Diana Rowland - My life as a white trash zombie

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  • Ich habe lange überlegt in welche Kategorie dieses Buch passt. Im Internet wurde es teilweise als Urban Fantasy bezeichnet, aber das hat für mich gar nicht gepasst.
    Solltet ihr finden es passt hier nicht hin, bitte verschieben.


    Klappentext:


    Zitat

    Living with her alcoholic deadbeat dad in the swamps of southern Louisiana, she's a high school dropout with a pill habit and a criminal record who's been fired from more crap jobs than she can count. Now on probation for a felony, it seems that Angel will never pull herself out of the downward spiral her life has taken.
    That is, until the day she wakes up in the ER after overdosing on painkillers. Angel remembers being in an horrible car crash, but she doesn't have a mark on her. To add to the weirdness, she receives an anonymous letter telling her there's a job waiting for her at the parish morgue--and that it's an offer she doesn't dare refuse.
    Before she knows it she's dealing with a huge crush on a certain hunky deputy and a brand new addiction: an overpowering craving for brains. Plus, her morgue is filling up with the victims of a serial killer who decapitates his prey--just when she's hungriest!
    Angel's going to have to grow up fast if she wants to keep this job and stay in one piece. Because if she doesn't, she's dead meat.
    Literally.


    Über den Autor:


    Zu Diana Rowlands Seite geht es hier.
    Auf der Seite steht das dies der erste Teil einer Serie ist.


    Cover:


    Man mag mich steinigen, aber ich liebe dieses Cover. :twisted: Ich kann zwar Pink absolut nicht leiden, aber als ich das Cover gesehen habe, wusste ich das ich das Buch haben muss.
    Die Autorin hat übrigens eine Wette laufen: Wenn das Buch in die New York Bestseller Liste kommt, lässt sie sich das Tatoo auf dem Cover stechen. :loool:


    Rezension:

    If you crave it, eat it – Wenn du es begehrst, iss es.


    Eines Tages wacht die 21-jährige Angel in der Notaufnahme auf. Die Ärzte erklären ihr sie hätte eine Überdosis gehabt und man hätte sie nackt an einer Straße aufgefunden.
    Dazu findet sie noch einen seltsamen Brief in dem ihr ein Unbekannter einen Job anbietet, den sie annehmen soll da sie ansonsten ins Gefängnis muss...


    Angels Vater ist alkoholabhängig, die Mutter tot und sie selbst nimmt Drogen und Alkohol , hat die Highschool abgebrochen, hat immer mal wieder einen anderen Job und hält sich selbst für einen Verlierer.
    .
    Wir erfahren das Angel sehr empfindlich ist , so kann sie zum Beispiel keine harten Drogen nehmen weil sie Angst vor Spritzen hat, sie kann kein Blut sehen und hat sich in der High School übergeben, bevor sie ihren Frosch sezieren konnte.
    Ihr geheimnisvoller Job ist dazu passend in einem Leichenschauhaus und sie muss Leichen transportieren und bei Autopsien helfen. Seltsamerweise macht ihr das ganze trotz empfindlichen Magens nichts aus und als bei der ersten Autopsie ein Kopf geöffnet wird läuft ihr das Wasser im Mund zusammen...
    Dazu kommen noch mysteriöse Todesfälle bei denen Leichen die Köpfe fehlen...


    Mit der Zeit begreift Angel was sie ist und das sie nicht die einzige ist. Es beginnt die Suche nach dem anonymen Briefeschreiber, der verlorenen Erinnerung an die Unfallnacht und dem Mörder der Opfer.


    Ich fand das Angel viele Dinge zu schnell akzeptiert hat, sie nimmt es hin das sie bei dem Geruch von Gehirn Hunger bekommt, das sie anfängt zu müffeln wenn sie nichts isst und das ihr auf der Arbeit mal eben ein ganzer Fingernagel abfällt... Das ganze macht sie aber mit ihrer sarkastischen und witzigen Art wieder wett und ich musste während des Lesens desöfteren über ihre Gedankengänge schmunzeln. Ich muss gestehen Angel ist mir allgemein sehr ans Herz gewachsen, trotz ihrer Vorliebe für Gehirne. :lol:
    Das Buch ist ziemlich morbide und nichts für schwache Mägen, die Autopsien und die Arbeit im Leichenhaus werden teilweise ziemlich genau beschrieben.


    Zwischen den Autopsien und den Problemen die das Zombie Dasein so mit sich bringen, entwickelt sich Angel in der Geschichte immer mehr und nutzt ihren neuen Job um ihr ganzes Leben zu regeln. Sie stellt sich Problemen vor denen sie sonst davongelaufen ist und versucht herauszufinden wer sie ist und wie sie ihre Zukunft gestalten will.
    Gerade dieser Mix aus Zombiegeschichte und der Entwicklung von Angel hat mir gefallen.


    Der Schreibstil von Diana Rowland ist flüssig und humorvoll, sodass selbst die verzweifelte Suche nach neuen Gehirnen und deren Aufbewahrung irgendwie lustig wird. :wink:


    “My life as a white trash zombie” war mein zweites Buch über Zombies und ist sicherlich nicht repräsentativ für andere Geschichten in denen Zombies langsame, schlurfende Wesen auf der Suche nach Gehirnen sind. Mir hat die Geschichte über Angel gefallen, neben ihrem neuen Leben als Zombie, den Leichen und Autopsien erlebt man auch ihre Entwicklung und ihr erwachsen werden.
    Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weitgeht.

    "The stories we love best do live in us forever,
    so whether you come back by page or by the big screen,
    Hogwarts will always be there to welcome you home."

    (J.K. Rowling)

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