Richard Morgan - Glühender Stahl

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  • Der englische Titel ist The Steel Remains


    Kurzbeschreibung bei amazon:
    Das letzte Zeitalter der Helden hat begonnen
    Ein Held, eine Kriegerin, ein Barbar – und ein nahezu aussichtsloser Kampf. Denn die Grenzen des Imperiums von Yhelteth werden von düsteren Gefahren aus längst vergangenen Zeiten heimgesucht – Zeiten, als die magischen Schwerter geschmiedet wurden und die Menschen noch Furcht vor den Drachengöttern hatten. Doch Furcht kann sich nun niemand mehr leisten.


    Der Klappentext: Für die meisten ist Ringil ein gefeierter Held und der beste Schwertkämpfer der Tieflande. Für alle, die ihn etwas näher kennen, ist Ringil lediglich ein heruntergekommener Haudegen, der in einem Provenznest seine Zeit mit Schaukämpfen und halbherzigen Affären totschlägt. Als eines Tages seine Mutter in der Tür steht, wird Ringil jäh aus seiner Tristesse gerissen, er soll seine Cousine wiederfinden, die in die Sklaverei verkauft wurde. Doch Ringil muss schon bald erkennen, dass seine Kusine nicht nur in einer weit größeren Gefahr schwebt, als alle bisher glaubten, sondern dass diese Gefahr die ganze Menschheit bedroht. Im Verborgenen sind die Dwenda, uralte, gottgleiche Wesen, wieder erwacht, und wollen die Herrschaft über die Menschen erneut an sich reißen. Ringils einzige Verbündete gegen die Dwenda sind seine alten Kampfgefährten: Archeth, Tochter eines längst verschollenen Volkes und Egar, Barbarenhäuptling und Drachentöter. Denn so viel steht für Ringil fest, die Rettung der Welt wird eine blutige Angelegenheit.


    Das Buch ist ein typisches Fantasybuch, da Spass macht zu lesen. Dabei werden die drei Hauptcharaktere in drei Erzählsträngen dargestellt und zum Ende hin zusammen geführt.
    Archeth, die auf der einen Seite ihr Volk vermisst und auf der anderen Seite eine Kuriosität ist, da sie eben die letzte Ihrer Art ist. Sie ist am Hof gut gestellt und untersucht unerklärliche Vorkommnisse..in diesem Verlauf gelangt sie in die nördlichen Sümpfe und scheint ihre Bestimmung gefunden zu haben.
    Egar ist der Clanhäuptling, der aber in der Schlacht gegen die Echsen sich ausgezeichnet hat und die Auszeichnung der Drachentöter bekommen hat. Er hat lange im Süden gelebt und vermisst vieles während der Zeit im Clan. Auch ist er eher ungläubig und verärgert den Schamanen. Da mischen sich längst vergessene Götter in die Geschicke ein und Egar fragt sich nicht mehr, warum gerade er die Schlacht gegen die Echsen überlebt hat.
    Ringil ist der Hauptcharakter des Buches. Er entstammt einer hohen Familie und war in der Schlacht gegen die Echsen mit seinem Schwert Rabenfreund erfolgreich. Aber er kennt den Hof und die Ränke und verachtet dieses mit einer Arroganz. Gleichzeitig weiß er, dass er von vielen als Degenerierter gesehen wird, als einer der gegen die religiösen Regeln lebt, denn er ist schwul.


    Das Buch ist an einigen Stellen ein bißchen vorhersehbar, aber ansonsten eine erfreuliche Lektüre. Die drei Stränge des Buches sind in sich stimmig und auch die Zusammenführung gelingt gut. Die Hauptfiguren sind gleichzeitig Helden, Ausgestoßene, Überlebene und voller Zweifel darüber wer sie sind. Aber so, dass die Personen Tiefe bekommen und man ihn gerne auf ihrem Weg folgt. Ich gebe dem Buch 4 Sterne. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Danke für die ausführliche Rezi :thumleft:
    Eine Frage hätte ich da noch: Ist das ein Einzelband, oder kann man mit einer Fortsetzung rechnen bzw. ist dies vielleicht schon eine Fortsetzung?

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