Timothy McNeal - Das Grab des Fürsten

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  • Klappentext:
    Die landwirtschaftliche Dreiheit Rheinhessens als Fassade für eine andersartige Trias, ein Magisches Dreieck, dessen Zentrum eine uralte, doch allgegenwärtig-grausam-rächende Macht beherbergt, die wiederum nur durch ein Trio außer Kraft gesetzt werden kann.


    Handlung:
    Verschiedene Morde bzw. ungeklärte Tode geschahen und geschehen in Alzey und Umgebung. U.a. wurde in einer Villa eine ganze Familie erschlagen, samt dem Freund der Tochter. Dieser Junge war das einzige Kind von Vera, die auf dem Friedhof einen früheren Klassenkameraden wiedertrifft, der, um einige Dinge zu regeln, gerade aus den Staaten eingereist ist. Mit einem Kriminalhauptkommissar a.D., einem KHK im Dienst, einem Journalisten und einer Praktikantin (und anderen Personen) wird ermittelt, dass diese Todesfälle alle in Zusammenhang stehen mit einer Grabschändung an einem Keltenfürstengrab. Nach dem Besuch in London bei einem pensionierten Colonel, der sich der Erforschung des "Übernatürlichen" verschrieben hat, wissen die Hauptpersonen, was zu tun ist. Doch allein ist das "Übernatürliche" nicht schuld an den Morden. Einem Verbrechersyndikat, das sich mit dem Verkauf von gestohlenen Antiquitäten und der Unterhaltung eines Callboyrings beschäftigt, wird ein Teil der Morde zugeordnet.


    Meinung:
    Ich habe schon seit langem nicht mehr so ein furchtbares Buch gelesen. Der Schreibstil ist unruhig, ständig von irgendwelchen dubiosen, alles klein aneinander geschriebenen, Texten unterbrochen, die die Gedanken der Handelnden darstellen sollen. Dazu kommen Gedichte und Textfragmente aus unterschiedlichen Büchern. Einen Spannungsbogen gibt es nicht. Fast alle Protagonisten haben permanent Sex im Kopf, angeführt von einer klischeehaften, miniberockten Praktikantin. Das "Übernatürliche" ist praktisch gar nicht vorhanden - es wird, einfach mal so, für mehrere "Selbstmorde" verantwortlich gemacht. Die Morde wurden dann doch von einem Verbrecherring ausgeführt, dessen Anführer der Ex-Mann von Vera, einer der Hauptprotagonistinnen, ist. Dieser Ex-Mann handelt mit gestohlenen Antiquitäten und betreibt einen Callboyring (!). Das I-Tüpfelchen aber, ist die Aktion, mit der dem "Bösen" Einhalt geboten wird: das Zeichen des Teutates, das auf einem Stein im Schwerpunkt des Dreiecks, eingeritzt ist, wird weggeschliffen. Ende!

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