Jens Lossau/Schumacher - Der Elbenschlächter

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  • Klappentext: Fünf tote Elbenjünglinge innerhalb weniger Tage und alle auf magische Weise ihres Blutes beraubt – ein Fall für das IAIT, das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie, spezialisiert auf die Aufklärung magischer Verbrechen. Seine beiden besten Agenten, Lichtadept Meister Hippolit und Jorge der Troll, werden ausgeschickt, um dem rätselhaften Elbenschlächter auf die Spur zu kommen. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, überraschen sogar die beiden erfahrenen Ermittler.


    Der 1. Satz:

    Zitat

    Statt Ekstase kam Zerstörung.

    Meine Meinung: Der erste Fall des Ermittlerduo`s Meister Hippolit und Jorge, dem Troll, beide Mitglieder des IAIT (Institut für angewandte investigative Thaumaturgie), hat mir gut gefallen. Spannende Fantasy gibt es ja inzwischen wie Sand am Meer, aber einen Fantasy-Thriller habe ich bisher noch nicht in den Händen gehabt.

    “Der Elbenschlächter” ist ein guter Mix aus Humor, Fantasy und Thriller, wobei aber eher das Augenmerk der Autoren auf Humor und Fantasy, statt auf Thriller lag. Es gab dafür zu wenige Thriller Elemente in dem Roman. Ein wenig hat mich die Handlung auch an Jack the Ripper erinnert: dunkle Straßen, Nebel, Prostitution und ein geheimnisvolles Wesen, das männliche Prostituierte umbringt. Ich würde dieses Buch eher als Fantasy-Krimi bezeichnen.


    Die Hauptfiguren, der Troll Jorge und sein Partner Hippolit, haben mich doch einige Male zum Schmunzeln gebracht. Jorge hat eine sehr seltsame Art sich auszudrücken: “Wir Trolle haben da ein Sprichwort, und das geht so…” (Dieser Spruch erscheint als Running - Gag immer wieder im Verlauf der Handlung.) Meister Hippolit ebenfalls, denn dieser ist eigentlich 170 Jahre alt und steckt dank eines verunglückten Zaubers in einem pubertierenden Körper fest. Und weil er wie ein Jüngling aussieht, hat er auch öfters Autoritätsprobleme, was zu witzigen Situationen führt, für den Leser, aber selbstverständlich nicht für Hippolit.


    Man wird hier in eine komplett neue, fantastische Welt versetzt, aber durch die vielen ungewöhnlichen Namen habe ich eine Weile gebraucht, um richtig in die Geschichte einzutauchen. Die neuen Wörter werden aber meist im Laufe der Handlung oder im Gespräch gleich erklärt, trotzdem hätte ich mir am Ende ein Glossar gewünscht. Alles in allem bietet „Der Elbenschlächter“ kurzweilige und spannende Unterhaltung, die Lust auf mehr macht – selbst wenn man vielleicht schon ähnliche Werke gelesen hat. Ein Punkt abzug, weil es dann doch "nur" ein Krimi war, kein Thriller.



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    "Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
    Friedrich Nietzsche


  • Es wäre schön gewesen, wenn du die ISBN eingefügt hättest, wie das bei Rezensionen üblich ist. Dann hätten wir auch das Cover und den Link zu Amazon.

    Gelesen in 2021: 37 - Gehört in 2021: 24 - SUB: 527


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Eigentlich habe ich das... keine ahnung wieso das nicht übernommen wurde.

    "Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
    Friedrich Nietzsche


    Einmal editiert, zuletzt von Nervenkitzel78 ()

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