Janice Hardy - Die Heilerin

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  • Inhalt (Buchrücken + eigene Ergänzungen):
    Scherz. Schmerz ist eine Ware. Und der Preis dafür ist hoch.
    Auf den Inseln von Geveg gibt es Heiler mit einer besonderen Gabe. Sie können den Schmerz anderer Menschen in sich aufnehmen und ihn in das seltene Metall Pynvium ableiten. Aus diesem Stoff werden wertvolle Waffen geschmiedet, die den Schmerz auf einen Gegner wieder übertragen können. Auch das Mädchen Nya ist eine Heilerin. Aber Nya ist anders. Sie kann jemandem die Schmerzen nehmen und diese an andere Menschen weitergeben. Ein verbotenes Talent, dass sie zu einer Ausgestoßenen macht - und zu einer Gefahr im Krieg der Heiler. Ihre Gabe ist der Grund, warum sie nicht wie ihre Schwester in der Gilde die Heilkunst erlernen kann, denn niemand darf davon erfahren. Doch als ihre Schwester in Gefahr gerät, wirft sie alle Vorsicht über Bord und lernt dabei ihre Gabe erst richtig kennen.


    Meine Meinung:
    Zunächst einmal gefällt mir das Cover sehr gut, obwohl ich mir Nya nicht so vorgestellt hätte. Es gibt eine Karte von Geveg auf den Innenseiten des Einbandes, so dass man immer genau verfolgen kann, wo die Personen sich gerade aufhalten. Auch die Welt hat mir gefallen, sie besteht aus vielen kleinen Inseln, die miteinander durch Brücken verbunden sind.
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Nya geschrieben. Sie ist ein charmanter Charakter, der gezwungen ist, auch mal Schlechtes zu tun, um das Gute zu erreichen. Man kann sich gut in ihre Lage hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen.
    Von der ersten Seite an ist das Buch spannend und fesselnd geschrieben. Es gab keine Längen und besonders zum Ende hin habe ich mitgebangt. Ansonsten ist das Buch ins sich geschlossen, aber es wird auf jeden Fall noch einen Nachfolger geben, den ich mir auch zulegen werde.
    Es gibt nicht, wie in vielen anderen Büchern, den richtig bösen Gegener/Feind, der vernichtet werden muss. Es verteilt sich auf mehrere Personen, die unterschiedliche Ziele haben und auch nicht immer Hand in Hand arbeiten. Abgrundtief böse scheinen sie nicht zu sein, zumindest kommt es so nicht rüber. Ein weiterer "Feind" wird in diesem Buch nur erwähnt. Sein Auftritt erfolgt wahrscheinlich im 2. Band.
    Ein sehr gutes Buch, das ich nur empfehlen kann. Es hat zwar nur 284 Seiten, aber es müssen auch nicht immer dicke Schmöker sein :D


    Bewertung:
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:



    Buchreihe:
    01. Die Heilerin (Juni 2010)
    02. Das blaue Feuer (Oktober 2010)

  • Hört sich sehr gut an!! ab auch die wunschliste

    Ich lese gerade: Frostkuss


    2020: 12 Bücher , 2019: 25 Bücher:pale:,:study:2018: 8 Bücher :pale::pale:,:study:2017: 35 Bücher, :study: 2016: 51 Bücher, :study:

    2015: 31 Bücher :pale:,:study: 2014: 50 Bücher :pale:,:study: 2013: 69 Bücher :-,, :study: 2012: 50 Bücher :pale: :study: 2011 : 132 Bücher :cheers: ,:study: 2010 : 102 Bücher :dance:


    :flower: Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele :flower:

  • Hallo, vorweg, ich bin neu hier und will Euch unbedingt von dem Buch berichten ;)


    Es ist einfach großartig geworden. Ich meine, dass Janice Hardy nur wenige oder sogar noch keine Bücher geschrieben hat und dafür ist dieses Buch große Klasse.
    Ich habe zwar wenig Bücher in meinem Leben gelesen, aber dieses ist das mit der am Besten erzeugten und ausgeführten Spannungskurve!
    Das Buch ist ein Fantasy-Roman: Dort, wo sich die Story zuspitzt, verliert sie nicht (!) an Logik und die Charaktere, ihre Fähigkeiten o.ä. werden nicht so übermächtig unsterblich wie in vielen anderen Fantasy-Büchern! (Sie werden verfolgt und springen einfach vom Dach auf zwei andere aus mehreren Meter Höhe und setzen sie so außer Gefecht ;) )
    Ganz toll beschrieben, bei diesem Buch fesselt einen nicht nur der Einband, sondern sofort die erste Seite: Die Atorin versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen und wer möchte, kann sich ja die ersten Seiten auf Amazon mithilfe der "BLICK INS BUCH!-Funktion" durchlesen.


    Die Story ist im Weiteren sehr gut durchdacht und man kann dem Verlauf gut folgen. Die einzige Stelle, die mich und meine Augen beim Lesen angehalten hat, war in der "Mitte des Anfangs", ca. die 30 Seite oder so, wo diese "Nya" sagt, dass sie jetzt vom [beliebigen fiktiven Ort der Story hier einsetzen] zu [beliebigen fiktiven Ort der Story hier einsetzen] geht und nach einer neuen Zeile da ist. Das ging ein wenig schnell für mich - vielleicht liegt es also nur an mir ;)
    Und zum Ende: Ich finde es gut, dass das Buch nicht so ein dicker Brocken ist, allerdings auch schade, es schon durchgelesen zu haben mit seinen 284 Seiten, da es mir so gefällt - ich kann die Fortsetzung kaum erwarten, und hoffe, dass die Autorin weiterhin so - für einen Fantasy-Roman - "auf dem Boden bleibt".
    12€ sind hier gut investiert.


    Ich vergebe also stolze :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: !



    Danke.


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    "Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen."
    - Elias Canetti

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