Julia DeVillers: How My Private Personal Journal Became a Bestseller

  • Inhalt:
    Englischhausaufgaben – langweilig! Jamie hämmert den Aufsatz für Englisch einfach in die Laptoptastatur und wendet sich dann ihrem Tagebucheintrag zu. Denn Tagebuchschreiben, das ist Jamies Ding. Hier kann sie von Isabella schreiben, einem Mädchen, das sich in der Schule nichts gefallen lässt und dass sich gegen die fiesen Fashionvictims und Zicken des Schulhofes wehrt. Ist jemand in Not, wird Isabella einfach zur Superheldin IS und attackiert die fiesen Mädels mit ihrem „Flick“, einer Handbewegung, die das Fiese und Gemeine außer Gefecht setzt.
    Als sie mit dem Schreiben fertig ist, will Jamie eigentlich ihrer Freundin Harmony den Englischaufsatz mailen, den diese für sie einreichen soll – und aus Versehen mailt sie ihr den Tagebucheintrag!
    Prompt reicht Harmony natürlich ausgerechnet den ein. Und dann geschieht das Unfassbare: Jamies Geschichte löst in der Klasse und wenig später in der ganzen Schule Begeisterungsstürme aus – und Jamies Englischlehrerin, die zufällig gute Kontakte zu einem Verlag hat, verspricht, den Text ganz groß rauszubringen… ein Traum beginnt für Jamie, die nie auch nur daran gedacht hatte, Autorin zu werden!
    Plötzlich stehen ihr alle Türen offen: die coolsten Partys, die coolsten Klamotten, die coolsten Freunde – und Marco Vega, der Typ, in den Jamie schon seit einer Ewigkeit verliebt ist, interessiert sich plötzlich auch für sie! Wie cool ist das alles bitte? Und wie wird es mit Jamie und ihrer Superheldin weitergehen? Fragen, die Jamie, je länger der Hype um sie dauert, immer weniger beantworten kann.


    Meine Meinung:
    Die Idee des Buches hat mir ganz gut gefallen. Eine nette Geschichte für Teenies, vielleicht mal was, das man mit der Zielgruppe gemeinsam lesen könnte… Fazit: eher nicht. Zwar ist das Buch sehr einfach zu verstehen, auch für Menschen, die nicht unbedingt sicher Englisch sprechen, aber die Geschichte an sich ist, abgesehen davon, dass sie stellenweise schon ganz lustig erzählt ist, doch zu vorhersehbar. Es passiert einfach so gar nichts, mit dem man nicht gerechnet hätte. Durchschnittliches Mädchen wird über Nacht zum Superstar, verliert dadurch ihre wahren Freunde und sich selbst, muss sich selbst wiederfinden und am Ende ist der nette Junge von nebenan dann auch viel toller als der Typ, dem man eigentlich monatelang hinterhergehechelt hat. Joah. Kennen wir. Können wir mal so nebenher konsumieren und belächeln, vielleicht auch für nett befinden, aber mehr ist es einfach nicht. Die Figuren bleiben auch sehr stereotyp, keine Überraschungen, keine Figuren, die man überraschenderweise mag oder nicht mag. Alles ziemlich hollywood-teeniefilm-mäßig.
    Fazit: Der Titel und die Idee sind wirklich vielversprechend und nicht schlecht, die Umsetzung ist aber leider ziemlich mau und kann wahrscheinlich auch jüngere Leserinnen nicht unbedingt vom Hocker hauen.
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