Katherine Webb - Das geheime Vermächtnis

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Das geheime Vermächtnis

3.9|59)

Verlag: Diana

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 542

ISBN: 9783453355460

Termin: August 2011

  • Klappentext:
    Zwei Schwestern, ein brennendes Geheimnis und eine düstere Vergangenheit …


    Nach dem Tod ihrer Großmutter erben die Schwestern Erica und Beth das Gut Storton Manor im englischen Wiltshire. Jahre sind vergangen, seit sie den herrschaftlichen Landsitz zuletzt betraten, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Kindheit, als ihr Cousin Henry mit zwölf Jahren spurlos verschwand. Doch die Vergangenheit lässt Erica nicht los. Sie liest alte Briefe ihrer Großmutter und gerät immer tiefer in den Bann eines Familiengeheimnisses, das offenbar seit Generationen auf Storton Manor gehütet wird …



    Über die Autorin:
    Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und belegte an der Durham University Kurse in Geschichte. Seit ihrer Kindheit üben verfallene Schlösser und geheimnisvolle Anwesen eine unwiderstehliche Anziehung auf sie aus, und so arbeitet sie heute als Wirtschafterin in den Herrschaftshäusern angesehener britischer Familien. Nachdem sie einige Zeit in London und Venedig verbracht hat, lebt Katherine Webb jetzt in Newbury, Berkshire.



    Allgemeines zum Buch:
    „Das geheime Vermächtnis“ umfasst 543 Seiten und gliedert sich in einen Prolog, sieben Kapitel sowie einen Epilog. Jedes der Kapitel ist in zwei Unterkapitel unterteilt, wobei jeweils das erste Unterkapitel in der Gegenwart spielt, während jeweils das zweite Unterkapitel Anfang des 20. Jahrhunderts spielt. Mit durchschnittlich 36 Seiten sind die Unterkapitel sehr umfangreich. Zum angenehmeren Lesen sind sie daher zusätzlich in Abschnitte unterteilt, sodass sich während des Lesens bequem Pausen einlegen lassen, ohne das jeweilige Kapitel unbedingt zu Ende lesen zu müssen.


    Die Kapitel, die in der Gegenwart spielen, sind aus der Sicht der Ich-Erzählerin Erica geschrieben. Diese denkt oft an ihre Jugend zurück, diese Szenen sind entsprechend in der Vergangenheitsform geschrieben. Die Unterkapitel, die Anfang des 20. Jahrhunderts spielen, sind aus der Sicht eines allwissenden Erzählers in der Vergangenheitsform geschrieben.


    Der Handlungsstrang, der weit in der Vergangenheit spielt, umfasst einen Zeitraum von mehreren Jahren und spielt größtenteils in Amerika, teilweise aber auch in England. Der Handlungsstrang, der sich mit Erica und ihrer Schwester beschäftigt, umfasst einen Zeitraum von einigen Monat und spielt auf dem Gut Storton Manor in Wiltshire, England.


    Abgerundet wird das Buch durch eine sympathische Danksagung der Autorin.


    „Das geheime Vermächtnis“ ist im August 2011 als Taschenbuch im Diana Verlag erschienen. Die Originalausgabe erschien 2010 unter dem Titel „The Legacy“ bei Orion Books, an imprint of The Orion Publishing Group Ltd., London. Aus dem Englischen übersetzt wurde das Buch von Katharina Volk.


    Das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet und passt sowohl zum Genre als auch Inhalt des Romans.



    Meine Meinung zum Buch:
    Bereits mit dem kurzen Prolog schafft es Katherine Webb, enorme Spannung aufzubauen. Der Leser begegnet einer jungen Frau namens Caroline, die an einem verregneten Tag im Jahr 1905 ein Kind in einem Kissenbezug im Wald aussetzt. Damit hat sie nicht nur eine schreckliche Tat begangen, sondern zugleich eine Handlung ins Rollen gebracht, die sich bis in die Gegenwart auswirkt.


    Dies bekommen die Schwestern Erica und Beth zu spüren, die in der Neuzeit das Anwesen ihrer Großmutter Meredith geerbt haben und dieses aufgrund eines testamentarischen Willens nicht verkaufen dürfen, ohne darin für eine gewisse Zeit gelebt zu haben. Eine düstere und unheimliche Atmosphäre geht von dem einsamen Haus mit den großen Zimmern aus. Unterstützt wird diese Stimmung durch Ericas Erinnerungen an ihre Kindheit, die sie in den Ferien oft auf dem Anwesen ihrer Großmutter verbracht hat und bei der es plötzlich zu einem tragischen Zwischenfall kam, bei dem Ericas und Beths Cousin Henry urpötzlich verschwunden ist. Henry war ein sehr unliebsamer und böswilliger Junge, der Freude daran empfunden hat, Tiere und Menschen zu quälen. Erica kann sich nicht mehr daran erinnern, was an diesem tragischen Tag passiert ist. Sie verspürt allerdings eine starke Abneigung und zugleich Faszination, sobald sie sich dem Teich nähert, der sich auch auf dem Anwesen befindet. Hat dieser Teich womöglich etwas mit dem Verschwinden Henrys zu tun?


    Je länger Erica sich auf Storton Manor aufhält, umso mehr lichtet sich der Nebel. Sie wird von Erinnerungen schier überwältigt. Und tatsächlich scheint der Teich keine unbedeutende Rolle im Zusammenhang mit dem Verschwinden ihres Cousins zu spielen. Und schließlich begegnet sie Dinny, einem Freund aus ihrer Kindheit, den Ericas Großmutter nicht sonderlich leiden konnte. Liegt die Abneigung Dinny und seiner Familie gegenüber eventuell daran, dass sie Zigeuner sind? Fest steht, dass Dinny an dem Tag, als Henry verschwand, auch dabei war und Erica schließlich dabei hilft, das Geheimnis um dessen plötzliches Verschwinden zu lösen.


    Was dabei ans Tageslicht kommt, ist erschreckend und beängstigend und bietet eine Erklärung dafür, warum Beth seit jenem Tag in tiefe Depressionen gestürzt ist und warum sie es kaum aushält, sich im Haus ihrer Großmutter aufzuhalten.


    Mit „Das geheime Vermächtnis“ ist Katherine Webb ein spannungsgeladener Roman gelungen, mit dem sich der Leser zusammen mit Erica aufmacht, einige Familiengeheimnisse zu lösen. Denn nicht nur sorgt Henrys Verschwinden vor 20 Jahren für Kopfzerbrechen. Denn darüber hinaus hat Erica ein Foto ihrer Urgroßmutter gefunden, auf dem diese mit einem Kleinkind abgebildet ist. Auf der Rückseite findet sich die Jahreszahl 1904, obwohl Ericas Urgroßmutter doch erst 1905 geheiratet und schließlich auch ein Kind bekommen hat. Immer mehr taucht Erica in die Vergangenheit ihrer Familie ein und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur. Als besonders nützlich erweisen sich dabei alte Briefe, die so manchen Hinweis geben. Aber insgesamt sind nur ungefähr vier Briefe im Buch abgedruckt. Diese nehmen keinen sonderlich großen Umfang ein.


    Der Leser wandert zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts und lernt Caroline kennen, die ihm bereits im Prolog begegnet ist. Caroline verliebt sich unsterblich und zieht zusammen mit ihrem Geliebten auf eine Ranch in Amerika. Dort ist sie urplötzlich mit der Situation konfrontiert, einen eigenen Haushalt führen zu müssen, was ihr mehr schlecht als recht gelingt. Schließlich tritt ihr Kinderwunsch immer mehr in den Vordergrund, doch leider ist ihr und ihrem Mann wohl kein Nachwuchs vergönnt. Stattdessen muss sie beobachten, wie ihre Haushaltsgehilfin zunehmend runder wird und letztlich auch ein Kind zur Welt bringt, das Carolines Mann verblüffend ähnlich sieht. Wie Caroline darauf reagiert und mit dieser Situation umgeht, das lest ihr am besten selbst!


    Besonders ist, dass es Erica in der Gegenwart nicht gelingt, wirklich jedes Rätsel zu lösen. Am Ende bleiben einige Ungereimtheiten, die sie sich nicht erklären kann. Aufgrund der Tatsache, dass der Leser allerdings mit jedem zweiten Kapitel in die Jahre 1902 bis 1911 zurückreist, erlebt er die Tatsachen, die Erica sich nur zusammenreimen kann, hautnah und bekommt somit auf jede Frage, die sich Erica stellt, eine Antwort, während Erica selbst bezüglich mancher Fragen im Ungewissen bleibt. Aufmerksame und erfahrene Leser dieses Genres werden vermutlich schnell erahnen können, worin das große Geheimnis um Ericas und Beths Urgroßmutter liegt. Aber dennoch wartet die Autorin mit einigen Überraschungen auf. Und die größte Überraschung hebt sie sich bis zum Schluss auf, als sie das Geheimnis um Henrys Verschwinden lüftet.


    Katherine Webb schafft es mit ihrem angenehmen und ausführlichen Schreibstil, eine tolle Atmosphäre aufzubauen, die durchweg Spannung verspricht und den Lesefluss aufrecht erhält. Das Interesse an der Handlung und den Charakteren ist so groß, dass der Spannungsbogen nie abflacht. Dazu ist es der Autorin gelungen, ihre Charaktere und die Handlungsumgebung so ausführlich zu beschreiben, dass der Leser automatisch ein farbenfrohes Bild vor Augen hat. Dabei sind die Beschreibungen aber auf den Punkt gebracht, sodass hierdurch keine Längen entstehen. Pointierte Dialoge und wirkungsvolle Beschreibungen der Ereignisse sorgen für zusätzliches Lesevergnügen.



    Mein Fazit:
    Mit „Das geheime Vermächtnis“ ist Katherine Webb ein spannungsgeladener Familienroman gelungen, der sich aufgrund der besonderen Atmosphäre und dem einzigartigen Aufbau von anderen Vertretern seines Genres abhebt.

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • Das hört sich sehr interessant an. Danke gaensebluemche! Könnte mal eine schöne Abwechslung zu all meinen Krimis und Thrillern der letzten Zeit sein. Und schwupp - auf die Wunschliste.

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Gern geschehen, ihr beiden. :wink: Das Buch ist wirklich etwas Besonderes und unterscheidet sich nicht wegen fehlender Spannung von deinen begehrten Krimis und Thrillern, Hiri. :wink:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
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  • Nachdem ich mit Krimis in der letzten Zeit Pech und fast nur Langeweiler in der Hand hatte - glücklicherweise alles Bücherei-Bücher - klingt dieses Buch richtig gut. Familiengeheimnisse in alten Gemäuern ... ach, das habe ich schon immer gern gelesen.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • @ Marie und Blackpony:


    Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. :wink:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


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    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • Guten Morgen, gaensebluemche!


    Herzlichen Dank für deine Rezension! Ich hatte den Roman schon seit Längerem ins Auge gefasst, da ich eine Liebhaberin alter Gemäuer und Familiengeheimnisse bin, und deine Stellungnahme hat mir richtig Lust auf diesen Roman gemacht.


    Herzliche Grüße
    Buchfresser

  • @ Buchfresser:


    Dann solltest du nicht lange zögern, sondern dir dieses Buch schnellstmöglich einverleiben. :wink: Denn deiner Vorliebe für Familiengeheinisse wird mit "Das geheime Vermächtnis" umfassend gedient. :thumleft:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • @ Buchfresser:


    Na, das ging ja schnell. :lol: Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und bin schon auf deine Meinung gespannt. :wink:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • Hallo, gaensebluemche!


    Ja, ich war auch erstaunt. Gestern noch hab ich überlegt, und heute stand ich im Buchgeschäft, sah es...und konnte nicht widerstehen. So bald ich es gelesen habe, werde ich es rezensieren. Allerdings kann das noch dauern, da ich erst meinen Dauer-SuB "anknabbern" will.


    Viele Grüße
    Buchfresser

  • Und ich habe es mir gestern ertauscht. Ich nehme es mit in Urlaub. :D


    Liebe Grüsse
    Wirbelwind


    :study: Hugo Hamilton, Der irische Freund
    :study: Lesley Turner, Die fremde Frau

    :study: Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker









    Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen des Wortes.

  • Hat nicht jede Familie – wenn nicht selbst, dann irgendwo in der Ahnenreihe – eine oder mehrere Leichen im Keller verbuddelt? Und erregt nicht eher derjenige den Unwillen der Familie, der zum Ausgraben mit dem Spaten in den Keller geht, als derjenige, der die Leichen versteckt hat?
    Obwohl Bücher mit dem Thema „Familiengeheimnisse und ihre Aufdeckung“ Bibliotheken füllen, werden monatlich neue veröffentlicht, gekauft und gelesen. Und das, obwohl die meisten nach einem Standard-Schema aufgebaut sind mit Personen, die Stereotypen entsprechen.
    Umso erfreulicher, wenn man gelegentlich ein Goldstück auf dem Stapel entdeckt.
    Zwar ist die Schablone, mit der ein Teil der Figuren gezeichnet ist, zu erkennen, aber innerhalb der Umrisse entwickeln sich Persönlichkeiten.


    Die Spannung wird auf zwei Ebenen vorangetrieben: In Carolines Geschichte und der ihrer Urenkelin Erica. Man achtet begierig auf die Schnittstellen der beiden, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
    Der Prolog, in dem man erfährt, dass Caroline ein Kind aussetzt, das sie augenscheinlich liebt, konfrontiert den Leser sofort mit Fragen: Ist es Carolines Kind, und wenn Ja, warum trennt sie sich von ihm? Und wenn Nein, wo sind die Eltern, und warum hat sie ein fremdes Kind bei sich?
    Man verfolgt Carolines Leben ab dem Moment, in dem sie in Begleitung ihrer Tante einen Ball besucht und dort der Liebe ihres Lebens begegnet. Carolines Geschichte ist die buntere, abwechselungsreichere; Ericas Geschichte spielt die ganze Zeit, während der Rückblenden und in der Gegenwart am selben Ort, wo sie und ihre Schwester momentan wohnen, wo Henry verschwand und wo Caroline das Kind aussetzte.
    Durch Funde alter Briefe, Fotos und Gegenstände stößt Erica auf das Geheimnis ihrer Urgroßmutter und klärt gleichzeitig das Geheimnis ihres Lebens, und warum ihr Gedächtnis wichtige Fakten rund um Henrys Verschwinden verloren hat. Dass Erica bei ihren Nachforschungen mitunter abenteuerliche Schlüsse zieht, nimmt man in Kauf; der Leser ist mit seinem Kenntnisstand stets einige Schritte voraus und weiß, dass ihre Folgerungen richtig sind, auch wenn kein weiteres Indiz sie verifizieren kann.


    Ausgehend von der Hypothese,


    Was das Buch auch von anderen Exemplaren seines Genres abhebt:

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • Egentlich will ich meinen SUB ja ab- und nicht aufbauen, aber Familiengeschichten mit Geheimnissen, die sich in alten Briefen o.ä. verstecken, ziehen mich magisch an. Ich setze mir das Buch einfach mal auf die Wunschliste für später.


    Vielen Dank für Eure Leseeindrücke!

  • @ Marie:


    Freut mich, dass das Buch deinen Gefallen gefunden hat. :D


    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

  • @ gaensebluemche,




    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • @ Marie:


    zu Spoiler 1:


    zu Spoiler 2:


    zu Spoiler 3:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

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