Hans-Joachim Noack/Wolfram Bickerich - Helmut Kohl. Die Biographie

Cover zum Buch Helmut Kohl

Titel: Helmut Kohl

,

2 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Rowohlt Berlin

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783871346576

Termin: Januar 2010

Aktion

  • Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon.de)
    Vollblutpolitiker, Machtmensch, Einheitskanzler: die große Biographie zum 80. Geburtstag Kaum ein Politiker der jüngsten deutschen Geschichte hat so polarisiert – und kaum einer wurde so unterschätzt wie Helmut Kohl. Die langjährigen «Spiegel»-Politikchefs Hans-Joachim Noack und Wolfram Bickerich, die Kohls Karriere seit vierzig Jahren zum Teil aus nächster Nähe verfolgt haben, zeichnen das Porträt dieses Ausnahmepolitikers, der wie kein Zweiter das Land geprägt hat. Ein glänzend geschriebenes Lebenspanorama – und zugleich eine packende Zeitreise durch acht Jahrzehnte deutscher Geschichte.

    Meine Meinung
    Von Hans-Joachim Noack las ich vor 2 Jahren die gelungene Biographie des Altkanzlers Helmut Schmidt. Um so mehr war ich erfreut jetzt die Helmut Kohls vor mir zu haben, prägte er doch über Jahrzehnte die Politik der Bundesrepublik Deutschland. Empfand ich die Schmidt-Biographie als sehr freundschaftlich und wohlwollend, so war diese das krasse Gegenteil. Äußerst kritisch, ja fast schon aggressiv scharf gingen die Autoren mit dem Altkanzler ins Gericht. Überaus deutlich bemerkte man, dass sowohl menschlich als auch politisch Welten zwischen den Autoren und Helmut Kohl liegen. Ich finde das sehr schade, obwohl ich kein besonderer Anhänger von Helmut Kohl bin. Aber von einer Biographie erwarte ich, dass sie doch mit größtmöglicher Neutralität geschrieben wird und nicht zum Parkett für persönliche oder parteipolitische Fehden wird. Darüber konnten mich auch die knapp bemessenen Stellen nicht hinweg trösten, in denen auch Leistungen des Altkanzlers gewürdigt wurden. :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Über die Autoren (Quelle: amazon)
    Hans-Joachim Noack, geboren 1940, war seit 1968 Reporter der «Süddeutschen Zeitung» und der «Frankfurter Rundschau ». Von 1983 bis 2005 arbeitete er für den «Spiegel», zuletzt als Leiter des Politikressorts. Für seine journalistische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. 2008 erschien die Biographie «Helmut Schmidt», die zum Bestseller wurde.

    Wolfram Bickerich, geboren 1942, Studium der Politik und Germanistik, war seit 1968 Journalist bei der dpa, von 1974 an beim «Spiegel», davon lange Jahre als Ressortleiter Politik. 1999 erschien «Die D-Mark. Eine Biographie».

  • Empfand ich die Schmidt-Biographie als sehr freundschaftlich und wohlwollend, so war diese das krasse Gegenteil. Äußerst kritisch, ja fast schon aggressiv scharf gingen die Autoren mit dem Altkanzler ins Gericht. Überaus deutlich bemerkte man, dass sowohl menschlich als auch politisch Welten zwischen den Autoren und Helmut Kohl liegen. Ich finde das sehr schade, obwohl ich kein besonderer Anhänger von Helmut Kohl bin. Aber von einer Biographie erwarte ich, dass sie doch mit größtmöglicher Neutralität geschrieben wird und nicht zum Parkett für persönliche oder parteipolitische Fehden wird.


    Damit hast Du sicherlich Recht, eine Biographie sollte sachlich geschrieben sein. Trotzdem kann ich die Autoren irgendwie verstehen, weil es mir ähnlich geht. Helmut Schmidt fand ich immer sehr sympathisch und respektgebietend, Helmut Kohl konnte (und kann) ich noch nie ausstehen. Letzterer ist meiner Meinung nach ein selbstgefälliger Egomane. Im Umgang mit seiner an Lichtallergie (heißt das so?) erkrankten Frau hat er auch noch die letzten Pluspunkte bei mir eingebüßt.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • €nigma, du hast schon recht, ich könnte auch keine neutrale Biographie von ihm schreiben. Aber ich verdiene damit auch nicht mein Geld. Von einem Autor einer Biographie verlange ich möglichst weitgehende Objektivität. Man soll zwar keine Bücher miteinander vergleichen, aber an dieser Stelle sage ich einfach mal, Joachim C. Fest hegte sicher auch keine besonderen Sympathien gegenüber Hitler oder Speer und seine Biographien würde ich als gelungen bezeichnen.

    Einmal editiert, zuletzt von Karthause (14. Dezember 2010 um 20:43)

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