Jake Adelstein - Tokio Vice

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  • Eine Gefährliche Reise durch die Japanische Unterwelt


    Klappentext:
    Die japanische Mafia bot ihm 500 000 Dollar dafür, das er dieses Buch nicht veröffentlicht - doch Jake Adelstein lehnte ab...
    Mit 19 Jahre reiste Jake Adelstein nach Japan, um Ruhe und Frieden zu suchen. Was er fand, war ein Leben inmitten von Sex und Verbrechen. Als Polizeireporter für die größte japanische Zeitung, Yomiuri Shimbun, arbeitete er rund um die Uhr, um über Erpressung, Mord, Menschenhandel und Korruption zu berichten. Doch als er seinen letzten Knüller landen wollte, stand er Japans berüchtigstem Yakuza-Boss plötzlich persönlich gegenüber. Da ihm und seiner Familie der Tod drohte, gab er auf ... vorübergehend. Dann schlug er zurück.


    Meine Meinung:
    Jake Adelstein zeigt in seinem recht bibliografischen Buch auf, wie er es als Ausländer schaffte in Japan Fuß zu fassen und bei der größten japanischen Zeitung zu arbeiten. Gerade weil er Ausländer ist, hat er einen anderen Blick auf die japanische (Unter-)Welt als andere und schreibt über Themen vor den japanische Reporter zurück schrecken würden. Zudem bekommt man einen guten Einblick in die Kultur und auch die Arbeitsmoral Japans - und vor allem in dessen Unterwelt. Durch seine Arbeit als Polizeireporter bekommt man zudem einen Einblick in die Arbeitsweise der Polizei. Hier zeigt sich ein erschreckendes Bild, wie diese mit Verbrechen umgeht in die Yakusa verstrickt sind - und auch die ganz normale Bevölkerung hat ihren ganz eigenen Blick auf solche Verbrechen.
    Der Schreibstil des Buches ist flüssig und auch wenn sich in erster Linie um ein Sachbuch handelt, dessen Themen doch durchaus erschreckend sein können, liest sich das Buch recht unterhaltsam. Einfach weil der Autor es versteht das Buch durch Alltagsgeschehen aufzulockern.


    Von mir bekommt das Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne.

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