Deborah Crombie - Die stillen Wasser des Todes/ Flesh and Bone / No Mark Upon Her

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  • Inhalt: Oktober in dem beschaulichen Städtchen Henley-on-Thames in der Nähe von London. Das Boot der Polizistin und Ruderin Rebecca Meredith wird ans Ufer der Themse gespült. Kurz darauf findet der Hundeführer Kieran Connolly Rebeccas Leiche unterhalb eines Wehrs. Der Rechtsmediziner Rashid Kaleem kommt zu dem Schluss, dass Rebecca in Folge eines Unfalls ertrunken ist. Doch dann wird Connolly Opfer eines Brandanschlags, den er nur knapp überlebt. Hatte er Beweise dafür, dass Rebeccas Tod kein Unfall war, und sollte nun zum Schweigen gebracht werden?


    Superintendent Duncan Kincaid und seine Frau Inspector Gemma James sind gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, da beauftragt Chief Superintendent Childs Duncan mit der Ermittlung in beiden Fällen. Gemma ist noch in Elternzeit, aber sie verfolgt interessiert die Arbeit ihrer Untergebenen Constable Melody Talbot: Melody hat in Gemmas Abwesenheit eine Stelle bei einer Einheit der Londoner Polizei angetreten, die auf Sexualverbrechen spezialisiert ist. Schon bald wird deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Melodys Nachforschungen zu Vergewaltigungen und Duncans Fällen gibt. Gemeinsam kommen Gemma und Duncan einem Korruptionsfall auf die Spur, der immer größere Ausmaße annimmt und in die höchsten Ränge der Londoner Polizei führt.


    Autorin: Aufgewachsen ist Deborah Crombie in Texas. Obwohl sie zuerst die Studienrichtung Biologie einschlug, besann sie sich dann ihrer Vorliebe für das Schreiben, arbeitete sie eine Zeit lang als Journalistin und Übersetzerin und ging für einige Zeit nach England und Schottland. Dort holt sie sich auch heute noch ihre Inspiration für ihre in Großbritannien spielende Krimiserie um Duncan Kincaid und Gemma James, die 1994 ihre Karriere als freie Schriftstellerin begründete. Deborah Crombie lebt mit ihrem Ehemann, der bei der Polizei beschäftigt ist, und einer Tochter in Richardson im Dallas County.


    Meinung und Fazit:
    Das Buch ist eher was für Deborah Crombie Fans bzw. Kenner, da es der 14. Band ist, in denen Duncan Kincaid u. Gemma James ermitteln. Zwar wird über die Fälle, die vorher passiert sind nicht so viel erzählt und es ist auch ein total neuer Fall, aber viele aus dem Freundeskreis der beiden, die Kollegen usw. sind aus den vorherigen Romanen schon bekannt und es ist für ein Neueinsteiger daher nicht ganz so einfach einzusteigen.
    Zum Roman selbst: Ich fand ihn wie die meisten anderen Romane interessant. Eine Ruderin wird ermordet, später wird noch auf einen Hundeführer ein Anschlag verübt. Man erfährt auch hier immer sehr schön wie die Ermittler über den Fall denken, ihre einzelnen Gedankengänge, was sie fühlen, was sie als nächstes vorhaben und wenn es gerade spannend wird und der Leser denkt, jetzt erfährt er was Entscheidendes …. endet das Kapitel. Das macht den Roman so schön. Und am Ende ist es wie immer interessant wie sich die einzelnen Puzzlestücke zusammenfügen und die Ereignisse überschlagen sich. Alles in allem ein guter D. Crombie Roman (in der Hierarchie der Crombie Romane liegt er in der Mitte, es gab bessere aber auch schlechtere), den ich aber wirklich nur D. Crombie Fans nahe lege. Für Neueinsteiger empfiehlt es sich die anderen Romane zuerst zu lesen.

  • Für mich ist "Die stillen Wasser des Todes" ein typischer englischer Krimi: nicht blutrünstig, aber in meinen Augen bis zum Ende spannend. Bis kurz vor Schluss wusste ich nicht wer der Mörder ist und genau das erwarte ich von einem Krimi!


    Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: von :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: !

    :study: Die Shannara Chroniken - Elfensteine - Terry Brooks
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  • Ich habe aus der Reihe nur die drei letzten Fälle gelesen und das mit längeren Pausen. So kann ich mich anschließen, wenn es beim Lesen schwer fällt die persönlichen Verflechtungen immer nachvollziehen zu können. Zum Krimi an sich ist zu sagen, dass er die gewohnte Spannung hält die versprochen wird. In typisch britischer Tradition erfolgt die Mordermittlung und man wird lange im Dunklen gehalten, wer tatsächlich der Mörder ist.


    Für mich war der Krimi eine solide Lektüre und daher gibt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :flower: Das Leben findet immer einen Weg und blüht pötzlich da wieder auf, wo man es am wenigsten erwartet.

  • Zum einen weil ich die Reihe wegen ihrer englischen Athmosphäre und den liebenswerten, sympatischen Charaktern sehr gerne mag, zum anderen, weil es dazu eine Leseunde gab, habe ich mir das Buch gleich nach dem Erscheinen gekauft.


    Es ist der 14. Fall um Gemma James und Duncan Kincaid und schließt wie alles anderen Bände chronologisch an den Vorgänger an.
    Man sollte die Bände in der Reihenfolge lesen.


    In diesem Krimi dreht es sich Hauptsächlilch ums Rudern.
    Eine Anwärterin auf die Ruderolympia wird ermordet.
    Prikär wird die lage, da die Tote auch bei der MET tätig war.
    Duncan wir auf den Fall angesetzt.
    Ich habe das Buch ja mit einer Freundin zusammengelesen und es hat uns sehr großen Spaß gemacht mitzuraten, und Motive zu sammeln, verdächtigungen auszusprechen und diese doch wieder zu überwerfen.
    Der Krimi ist spannend, man kann miträtseln erfährt sehr viel über den Rudersport und was damit alles zusammenhängt.
    Die beteiligten Personen sind wie immer in den Bänden realistisch dargestellt und lebendig gezeichnet was den Wohlfühlteil der Geschichte postitiv beeinflußt.


    Das Ende kommt anderes als erwartet, die Autorin schafft es zum Ende noch sehr die Spannung zu steigern und mit dem Leser ein Katz- und Maus-Spiel zu spielen um ihn dann auf klassische Art die Lösung am Ende darzulegen.


    Mir hat das Buch super super gut gefallen, wie alles Bücher der Autorin und ich kann es echt nur empfehlen.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Für mich ist auch aus dieser Krimireihe die Luft raus. Weniger wegen des Falls, der ist "typisch englisch", obwohl die Autorin Amerikanerin ist: In einem Ort nahe London wird eine Polizistin, die sich als Ruderin auf die olympischen Spiele vorbereitet, umgebracht. Die üblichen Verdächtigen: Ex-Mann, Liebhaber, Neider, Kollegen. Natürlich auch eine brisante Hintergrundgeschichte, die Duncan nach und nach herausbekommt.


    Was mich nervt, ist die Familiengeschichte. Toll, einfach toll, wie lieb sie sich alle haben. Der Sohn von Duncan (von dessen Existenz der Vater erst vor einigen Bänden erfahren hat), Gemmas Sohn aus einer früheren Ehe, die gemeinsame Adoptivtochter. Drei Kinder unter 15, Rabatz zuhause, eine Mutter, die immer die Ruhe bewahrt und beruflich auch noch ein wenig mitmischt, und ein Vater, der den Urlaub abbricht, um einen Fall zu übernehmen (worüber die liebe- und verständnisvolle Ehefrau und Mutter kein Wort verliert :shock: ). Das ist mir zu heftig.


    Der Mörder war keine Überraschung.

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • [quote='Marie','http://www.buechertreff.de/Thread/65925-Deborah-Crombie-Die-stillen-Wasser-des-Todes-Flesh-and-Bone-No-Mark-Upon-Her/?postID=1463029#post1463029']Für mich ist auch aus dieser Krimireihe die Luft raus. Weniger wegen des Falls, der ist "typisch englisch" In einem Ort nahe London wird eine Polizistin, die sich als Ruderin auf die olympischen Spiele vorbereitet, umgebracht. Die üblichen Verdächtigen: Ex-Mann, Liebhaber, Neider, Kollegen. Natürlich auch eine brisante Hintergrundgeschichte, die Duncan nach und nach herausbekommt.


    . Drei Kinder unter 15, Rabatz zuhause, eine Mutter, die immer die Ruhe bewahrt und beruflich auch noch ein wenig mitmischt, und ein Vater, der den Urlaub abbricht, um einen Fall zu übernehmen (worüber die liebe- und verständnisvolle Ehefrau und Mutter kein Wort verliert :shock: ). Das ist mir zu heftig.


    Der Mörder war keine Überraschung.[spoiler] Eine Figur, die eigentlich keine richtige Funktion im Krimi hat und bei der man sich fragt, warum sie vom Autor eingeführt wurde, ist meistens derjenige, welcher ... So auch diesmal.]


    Ich muss gestehen, das es mir auch schwerer fällt, dieses Buch zu lesen, obgleich ich mich persönlich zu den Crombiefans zähle ?( . Bin inzwischen bei Seite 140 und nicht allzu begeistert. Für mich hält sich die Spannung eher auf dem unteren Level - oder hat das wirklich mit meiner Erkrankung zu tun ( mehrere ebenfalls Betroffene klagen darüber, nicht mehr richtig lesen zu können... die Konzentration, Ausdauer und Ruhe fehlen einfach)?!

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