Ruth Park - Abigails Zeitreise

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  • Klappentext


    Eigentlich ist Abigail Kirk ein ganz normales vierzehnjähriges Mädchen, auch wenn sie vielleicht verschlossener ist als andere, seit der Vater die Familie verlassen hat. Ganz sicher aber hat sie keine übersinnlichen Fähigkeiten und deshalb ahnt sie auch nicht welches außergewöhnliche Schicksal sie mit dem scheuen kleinen Mädchen verbinden wird, das sie ab und zu auf dem Spielplatz sieht, wenn sie dort auf die Nachbarskinder aufpasst...


    Eines Tages spricht Abigail die Kleine an. Als das Mädchen davonläuft folgt sie ihr in Straßen, die immer verwinkelter werden. Und plötzlich begreift sie, dass sie sich nicht in einer fremden Gegend befindet, sondern in einer anderen Zeit.


    Die Bows, die Familie des kleinen Mädchens, nehmen Abigail auf. Hier, unter diesen einfachen Menschen im Sydney des späten 19. Jahrhunderts erfährt sie Verständnis, Freundschaft und Liebe. Aber sie lernt auch die Bedeutung der geheimnisvollen Gabe der Bows kennen, die ihr die Rückkehr in die eigene Zeit versagt.


    Als eines Tages das Haus der Bows in Flammen aufgeht, hilft Abigail uneigennützig und mutig und entscheidet damit - unwissentlich - über ihr eigenes Schicksal.


    Meine Meinung


    In diesem Buch verschmelzen Fantasyelemente mit historischen Gegebenheiten und bilden so eine sehr greifbare, glaubwürdige Welt mit unglaublich lebendigen Charaktären, in die man sich sowohl als Jugendlicher, wie auch als Erwachsener gerne fallen lässt.


    Für mich ist es ein Buch das man immer wieder lesen kann, denn je nach Lebensschwerpunkt und Lebenserfahrung wird man das Buch mit anderen Augen sehen und die Geschichte jedesmal neue erleben.


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  • In diesem Buch verschmelzen Fantasyelemente mit historischen Gegebenheiten und bilden so eine sehr greifbare, glaubwürdige Welt mit unglaublich lebendigen Charaktären, in die man sich sowohl als Jugendlicher, wie auch als Erwachsener gerne fallen lässt.

    Besonders die Darstellung des 19. Jahrhunderts hat mir auch sehr gut gefallen. Von mir aus hätte Abigail gerne noch länger dort bleiben können, damit ich noch mehr mit ihr in dieser Zeit hätte erleben können. :wink:
    Zu den Figuren hab ich eine etwas gespaltene Meinung. Die Großmutter, Dovey und Jonah fand ich alle sehr sympathisch und besonders die Großmutter fand ich auch total interessant, mit ihrer Gabe und dem Geheimnis um die "Fremde" und so.
    Aber Beaty mochte ich nicht so gerne und auch mit Abigail als Hauptperson kam ich nicht so recht klar. Ich weiß, dass sie erst 14 sein sollte, aber auch für dieses Alter hat sie sich, fand ich, ziemlich kindisch verhalten. Besonders, wenn sie sich mit Beaty stritt.


    Und das Ende fand ich ein bisschen...seltsam.


    Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und die Geschichte hat mich beim Lesen in ihren Bann gezogen.
    Und deswegen gebe ich ihr 4 Sterne.
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