Michael Marshall Smith - Geklont/Der sechste Klon/Spares

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  • Klappentext:


    Der Thriller >Geklont< (2006 nochmals unter dem Titel >Der sechste Klon< erschienen) ist ein Buch für dieses Jahrtausend. Es zeigt eine Welt, in der wir vielleicht bald, allzubald, leben müssen.


    Meine Meinung:


    Der Ex-Cop Jack Randall dringt zusammen mit mehreren geretteten Reserven (Klone die als Ersatzteillager für "echte" Menschen dienen und auf Farmen unter katastrophalen Verhältnissen gefangen gehalten werden) in die Stadt New Richmond ein, bei der es sich eigentlich um einen gestrandeten Mega-Liner mit über 200 Stockwerken handelt.
    Eigentlich will er nur Geld für einen Wagen beschaffen, aber dann gerät er in einen Strudel aus Gewalt, Hass, Brutalität und Drogen.
    Die Story nimmt schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.


    Für alle die Actionreiche SF-Thriller mögen und sich auch von teilweise detailgenauen Beschreibungen übelster Grausamkeiten nicht zurückschrecken lassen ist dieses Buch sicherlich ein Muss.

  • Ich habe das Buch für einen ganz geringen Betrag bei Rebuy ergattert. Deswegen tat es auch nicht besonders weh, dass ich es schon nach 85 Seiten abbrechen musste. Mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen. Ich konnte das ganze nicht wirklich einordnen und es war mir zu unstet: Manchmal schreibt Smith sehr ernst, dann wieder mit viel Ironie, dann hat es sich nach Tarantino angehört. Es gibt seltsame unzusammenhängende Sprünge in der Handlung, die mich wiederum auch nicht gereizt hat. Das Thema "menschliches Ersatzteilelager" hatte ich schon mehrfach und viel packender umgesetzt und durch über 400 Seiten wollte ich mich nicht quälen.

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