Tian Di - Reisende 2: Im Reich der drei Mächte

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  • Klappentext:


    Die Wirren des neuen Zeitalters haben uach das Fryyywan-Meer erreicht. Mit dem Reich der Drei Mächte ist an seinen Ufern eine neue Nation entstnden, deren ehrgeizige Fürsten nach Einfluss streben.


    Eine Expedition in Antheras-Gebirge soll diesen Anspruch sichern. Dort sind glanhíre gefunden worden. Im Isrogant nach der Flut sind diese magischen Edelsteine wertvoller als Gold: Ohne sie ist Zauberei nicht möglich.


    Mit dabei sind Ash Gooregan und Alica dei Xemotearzx. Der Krieger und die Zauberin treten eine Reise an in die derne mystische Vergangenheit, aber auch zu sich selbst.


    Eigene Beurteilung:


    Die Darstellung der Welt im Wandel in Isrogant schreitet vor und erzählerisch wird die Karte dieser Welt immer mehr erschlossen – und auch am Ende gezeigt. Ash und Alica sind als Reisende diejenigen, die nicht nur den äußeren Wandel dieser Welt sehen, sondern ihn zum Teil durch das Reisen im Inneren nachvollziehen. Deswegen gibt es auch immer wieder Fragen zum Unterschied zwischen inneren und äußeren Reisen, Lernprozessen und dem Wert der Sesshaftigkeit, die bereits in den ersten Büchern dieser Reihe eine Rolle spielten.

    Die sprachlichen Anpassungen kämpferischer und philosophischer Begriffe in diesem Buch verorten den Autoren klar im japanischen und chinesischen Kulturhintergrund und Ash könnte durchaus mit einem Ronin der japanischen Tradition verglichen werden. Auch die gelegntlichen Kampfszenen – die erfreulicherweise nur handlungstragend eingesetzt werden – zeigen eine deutliche Verhaftung in diesem Kulturbereich und auch eine ziemlich realistische Auffassung davon, wie Kampf, wenn er sich wirklich nicht vermeiden lässt, aussehen kann.

    Ein guter weiterer Teil dieser Reihe, die erfreulicherweise im Sommer dieses Jahres schon fortgesetzt werden soll.

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