Thomas Greanias - Stadt unter dem Eis / Raising Atlantis

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  • ISBN: 3453530535
    Einband: Taschenbuch
    Erschienen bei: Heyne
    Seitenzahl: 350


    Autorenportraits:
    (Cover/Verlag)
    Thomas Greanias ist Gründer der Medienfirma @lantisInteractive, Inc., mit Sitz in Beverly Hills. Er arbeitet mit den führenden Filmstudios und Fernsehproduzenten Hollywoods zusammen. Nach seinem Studium war er zunächst Journalist und Drehbuchautor. Die Stadt unter dem Eis war sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Bel-Air, Kalifornien.


    Kurzbeschreibung:
    (Cover/Verlag)
    Während einer streng geheimen Militäroperation in der Antarktis entdecken die Amerikaner antike Ruinen unter dem Eis. Ein amerikanischer Archäologe und eine junge Wissenschaftlerin aus dem Vatikan wollen das Rätsel um die versunkene Stadt unter dem Eis lösen. Sie finden die Ursprünge der menschlichen Zivilisation und kämpfen gegen einen unsichtbaren, lebensbedrohlichen Feind.


    Meine Meinung:
    Ich habe gerade gesehen, dass das Buch noch nicht rezensiert wurde. Da ich momentan einen Folgeroman (das man allerdings auch ganz unabhängig von diesem Buch lesen kann) lese, wollte ich das "Stadt unter dem Eis" hier erwähnen.
    Es ist jetzt zwar länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich erinnere mich, dass mir der Roman unerwartet gut gefallen hat. Ich habe zuvor noch nie was von dem Autor gehört oder gelesen.
    Die Geschichten um die Atlantis, die untergegangene Stadt interessieren mich immer. Wie auch in diesem Buch. Es ist eine völlig fiktive Geschichte von einem Archäologen Conrad Yates und einer katholischen Schwester Serjena, die, wegen ihres Engagement für die Umwelt, auch "Mutter Erde" genannt wird. Die beiden entdecken bei einer Expedition in die Antarktis, die versunkene Stadt...
    Der Roman war spannend und actionreich, mit einem interessanten Plot: mit Elementen aus dem Bereich Mystik, Astrologie, Religion, Archäologie und einer Liebesgeschichte am Rande. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen. Wenn man dabei nicht vergisst, dass es sich um pure Fantasie handelt, und deswegen einiges, ob es die Charaktere betrifft oder die Geschichte selbst, so ziemlich überzogen erscheint, ist das Buch wirklich unterhaltsam. Von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    2021: Bücher: 136/Seiten: 61 293
    2020: Bücher: 139/Seiten: 60 837
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:
    Marrs, John - The Passengers

  • Mir hat das Buch leider gar nicht wirklich gefallen. Alles ein bisschen zu konstruiert und weit hergeholt.
    Hätte ich das Buch nicht mit im Urlaub gehabt, hätte ich es abgebrochen. Ich bin leider gar nicht reingekommen. Eine durchaus interessante Grundidee mutiert zum Hollywood Action Film der unteren Liga. Dinge, für die eine Horde von Forschern Monate oder Jahre brauchen würden, erledigen dort eine Hand voll Leute in Tagen, Stunden oder sogar wenigen Minuten.
    Auch die Beschreibung der Stadt im Eis - eigentlich der Höhepunkt des Buches - bleibt recht vage und oberflächlich. Ebenso verhält es sich mit den Charakteren, mit denen ich gar nicht warm wurde.
    Später wurde dann die Geschichte mehr und mehr abstrus.
    Achtung! Spoiler verrät Teile vom Ende!


    :bewertung1von5::bewertung1von5: Zu mehr hat es leider nicht gereicht.

    Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.
    (Jorge Luis Borges)

  • Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Die Story war konfus erzählt (vor allem bei den Ortsbeschreibungen kam ich oft nicht mehr mit), die einzelnen Handlungselemente waren völlig an den Haaren herbeigezogen, und dennoch war alles soooo vorhersehbar. Die ganze Geschichte lief nach einem Muster ab, das ich schon viel zu oft gelesen oder in Filmen gesehen habe, von den ausgelutschten Klischees ganz zu schweigen. Ich hätte das Buch weglegen sollen, als nach den Russen auch noch Araber auftauchten, um den Amis das Artefakt abzujagen. Denn auch der Rest des Buches folgte Schema F.



    Fazit:
    Vergeudete Lesezeit :thumbdown:

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Thomas Greanias - Stadt unter dem Eis.“ zu „Thomas Greanias - Stadt unter dem Eis / Raising Atlantis“ geändert.

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