Jon Krakauer - In die Wildnis: Allein nach Alaska

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In die Wildnis: Allein nach Alaska

4|20)

Verlag: Piper Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783492259743

Termin: Oktober 2010

  • Klappentext:
    In August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandles im Eis
    von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn die
    gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine
    Reise und den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste,
    sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu
    lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.


    Ich habe zuvor noch nie diese Art von Buch gelesen und bis
    jetzt auch nichts Vergleichbares gefunden. Krakauer beschreibt den Weg von
    McCandles durch die USA und Kanada bis nach Alaska, wie es auch im Film zu
    sehen ist. Nur merkt man wie viele Einzelheiten noch dahinter stecken und wie
    sehr Krakauer für in seine Recherchen graben musste. Was ich äußerst
    interessant fand, war wie viel ich über den Charakter des Chris McCandles
    erfahren habe. So wird er im Film als aberteuerlustiger junger Mann
    dargestellt, den man irgendwie verstehen kann. Wenn man aber das Buch liest
    merkt man nach und nach, dass er durch die Situation in seiner Familie schon
    eine gestörten Charakter entwickelt hat, der ihn in den Leichtsinn führte,
    durch den er schließlich auch zu Tode gekommen ist.
    Das Krakauer hin und wieder auf seine eigenen Erfahrungen in
    der Wildnis zurückkommt oder ähnliche Fälle aufführt, zeigt, wie sehr er
    McCandles’ Erfahrungen verstehen kann, was auch wohl der Grund ist, warum er
    aus einem ursprünglichem Zeigungsartikel schließlich ein Buch gemacht hat.


    Wie wohl viele die den Film zu diesem Buch gesehen haben,
    war auch ich fasziniert von der Geschichte des Chris McCandles und dieses Buch
    lässt wohl keine Einzelheiten seiner Erlebnisse aus. Zwar war es an einigen
    Stellen, an denen Krakauer von seinen Erlebnissen spricht etwas langatmig, aber
    das nimmt wohl jeder anders war.
    „In die Wildnis – Alleine nach Alaska“ erzählt zu dem nicht
    nur von den Erlebnissen des Chris McCandles, sondern auch von seinen
    Beweggründen und hinterlässt viele merkenswürdige Denkanstöße.

  • Vielen Dank für die Rezi!


    Ich fand den Film grandios und - obwohl es eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema fällt - konnte ich von der ersten bis zur letzten Minute nicht mehr wegsehen! :thumleft: Hast Du zufällig auch den Film dazu gesehen? Gibt es im Buch noch Details zum dazulernen? Mich reizt das Buch ja schon sehr, aber ich befürchte dass es durch den Film vielleicht etwas unspannend werden könnte. :-k

    "The worth of a book is to be measured by what you can carry away from it."

  • Mich reizt das Buch ja schon sehr, aber ich befürchte dass es durch den Film vielleicht etwas unspannend werden könnte.


    das habe ich auch gedacht, aber es ist auf gar keinen Fall so. Man erfährt so viele Einzelheiten mehr. Vor allem wie die Menschen die er getroffen hat über ihn gedacht haben und seine Familie. Außerdem werden viele Dinge genauer untersucht wie zum Beispiel sein Tod, zu dem es ja mehrer Theorien gibt.

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