Nora Roberts - Im Schatten der Wälder

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  • Hallo liebe Nora Roberts Fans oder die, die es noch werden wollen :winken: ,


    ich möchte euch heute ihren neuesten Roman vorstellen. Ich war wirklich begeistert... :applause:


    Kurzbeschreibung laut Amazon.de:


    Rot wie die Liebe. Rot wie die Wut. Rot wie der Tod.


    Fiona Bristow lebt als Hundetrainerin und Mitglied einer Hunderettungsstaffel auf der idyllischen Orcas Island vor der Küste Seattles. Keiner weiß, dass die Insel Fionas Refugium ist, um einen Albtraum zu vergessen. Sie ist die einzige Überlebende eines Serienkillers, der junge Frauen mit einem roten Schal erwürgte und auch Fionas Verlobten ermordete.


    Mit Fionas Ruhe ist es vorbei, als der knurrige Künstler Simon mit seinem Hund Jaw in ihr Leben stolpert. Simon wollte nie einen Welpen, und definitiv will er keine Frau. Als Fiona mit Jaw trainiert und Simon lernt, sowohl Hund als auch Trainerin mehr und mehr zu schätzen, bricht die Vergangenheit in Fionas Leben ein. Fionas Verfolger sitzt im Gefängnis, aber eines ist klar: Er hat einen Schüler, draußen in den Wäldern von Orcas, der nur ein Ziel hat – den roten Schal um den Hals der Frau zu schlingen, die damals entkommen ist …


    Meine Meinung:


    Wow!!! Einfach nur ein wirklich tolles und wunderschönes Buch. :-) Ich habe bereits etliche Romane von Nora Roberts verschlungen, aber dieses hier hat mein Herz im Sturm erobert.


    Bereits das erste Kapitel ist so ergreifend, dass ich Gänsehaut bekam. Fiona ist Hundetrainerin und Mitglied einer Hunderettungsstaffel auf Orcas Island. Sie hat sich dort eine Existensz aufgebaut und lebt relativ unbeschwert auf der Insel.


    Peck, Newman und Bogart, ihre drei Labrador Rüden, haben mein Herz im Sturm erobert und ich habe jede Szene mit ihnen genossen und herbeigesehnt. Als Simon mit seinem Welpen Jaws auftaucht ist klar, dass er der Mann an Fionas Seite sein wird, aber ihrer beider Weg dahin ist faszinierend geschildert und die beiden wachsen einem im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz. Man lacht mit ihnen und fühlt ihre Ängste vor einer festen Beziehung.


    Als Fiona und Simon von Morden erfahren bei denen Frauen mit einem roten Schal erwürgt werden, ist ihnen klar, dass Fionas ehemaliger Peiniger einen Lehrling haben muss, der nun im Auftrag Frauen für ihn tötet, während er selber noch hinter Gittern sitzt.


    Voller Spannung verfolgt man den Täter und die Morde, während Fiona und Simon ein normales Leben zu führen versuchen. Die Nebencharaktere, wie Fionas beste Freundin, aber besonders ihre Stiefmutter sind wieder absolut liebenswerte Charaktere und die Sorge um Fiona ist ihnen allen gemein. Es ist ein sehr rührender Roman, da immer wieder die Suchaktionen mit den Hunden geschildert werden, was einerseits sehr spannend und dann sehr emotional ist, wenn vermisste Personen gefunden werden.


    Ich bin absolut begeistert, dass Nora Roberts es immer wieder schafft mich zu überzeugen, da ich jedes Mal denke, es gibt keine Steigerung mehr. Doch sie schreibt mit einer Leichtigkeit über Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen, dass man einfach so durch die Geschichte rutscht. Am liebsten hätte ich noch ewig weiter gelesen, ich habe mir gewünscht es würde nie zu Ende gehen. Nun erwarte ich voller Spannung den nächsten Roman meiner Lieblingsautorin ;-)


    Meine Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :anstossen: :bounce: :applause:


    So, ich bin gespannt, wer von euch das Buch noch gelesen hat und ob es euch auch so gut gefallen hat, wie mir. Bis bald, Josy :mrgreen:


  • Du hast mich echt verdammt neugierig gemacht. Mich hat das Buch ja ein wenig abgeschreckt wegen der Hundegeschichte und ich hab es ja nicht so mit Hunden, aber vllt. werd ich in der Pause doch nochmal in die Thalia stürmen.

  • Fiona lebt nach einen Schicksalsschlag auf der Insel Orcas Island vor der Küste Seattles. Damals ist Fiona einem Serienkiller entkommen, der seine Opfer immer mit einem Seidenschal ermordet hat. Der Killer hatte Fiona schon in seiner Gewalt aber Fiona hatte das Glück, dass sie entkommen konnte. Ihr damaliger Verlobter Greg war Polizist und wurde vom Killer getötet (ebenso Gregs Hund Kong) und seitdem meidet Fiona Männer. Fiona hat sich ein neues Leben auf der Insel geschaffen. Sie arbeit als Hundetrainerin und ehrenamtlich in der Hunderettungsstaffel. Fiona hat drei Hunde. Die heißen Peck, Newmann und Bogart. Einen oder ggf. alle drei nimmt sie mit, wenn sie zu einer Rettungsmission gerufen wird. Aber hauptsächlich verdient Fiona ihr Geld als Hundetrainerin, was ihr viel Spaß macht. Auf einmal kommt Simon Doyle (er ist ein Holzkünstler und lebt seit kurzem auf der Insel) mit seinem Hundewelpen Jaws bei Fiona vorbei. Simon braucht dringend die Hilfe von Fiona. Simons Mutter kam nämlich auf die Idee, dass ihr Sohn einen Gefährten braucht. Also hat Simon jetzt einen Hund, mit diesem ist er allerdings überfordert. Durch Fionas Stiefmutter Sylvia ( die seine Kustwerke verkauft) hat er den Rat bekommen, dass nur Fiona ihm helfen kann. Dadurch kommen sich die Beiden näher. Aber ziemlich bald holt Fiona ihre Vergangenheit wieder ein. Fiona weiß, dass ihr Peiniger von damals im Gefängnis ist. Somit ist klar, dass sie es mit einen Schüler von ihm zu tun hat. Denn da Fiona damals die Einzige war die entkommen ist, will nun der Schüler das volllenden was dem Meister nicht gelungen ist....


    Meine Meinung: Es ist wieder ein sehr gelungendes Buch. Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon fand ich sehr schön. Außerdem hatte das Buch ein paar sehr lustige Stellen, wo ich herzhaft lachen konnte. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, es selber zulesen.


    Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne und :thumleft: .


    Nancy
    P.S: Ich finde das Buch ist eine Mischung aus "Lockruf der Gefahr" und " Im Licht des Vergessens".

  • Huhu liebste Josy,


    ich versuche das Buch schon seit Erscheinen bei TT zu bekommen, aber andere waren immer schneller. Gerade für mich ist dieses Buch ja etwas, mal ganz davon abgesehen, dass ich Fan von ihr bin.


    Ich danke dir für die Rezi und nehme dein Angebot aus dem Liro-Thread sehr gerne an.


    Liebe Grüße, Tanni

    Liebe Grüße von Tanni

    "Nur noch ein einziges Kapitel" (Tanni um 2 Uhr nachts)

    "Dieser Schmerz, wenn man das letzte Kapitel

    einer großartigen Reihe gelesen hat."

    "Lesen gibt uns Orte, an die wir gehen können,

    wenn wir bleiben müssen, wo wir sind."

    Bookstagram: die.literatin

  • JOSY, das war eine hinreißende Rezi! Vielen Dank. :thumleft:


    Ich versuche dieses Buch auch schon ständig zu erhalten, aber entweder es war nicht verfügbar oder schon weg (TT). Da geht es mir wie Nancy.


    Jetzt oder nie... :winken:

  • Ich habs gelesen, mit nur einer Unterbrechung! :cheers:


    Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist jetzt nicht das spannendste und interessanteste Buch von Nora Roberts, aber es war dennoch ein Pageturner. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Simon allerdings konnte mein Herz nicht so ganz erobern. Er war mir zu eckig und kantig und nicht wirklich liebenswert. Aber Fee war mir sehr sympathisch und die Hunde ebenfalls. Syl mochte ich auch sehr gern. Simon blieb auch zu flach. Keine Familie, keine Zusammenkünfte, nichts - nur seine Arbeit. Aber die Hunde, die waren auch toll, ihre Ausbildung, das Training - einfach alles. Ich musste sehr oft schmunzeln und herzlich auflachen, wie ich das oft bei ihren Büchern tue. Sie schreibt einfach genial und mitreißend. Ein tolles Buch von dem ich allerdings einen Stern abziehe, weil ich mit Simon nicht warm wurde. Ich habe das Buch zwar leihweise bekommen, aber ein Kauf hätte sich dennoch gelohnt.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Liebe Grüße von Tanni

    "Nur noch ein einziges Kapitel" (Tanni um 2 Uhr nachts)

    "Dieser Schmerz, wenn man das letzte Kapitel

    einer großartigen Reihe gelesen hat."

    "Lesen gibt uns Orte, an die wir gehen können,

    wenn wir bleiben müssen, wo wir sind."

    Bookstagram: die.literatin

  • Meine Meinung:
    Die Inhaltsangabe beschreibt in kurzen und informationsreichen Sätzen, um was es in dem Roman geht. Darum möchte ich selbst auch nicht mehr allzu viel davon preisgeben.


    Die Protagonistin Fiona hat in der Vergangenheit Schreckliches erlebt, dabei ihren Verlobten verloren und konnte dank einer Aufgabe mit Tieren wieder Freude am Leben gewinnen.
    Nun lebt sie auf einer Insel, ist Hundetrainerin und für die örtliche Hunderettungsstaffel zuständig, die vermisste Wanderer oder tote Menschen aufspüren.
    Seit Kurzem hat sie einen neuen Nachbar. Simon ist Schreiner und besitzt einen energiegeladenen Welpen, den Fiona trainieren soll. Dabei kommen sie sich immer näher, obwohl beide eigentlich überhaupt nicht der Typ des anderen sind …


    Der Roman ist eine gute Mischung aus Romantik, Nervenkitzel und Krimi. Das flocht die Autorin hervorragend in die Handlung ein und machte daraus eine Geschichte, die ich in einem Zug durchlas.


    Der Spannungsbogen war von Beginn an vorhanden. Da Fiona zu einem Hunderettungsstaffelteam gehört, gab es immer wieder kleinere dramatische Höhepunkte. Zwischendurch gab es kurze Einblicke in die Handlungen des Täters, der Fiona immer näher kam und das gab diesem Werk den gewissen Nervenkitzel.
    Dabei machte ich mir auch immer wieder Sorgen um die Hunde, sollten sie anwesend sein, wenn der Mörder auf Fiona trifft ...


    Bei mehreren Einsätzen von Suchaktionen durfte ich dabei sein und feststellen, wie so etwas von statten geht. Auch lernte ich mehr über Hunde, ihr Verhalten und wie man mit ihnen umgehen muss, damit Mensch und Tier davon profitieren.


    Auch fand ich es klasse, wie die Autorin einzelne Beschreibungen genau auf den Punkt brachte. Gerade wenn es um die Protagonisten und ihre Eigenschaften und Stärken ging, wurden die mit sehr passenden Worten beschrieben. Ich konnte mir Fiona und Simon so sehr gut vorstellen mit ihren Eigenarten.


    Die Geschichte wurde aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Meistens natürlich wurde mir aus Fionas und Simons Sicht die Handlung geschildert. Doch der Killer und sein Mentor sowie von zwei FBI-Agenten, bekamen ihre Auftritte. Die Sichten des Täters zeigten mir zudem, wie dicht er Fiona auf den Fersen ist.
    Die Autorin hat einen schlichten Schreibstil, der mich von Beginn an in seinen Bann zog und ich mich nicht mehr von der Geschichte lösen konnte.


    Fazit:
    Erneut durfte ich mich an einem Buch erfreuen, das Nora Roberts’ Feder entsprang.
    Die beiden Protagonisten werden mich noch einige Zeit in meinen Gedanken begleiten und mich träumen lassen!
    Somit vergebe ich diesem tollen Werk die volle Punktzahl: fünf Sterne!



    © Tikvas Schmökertruhe 18.10.2011

  • Zum Inhalt:
    Fiona lebt mit ihren drei Hunden auf einer kleinen Insel und arbeitet dort als Hundetrainerin sowie in der Hunderettungsstaffel. Ihr ganzes Leben ist auf die Hunde und auf deren Training ausgelegt. Bis eines Tages Simon auftaucht und seinen kleinen Welpen in der Hundeschule anmelden möchte. Zuerst bleibt es bei dem Training des kleinen Hundes, doch nach und nach kommen sich Simon und Fiona näher. Was keiner bis dahin ahnt ist, dass der Friede trügt. Ihre grausame Vergangenheit holt sie ein als verkündet wird dass ein Serienkiller mit derselben Vorgehensweise wie damals mordet.



    Meine Meinung zum Buch:
    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich über das Buch etwas überrascht. Ich dachte das wäre ein reiner Thriller, musste aber feststellen, es war eine Mischung aus leichten Thriller und Liebesroman. Ich war dem trotzdem nicht abgeneigt. Wie Nora Roberts die beiden Charaktere Fiona und Simon aufgebaut hat war passend gewählt. Die taffe Frau die ihr Leben alleine meistern möchte und der Alleinstehende Mann, der sich nicht in die Karten schauen lässt und eher Gefühlskalt wirkt. Der Aufbau der Beziehung zwischen den beiden, hat mich an Jugendliche erinnert die gerade die erste Liebe erfahren und nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Auf der einen Seite fand ich es süß, dass zwei Starrköpfe das Verhalten an den Tag legen und auf der anderen Seite an manchen Stellen zu kindliche Züge annahmen. Was aber im nächsten darauffolgenden Streit oder Meinungsverschiedenheit vergessen war.


    Der Thrillerteil des Buchs ist für mich etwas schwächer ausgefallen. Ich würde sagen, der Täter schleicht sich langsam in die Handlung ein und bauscht sich erst zum Ende hin zu wahrer Größe auf. Es wird zwar immer wieder ein Brocken hingeworfen damit die Leser nicht vergessen dass er auch eine wichtige Rolle in dem ganzen einnehmen soll, doch ich habe nicht das Gefühl gehabt das mein Hauptaugenmerk auf ihn gerichtet sein soll. Was bei einem leichten Anteil von Thriller kein Weltuntergang ist.


    Ich muss an Nora Roberts bewundern, dass sie das komplette Buch über treu geblieben ist. Sie hat keine großen Sprünge gemacht und die Handlung nicht überraschend und unglaubwürdig verändert. Es fing mit der Hunderettungsstaffel an, zog sich durch die Geschichte und genauso hörte sie auch wieder auf.



    Mein Fazit:
    Eine sehr klare Linie die Nora Roberts mit dem Buch gefahren ist. >Im Schatten der Wälder< war mein erstes Buch von Nora Roberts und wird nicht mein letztes gewesen sein.


    Das Buch bekommt von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne

  • Fiona Bristow lebt von und mit ihren drei Hunden Peck, Newman und Bogart in einer einsamen Hütte mitten im Wald auf Orcas Island, Washington State, USA.
    Sie arbeitet dort als Führerin einer Rettungshundestaffel und als Hundetrainerin.

    Da stolpert der Möbeldesigner Simon Doyle mit seinem lebhaftem und anstrengendem Retrieverwelpen Jaws in ihr Leben, der ihr geordnetes Leben ganz schön durcheinander würfelt.
    Aber auch ihre Vergangenheit wirft ihre Schatten:
    Sie hatte gehofft, auf der Insel ihren Albträumen entfliehen zu können, denn
    Fiona ist die einzige Überlebende eines Serienkillers, der vor acht Jahren zwölf junge Frauen erwürgt sowie ihren Verlobten Greg ermordet hat.
    Doch auch in seiner Gefängniszelle findet der Killer keine Ruhe, bis nicht auch Fiona der rote Schal um den Hals geschlungen wurde...

    Die ersten 200 Seiten beschäftigen sich eigentlich hauptsächlich mit Hundeerziehung, dem Inselleben und, wie sich Fiona und Simon kennen lernen.

    Was die Hundeerziehung angeht, wirkt Fiona oft belehrend und oberlehrerhaft.
    Gebetsmühlenartig betet sie Simon immer wieder die Eckpfeiler der Hundeerziehung vor, wenn der kleine Jaws wieder Blödsinn angestellt hat und Simon sich darüber ärgert :
    Konsequenz, Geduld, Lob, Belohnung, Ablenkung, Beschäftigung, Wiederholung.
    Hauptsächlich macht das Fiona ein wenig unsympathisch. Sie erweckt dadurch oft einen humorlosen, strengen, viel zu disziplinierten Eindruck.
    Andererseits erkennt man dadurch auch Fionas Unsicherheit: Immer, wenn sie nicht weiter weiß, flüchtet sie sich dadurch auf sicheres Terrain.
    Dennoch gibt es einige Situationen mit den Hunden, die einen sicherlich nicht nur als Hundebesitzer schmunzeln lassen. Man erkennt den eigenen Hund oder sich einfach wieder!
    Andere Szenen mit den Hunden wirken jedoch auch oft aufgesetzt und zu bemüht. Beispielsweise wirken Fionas Retriever viel zu perfekt und zu diszipliniert, auch wenn sie die Hunde einer Expertin sind.
    Außerdem erfährt man noch einiges über die Arbeit in einer Rettungshundestaffel.
    Das ist manchmal ganz spannend, dann aber auch in seinen Wiederholungen sehr ermüdend und unnötig.

    Ob sich Nicht- Hundebesitzer dennoch von dieser Lektüre angesprochen fühlen, da die Hunde einen Großteil der Handlung beeinflussen, kann ich nicht beurteilen.
    Dem einen Leser mag es vielleicht gänzlich neu und interessant erscheinen, während andere vielleicht gar nichts damit anfangen können und sich nur langweilen.
    Als Hundebesitzer sollte einem im Wesentlichen sicherlich nichts neu vorkommen, wobei ich bei manchen Erziehungstipps auch ungläubig den Kopf schütteln musste.
    Ich hatte sogar oft das Gefühl, einen Hundeerziehungsratgeber in Romanform vor mir liegen zu haben! Martin Rütter quasi als Liebesromanautor ;O).

    Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon ist natürlich vorauszusehen, dennoch läuft sie anders ab als ich erwartet hatte.
    Fiona ist selbsicher, ein wenig herrschsüchtig, selbständig, gesellig.
    Simon ist zynisch, unhöflich, ein wenig uncharmant und grob.
    Wäre er ein Hund, würde man ihn als "sozial unverträglich" einstufen ;O).
    Fiona ist ordentlich und geordnet, Simon hingegen chaotisch und spontan.
    Aufjedenfall eine explosive, kurzweilige, spannende, amüsante Angelegenheit!

    Die Handlung um den Serienkiller und dessen Nachahmer nimmt anfangs nicht viel Raum ein. Die Bedrohung ist zwar immer allgegenwärtig, aber nie direkt spürbar. Für mich kein Manko, da ich eher ungerne Krimis und Thriller lese.
    Erst ab etwa der Mitte des Buches nimmt die Bedrohung und Gefahr zu. Es bleibt aber deutlich, dass es sich mehr um eine Liebesgeschichte mit Spannungseffekten handelt als um einen Thriller mit einer kleinen Romanze.

    Das war mein erster Roman von Nora Roberts und ich muss peinlicherweise gestehen, dass ich sicherlich noch den einen oder anderen Roman von ihr lesen werde.
    Da es mein erster Roman von ihr ist, kann ich natürlich nicht sagen, ob sich die 2539 zuvor erschienenen Romane von ihr genauso lesen, sich Handlung und Figuren zum zigsten Male wiederholen und nur Namen und Setting variieren.
    Der Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen und mit einer Brise Humor und Ironie gewürzt.
    Für mich war es aufjedenfall eine nette, leichte, überraschende Unterhaltung mit
    Witz, Gefühl und Spannung-
    und wenigen Längen.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "Im Schatten der Wälder" gibt es mittlerweile auch als günstigere Weltbild-Ausgabe:
    http://www.weltbild.de/3/16720…schatten-der-waelder.html

    :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
    :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
    8-[ SUB: Ich geb`s auf...



  • Meine Meinung


    Fiona Bristow lebt mit ihren drei Hunden auf der Insel Ocra. Dort hat sie sich ein neues Leben aufgebaut. Denn sie ist die einzige Überlebense eines Serienkillers. Sie hat viele Freunde, eine eigene Hundeschule und hat eine Hundestaffel aufgebaut. Und als sie Simon kennenlernt scheint endlich alles zu passen in ihrem Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, wo wieder junge Frauen entführt und ermordet werden.
    Fiona wird beschützt von Simon und ihren Freunden. Und doch fühlt sie sich bedroht, da bekannt wird, dass der damalige Mörder einen Schüler außerhalb des Gefängnisses gefunden hat. Bald stellt sich heraus, dass Fiona der krönende Abschluss sein soll.


    Ich habe schon viele Nora Roberts Bücher gelesen. Dieses passt vollkommen in die Reihe der schönen Liebesgeschichten von Nora Roberts hinein. Es ist wie immer leichte Unterhaltung mit einem tollen Happyend. Ich muss gestehen, dass ich genau deswegen immer wieder die Nora Roberts Bücher lese. Es ist nicht schlimm, wenn ich nicht genau lese, wenn ich unkonzentriert bin. Und es hebt immer wieder meine Stimmung. Es ist immer wieder schön zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und blumig.


    Fazit: Auch wenn die Nora Roberts Bücher vom Grundprinzip immer dieselbe Grundgeschichte haben, vergebe ich für die schöne und leichte Unterhaltung gern fünf von fünf Sternen.

  • Für mich ein eher durchschnittliches Buch von Nora Roberts, da haben mir andere besser gefallen.


    Der Einstieg mit der Suchaktion war sehr spannend aber danach gab es erstmal nur noch Hundetraining. Dieses hat sich auf eine ziemlich aufdringliche Art durch das gesamte Buch gezogen. Wie bereits im "Ich-lese-gerade"-Thread geschrieben, finde ich, dass das Hundetraining schon eingebaut werden musste und es seine Berechtigung hat, schließlich leitet Fiona eine Hundeschule. Trotzdem hätte das in einem kleineren Rahmen auch gereicht.
    Von Fiona fand ich auch daneben, dass sie Simon nicht begrüßt hat, als er zu ihrer ersten Stunde zu spät kam. Er ist ein erwachsener Mann und da muss sie ihn nicht maßregeln.


    Die Handlung um den RSK und RSK-2 war für meinen Geschmack etwas zu lahm. Lange Zeit war einfach ein roter Schal da aber mehr nicht. Erst nach und nach wurde dann aus Sicht des Eckle geschrieben und mehr ermittelt.


    Die Suchaktionen der Hunderettungsstaffel fand ich super, allerding bezweifle ich stark, dass



    Demnach war mir das Ende zu unrealistisch, allerdings trotzdem spannend.


    Der Schreibstil ist wie immer flüssig, leicht zu lesen und an sich schon fesselnd. Ich persönlich hatte einfach nur mit einem größeren Anteil rund um den Serienkiller gerechnet.
    Insgesamt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Ich muss zugeben, dass ich mit gemischten Gefühlen an Im Schatten der Wälder heranging. Mein letztes Buch, welches ich von Nora Roberts gelesen habe, Ein Haus zum Träumen, war doch eher enttäuschend. Ich wurde jedoch schnell eines besseren belehrt.


    Die Geschichte fesselte mich sofort. Fiona wird sympathisch dargestellt und ihre Hunde, Jaws natürlich auch, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich selbst habe zwar keine Hunde, hatte aber während des Lesens das Gefühl, welche zu haben.
    Besonders gefiel mir hier Simon. Ich weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll. Um es einfach auszudrücken: Er viel mir positiv auf.


    Erzählt wird weitestgehend aus Sicht von Fiona und Simon, wobei vom Gefühl her mehr aus Sicht von Fiona erzählt wird. Vereinzelt wird auch aus Sicht des Mörders und gegen Ende hin auch des FBI`s erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Geschichte leicht zu verstehen.


    Die Geschichte ist abwechselnd. Zum einen die Hundeschule und die Rettungsaktionen, zum anderen wie Simon und Fiona sich näher kommen und sich ineinander verlieben. Und über dem ganzen schwebt die Gefahr, die von Perry Stellvertreter ausgeht, die nach und nach näher kommt. Zum Ende hin hatte ich etwas anders erwartet. Es kam allerdings anders. Ich freue mich immer, wenn nicht das passiert, was ich denke, was gleich passieren wird.


    Meine Bewertung: Ich fühlte mich gut unterhalten, die Geschichte gefiel mir sehr gut. Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Nora Roberts' Bücher sind für mich immer wie eine Hängematte, einfach fallenlassen und genießen, das Buch ließt sich wie von selbst. Genau so ging es mir auch hier wieder und ich hab eigentlich nichts groß auszusetzen. Da ich eine große Hundeliebhaberin bin, hatte der Roman schon beim Lesen des Klappentextes Pluspunkte bei mir gesammelt. Allerdings wurde ich mit Simon nicht wirklich warm. Seinen unromantischen und dickköpfigen Charakter fand ich zu anfang klasse. Doch als er dann anfing Fiona ständig zu unterbrechen, Entscheidungen für sie zu treffen ohne Widerrede zu erlauben und so weiter und sofort, war er bei mir leider so ziemlich untendurch. Da hilft es auch nicht, dass er das alles doch nur aus Sorge um sie macht. Sehr unsympathisch. Fiona hingegen fand ich super.


    An sich aber ein spannendes und romantisches Buch, mit einem großen Leckerli für Hundefreunde. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: von mir, einen halben Stern Abzug wegen des mürrischen Herren. :lol:

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