Anthony Francis - Skindancer. Magisches Tattoo/Frost Moon

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  • Klappentext:
    Willkommen in Atlanta – der Stadt, in der Magie ganz offen praktiziert wird, wo sich Hexen in Cafés treffen, Gestaltwandler feudale Feste feiern, Vampire die Nacht wie Ganoven regieren und geheimnisvolle Geschöpfe die dunklen Katakomben unter den Straßen durchstreifen. Doch egal, wie mächtig und gefährlich sie selbst sein mögen, sie alle begehren die besonderen Fähigkeiten einer Frau: Dakota Frost ist ein Skindancer, eine magische Tätowiererin, deren außergewöhnliche Kunstwerke lebendig werden können. Als jemand beginnt, Jagd auf Tätowierte zu machen, um ihnen die Haut zu rauben, bittet die Polizei Dakota um ihre Hilfe. Aber kann es ihr gelingen, den Killer zu finden, bevor sie selbst sein nächstes Opfer wird?

    Meine Meinung:

    Jeder Mensch der bereit ist ein Tattoo zu tragen, weiß an sich um die lebenslange Bedeutung und sucht sich meist ein Motiv aus, dass für ihn eine persönliche Bedeutung hat.
    Um so wundervoller finde ich die Vorstellung, wenn dieses Tattoo magische Fähigkeiten hätte, zum Beispiel den Träger zu schützen oder aber auch andere mit der Schönheit zu verzaubern.
    Dakota Frost, die Protagonistin in dem ersten Band dieser Reihe, trägt selbst magische Tattoos und ist in der Lage diese auch zu stechen. Zudem ist sie eine sogenannte Skindancerin, deren Bedeutung später in der Handlung ausführlicher erklärt wird.
    Diese magischen Tattoos sind sehr beliebt, jedoch nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei einem Serienkiller, der seinen Opfern die Haut samt Tattoos raubt.
    Dem Leser sollte hier klar werden, dass es nicht nur um einen Fantasyroman geht, dessen Grundhandlung eigentlich eine wunderbare Vorstellung weckt, sondern auch brutale Morde beschrieben werden.
    Skindancer ist nicht durchweg spannend, aber sehr interessant. Der Aufbau ist gut strukturiert, die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Werwesen, Hexen, Vampire, und andere Gestalten bekommen hier ihren festen Platz. Sie alle leben in Atlanta, in einer Welt, in der es normal zu sein scheint, diese Gestalten um sich zu haben.
    Die Protagonistin Dakota Frost war mir sehr sympathisch. Ich mochte Ihre lockere Art und ihrem Humor.
    Auch viele andere Figuren fand ich hier sehr interessant und so manche Dialoge amüsierten mich sehr.
    Auch die Liebe und Erotik kommen hier nicht zu kurz. Der Autor gibt Einblicke in die BDSM-Szene, die mit Vorliebe von gewissen Vampiren praktiziert wird. Auch geht er mit dem Thema Bisexualität locker um, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es nicht übertrieben dargestellt oder angesprochen wird, sondern als selbstverständlich erscheint, wie es in der heutigen Zeit auch sein sollte.
    Zwischendurch wird es ein wenig brutal, gerade dann, wenn es um die Morde oder Folter geht.
    Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, und leicht zu lesen. So ermöglichte mir Skindancer nicht nur durch die interessante Handlung einen leichten Lesefluss und die 412 Seiten vergingen wie im Flug.
    Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Der Titel ist grau und rot auf schwarzem Hintergrund abgebildet, zwei Augen scheinen hervorstechend zu blicken und die ganze Aufmachung passt einfach zu diesem Buch.
    Die Geschichte beinhaltet 46 Kapitel, jedes Kapitel ist verziert und am Ende befinden sich eine Danksagung und Informationen über den Autor.

    Fazit:

    Mit Skindancer. Magisches Tattoo ist Anthony Francis ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Urban-Fantasy-Reihe gelungen. Ich freue mich auf weitere Werke von ihm und bin gespannt, wie es weitergehen wird.
    Anthony Francis ist Science-Fiction Autor, zeichnet Comicbücher und liebt es, die Konfrontation gesicherter Wissenschaft mit reiner Phantasie zu erforschen. Mehr über ihn und der Welt von Dakota Frost gibt es auf der Website www.dakotafrost.com (Quelle: Skindancer, Knaur Verlag).
    © Michaela Gutowsky
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Amazon-Kurzbeschreibung:
    Willkommen in Atlanta – der Stadt, in der Magie ganz offen praktiziert wird, wo sich Hexen in Cafés treffen, Gestaltwandler feudale Feste feiern, Vampire die Nacht wie Ganoven regieren und geheimnisvolle Geschöpfe die dunklen Katakomben unter den Straßen durchstreifen. Doch egal, wie mächtig und gefährlich sie selbst sein mögen, sie alle begehren die besonderen Fähigkeiten einer Frau: Dakota Frost ist ein Skindancer, eine magische Tätowiererin, deren außergewöhnliche Kunstwerke lebendig werden können. Als jemand beginnt, Jagd auf Tätowierte zu machen, um ihnen die Haut zu rauben, bittet die Polizei Dakota um ihre Hilfe. Aber kann es ihr gelingen, den Killer zu finden, bevor sie selbst sein nächstes Opfer wird?


    Meine Meinung:
    Dakota ist eine selbstbewusste Frau, die magische Tattoos zaubert. Diese Tattoos können lebendig werden, den Träger schützen oder auch nur verschönern - und Dakota ist die Beste in diesem Fach. Doch dann macht ein Serienkiller Jagd auf die magischen Tattoos und Dakota soll der Polizei helfen.
    Dakotas Welt ist unserer sehr ähnlich - abgesehen davon, dass Wer-Wesen, Magier und Vampire bekannt sind. Dakota selbst ist auch eine Art Magierin mit ihren Tattoos. Allerdings weiß sie selbst nicht wie stark sie wirklich ist.
    Auf der Suche nach dem brutalen Tattoo-Sammler trifft sie auf unterschiedliche "Edgeworlder" und freundet sich mit einem "Wer-Kätzchen" an. Außerdem funkt es zwischen ihr und "ihrem" FBI-Agenten.


    Das Buch würde ich eher dem Bereich Krimi/Thriller als Romance zuordnen. Es ist teilweise wirklich brutal.
    Andererseits ist es locker und flüssig zu lesen, denn Dakota hat einen super Humor und tut nicht so, als wäre sie unbesiegbar. Sie ist einfach sympathisch. Auch die anderen Protagonisten sind klar gezeichnet, wie auch das ganze Umfeld sehr gut beschrieben ist.


    Ich habe es in 4 Stunden in einem Rutsch durchgelesen. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "Hast du ein Gärtchen und eine Bibliothek, so wird dir nichts fehlen"

    (Cicero)

  • Inhalt:
    Dakota Frost ist Tätowiererin, soweit nichts besonderes, aber sie tätowiert magische Tattoos und das ist nicht alles. Sie ist ein Skindancer. Diese Eigenschaften und ihre grandiosen Arbeiten führen dazu das Alle sie haben wollen und von ihr tätowiert werden wollen. Das allerdings ist nicht immer ungefährlich. Denn es sind keine normalen Wesen. Da gibt es Vampire und Werwesen und Magier. Nicht alle sind gut, Nein es treibt jemand sein Unwesen indem er Leute mit magischen Tattoos die Haut abzieht, mitsamt des magischen Tattoos. Dakota wird von der Polizei um Hilfe gebeten, aber auch sie scheint schon im Visier des Täters zu sein….


    Meine Meinung:
    Skindancer ist ein durchaus interessanter Fantasy Thriller. Gleich zu Anfang geht es rund und bekommt ein rasantes Tempo, leider kann die Geschichte dieses nicht halten und es gibt schon die ein oder andere langatmige Stelle, aber nie so das mir die Lust am Lesen verging. Anthony Francis schafft es die Tattoos und Gestalten so gut zu beschreiben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Auf Skindancer wurde ich bei Facebook aufmerksam und ein Buch über Tattoos musste ich einfach lesen. Ich selber habe nur ein Tattoo aber wenn ich mir vorstellen würde mein Drache würde sich bewegen können. Der Wahnsinn. Na ja das ist nur Fantasie, aber durch das Buch kann ich mir gut vorstellen wie das aussehen könnte. Dakota fand ich bemerkenswert, nur offensichtlich ohne Angst zeigt sie doch viel Stärke und macht sie für mich sehr sympathisch. Auch die anderen Wesen wie die WerKatze Cinnamon oder Wulf der Werwolf wurden so toll beschrieben das ich mich gut rein versetzen konnte und sie mir richtig sympathisch wurden.
    Wie schon geschrieben ist mein einziger Kritikpunkt, die Längen die ab und an vorkommen. Ansonsten ein Buch für jeden Fantasy Fan

    Liebe Grüße
    Natalie


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    Gelesen 2020: 47


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  • Von diesem Buch war ich absolut begeistert. Eigentlich war es nur ein Zufallskauf und ich bin absolut begeistert von dem Buch! :bounce:
    Kann ich wirklich jedem nur empfehlen! Bin nur etwas enttäuscht das die Fortsetzung nicht auf Deutsch erschienen ist. :(

  • ### Inhalt ###

    Dakota Frost ist eine in Atlanta ansässige Skindancerin, eine Tattoo-Künstlerin, die für ihre Kunden magische Tattoos anfertigt. Eines Tages wird sie von dem Polizisten Rand, einem Freund ihres Vaters, auf die örtliche Polizeiwache gebeten, um dort als Gutachterin ein grausiges Artefakt in Augenschein zu nehmen: Ein auf einen Holzblock aufgezogenes tätowiertes Stück menschliche Haut. Dem Opfer wurde die Haut bei lebendigem Leib abgezogen. Das Tattoo erweist sich nach einigem Nachforschen als ein magisches Tattoo, was von einem anderen bekannten Skindancer angefertigt wurde. Philipp Davidson, der für diesen Distrikt zuständige FBI-Agent für Übersinnliches nimmt sich von nun an dieses Falles an. Dakota unterstützt ihn dabei, indem sie ihre Freundin Jingx, eine befreundete Zeichendeuterin nach diesem Tattoo-Zeichen befragt. In der Zwischenzeit kommt Spleen, ein Freund von Dakota als Vermittler mit einem neuen Auftrag zu Dakota: Ein Werwolf möchte ein aus einer Nazisymbolik zusammengesetztes Schutztattoo gestochen haben, um sich vor seinen Feinden zu schützen. Da sie dieses Zeichen noch nie gesehen hat übersendet sie auch dieses zur Begutachtung an Jingx. Es stellt sich heraus, dass das das Nazisymbol nicht ihr Fachgebiet ist und sie verweist Dakota an den „Marquis“, einen magischen Tattoo-Künstler, der sich auf einem Weranwesen aufhält. Dakota macht sich auf dem Weg zu ihm, zu einem Ort, an dem Menschen wie sie sich nicht aufhalten sollten, bewaffnet mit der Magie ihrer Tattoos.


    ### Positives ###

    Ich bin selber ein Fan von Fantasy und Science Fiction. Ich habe sowas wie "Herr der Ringe" gerne geguckt und diverse Serien von Star Trek. Ich bin also nicht ganz genrefremd unterwegs, obwohl meine Leidenschaft dafür in den letzten Jahren etwas nachgelassen hat. Bei diesem Werk von Anthony Francis handelt es sich um Urban Fantasy wie der Autor es selber nennt. In einem Großstadt-Kontext im 21. Jh. leben Fantasy-Wesen, sogenannte Edgeworlder, wie Werwölfe, Vampire, Werhirsche und Werkatzen meist unbemerkt am Rande der Gesellschaft zurückgezogen in Weranwesen, wo sie kontrolliert bei Vollmond ihr inneres Tier freilassen können. Das Buch ist toll geschrieben und gut flüssig zu lesen. Viele unterschiedliche Charaktere und Werwesen erscheinen in diesem Buch, über die man so einiges in turbulenten und plastischen Beschreibungen erfährt. Die Handlung ist eng mit der Stadt Atlanta, der Hauptstadt des Bundesstaates Georgia verbunden. Alle Schauplätze der Handlung gibt es wahrscheinlich wirklich. Das Ende des Buches gut gemacht, überraschend und auch etwas ergreifend.


    ### Negatives ###

    Dies ist mein erstes Buch aus dem Bereich Fantasy, was ich gelesen habe. Ich glaube nicht ohne Grund. So richtig erwärmen kann ich mich nicht (mehr) für so eine fantastische Welt aus Vampiren, Werwölfen und Werkatzen.


    ### Fazit ###

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Für Liebhaber von Urban Fantasy, auch genrefremde Leser werden gut unterhalten.

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