S. J. Watson - Ich. darf. nicht. schlafen. / Before I Go to Sleep

  • Buchdetails

    Titel: Ich. Darf. Nicht. Schlafen


    Verlag: FISCHER Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 560

    ISBN: 9783596512881

    Termin: Februar 2013

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 177 Bewertungen

    79,4% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Ich. Darf. Nicht. Schlafen"

    Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit? Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann? »Man muss sagen: Chapeau, der Mann hat es wirklich gefunden, das Rezept für den perfekten Thriller.« taz »Es ist fast unmöglich, diesen mitreißenden, glaubwürdigen und daher nahegehenden Thriller aus der Hand zu legen.« Bücher »Mitreißend, ein echter Pageturner.« Stern »Schlicht und einfach der beste erste Thriller, den ich jemals gelesen habe.« Tess Gerritsen
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  • Kurzbeschreibung von amazon.de:
    Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
    Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?


    Über den Autor (von www.fischerverlage.de):
    S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹ erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.


    Handlung:
    Sie wacht auf und hat keine Ahnung, wo sie ist. Ein fremdes Schlafzimmer, ein fremdes Bett und neben ihr ein älterer Mann. Verwirrt begibt sie sich ins Bett und denkt schon an einen One-Night-Stand. Im Bad hängen beschriftete Bilder am Spiegel und sie findet heraus, dass sie Christine heißt. Nur ist die Frau im Spiegel viel älter als sie eigentlich sein müsste, sie ist doch erst Anfang zwanzig und ihr Spiegelbild geht auf die 50 zu! Erschrocken begibt sich Christine zurück ins Schlafzimmer, wo der Fremde mittlerweile erwacht ist. Dieser stellt sich als ihr Ehemann Ben vor, mit dem sie seit 22 Jahren verheiratet sein soll. Er erzählt ihr, dass sie mit 29 einen schweren Unfall hatte und seitdem ihr Gedächtnis schwer geschädigt ist und sie sich nur an Dinge erinnern kann, die vor dem Unfall passiert sind. Nach jedem Tiefschlaf vergisst sie alles, was danach war. Manchmal wacht sie sogar auf und ist in ihrem Bewusstsein noch ein Kind. Während Ben ihr kurz die wichtigsten Dinge in ihrem Haus zeigt, und sich dann in die Arbeit verabschiedet, wird sie von einem weiteren Unbekannten kontaktiert: Ein Arzt namens Dr. Nash, mit dem sie seit einigen Wochen zusammenarbeiten soll. Da ihr Mann Ben jedwede weitere Behandlung Christines ablehnt, soll sie dies vor ihm geheim halten. Dr. Nash gab ihr den Auftrag, ein Tagebuch zu schreiben, was ihr helfen soll, sich zu erinnern und zu orientieren. Ben bemüht sich sehr fürsorglich um sie, doch konzentriert sie sich von nun auf größtenteils darauf, ihr Tagebuch weiterzuführen. Und tatsächlich: Langsam kommen einige verblasste Erinnerungen zurück: Ihre Studentenzeit, ihre Eltern, eine gute Freundin und sogar Fragmente aus der Anfangszeit mit Ben…WER IST CHRISTINE? Das will sie um jeden Preis herausfinden…

    Meine Meinung:

    "Ich. darf. nicht. schlafen" ist von der ersten Seite an sehr spannend. Man will unbedingt wissen, wer hinter dem Charakter Christine steckt und was genau der Auslöser für ihren Zustand ist. Ich konnte mich super mit der Hauptperson identifizieren und habe regelrecht mit ihr mitgelitten. Sie will so sehr ihr Geheimnis aufdecken, dass ich einfach nicht anders konnte und ihr ganz fest die Daumen gedrückt habe und starke Emapthie zu Christine aufgebaut habe. Sie wurde sehr sympathisch gezeichnet, aber sie ist trotz ihres schweren Schicksals nie panisch oder hysterisch. Trotzdem hat sie Schwächen und ist alles andere als eine perfekte Powerfrau. Dafür schon mal ein großes Lob an S.J. Watson.


    Lange Zeit könnte man der Meinung sein, dass wirklich alles so ist wie es auch beschrieben wird und wie sie es von ihrem Mann Ben erzählt bekommt, doch irgendwie spürt man natürlich, dass da noch mehr ist. Ganz toll ist ihre Beziehung zu Ben beschrieben: Er liebt sie anscheinend bedingungslos. Er hat immer zu ihr gestanden während ihrer langen Leidensphase und nimmt die Tatsache wie selbstverständlich hin, dass er jeden Tag mit einer Frau aufwacht, die ihn nicht wiedererkennt. Er ist behutsam, rücksichtsvoll, fürsorglich, lieb, nett und freundlich und hat eigentlich nur gute Eigenschaften. Und trotzdem verschweigt er seiner Frau so einige Punkte aus ihrem Leben, was man früh herausfindet und einen erst einmal ins Stocken geraten lässt. Aber auch dieses Verschweigen ergibt eine gewisse Logik wenn man genauer darüber nachdenkt. Ben ist so etwas wie die große Unbekannte obwohl er ja eigentlich ihr engster Vertrauter sein müsste. Toll fand ich auch wie S.J. Watson beschrieben hat, dass Christine an jedem Tag anders zu ihrem Mann steht, je nachdem wie der Tag verläuft und was sie herausfindet: Manchmal fühlt sie sich zu ihm hingezogen und ist sich sicher, dass sie ihn auch früher sehr geliebt hat und manchmal hat sie überhaupt kein Vertrauen.


    Auch das Verhältnis zu ihrem viel jüngeren Arzt Dr. Nash gibt Rätsel auf. Warum will er unbedingt mit ihr arbeiten? Steckt wirklich nicht mehr dahinter als nur ein normales Arzt-Patienten-Verhältnis bzw. wissenschaftliches Interesse oder ist da irgendwie noch mehr? Dies und noch so einige Fragen mehr bezüglich Christine und ihrem Vorleben haben mich immer weiter und weiter lesen lassen, weil ich unbedingt hinter das Geheimnis kommen wollte. Nach und nach erfährt man auch immer wieder kleinere und größere Fragmente aus ihrer Vergangenheit, so dass es nie langweilig geworden ist.


    Christine wacht ja jeden Tag mit dem gleichen Wissensstand auf und die Gefahr, dass man bei einer solchen Handlung zu viele Wiederholungen lesen muss, ist natürlich gegeben. Aber trotzdem hat es S.J. Watson geschafft, dies geschickt zu umgehen und das in der Tagebuchform geschriebene "Ich. darf. nicht. schlafen" gibt immer nur wieder das nötigste wieder. Das Tagebuch wird schon sehr früh zur wichtigsten Anlaufstelle von Christine um sich Orientierung zu verschaffen.


    Man sollte keinen actionreichen Verschwörungsthriller oder ähnliches erwarten. Es gibt keine geheimen Regierungsexpermimente und Christine war auch keine Auftragskillerin, deren Gedächtnis gelöscht wurde. Es ist die schicksalsträchtige, traurige Geschichte einer Frau, die nach ihrem eigenen Ich sucht. Vor allem in der ersten Hälfte ist das Wort "Thriller" nicht so wirklich führend, aber später kommen auch die Psychos unter uns auf ihre Kosten. :wink:


    Fazit: Ich gebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: mit klarer Tendenz nach oben für einen emotionalen und relativ ruhigen Thriller. Zu einer höheren Wertung konnte ich mich trotz aller positiven Punkte nicht durchringen, da mir einiges aus der Auflösung etwas zu konstruiert und unrealistisch vorkam. Trotzdem eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Danke für diese interessante Rezi, Kapo! :cheers: Ich MUSS dieses Buch haben! Es klingt so toll und interessant! Hoffentlich kommt es mir bald zwischen die Finger. :winken:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Hoffentlich kommt es mir bald zwischen die Finger. :winken:

    Das hoffe ich auch, gaensebluemche. Mich würde sehr interessieren wie Du es findest. :)

    erinnert mich entfernt, aber wirklich nur entfernt an den Film Memento...

    Aber wirklich nur entfernt :wink: . Dieses Buch ist da schon etwas geradliniger.

  • Danke für die tolle Rezi Kapo :thumleft:
    Das Buch ist bei meinem nächsten Einkauf dabei, und ich bin schon sehr gespannt darauf :thumleft:

    Narkose durch Bücher - Das Richtige ist: das intensive Buch.
    Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt, zerrt und nicht mehr losläßt.


    :study: Sarah J. Mass - Throne of Glass / Die Erwählte :study:

  • Habe das Buch gestern beendet und fand es wirklich sehr gut. Ich war von Anfang an total gefesselt von der Geschichte und fand es sehr spannend. Ich mag, dass das ganze sehr realitätsnah ist und es manchen Menschen wirklich so ähnlich ergeht. Diese Vorstellung ist meiner Meinung nach sehr schrecklich und es brauchte gar keine großen Psychoelemente, um mir eine Gänsehaut zu verpassen. Im Gegensatz zu Kapo fand ich auch das Ende sehr gelungen und vorstellbar. Ich gebe trotzdem einen halben Stern weniger als die Höchstnote, weil ich denke, dass stellenweise noch etwas mehr Drama möglich gewesen wäre.

  • Vielen Dank für die tolle Rezi! Das Buch liegt schon auf meinem Stapel ganz oben, nun kann ich es gar nicht mehr erwarten, bis ich es lese! Hört sich so an, als wäre es genau das Richtige für mich!!! :applause:

    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)


    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein


    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
    _____________________________________________


    gelesene Bücher 2020: 432 / 169960 Seiten

  • Ich hatte mir Ende August die Leseprobe im Thalia in Mannheim mitgenommen, die mir auch richtig gut gefallen hat und mich extrem neugierig auf das Buch gemacht hat. Allerdings hat meine Bücherei das Buch noch nicht im Angebot, also muss ich mich in Geduld üben! :D
    Vielen Dank für die tolle Rezi, Kapo!

    :study: Die Shannara Chroniken - Elfensteine - Terry Brooks
    2016 gelesen: 20
    Aktueller SuB: 248




  • Ich bin heute mit diesem Buch fertig geworden. Im Großen und Ganzen kann ich mich Kapo´s Rezi bzw. seiner Meinung anschließen :D . Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann gezogen. Der Charakter von Christine ist wirklich toll beschrieben. Ich hatte vom ersten Moment an "Mitleid" mit ihr und wollte ständig wissen, wie es mit ihr weitergeht, was in ihr vorgeht und was sie über ihre Vergangenheit erfahren wird. Mehr als einmal hätte ich ihr gern geholfen. Allein die Vorstellung, jeden Tag aufs neue aufzuwachen und sich nicht daran zu erinnern, wer man selbst ist, wo man ist und was wahr oder falsch ist, fand ich sehr bedrückend. Diese Empfindungen hat mit der Autor wirklich nahegebracht. Die Atmosphäre erscheint dadurch recht dunkel, düster und beängstigend. Im Verlaufe des Buches, als Chris anfängt, sich mit Hilfen zu erinnern, nicht alles zu vergessen, fand ich es selbst sehr schwer, zu entscheiden, wem man was glauben kann. Was ist reale Erinnerung, was ist Phantasie, was ist Lüge und was stimmt. Mich hat das Buch wirklich gefesselt und ich wollte nun endlich wissen, was Wahrheit ist und was in Christine´s Leben wirklich geschehen ist. Schade fand ich persönlich dann das Ende, denn dort hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Für mich kam das Ende etwas zu schnell und zu "einfach". Auch während der Geschichte selbst hätte ich mir den ein oder anderen spannenderen Abschnitt gewünscht. Vielleicht auch deshalb weil ich das ein oder andere Mal an Autoren wie Sebastian Fitzek, Karen Rose oder auch Joy Fielding denken musste und den Schreibstil bzw. die Geschichten verglichen habe. Trotzdem gebe ich diesem Buch 4 Sterne. Es ist wirklich toll geschrieben und ich hatte einige schöne Lesestunden damit :D Ich bin froh, es geschenkt bekommen zu haben, da ich er mir wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte bzw. es gar nicht kannte :wink:
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Übrigens steht hinten im Buch der Hinweis, dass das Buch in Hollywood verfilmt wird. Ich bin zwar an und für sich kein Freund von verfilmten Büchern, denke jedoch, dass dieser Film dann doch recht spannend und unterhaltsam werden dürfte/könnte :wink:

  • Die ersten 200 Seiten sind sehr ruhig, zu ruhig für einen Thriller meiner Meinung nach. Interessante Geschichte, aber es ließt sich eher wie ein Roman oder Drama über ein Leben einer Amnesiepatientin. Es wirkt nicht fesselnd, überwiegend kommt keine Spannung auf ,die in einem Thriller aber herrschen müsste.
    Dann wird es langsam spannender, denn die Protagonistin erinnert sich an Dinge die Zweifel aufbringen und der Leser macht sich Gedanken. Man stellt Vermutungen auf und möchte diese natürlich gelöst wissen.
    Ab S. 250 wird es dann endlich richtig spannend, denn nun spinnen sich immer mehr Fäden zusammen ,welche die Geschichte rasant vorwärts bringen. Nun möchte man nicht mehr aufhören zu lesen , denn man will wissen ob es ein normales Ende gibt oder doch einen Knaller, der das Buch doch noch zu einem Thriller macht.
    Doch so interessant und spannend das Ende auch war, mir war es zu glatt, eine Art Happyend .
    Ein Schocker hätte dem Buch am Ende vielleicht noch das gegeben, was es bräuchte, denn so reicht es für mich nur zu einer durchschnittlichen Bewertung und lässt mich am Ende enttäuscht zurück .
    Gute Grundidee aber leider zu seicht umgesetzt, mit zu vielen Wiederholungen und manch konstruierten Szenen.
    Ich bin nicht der Fan von solch ruhigen Anfängen bei einem Thriller. Ich brauche Spannung vom Anfang bis zum Ende, sonst könnte ich auch einen Roman lesen.
    Der Anfang 3 Sterne, der Mittelteil ab S. 250 4,5 Sterne, das Ende 3,5 Sterne, ergibt für mich insgesamt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne.

    "Ein gutes Buch ist wie ein erholsamer Kurztrip aus dem Alltag."
    »Verlass das Haus nie ohne ein Buch.« Edward Gorey
    "Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind" SILBER - Kerstin Gier

  • Übrigens steht hinten im Buch der Hinweis, dass das Buch in Hollywood verfilmt wird. Ich bin zwar an und für sich kein Freund von verfilmten Büchern, denke jedoch, dass dieser Film dann doch recht spannend und unterhaltsam werden dürfte/könnte :wink:

    Vielleicht ist diesmal der Film besser als das Buch :wink: ich bin gespannt.

    "Ein gutes Buch ist wie ein erholsamer Kurztrip aus dem Alltag."
    »Verlass das Haus nie ohne ein Buch.« Edward Gorey
    "Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind" SILBER - Kerstin Gier

  • Die ersten 200 Seiten sind sehr ruhig, zu ruhig für einen Thriller meiner Meinung nach.

    MIr kannst Du keinen Vorwurf machen, ich hab in der Rezi schließlich darauf hingewiesen. :P :wink: :friends:

  • MIr kannst Du keinen Vorwurf machen, ich hab in der Rezi schließlich darauf hingewiesen. :P :wink: :friends:


    Meinste mit dem Satz ? :wink: :P

    Meine Meinung:
    "Ich. darf. nicht. schlafen" ist von der ersten Seite an sehr spannend.

    Neeee :friends: Ich lese eigentlich keine Rezis bevor ich das Buch selber gelesen habe, somit habe ich auch deine nicht gelesen, erst jetzt. Ich habe immer zu viel Angst, dass ich irgendwas erfahren könnte , was mich dann beim Lesegenuss stört. Ich lese auch selten Klappentexte, da sie oftmals zu viel verraten.


    Und ganz fürn Eimer war das Buch ja auch nicht :wink:

    "Ein gutes Buch ist wie ein erholsamer Kurztrip aus dem Alltag."
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  • Floxine: Nee, ich meinte eher diesen Satz: :P

    für einen emotionalen und relativ ruhigen Thriller


    Neeee :friends: Ich lese eigentlich keine Rezis bevor ich das Buch selber gelesen habe, somit habe ich auch deine nicht gelesen, erst jetzt. Ich habe immer zu viel Angst, dass ich irgendwas erfahren könnte , was mich dann beim Lesegenuss stört. Ich lese auch selten Klappentexte, da sie oftmals zu viel verraten.


    Und ganz fürn Eimer war das Buch ja auch nicht :wink:

    Ich lese die Rezis schon, allerdings nicht mehr wenn ich das Buch hier habe und plane, es bald zu lesen. Da habe ich die gleichen Ängste wie Du. :wink:

  • Die Idee zu dem Buch war für mich mal etwas Neues. Eine Frau hat eine Amnesie und zwar in der Form, dass sie alles, was sie über sich gelernt bzw. woran sie sich selbst erinnert hat, vergisst sobald sie fest geschlafen hat. Für sie beginnt also jeder neue Tag mit den immer gleichen Fragen: "Wer bin ich, wo bin ich ...?" Diese Situation ist für mich unvorstellbar, verwirrend und irgendwie gruselig.


    Christines Ehemann Ben verhält sich jeden Tag vorbildlich ruhig und erklärt ihr immer wieder sehr, sehr geduldig die Situation. Das war mir schon fast des Guten zuviel. Ein weiterer wichtiger Mensch in Christines Leben ist ihr Arzt. Dieser gab mir manche Rätsel auf. Warum kümmerte er sich so intensiv um sie, waren es nur medizinische bzw. wissenschaftliche Interessen oder was hatte er für Absichten?
    Das Buch liest sich flüssig, ist aber meiner Meinung nach nicht sooooo spannend, um Thriller genannt zu werden. Aber es macht neugierig auf die Auflösung, die mir etwas zu glatt war.
    Insgesamt hat mich dieses Buch dann aber doch so gut unterhalten, dass ich als Bewertung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergebe.

    :study:




    Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist, aufhören zu jammern.

    Albert Einstein

  • Ich lese das Buch gerade und habe so etwa hundert Seiten hinter mir. Da dachte ich, ich schau mal in diesen Thread...

    Vor allem in der ersten Hälfte ist das Wort "Thriller" nicht so wirklich führend, aber später kommen auch die Psychos unter uns auf ihre Kosten.

    Na, da bin ich gespannt. Bislang empfinde ich das Buch auch nicht als Thriller, aber gut, das scheint noch zu kommen. Ich bin gespannt, aber das Buch gefällt mir im Moment auch so ganz gut, muss ich sagen. :) Deine Rezension klingt ja auch ganz gut, Kapo, und auf das Ende bin ich jetzt sehr gespannt...

    Die Idee zu dem Buch war für mich mal etwas Neues. Eine Frau hat eine Amnesie und zwar in der Form, dass sie alles, was sie über sich gelernt bzw. woran sie sich selbst erinnert hat, vergisst sobald sie fest geschlafen hat. Für sie beginnt also jeder neue Tag mit den immer gleichen Fragen: "Wer bin ich, wo bin ich ...?" Diese Situation ist für mich unvorstellbar, verwirrend und irgendwie gruselig.

    irgendwie wie "50 erste Dates" nur ernster... :-,

  • Meine abschließende Bewertung:
    Vorne auf dem Cover steht „Thriller“ als Genrebezeichnung und wenn man das Ende betrachtet, kann man ruhigen Gewissens sagen, dass das auch passt. Die erste Hälfte des Buches über plätschert die Geschichte aber eher vor sich hin – sie ist zwar interessant, aber Christines Kampf um jeden noch so kleinen Erinnerungsfetzen würde ich nun wahrhaftig nicht als Thriller bezeichnen.
    Dem Autor ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, Christines Verzweiflung in ihrer doch sehr ungewöhnlichen Situation darzustellen. Wer den Film „50 erste Dates“ gesehen hat, wird das Thema dieses Romans wiedererkennen, aber auf einer sehr viel ernsthafteren und zum Teil verstörenden Ebene. Mir hat das aber sehr gut gefallen.
    Dass man Ben nicht richtig über den Weg trauen kann, denkt man sich als Leser sehr schnell, denn die meisten Situationen, in denen Christine mit Ben zusammen ist, sind von einem recht merkwürdigen Unterton begleitet. Ich habe mich allerdings auch nach der Motivation von Dr. Nash gefragt und diese ist meiner Meinung nach bis zum Schluss nicht ganz nachzuvollziehen.
    Natürlich wiederholen sich bestimmte Handlungselemente immer wieder, aber Watson ist es ganz gut gelungen, das so zu erzählen, dass man selbst nicht das Gefühl hat, es gäbe ständige Wiederholungen. Das fand ich ganz gut gelöst. Und dass es manchmal in diesem Roman – aber wirklich nur sehr selten „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Momente gibt, ist sicherlich auch zu verkraften und macht auch einfach einen Teil der Geschichte aus.
    Nach der ersten Hälfte nimmt das Tempo der Handlung deutlich zu und ich habe die zweite Hälfte deswegen auch in einem Rutsch gelesen, weil ich sehr gespannt war, wie sich am Ende alles auflösen würde. Ich fand das Ende einerseits glaubwürdig, unerwartet und gut gemacht, ein paar Sachen gingen mir dann aber irgendwie zu glatt und zu schnell – ohne dass ich darauf jetzt näher eingehen möchte. Ein sehr spannendes Thema bleibt am Ende ungeklärt und das wiederum fand ich richtig gut, wenn auch ein bisschen traurig.
    „Ich. darf. nicht. schlafen.“ ist kein Thriller wie andere. Man muss sich auf ihn einlassen können und dem Anfang etwas Zeit geben. Insgesamt fand ich dieses Buch aber wirklich lesenswert und ich bin gespannt, was wir von diesem Autor noch lesen werden!
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ich darf nicht schlafen ist ein Thriller anderer Art.
    Es geht in dem Buch um Christine, die an Amnesie leidet. Jede Nacht wenn sie schläft, vergisst sie alles was vorher war.
    Sie muss sich jeden Tag neu orientieren und sich helfen lassen um ihre Vergangenheit kennen zu lernen.
    Christine hat an ihrer Seite ihren Mann Ben, der ihr hilft manche
    Fragen zu beantworten. Doch die Frage ist, stimmt alles was er ihr
    erzählt? Oder sind es Phantasien?

    Außerdem gibt es noch Dr. Nash, der angibt ihr zu helfen, das
    Gedächtnis wieder zu bekommen. Aber ist das alles was er von ihr will
    oder ist da mehr?

    Dr. Nash empfiehlt ihr ein Tagebuch zu führen.
    Das hielft ihr und so kommt sie der Wahrheit auf der Spur.
    Das Buch ist in 2 Schriftarten geschrieben! Einmal eine Schriftart
    für das Tagebuch und einmal eine Schriftart für die Gegenwart.

    Der Autor ist gut mit dem Thema "Amnesie" umgegangen.
    Man leidet richtig mit! Man muss sich mal vorstellen, jeden Tag alles neu zu lernen.
    Mir wäre es ein Graus, wenn ich meine Kinder nicht mehr erkennen
    würde und sie jeden Tag neu kennenlernen müsste. Aber so ging es
    Christine.

    Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, weil ich wissen
    musste, wie es weitergeht und wie es ausgeht. Die letzten 20 Seiten habe
    ich gelesen, da war meine Freundin da, sonst lese ich nicht, wenn sie
    da ist.

    Da sieht man wie spannend, das Buch war.
    Das Buch bekommt 5 Sterne von mir und ich werde auf jeden Fall, wieder was von dem Autor lesen.

    :study: Ein Tag ohne ein Buch, ist ein schlechter Tag! :study:


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