Phil Ford - Torchwood 8: Skypoint

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  • Wir befinden uns zeitlich nach Gwens und Rhys’ Hochzeit und Owen beschäftigt sich immer noch stark mit der Tatsache seines Todes. Sein veränderter Lebensrhythmus, seine verlorenen aber immer noch erinnerten Bedürfnisse und die seltsamen Umstände seiner Arbeit bei Torchwood treiben ihn ständig um. Und machen ihn zur Hauptfigur dieses Romans.

    Zunächst aber besuchen Gwen und Rhys auf Wunsch von Mr. Williams ein Luxusapartment der mittleren Klasse im neuen Edelhochhaus Skypoint direkt an der Bucht. Rhys möchte ihr Leben umstellen und auch wenn Gwen nicht glauben kann, dass sie sich eine solche Bleibe leisten können, geht sie interessiert mit – und ist zunächst begeistert. Solange, bis der Makler, der sie in der Wohnung herumführt auf einmal im Badezimmer verschwindet und nicht wieder heraus kommt. Und so wird aus einem urlaubsähnlichen Ausflug der zwei Jungvermählten ein neuer Fall für Torchwood.

    Nach einem weiteren Verschwinden als Tosh und Jack Skypoint besuchen beschließen die Alienjäger undercover in das Haus einzuziehen und vor Ort zu ermitteln, da die üblichen Geräte zur Messung von Rissaktivitäten nichts anzeigen. Und so treten Owen und Tosh als glückliches junges Paar auf um auf diese Art und Weise mehr zu erfahren. Und dabei stellt Owen fest, dass er im Umgang mit „normalen“ Menschen und Kindern wirklich viel Hilfe benötigt. Und dass er Tosh immer wieder falsch einschätzt.

    Nach einem unangenehmen Fund und einer unangenehmen Begegnung mit einem der Finanzierer im Keller des Gebäudes ist klar, dass zum Einen etwas in diesem Haus auf der Jagd ist um Menschen zu essen und zum anderen der Finanzierer – ein sehr geschickter und sehr gewalttätiger Gangsterboss, der Skypoint als seine persönliche Festung betrachtet, in der er in jeden Raum gucken kann – eigentlich ebenfalls besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Als ihm die Aufmerksamkeit seiner neuen Mitbewohner zuviel wird, macht er das Haus zu einer Todesfalle, in der das unbekannte Wesen nun ganz offen jagen kann.

    „Sliver“ trifft auf „Alien“ und das mit einer guten Prise „Flatline“ dabei. Eine interessante Geschichte mit einem ebenfalls interessanten Ende. Etwas düsterer als die übrigen Torchwood-Romane, aber durchaus Lesenswert. Besonders Owens Gedanken und seine Beziehung zu Tosh werden Altfans sicherlich interessieren.

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