David Llewellyn - Torchwood #5: Trace Memory

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  • Im Jahr 1953 gehen vier Männer an die Docks in der Tiger Bay in Cardiff um beim Löschen einer einzelnen Box aus einem skandinavischen Schiff zu helfen. Während die vier Männer in der frühen Morgendämmerung auf dem Dock stehen explodiert die Kiste plötzlich und tötet drei der Männer – der vierte – Michael Bellini - verschwindet wenig später spurlos aus dem Gewahrsam von Torchwood 3, für das die Kiste ursprünglich bestimmt gewesen ist.

    Fünfundfünfzig Jahre später gibt es einen Tachyonen-Stoß in einem der unterirdischen Lagerräume von Torchwood 3 und Jack Harkness und sein Team stehen Michael Bellini gegenüber, der sie alle zu kennen scheint und der nach und nach bei ihnen allen lange verschüttete Erinnerungen wieder aufruft. Erinnerungen an seltsame Zusammentreffen unter höchst ungewöhnlichen Umständen an ganz unterschiedlichen Orten der Welt. Immer tauche in diesem Zusammenhang auch Vertreter von Torchwood auf und seltsame beängstigende Männer mit Melonen auf ihren Köpfen, die hinter Michael her zu sein scheinen. Was dies alles bedeuten soll ist nicht ganz klar, bis sich schließlich Jack zu der Sache äußert.

    Der Ritt durch die Zeit, den Michael machen muss und für dessen Erklärung Jack tief in die Trickkiste greift ist erstaunlich unaufgeregt und zeigt vor allen Dingen, wie sich Dinge in den letzten fünfzig Jahren verändert haben und wie die Menschen damit umgegangen sind. Außerdem Zeit es mehr als deutlich, wie anders noch die Zeit des Kalten Krieges gegenüber unserer Gegenwart gewesen ist – eine Tatsache, die vielen jungen Erwachsenen heute nicht mehr sonderlich im Bewusstsein sein dürfte.

    Humorig, spannend und schnell erzählt. Ein Torchwood-Roman der oberen Mittelklasse.

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