmt, den Hut an, würde mit mir eine Person so umspringen, ich hätte schon längst die Flucht ergriffen.


    Das ganz Buch über plätschert eigentlich die ganze Zeit so vor sich hin ... es passiert etwas, aber irgendwie auch doch nicht. Ein ewiges hin und her. Anfangs ja ganz spassig, irgendwann aber nur noch nervig.


    Zum Ende hin macht das Buch aber doch noch einen Sprung, Luca der Email Freund "taucht" auf und es kommt ein wenig Spannung auf.

    fand ich dieses noch ganz interessant.


    Ab und an fand ich den Schlagabtausch zwischen Elyas und Emely auch ganz witzig, also der Humor ist auf jeden Fall vorhanden, aber wie gesagt, für meinen Geschmack war es ab und an doch ein wenig überzogen und Emely kam für mich wie ein nerviges, kleines Gör rüber.


    Trotz allem gebe ich dem Buch 3 1/2 Sterne, denn wie gesagt, das ein oder andere fand ich ganz amüsant, die meisten Charaktere , zb Familie Schwarz, sehr nett.
    Und ich bin schon gespannt auf Teil 2 den ich gleich weiter lesen werde.

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Die Meinungen zu dem Buch gehen ja doch ganz schön auseinander und so hatte ich schon ein paar Befürchtungen, ob es denn die richtige Entscheidung gewesen ist, mir ausgerechnet dieses Buch von meinem Freund zu wünschen. Aber vor allem die Meinung von Lighty hat mir dann doch wieder Hoffnung gemacht, denn in letzter Zeit liegen wir schon sehr auf einer Wellenlänge, was unseren Büchergeschmack betrifft. :friends:


    Ich habe mich dann aber doch recht schwer damit getan, in das Buch hineinzufinden. Emely fand ich am Anfang so furchtbar. Ihre Sprüche sind teilweise doch weit über das Ziel hinausgeschossen bzw. gingen mir zu sehr unter die Gürtellinie. Auch kam es mir so vor, als hätte sich die Autorin vor dem Schreiben des Buches vorgenommen, in jedem 10. Satz einen dummen Spruch fallen zu lassen. Irgendwie kam mir alles so gezwungen und konstruiert vor. Und mir hat das besondere Etwas gefehlt, das mich zum Weiterlesen zwingt. Irgendwie plätscherte die Handlung doch zu sehr vor sich hin, als dass wirklich etwas Interessantes oder sogar Romantisches passiert wäre.


    Aber dann kam irgendwann die große Wende. Ich kann das gar nicht an einer bestimmten Szene oder Seitenzahl festmachen. Aber plötzlich war ich in der Geschichte drin. Ich hatte mich an die Charaktere und ihre Eigenheiten gewöhnt und konnte auf einmal zusammen mit ihnen über die Witze und Sprüche lachen, auch wenn ich sie immer noch manchmal etwas dämlich fand. Aber irgendwie mochte ich Emelys Humor dann doch. Sie ist so herrlich sarkastisch und ironisch, schlagfertig und eben einfach nicht so leicht zu haben. Ich finde es toll, wie sie Elyas Kontra gibt, sodass selbst er manchmal sprachlos zurückbleibt. Das gibt dem Buch Würze, macht es besonders.


    Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Emely und Elyas finde ich großartig. Die beiden können nicht miteinander, können aber auch nicht ohneeinander. Sie wissen beide ganz genau, dass sie sich wollen, können aber einfach nicht über ihren Schatten springen. Klar, einige Szenen und Dialoge wiederholen sich. Aber es macht solchen Spaß, die beiden bei ihren Schlagabtäuschen zu beobachten und sich selbst seinen Teil dabei zu denken. Denn dass sie sich am Ende kriegen, sollte doch wohl feststehen. Emely macht es Elyas wirklich nicht leicht. Manche von euch haben geschrieben, dass sie es unrealistisch finden, dass Elyas trotzdem an ihr dran bleibt, anstatt genervt aufzugeben. Aber macht das nicht gerade das Besondere an Elyas aus? Ist es nicht einfach soooo süß, wie er um Emely kämpft, ohne dabei zu offensichtlich darum bemüht zu sein, ihr Herz zu erobern. Ich finde es toll, wie er immer wieder die richtigen Wörter findet, um zweideutig zu bleiben und nicht zu offensichtlich zuzugeben, dass er total in sie verknallt ist. Das macht doch einfach den Reiz an dieser Geschichte aus.


    Überhaupt: Elyas. :love: Was für ein Kerl. Ein kleines bisschen habe ich mich auch in ihn verliebt. Und mich dann dabei erwischt, wie ich in seinen türkisgrünen Augen auf dem Cover versunken bin. Emely wehrt sich wirklich extrem gegen ihre Gefühle. Ich glaube, ich wäre schon viel schneller schwach geworden. Aber auch hier bin ich froh, dass Emely sich so verzweifelt wehrt. Denn wenn sich die beiden nach 300 Seiten doch endlich gekriegt hätten, hätte das Buch nicht halb so viel Spaß gemacht.


    Klar, eine wirklich interessante Handlung hat das Buch nicht. Der Schwerpunkt liegt schon auf den Dialogen und zwischenmenschlichen Szenen. Aber mir reicht das vollkommen aus. :wink:


    Ich kann ja eigentlich nicht viel mit Frauenromanen anfangen, bin aber doch manchmal auf der Suche nach Liebesromanen, die nicht kitschig, sondern einfach schööön sind. Und wenn ich es mir recht überlege, bin ich mit "Kirschroter Sommer" an der richtigen Stelle fündig geworden. Genau so stelle ich mir einen solchen Liebesroman vor, der mich einfach alles um mich herum vergessen lässt, der mich mitfiebern lässt, der mir selbst beim Lesen ein Kribbeln im Bauch verursacht. Am Ende gibt es von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: , einen halben :bewertungHalb: muss ich einfach für den holprigen Anfang abziehen, auch wenn der schwierige Einstieg in das Buch bei dem Rest, der mich einfach begeistert hat, schon fast wieder ganz in Vergessenheit geraten ist. :wink:

    Auf Seite 380 wandelte sich meine Meinung allerdings. Emily ist ein Miststück! Von da an war sie mir nur noch unsympathisch. Sie selbst findet sich unheimlich witzig, aber es ist nicht witzig. Kein Stück…



    Und dann gibt`s ja auch noch den anonymen elektronischen Briefeschreiber Luca, der mit seinen emails Emelys frostiges Herz im Nu auftaut, denn er scheint genau auf ihrer Wellenlänge zu liegen. Doch leider sind Lucas Nachrichten nicht wirklich süß, witzig, ironisch, intelligent und tiefgründig, sondern einfach nur langweilig und nichtssagend. Merke: Treffsichere emails zu schreiben, um ein Mädchen zu verführen, ist gar nicht so einfach.


    Jaaa, Luca... Den fand ich auch eher langweilig...Seine Mails lesen sich zwar alle ganz nett, aber ein wirkliches Kribbeln konnten sie nicht verursachen. Höchstens seine letzte Mail in dem Buch, die war ganz schön. Aber ansonsten... :sleep:


    Tja, und nun sitze ich hier und will unbedingt weiterlesen. Der zweite Band ist schon bei TT angefordert, wird aber erst morgen verschickt. Ich hoffe, er kommt ganz schnell hier an, denn ich möchte mich so gerne wieder in Elyas' Augen verlieren und zusammen mit Emely lachen und dieses Kribbeln im Bauch spüren. :love:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


  • Tja, und nun sitze ich hier und will unbedingt weiterlesen. Der zweite Band ist schon bei TT angefordert, wird aber erst morgen verschickt. Ich hoffe, er kommt ganz schnell hier an, denn ich möchte mich so gerne wieder in Elyas' Augen verlieren und zusammen mit Emely lachen und dieses Kribbeln im Bauch spüren. :love:



    Da wünsche ich Dir viel Spass dabei. Denn in diesem Buch bin auch ich versunken und fand es ganz, ganz toll!

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Da wünsche ich Dir viel Spass dabei. Denn in diesem Buch bin auch ich versunken und fand es ganz, ganz toll!


    Ui, Nelly, jetzt wächst meine Vorfreude umso mehr. Denn dir hatte ja der erste Band nicht ganz so gut gefallen. Dass dich der zweite dann doch überzeugt hat, klingt gut. :bounce:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • Aber vor allem die Meinung von Lighty hat mir dann doch wieder Hoffnung gemacht, denn in letzter Zeit liegen wir schon sehr auf einer Wellenlänge, was unseren Büchergeschmack betrifft. :friends:

    :uups: :kiss:

    Überhaupt: Elyas. :love: Was für ein Kerl. Ein kleines bisschen habe ich mich auch in ihn verliebt. Und mich dann dabei erwischt, wie ich in seinen türkisgrünen Augen auf dem Cover versunken bin.

    Oh ja, das sehe ich auch so. Ich habe mich auch ein wenig in ihn verliebt während des Buches. Er ist einfach klasse :pray: .

    Ich kann ja eigentlich nicht viel mit Frauenromanen anfangen, bin aber doch manchmal auf der Suche nach Liebesromanen, die nicht kitschig, sondern einfach schööön sind. Und wenn ich es mir recht überlege, bin ich mit "Kirschroter Sommer" an der richtigen Stelle fündig geworden. Genau so stelle ich mir einen solchen Liebesroman vor, der mich einfach alles um mich herum vergessen lässt, der mich mitfiebern lässt, der mir selbst beim Lesen ein Kribbeln im Bauch verursacht. Am Ende gibt es von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: , einen halben :bewertungHalb: muss ich einfach für den holprigen Anfang abziehen, auch wenn der schwierige Einstieg in das Buch bei dem Rest, der mich einfach begeistert hat, schon fast wieder ganz in Vergessenheit geraten ist. :wink:

    Seit ich mitbekommen habe, dass du es liest, war ich gespannt auf deine Meinung und freue mich nun sehr, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat wie mir :applause: . An Emelys Art muss man sich sicher erstmal gewöhnen, aber wenn man das geschafft hat, ist das Buch wirklich einfach nur schön. Freu dich auf den zweiten Teil, der ist nämlich genauso toll.


    Achja, und ich fand Lucas Mails übrigens auch immer nicht so besonders spannend. Diesen Handlungsstrang hätte man meiner Meinung nach auch einfach weglassen können und dafür noch irgendwas anderes reinpacken können.

  • Das wir meine Ferienlektüre. Habe mir extra auch schon Türkisgrüner Winter gekauft und freue mich jetzt so sehr auf den Strand und diese tolle Liebesgeschichte! :bounce:


    Ich hoffe, wenn du länger wegfährst, sind das nicht deine einzigen Bücher, die du mitnimmst *g*
    Ich habe beide Teile innerhalb von 36h ausgelesen ... die lesen sich so schön weg und ich persönlich konnte gar nicht mehr aufhören, weil ich die Geschichte so süß und schön fand. (und Elyas natuerlich auch so ein Schnuckelchen war :love: ) Wenn man sich erstmal an Emily gewöhnt hat, fand ich sie eigentlich recht lustig mit ihrem Gebrabbel :lol:


    Sehr sehr angenehme Lektüre und definitiv genau das richtige für einen Strand - aber genauso auch für einen tristen traurigen Wintertag :)


    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    [Voltaires Biographin]

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