Jay Dobyns: Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels

  • Buchdetails

    Titel: Falscher Engel: Mein Höllentrip als Unde...


    Verlag: riva

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 9783742303691

    Termin: Dezember 2017

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    83,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Falscher Engel: Mein Höllentrip als Unde..."

    Schon bald nach seiner Gründung Ende der 40er-Jahre in den USA machte der Hells Angels Motorcycle Club durch Gesetzesübertretungen und Gewaltdelikte von sich reden. Drogengeschäfte, Prostitution, Morde und Schlägereien sowie – mittlerweile auch international geführte – Bandenkriege mit rivalisierenden Clubs bringen den mitgliederstärksten Rockerclub der Welt immer wieder in den Verdacht der organisierten Kriminalität. Wer Mitglied der Hells Angels werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Doch ein Geheimagent der US-Behörde ATF im amerikanischen Bundesstaat Arizona schaffte das Unmögliche: Dem korpulenten, am ganzen Körper tätowierten ehemaligen Footballspieler gelang es, einen Mord vorzutäuschen, um in die berüchtigte Motorradgang aufgenommen zu werden. Während er zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels ermittelte, wurde Jay Dobyns Zeuge unzähliger Verbrechen, vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord. Die Operation »Black Biscuit« führte schließlich zur Verhaftung und Verurteilung von rund 50 Hells Angels in zahlreichen Bundesstaaten der USA. In seinem Buch berichtet Dobyns von seinem gefährlichen Doppelleben, in dem er nicht nur ständig der Gefahr ausgesetzt war, als Spitzel aufzufliegen, sondern auch, sich ganz von seiner Familie zu entfernen und an die Hells Angels zu verlieren.
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  • Hallo an alle Bücherfreunde,


    Ich habe jetzt etwa die Hälfte des Buches durch und möchte einen ersten Eindruck vermitteln.


    Kurz zum Inhalt: Der Autor ist Undercoveragent der ATF, einer US-amerikanischen Bundespolizeibehörde, die auf die Bekämpfung von Drogen- und Waffenhandel spezialisiert ist. Im Zuge der Operation "Black Biscuit" wird er bei den Hell's Angels - einem weltweit operierenden Bikerclub - eingeschleust. In "Falscher Engel" schildert Dobyns seine Erfahrungen in einer Welt aus Drogen, Motorrädern und Gewalt.


    Das Buch ist extrem knapp und simpel geschrieben. Ob das an der Übersetzung liegt kann ich nicht beurteilen, aber es gibt dem ganzen eine passend abgebrühten Grundtenor. Es ist sehr interessant und zugleich beängstigend, hier aus erster Hand Eindrücke von dieser Parallelgesellschaft zu gewinnen und zugleich die Ermittlungsmethoden der Behörden kennenzulernen.


    Ich bin schon richtig gespannt wie es weitergeht.


    B.

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