Tom Sharpe - The Wilt Inheritance

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  • Klappentext:


    Eigentlich nur Werbung und kein Inhalt.


    Eigene Beurteilung:


    Henry Wilt ist wieder da – und mit ihm Eva und die Vierlinge in all ihrer grausigen Komplexität. Kurz vor den Sommerferien an der Universität und an den Schulen in Großbritannien hört Henry, dass in einer Zuweisungskonferenz, die er geschwänzt hatte seine Stelle auf die Abschussliste gerückt wurde, er aber von einigen unerwarteten Verbündeten gerettet wurde. Entspannt den Ferien entgegensehend ahnt er nicht, dass Eva ganz eigene Pläne für ihn in diesem Sommer hat, denn das Privatinternat für die Vierlinge erweist sich als zunehmend teuer und von den regulären Familieneinnahmen lassen sich die Kosten eigentlich nicht mehr bestreiten. Henrys Idee, die vier pubertierenden Monster wieder zurück ins öffentliche Schulsystem zu geben, wo sie eher hinpassen würden – und auch weniger kosten – lehnt Eva rundheraus ab. Sie ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ihre Töchter alles dafür tun aus ganz anderen Gründen der Privatschule verwiesen zu werden.

    Henry soll den Stiefsohn eines Herren der Gesellschaft auf die Universität vorbereiten und dafür £ 1.500.- die Woche erhalten, freie Kost und Logis für sich und seine Familie in einem Cottage auf dem Anwesen des Lords und freien Zugang zum Meer für seine Familie. Die Anstellung soll zwei Monate dauern und bei der Aufnahme ins Porterhouse College soll er noch eine Erfolgsprämie von £ 5.000.- erhalten. Das Fach um das es gehen soll ist Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

    Auf Grund von Evas Druck – und nach dem Kennenlernen seiner Arbeitgeberin – beschließt Henry es zu versuchen und nun ist es an Eva, nervös zu werden, denn Lady Clarissa hat Henry nur allzu interessiert betrachtet, der in Evas Augen zu bereitwillig darauf reagiert hat. So wird er mit strengen Verhaltensmaßregeln zu einem Job geschickt, den er eigentlich gar nicht annehmen will, während Eva mit den Vierlingen nachzukommen gedenkt.

    Vor Ort ist es erwartungsgemäß schlimmer, als Henry es eigentlich erwartet hat, denn der Ehemann der Arbeitgeberin ist ein aggressiver und energischer Mann, der seinen Stiefsohn verachtet, die Arbeitgeberin erweist sich als alkoholkranke Nymphomanin und der „Schüler“ ist zunächst nicht auffindbar und zeigt sich dann als schießwütiger und etwas tumber Psychopath, der die ganze Umgebung in angst und Schrecken hält. Als die teuflischen Vierlinge in diese Umgebung kommen entwickelt sich die Situation explosionsartig zur absoluten Katastrophe.

    Sharpe, wie man ihn kennt und liebt. Henry Wilt muss – wie in jedem Band – unglaubliche Situationen überstehen und kann dabei nun auf einige Erfahrung zurück blicken, was die Sache ein wenig vereinfacht. Trotzdem bleibt der Lacher pro Seite-Index hoch und Alt- wie Neufans sollten an diesem Roman ihre Freude haben. :thumleft:

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