Frank Domeier - Im Schatten der Burgen

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  • Beschreibung:
    Nikolaus Cusanus, junger Gelehrter in Diensten des Kurfürsten von Trier, kommt auf seiner Reise durch die Eifel zu den beiden Burgen von Manderscheid.
    Ganz unverhofft wird er mit einem schrecklichen Verbrechen konfrontiert:
    Wilhelm, der missratene Sohn des mächtigen Herrn von Manderscheid wurde auf bestialische Weise ermordet.
    Unweigerlich gerät die verführerische Tochter des Manderscheider Müllers ins Zentrum der Verdächtigungen. Sie hatte einen guten Grund, dem Mordopfer den Tod zu wünschen, denn erst tags zuvor hat Wilhelm sich brutal an ihr vergangen.
    Cusanus ist von der Schönheit der jungen Eifeler Müllerstochter fasziniert und fasst den Entschluss, ihr zu helfen. Sehr schnell findet er heraus, dass es in der ganzen Umgebung kaum jemanden gab, der den ermordeten Wilhelm nicht hasste. Doch Nikolaus Blick ist durch seine Zuneigung zu Christina getrübt. Statt dem wirklichen Täter auf die Spur zu kommen, gerät er unvermittelt selber unter Mordverdacht. Und die Schlinge um seinen Hals zieht sich unbarmherzig zu


    Meine Meinung:
    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es in meiner Heimat spielt. Ich wohne ziemlich nah bei Manderscheid und wollte den Roman aus diesem Grund lesen, obwohl ich kein Krimifan bin.
    Vielleicht ist meine Rezension aus diesem Grund nicht besonders objektiv, denn "Im Schatten der Burgen" ist genau das:
    Ein Krimi nach dem ewig gleichen Schema: Zu Anfang ein Mord, dann das Aussieben mehrerer Verdächtiger und mehr oder weniger zufällig klärt sich zum Schluss alles auf.


    Das Buch ist mit seinen 292 Seiten zu kurz, um wirklich gut zu sein.
    Ich hatte beim Lesen irgendwie das Gefühl eine bloße Aneinanderreihung von Fakten zu lesen. Hintergrundbeschreibungen wie das Aussehen der handelnden Personen (bis auf die schöne Christina) und Landschaftsbeschreibungen fehlen fast völlig (was mich persönlich ziemlich enttäuscht hat, weil das ja gerade mein Kaufgrund war).
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, die Protagonisten aus heutiger Sicht reichlich naiv und leichtgläubig, und die Handlung war oftmals wenig überraschend. Auch die Verwicklungen am Ende waren ziemlich leicht durchschaubar und eigentlich zu Anfang schon recht offensichtlich. Und natürlich dröselt sich hinterher alles in dem unvermeintlichen happy End zurecht. :roll:


    Alles in Allem würde ich "Im Schatten der Burgen" als Durchschnittsroman einstufen.
    Nichts Herausragendes, aber auch nichts besonders Schlechtes. Ich stehe nur leider nicht auf Durchschnittsromane.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: daher von mir.

    Ich :study: gerade: Outlander 09 ~ Das Schwärmen von tausend Bienen von Diana Gabaldon

    Einmal editiert, zuletzt von K.-G. Beck-Ewe ()

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