Simon Beckett - Tiere/ Animals

  • Buchdetails

    Titel: Tiere


    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 288

    ISBN: 9783499249150

    Termin: Februar 2011

  • Bewertung

    2.9 von 5 Sternen bei 121 Bewertungen

    58,5% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Tiere"

    Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht ...
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  • Simon Becket - Tiere


    Taschenbuch 284 Seiten


    Klappentext:


    Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im
    Pub den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich
    sowieso mehr für Fernsehen und Comics.


    Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Das die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht.....


    Meine Meinung: Ein Buch von Simon Becket welches er lange vor der David Hunter Reihe geschrieben hat.
    Ich finde es eigentlich sehr gut. Es lässt sich sehr flüssig lesen. Hat viel schwarzen Humor mit dem viele vielleicht nicht klarkommen. Es ist einfach mal was anderes. Versucht es mal.

    1. Tiere

      (Ø)

      Verlag: Rowohlt Taschenbuch


  • Danke für die Rezension, Jessica. Ich kann Dir da allerdings überhaupt nicht zustimmen.
    Das Thema an sich fand ich sehr interessant, die Umsetzung hingegen einfach nur stinklangweilig. Es kam mir so vor, als hätte Beckett eine gute Idee gehabt, und dann keine Ahnung mehr, wie er sie weiter ausbauen sollte. Mir hat einfach der rote Faden gefehlt. Na ja, aber Geschmäcker sind ja verschieden. :wink:

    Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
    Jimi Hendrix

  • Es kam mir so vor, als hätte Beckett eine gute Idee gehabt, und dann keine Ahnung mehr, wie er sie weiter ausbauen sollte.

    Da kann ich Sugar nur zustimmen. Ich war echt enttäuscht von diesem Buch. Aus der Idee hätte man so viel machen können. Spannung war aus meiner Sicht nicht vorhanden, irgendwie ist nicht wirklich was passiert und während ich noch gewartet habe, dass es endlich los geht, war das Buch auch schon zu ende. Für mich war es einfach nichts. :sleep:

  • Mir hat dieses Buch auch nicht so gut gefallen. Es ist ganz nett und auch flüssig zu lesen aber überhaupt nicht spannend. Das Buch hat zwar nur 284 Seiten, es kam mir aber viel länger vor, weil sich das Ende doch sehr lang hin zog. Das Simon Beckett für Tiere einen Preis bekommen hat, freut mich für ihn, ist für mich persönlich allerdings etwas unverständlich. Ich finde es schon schwierig das Buch zu Bewerten denn es ist nett, aber nicht langweilig und die Idee wirklich interessant. Der Schluss aber eher nervig. Ich würde es nicht weiter Empfehlen.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    :study: Petra Oelker - Rosina und Weddermeister Wagner 11, Im schwarzen Wasser


    SuB: 19


    Ein Buch ist wie ein Film, nur mit ganz viel Puderzucker

  • Ich hab soeben das Buch beendet. Bisher war ich nicht begeister von der "weißen Reihe". Aber mittlerweile denke ich, dass man neutraler an die Bücher rangehen sollte, also nicht die Erwartungen an einen aktuellen Beckett klammern.
    Beim Lesen kam ich mir manchmal vor, als würde ich was von Kafka lesen. Auf der einen Seite die Realität, auf der anderen Seite was total abstraktes. Ich stelle jetzt sogar mal die These auf, dass hier Spannung fehl am Platze wäre. Das Buch wird aus der Sicht von Nigel geschrieben, seine Vergangenheit, wie er jetzt lebt und wie er so "tickt". In seinem Leben ist keine Spannung, also was soll schon passieren?! Zudem denkt Nigel ja, dass es nicht verwerflich ist, was er tut, da es sich nur um Abschaum handelt, den er im Keller hält.


    Aber es zeigt auch, wie schnell Menschen von ihren Idealen abkommen und genau in das Verhalten rutschen, dass sie eigentlich ablehnen und so selbst zum "Tier" werden.


    Ich glaube, in der Geschichte steckt viel mehr drin, als man auf den ersten Blick meinen könnte.
    Von daher hat mir das Buch recht gut gefallen.

  • Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen - also habe ich es nicht nach den ersten Seiten in die Ecke geworfen und mich etwas über 2 Stunden bis zur letzten Seite gequält.


    Jede Minute war voller Hoffnung, dass es eine unerwartete Wendung nimmt oder wenigstens etwas interssanter bzw. überhaupt mal interessant wird - Fehlanzeige.


    Anfangs musste ich noch über Nigels unschuldige Gedanken schmunzeln, aber irgendwann war ich einfach nur noch genervt.


    Das absolute Hightlight war die letzte Handlung des Rothaarigen - aber auch nur in Verbindung mit der Situation bzw. dem Zeitpunkt.


    Das Buch verschwindet noch morgen aus meinem Bücherregal...

  • Ich muss mich leider anschließen. Ich habe von einigen bereits Gutes über das Buch gehört, habe aber beim Lesen selbst kaum einen Grund dafür gefunden.
    Die Idee - sie ist interessant, wenn auch aufgrund von mehr oder weniger aktuellen Ereignissen nicht besonders originell - wurde meiner Meinung nach nicht einmal schlecht, sondern irgendwie gar nicht umgesetzt. Ich war nach etwa 20 Seiten nicht mehr gefesselt von dem, was Nigel da betreibt und seine Gedanken haben mich überhaupt nicht interessiert.
    Nach dem langen Warten auf die spektakuläre Wendung, die ausgeblieben ist, war ich am Schluss doch sehr enttäuscht - Beckett hätte da weit mehr daraus machen können.

    "Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut."

  • Den negativen Kritiken kann ich mich nur anschließen. Von der Idee her gut, die Umsetzung leider langweilig. Monoton liest sich die Geschichte herunter und ich war froh, als ich das Buch beenden konnte. Der Schluss war auch komisch, wenigstens hier hätte ich mir dann noch etwas mehr erwartet. Fazit: Keine Empfehlung von mir.

    Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (Chinesisches Sprichwort)

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere. (Erich Kästner)

  • Meine Meinung


    Nigel ist ein junger Mann, geistig etwas zurückgeblieben. Er wohnt allein in dem ehemaligen Pub seiner verstorbenen Eltern. Seine Arbeit macht ihm Spaß. Zu Hause liest er am liebsten Comics und schaut im Fernsehen Zeichentrick an.
    Nicht nur zu Hause ist er allein, auch in seiner Umgebung gibt ist so gut wie keine Nachbarn. Die meisten Häuser und Fabriken sind abgerissen.
    Die einzige Gesellschaft sind seine „Tiere“, die er unten im Keller hält und versorgt.


    Dies ist das beinahe schlechteste Buch, was ich seit langem gelesen habe. Die Idee mag ja vielleicht nicht schlecht gewesen sein, aber die Umsetzung war dermaßen schlecht.
    Der Schreibstil war zwar flüssig zu lesen, aber die Ausdrucksweise versuchte einen geistig Zurückgebliebenen zuz. vermitteln. Das war nach einiger Zeit sehr nervig.
    Spannung habe ich komplett vermisst.


    Fazit: Für diese unterirdisch schlechte Unterhaltung vergebe ich zwei von fünf Sternen. Und das ist noch bald hoch gegriffen.

  • Simon Beckett kann so wundervolle Krimis schreiben - was hat er sich nur bei diesem gedacht? Ich weiß überhaupt nicht, was ich dazu sagen soll, denn mir fehlen wirklich die Worte. Im Grunde kann ich den Meinungen, die bereits geäußert wurden, kaum etwas hinzufügen und daher will ich mich diesem Buch auch nicht weiter widmen...

    With freedom, books, flowers, and the moon, who could not be happy? ― Oscar Wilde

  • Oh Mann, nur schlechte bzw. negative Meinungen zu diesem Buch. Trotzdem werde ich es heute in der Buchnacht lesen.... und zwar bi szum Schluß ! :shock:

    Liebe Grüße Hedi :love:

    “Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.”
    Cicero

  • So, Buch beendet.
    Einfach zu lesen. Wenig Spannung.
    Gewöhnungsbedürftig war erstmal die sächliche Anrede (Es) der "Tiere" im Keller.
    Der Nigel wurde mir zweitweilig als zu unrealistisch und sehr naiv dargestellt. Da kann ich mich beim Lesen immer so schön ärgern, wenn einer ständig so weltfremd ist. So fern von der Realität (was auch die Sexualität betrifft) hat er ja nun auch nicht gelebt (zumal im Pub ja auch Orgien gefeiert wurden), wird aber so beschrieben. Die Szene vom Besuch im hauseigenen Biergarten hat sich meiner Meinung elend lang hingezogen.
    Und die Entdeckung der "Tiere" im Keller wurde zum Schluß noch schnell geschrieben, weil das Buch ja nun auch ein Ende brauchte.


    Wenn nichts anderes mehr auf dem SUB liegen sollte, kann man dieses Buch lesen, ansonsten ist es ( :sleep: ) langweilig. Von Simon Beckett ist man anderes gewöhnt.


    Naja, ein Vorteil hat es : Ich habe ein Buch weniger auf meinem SUB :D !

    Liebe Grüße Hedi :love:

    “Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.”
    Cicero

  • Der schreibt also auch gute Bücher? Hmm...


    Ich bin glücklicherweise gar nicht dazu gekommen "Tiere" durchzulesen. Hab nur die ersten paar Seiten geschafft bevor es in meiner Handtasche vom Schimmel angegriffen wurde und ich es glücklicherweise wegwerfen konnte hihi. (Mein Papa hat im Sommer im Biergarten Brot eingepackt und in meine Handtasche gestopft, ich hab das gar nicht mitbekommen und er nix gesagt :roll: Ungefähr 2 Wochen später wollte ich die Tasche dann wieder nehmen und naja... ihr könnt es euch wohl vorstellen.)


    In Voyeur und Tiere habe ich einfach überhaupt nicht reingefunden.


    Schreibt Beckett nicht, dass er sich wünscht die Leser hätten ein bisschen Verständnis für den Charakter seiner Figuren? Also ich hab eher eine tiefe Abneigung entwickelt.

  • Tatsache!

    'Tiere' ist das einzige Beckett-Buch in meinem Besitz, dass ich bis jetzt noch nicht fertig habe.... ich liebe die Hunter-Krimis und 'Obsession' fand ich genial.... 'Flammenbrut' spannend aber schon nicht mehr ganz so gut... aber Tiere legte ich nach ein paar Seiten erst mal wieder weg und hab es seitdem nicht wieder in die Hand genommen. So langsam glaube ich, dass ich es vielleicht nie lesen werde wenn ich hier so lese, dass es den meisten so geht wie mir.

  • Mich hat das Buch vom Erzählstil und auch von der "Durchgeknalltheit" des Protagonisten her (bis auf die "Tiere" im Keller) ein wenig an William Kotzwinkle`s Buch "Fan Man" erinnert.
    Ich fand "Tiere" gar nicht mal so schlecht, das Buch wäre meiner Meinung nach bequem ohne den Keller und seine Bewohner ausgekommen.
    Es stimmt schon, man hätte aus der Idee vielleicht etwas mehr machen können aber trotz allem empfand ich "Tiere" als gelungenes Psychogramm eines zurückgebliebenen Außenseiters der in seiner kleinen Welt lebt die er macht wie sie ihm gefällt.


    Irgendwie ein verrücktes Buch das aus dem Rahmen fällt.
    Für mich ist "Tiere" aber kein Thriller sondern eher eine Satire, es ist ja nicht immer alles drin was außen drauf steht ;o) ...


    Von mir gibt es jedenfalls :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: für "Tiere !!!

    1. (Ø)

      Verlag: München : Rogner und Bernhard,


  • Ich fande das Buch ganz gut. Nicht das beste, was ich gelesen habe, aber auch nicht das schlechteste. Gut finde ich den Protagonisten. Er ist sich seiner Grausamkeit nicht richtig bewusst und ich muss sagen, dass ich ab und zu Sympathien für Nigel entwickelt habe...
    Trotzdem nervt mich das Ende, weil ich kein Fan von offenen Enden bin..

  • Ich kann mich leider auch nur den eher schlechteren Beurteilungen hier anschließen. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gelangweilt. Ich fand Nigel so extrem weltfremd, das war schon etwas zu viel des Guten. Klar, er war wohl schon immer ein Außenseiter und "anders" als die anderen, aber wenn man nach dem Tod der Eltern allein lebt, arbeiten geht, sich selbst versorgen muss etc., dann muss man einfach etwas mehr im Leben kennen lernen und erleben, als wie es bei ihm wohl der Fall war. Die Szenen mit seinen "Tieren" fand ich eher unnötig, allerdings beweist er dort ja, dass eben doch "mehr in ihm steckt". Die Ausdrucksweise im Buch ging mir schon ziemlich auf den Nerv, ebenso die "Unterhaltungen" im Keller. Zum Ende hin hab ich dann nach jeder Seite damit gerechnet, dass noch irgendetwas passiert, aber da kam ja dann gar nichts mehr. Die Biergartenszene fand ich unheimlich langntmig, unrealistisch und langweilig. Schade, dieses Buch hat mir leider gar nicht gefallen und ich habe mich zwischendurch ein paar mal bei der Frage ertappt, wieso ich mich so überhaupt nicht dafür begeistern kann, wenn das Buch ja sogar einen Preis bekommen hat. Aber gut, ist ja Geschmackssache :wink: und mein Geschmack war es eben leider nicht. Ich habe 2 Sterne vergeben. :bewertung1von5::bewertung1von5:

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