Martina Bick - Die Spur der Träume

  • Klappentext
    Er soll in Danzig ein Morddezernat aufbauen. Sie hat in Wien bei Sigmund Freud studiert und gelernt , dass Träume eine eigene Bildersprache besitzen , deren Symbole entschlüsselt werden können. Zwei mysteriöse Todesfälle führen den Berliner Komissar Peter Jordan und die junge , emanzipierte Ärztin Nina Norge im Danzig der späten 20er Jahre zusammen. Gemeinsam versuchen sie dem Täter auf die Spur zu kommen. Er mit den neuesten Erkentnissen moderner Kriminalistik und sie mit Hilfe der Traumdeutung ihres Lehrmeisters Sigmund Freud.


    Ein kriminalistisches Meisterstück und eine originelle Liebesgeschichte voller Zeitkolorit.


    Über die Autorin (Verlagsinfo)
    Martina Bick , 1956 in Bremen geboren , studierte Philosophie , Musikwissenschaft und Germanistik. Sie ist Mitglied im „Syndikat“, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur und bei den „Sisters in Crime“. Sie hat bereits mehrere Kriminalromane und Kurzgeschichten veröffentlicht und als Herausgeberin an verschiedenen Anthologien mitgearbeitet. Martina Bick lebt und arbeitet in Hamburg.


    Meine Meinung
    Das Buch ist sehr spannend , unterhaltsam und interessant geschrieben , interessant besonders im Bezug auf die Freud’chen Verfahrensweisen bzw. Ansichten , obwohl ich nicht immer einer Meinung mit den Freud’chen Theorien war und einiges anders sehe. Das Buch zeigt unter anderem auch zwischenmenschliche Verhältnisse auf , besonders die unter Geschwistern und denn manchmal damit verbundenen Neid. Auch wenn der Kommentar auf dem Klappentext vermuten lässt das es sich hiervielleicht eher um eine Liebesgeschichte handelt , ist das nicht der Fall. Es geht hier hauptsächlich um die zwei Morde die Komissar Jordan und Ärztin Nina Norge mit kriminalistischem Gespür, Freud’cher Traumdeutung und weiblichem Instinkt gemeinsam aufklären. Was mir auch sehr gut an dem Buch gefallen hat war die Karte des Ortes und die der Wohnung der einen Familie. Alles in allem ein gutes Buch. Empfehlenswert!

    Ich finde es einen wunderschönen Gedanken, dass etwas, das ein Mensch vor über hundert Jahren niedergeschrieben hat, noch immer da ist. Der Mensch selbst ist schon lange verschwunden, und vielleicht sogar schon vergessen, aber seine Gedanken sind immer noch da. Bücher sind Boten aus der Vergangenheit, weißt Du? Botschaften aus der Vergangenheit für die Menschen der Zukunft. Wie kleine Zeitmaschinen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Lesemaus01 ()