Linda Castillo - Die Zahlen der Toten

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Die Zahlen der Toten

4.1|89)

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 592

ISBN: 9783596512416

Termin: Mai 2012

  • Im Schnee auf einer Wiese wird eine schrecklich zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie wurde gefoltert, missbraucht und ist schließlich wie ein Tier ausgeblutet. Diese Tat erschüttert die Bewohner des kleinen Städtchens Painters Mill aufs Äußerste, gleicht der Tathergang exakt einer Mordserie vor sechzehn Jahren. Jeder stellt sich die Frage: Ist der "Schlächter" zurück? Warum diese lange Unterbrechung? Der Fall stellt für die zuständigen Polizisten eine große Herausforderung dar. Vor allem die Polizeichefin Kate Burkholder, einer ehemaligen Amisch, geht es sehr nahe, denn sie hütet ein Geheimnis, das sie um jeden Preis für sich behalten will, denn sollte es aufgedeckt werden, ist nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Familie gefährdet. Während die Ermittler noch im Dunkeln tappen, schlägt der Mörder erneut zu. Opfer ist dieses Mal ein Mädchen der Amisch-Gemeinde. Der Druck auf Kate und ihr Team wächst. Als die Tochter eines Stadtratmitgliedes gefunden wird, wird Kate der Fall entzogen, doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter und kommt dem "Schlächter" näher und näher...


    Das besondere Merkmal an Linda Castillos Thriller ist wohl, dass Menschen der Amisch-Gemeinde eine größere Rolle spielen, vor allem deshalb, weil die Protagonistin Kate Burkholder als Amische geboren wurde, später aber nicht der Gemeinschaft beitrat. Ich hätte mir aber gewünscht, mehr über die Kultur der Amisch zu erfahren, was leider nicht der Fall war. Mehr als die Hauptmerkmale der Kultur, die man selbst eigentlich schon aus den Medien kennt, wurde nicht angesprochen.


    Kate Burkholder ist ein angenehmer Charakter. Sie lebt für ihren Beruf, versucht aus sich und ihren Mitarbeitern das Beste herauszuholen, wobei aber nie der menschliche Aspekt verloren geht und jeder seine Stärken und Schwächen hat. Sehr spannend fand ich Kates Geheimnis auf die Spur zu kommen, das sie dem Leser nach und nach offenbart. Aber sie ist nicht die einzige im Roman, die etwas zu verbergen hat. Die Liebesbeziehung zwischen ihr und Tomasetti wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig gewesen, zumal sie aus den unmöglichsten Situationen heraus sich küssen und miteinander schlafen. Trotzdem gönne ich es den beiden und vielleicht finden die beiden ja ihr Liebesglück.


    Etwas gestört hat mich, dass sämtliche Kürzel für bestimmte Einrichtungen und Programme der Polizei stets mit demselben wiederholenden Satz erläutert werden. Mehr Abwechslung bei der Übersetzung wäre durchaus von Vorteil an diesen Stellen gewesen, weil es schon arg auffällt. Ansonsten fand ich den ruhigen Schreibstil sehr angenehm und die Autorin versteht es, von Anfang an einen hohen Spannungsbogen zu erzeugen, der zwischendurch nur selten abflacht. Auch der Ekelfaktor kommt nicht zu kurz, denn die Opfer des Schlächters werden ziemlich detailreich beschrieben. Doch Linda Castillo beherrscht auch die Vermittlung von Gefühlen. Man kann sich z. B. sehr gut in die Lage der Angehörigen der Opfer hineinversetzen und ihre Trauer, Schmerz, Wut und Angst nachvollziehen.


    Ein spannender, emotionsgeladener Auftakt einer Thrillerserie, der sich vor einem interessanten Hintergrund abspielt!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Gerade eben hab ich das Buch beendet und wie immer will ich natürlich meine Meinung dazu abgeben. :)


    Zunächst zum "Telegrammstil":
    Stimmt. Der fällt natürlich schwer auf. Allerdings muss ich sagen, dass ich den gerade am Anfang sehr passend fand. Ich persönlich empfand ihn als sehr passend für Kate bzw. für ihren Charakter, der ja doch gerade zu Beginn des Buches eher eine ziemlich kurz angebundene und unnahbare Person vermuten lässt. Aber, wie hier ja schon erwähnt wurde, verliert er sich ja auch etwas im Laufe des Buches.


    Zum Inhalt:
    Da muss ich eigentlich nichts weiter zu sagen, denk ich. Eine düstere Geschichte voller Gewalt, die den Leser nicht verschont. Viele unschöne Szenen werden ziemlich genau beschrieben und schaffen eine mehr als bedrückende Atmosphäre.


    Meine Meinung:
    "Die Zahlen der Toten" ist der erste Thriller, den ich von Linda Castillo gelesen habe. Und ich kann schon mal sagen, dass ich den Griff zu diesem Buch nicht bereut habe.
    Der Thriller hat mir alles in allem ganz gut gefallen.
    Die Geschichte an sich beinhaltet die eine oder andere interessante Wendung, die zumindest ich jetzt nicht direkt vorhergesehen habe, aber ich bin auch kein Maßstab. :uups: 
    Was ich etwas schade fand: Die Charaktere waren mir nicht stark genug ausgearbeitet. Dementsprechend fiel es mir manchmal schwer, ihnen ihre geschilderten Gefühle abzukaufen. Gerade am Anfang hatte ich ziemlich starke Probleme, mich in die Figuren - besonders in die Protagonisten - hineinzudenken und hineinzufühlen. Das wurde zum Finale hin zwar besser und endete auch in einer kleinen Zitterpartie, dennoch hätte ich mir einfach mehr Tiefe der Charaktere gewünscht.


    Sehr schön aufgebaut fand ich den Thriller an sich, also die Handlung. Es war ziemlich spannend, mit Kate auf die Jagd des Mörders zu gehen und mit ihr dabei auch ihre eigene Geschichte nach und nach aufzuarbeiten.


    Was mir etwas sauer aufgestoßen ist,


    Sowas gehört meiner Meinung nach nicht unbedingt in einen Thriller. Darum war ich ganz dankbar, dass das nicht zu ausschweifend wurde ...


    Was gibts noch zu sagen? Ich glaube, eigentlich war es das soweit. :-k


    "Die Zahlen der Toten" ist ein solider Thriller, der ziemlich gut durchdacht und meistens auch logisch nachvollziehbar ist. An den Charakteren hätte man noch etwas feilen können. Aber das empfindet wohl auch jeder anders. Wie es halt sein soll. :)


    Für eine zum Ende hin ziemlich spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat (wenn auch nicht herausragend war), vergebe ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:


    Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann noch mal zu einem Buch von Linda Castillo zu greifen. :)

  • Zum Inhalt schreibe ich nichts mehr, da dies ja schon ausreichend gemacht wurde.


    Ich möchte nur meine kurze Meinung kundtun.


    Ich muss sagen, dass mir dieser Thriller überraschenderweise sehr gut gefallen hat. Ich fand den Schreibstil okay, ich finde in einem Thriller müssen die Sätze nicht unbedingt so ausgeschmückt werden. Hier gefällt mir sogar ein kurzer, knapper Schreibstil, der sich schnell und einfach lesen lässt.


    Der Thrilleranteil war gut geschrieben, ich hatte lange Zeit keine Ahnung vom Täter. Wobei dieser Plot natürlich auch schon mal dagewesen ist.
    Richtige "Krimikenner" kommen da sicher schneller dahinter als ich. Aber der Thrilleranteil wurde mit viel Spannung geschrieben, so dass ich das Buch kaum weglegen konnte.


    Die winterliche Stimmung im Buch passt natürlich gerade auch perfekt in die Jahreszeit.


    Was mich allerdings am meisten interessiert hat, der der Anteil von den Amischen im Buch. Auch wenn der leider etwas gering ausfiel, bekommt doch ein paar Einblicke in das Leben dieser Leute. Durch das Buch wurde ich zu eigener Recherche animiert und habe festgestellt, dass mich dieses Thema sehr interessiert und ich darüber noch mehr Bücher lesen möchte. Auch die Reihe möchte ich unbedingt weiterlesen, ich denke die Autorin wird in ihren Folgebänden, noch das ein oder andere über diese Menschen einstreuen.
    Zumal ihre Hauptprotagonistin selbst in einer amischen Familie aufgewachsen ist. Dann jedoch unter Bann gestellt wurde und sich für einen anderen Lebensweg entschieden hat. Diese Tatsache macht Kate Burkholder für mich zu einer interessanten Persönlichkeit.


    Einzig die private Situation der Hauptprotagonisten fand ich etwas vorhersehbar und naja... zu einfach "gelöst".


    Andereseits hat es mir gut gefallen, dass die Autorin in ihrem "Showdown" nicht übertrieben hat. Er war zwar actiongeladen, aber immer noch im Rahmen des Realistischem. Ich mag es gar nicht, wenn am Ende immer und immer noch eins draufgehauen wird. Das war hier zum Glück nicht so, hat mir aber schon einige Thriller "kaputt" gemacht.


    Mir hat das Buch gefallen, ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen und habe das zweite Buch schon geordert.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne von mir.


    Ich denke, wem die Bücher z.B. von Karin Slaugher oder Jilliane Hoffmann gefallen, wird auch hier keinen Fehlgriff machen.



    Liebe Grüße
    Rapunzel

    Wir brauchen Geschichten.
    Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?
    Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin

  • Inhalt (Kopie von nsb.ch)
    Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den Schlächter nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
    Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.




    Aufbau und Handlung / eigene Meinung:
    Ein sehr spannungsgeladenes Buch!
    Kate Burkholder gehörte früher der Amischen Gemeinschaft an. Nach einer sehr schlimmen Vorfall mit 14 Jahren hat sie sich jedoch aus diesen Kreisen entfernt und ist zur Polizei gegangen. Heute ist sie Polizeichefin von ihrem Heimatort. Als eine Leiche gefunden wird, droht ihr gesamtes Kartenhaus zusammen zu fallen. Sie möchte nicht, dass ihr Familie involviert wird, sie kann aber auch nicht glauben, dass der Mörder, der schon einmal gewütet hat wieder zurückgekehrt ist. Sie setzt alles daran, dass ihr Geheimnis verwart bleibt. Sie hat aber nicht mit dem CBI Agenten John gerechnet. Er hat selber mehr als genug Probleme und genau aus diesem Grunde wurde er für diesen Fall ausgewählt. Kate und John finden zueinander und auch das nötige Verständnis für Ihre Geheimnisse... Der Schluss ist einfach unvorhersehbar, genial und sehr aufwühlend, bewegend geschrieben. Man fühlt sich richtig in die Szene hineinversetzt.


    Ein Buch das sich mehr als nur zu lesen lohnt! Ein Erstlingswerk dem noch viele weitere folgen werden - hoffe ich zumindest.


    Die Spannung kann von der 1. bis zur letzten Seite aufrecht gehalten werden, selten weiss man, was passiert, die Szenen sind unvorhersehbar, blutig, makaber aber in einem solch guten Schreibstil, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann.



    Ich kann dem Zitat von der Weihnachtsbeilage in der Für Sie, Petra und Vital, Dezember 2010 nur beipflichten:
    »Dieser Krimi ins nichts für Leserinnen, die abends nur mit Licht im Flur einschlafen können. (…) Ein starkes Stück in bester US-Thriller-Tradition über eine Ermittlerin, die ein dunkles Geheimnis hütet.«

  • Meine Meinung:


    Da ich mich schon sehr lange für die Amish-People interessiere hat es doch lange gedauert bis ich zu dieser Buchreihe gekommen bin.
    Einen besonderen Grund gab es dafür nicht.
    Ich war sofort an das Buch gefesselt, ich mochte den Schreibstil. Die kleine Romanze zwischen Kate und Tomasetti fand ich in Ordnung.
    Von Kate war ich allerdings nicht immer begeistert, manchmal kam sie mir sehr nervig vor, vor allem weil sie anscheinend total überfordert war und keine Hilfe annehmen wollte.
    Aber ich hab mich dann doch noch an sie gewöhnt und fand auch das Ende sehr spannend.

  • Ich hatte schon vieles von der Autorin gehört, und alle schienen begeistert. Als ich dann, dank einer Wanderbuchrunde dieses Buch lesen durfte, habe ich die Begeisterung verstanden, da ich selbst am Ende des Buches sofort die Nachfolgebände gekauft habe.
    Nun aber zum Inhalt: Es handelt sich bei dem vorliegenden Buch um den ersten Band mit der Polizeichefin Kate Burkholder, die früher Mitglied bei den Amishen war. Nachdem sie ihren Heimatort verlassen hatte, um Karriere zu machen, kehrt sie wieder nach Painters Mill zurück.
    Eines Tages erhält sie einen Anruf: Auf einer Weide wurde die Leiche einer nackten Frau gefunden. Bereits am Tatort holt Kate die Vergangenheit ein. Hat der Schlächter wieder zugeschlagen? Alles erinnert an die Morde vor 16 Jahren. Die römischen Zahlen, die bei der Toten eingeritzt waren. Aber hatte Kate den Täter damals nicht erschossen? Kurze Zeit später findet man eine neue Leiche.
    Ich möchte nicht zuviel verraten - soviel sei nur gesagt: Liebhaber amerikanischer Krimis werden voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Auch die kleinen Einblicke in die Glaubenswelt der Amishen wird beleuchtet, was dem Thrill keinen Abbruch tut - ganz im Gegenteil.
    Für mich ein absolutes 5 Sterne Buch!

  • Nachdem ich Teil 2 zuerst gelesen habe und darauf hingewiesen wurde, dass es sich hier um eine Reihe handelt, habe ich nun den ersten Teil der Kate-Burkholder-Reihe gelesen und es steht fest, dass ich die anderen Teile auch hinterhersuchten werde, denn ich mag den Schreibstil der Autorin, ihre Erzählsprache, ihre Ideen. In beiden Teilen gab es keine Längen und die Geschichten, rund um die Amisch-People finde ich sehr interessant. Ich freue mich schon sehr auf Teil 3.


    Kate Burkholder ist ein Chief ohne die üblichen Macken, wie Kettenrauchen, tägliches Betrinken, mürrisches und wortkarges Altern. Nein, sie ist eine junge Polizeichefin, die ihren Job liebt, die sich in ihrer Stadt wohl fühlt und die fair für Recht und Ordnung sorgt. Und natürlich hat die Autorin auch Kate etwas mit auf den Weg gegeben, nämlich eine dunkle Vergangenheit, die sie "befleckt" und nicht ganz so perfekt dastehen lässt. Aber es gefällt mir, dass sie eine Frau ist, dass sie nicht die üblichen Klischees erfüllt.


    Auch sehr interessant finde ich die Geschichten rund um die Amischen. Man erfährt etwas über ihr Leben, ihre Prinzipien, ihren Lebenswandel. Eine Konstante in allen Teilen der Reihe, was mir sehr gefällt, weil es mal anders ist, als in anderen Thrillern. Auch gefällt mir, dass die Autorin einen Hang zu brutalen Morden/Szenen hat, dass sie nicht zimperlich ist. Sie baut das sehr gut auf und fällt auch nicht mit der Tür ins Haus. Im Gegenteil. Sie baut Spannung auf, wenn eine Leiche gefunden wird. Den ermittelnden Beamten stockt der Atem. Sie übergeben sich, sie sind fassungslos und man weiß noch immer nicht was passiert ist. Linda Castillo baut geschickt einen gruseligen Spannungsbogen, ehe sie dann den Leser schockt mit harten, grausamen Fakten, die selbst erfahrene Beamte "taumeln" lässt.


    Schön auch, dass es keine Längen gibt. Als Leser erfährt man etwas über Kate, aber auch über andere Beamte. Nimmt sowohl an deren Leben als auch an deren Ermittlungen teil. Als Fazit würde ich sagen, dass es ein spannendes, rundes Lesevergnügen ist! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße von Tanni


    Ich :montag: gerade:
    Bücher zum Thema:
    vegane Rohkost, Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstseinserweiterung,
    Hundeverhalten und über spezielle Erkrankungen

  • Die Sprache und die knappen Sätze haben mich nicht gestört. Eher die Vorhersehbarkeit und die immer-gleichen Ermittlercharaktere in den modernen amerikanischen Krimis: Die mit den Kindheitstraumata, die mit dem Geheimnis in der Vergangenheit, die zur menschlichen Kommunikation Unfähigen, die Einsamen, denen irgendwann während des Falls der/diejenige begegnet, der/die die Einsamkeit beendet… und die am Schluss immer zu Superhelden mutieren.


    Kates Kindheit und Jugend bei den Amish – das ist doch eine tolle Steilvorlage. Ein paar Fäden davon durchziehen zwar die Handlung, aber die Autorin hätte mehr daraus machen können.


    Dass man Details über Folter und brutale Gewalt liest, gehört auch zu den Serienmörder-Krimis. Ich glaube, ich will keine mehr lesen.
    Aber gibt’s überhaupt noch „ganz normale Mörder“, die aus Gründen töten, die man bei Agatha Christie findet? Also schlichte Eifersucht, große Wut, bodenlose Verzweiflung, blanker Hass, ...

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • Ich habe das Buch soeben beendet und muss sagen.mir hat das richtig gut gefallen ! Nun muss man dazu aber auch sagen, dass ich solche Bücher nicht so oft lese. Deshalb bin ich da vierlleicht noch nicht so übersättigt wie manch andere Leser.


    Mir hat Kate Burkholder als Ermittlerin augesprochen gut gefallen. Auch die ganze Thematik um die Amischen fand ich schon immer sehr interessant.
    Den Fall selbst fand ich spannend, allerdings teilweise etwas eklig, von daher ziehe ich einen halben Stern ab. Ich muss nicht wirklich lesen was der Mörder da nun so ganz genau mit seinen Opfern gemacht hat. [-( 
    Ich hätte mir etwas mehr über den Hintergrund des Täters und was ihn nun genau zu diesen bestialischen Taten getrieben hat, gewünscht. Das blieb imho leider ein wenig auf der Strecke.
    Das Buch las sich aber durchweg flüssig und irgendwie mag ich Painter Mills und die Leute die dort wohnen. Und ermitteln.
     :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: von mir und bitte mehr davon :) Ich werde aus der Reihe ganz sicher noch Nachfolgebände lesen.

    "Wahre Freunde stellen sich vor Dich, falsche fallen Dir in den Rücken." (Peter E. Schumacher)

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