>Kerstin Gier<

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  • Kerstin Gier wurde 1966 bei Bergisch Gladbach geboren. Sie ist eine deutsche Autorin, die auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard bekannt ist.

    Kerstin Gier wollte bereits seit der Grundschule Schriftstellerin werden. Nach der Lektüre eines Buches schrieb sie oftmals eigene Fortsetzungen zu dem eben Gelesenen. Nach dem Abitur folgte eine Zeit mit verschiedenen Universitätsbesuchen. Zunächst studierte sie Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, wechselte dann zu Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie, worin sie ihr Diplom erwarb. Nach dem Studium arbeitete sie als Sekretärin und Telefonistin und gab Mutter-Kind-Kurse am Familienbildungswerk. Die Diplompädagogin begann schließlich 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen und arbeitet noch heute als freie Autorin.


    Ihr erstes Buch "Männer und andere Katastrophen" von 1996 wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Mit der auf drei Bände angelegten Reihe über die Abenteuer von Gwendolyn und Gideon in London (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) verfasste sie erstmals einen Jugend- und Fantasyroman.


    2005 erhielt sie einen DeLiA-Literaturpreis für Ein unmoralische Sonderangebot als besten deutschsprachigen Liebesroman.
    Sämtliche Romane für Erwachsene wurden in der Verlagsgruppe Lübbe in Bergisch Gladbach veröffentlicht, die Jugendbücher erscheinen bei Arena. Mehrere Romane wurden ins Tschechische und Litauische übersetzt.


    Hier die Werke von Kerstin Gier:

    • Männer und andere Katastrophen, 1996
    • Ein Single kommt selten allein, 1996
    • Liebe im Nachfüllpack, 1996
    • Die Braut sagt leider nein, 1997
    • So angelt man sich einen Typ, 1997
    • Küss niemals deinen Boss, 1997
    • Drei Männer sind einer zu viel, 1997
    • Fisherman's Friend in meiner Koje, 1998
    • Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!, 1998
    • Lügen haben schöne Beine, 1998
    • Herzattacken, 1998
    • Macho verzweifelt gesucht 1998
    • Zur Hölle mit den guten Sitten!, 1999
    • Schluss mit Lustig, 1999
    • Sektfrühstück mit einem Unbekannten, 1999
    • Lavendelnächte, 2001
    • Der Teufel und andere himmlische Liebhaber, 2001
    • Vom Himmel ins Paradies, 2002
    • Herrchen gesucht, 2002
    • Besser ein Mann als gar kein Ärger: Enthält: Drei Männer sind einer zu viel / Sex zu zweit, das geht zu weit / Herrchen gesucht!, 2002
    • Die Mütter-Mafia, 2005
    • Die Patin, 2006
    • Die Laufmasche/Die Braut sagt leider nein, 2006
    • Lügen, die von Herzen kommen, 2007
    • Für jede Lösung ein Problem, 2007
    • Ach, wär ich nur zu Hause geblieben, 2007
    • Ehebrecher und andere Unschuldslämmer, 2007
    • Die Laufmasche: 17 gute Gelegenheiten, den Traummann zu verpassen,2007
    • Gegensätze ziehen sich aus, 2008
    • Ein unmoralisches Sonderangebot, 2008
    • Rubinrot, 2009
    • Jungs sind wie Kaugummi, 2009
    • In Wahrheit wird viel mehr gelogen, 2009
    • Saphirblau, 2010

    Ein Rau[color=#6666ff]m oh[color=#4c66ff]ne B[color=#7f4cff]uch [color=#664cff]ist [color=#4c33ff]wie [color=#3333FF] ein [color=#3366ff]Kör[color=#3399ff]per [color=#3366ff]ohn[color=#3333ff]e Se[color=#4c33ff]ele[color=#664cff]. [color=#87ceeb] (Cicero)[color=#999999]

  • Interview mit Kerstin Gier:


    1996 haben Sie ihren ersten Roman 'Männer und andere Katastrophen' veröffentlicht, der später mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt wurde. Was hat Sie dazu inspiriert und wie „schwierig“ hat sich das Niederschreiben gestaltet?
    Zuerst waren es nur Briefe, die ich über mein chaotisches Liebesleben an meine Freundin Barbara schrieb, meistens während der Arbeit, wenn nichts zu tun war. Allerdings fand ich meine Erlebnisse im richtigen Leben relativ langweilig, so dass ich mehr und mehr dazu erfand und schließlich nur noch Lügen schrieb. Aus diesen Lügengeschichten bastelte ich dann mehr im Spaß den Roman zusammen.


    Haben Sie literarische Vorbilder?
    Ich finde viele zeitgenössische Autoren (Nick Hornby, Arto Paasilinna, Joanne K. Rowlings – um die mit Humor zu nennen) wunderbar und versuche immer auch, aus den Büchern von anderen zu lernen. Aber ein literarisches Vorbild habe ich nicht.


    Was inspiriert Sie generell bzw. woher stammen die Ideen zu Ihren Werken?
    Die Ideen verfolgen einen ja förmlich. Überall, wo Leute miteinander kommunizieren, höre ich genau zu und schaue genau hin. Ich finde das so spannend, wie wir miteinander umgehen, besonders menschliche Eitelkeiten und daraus resultierende Handlungen faszinieren mich. Manchmal hat man so viele Ideen, dass man sie unmöglich in ein einziges Buch quetschen kann.


    Neben „Kerstin Gier“ veröffentlichen Sie weiterhin noch Bücher unter den Pseudonymen „Jule Brand“ und „Sophie Berard“. Welchen Hintergrund haben diese Pseudonyme, bzw. warum haben Sie sich diese zugelegt?
    Jule Brand und Sophie Berard waren sozusagen Verlags-Etiketten für Romane, die sich ein bisschen von den Kerstin-Gier Beziehungskomödien unterschieden. Die Jule-Brand-Romane waren für eine jüngere Zielgruppe konzipiert, die Sophie Bérard-Bücher sind Familiensagas, die in der Provence spielen. Verlage machen so etwas oft, mir kam es entgegen, weil ich damals noch viel mehr geschrieben habe als heute. Manchmal wurden vier Bücher von mir in einem Jahr veröffentlicht. Das sieht auch einfach nicht gut aus, alles unter einem Namen. clip_image001.gif


    Jetzt aber schreibe ich nur noch einen bis anderthalb Bücher im Jahr, unter meinem Namen, auch die Jugendbücher, die bei Arena erscheinen.


    Was lesen Sie selbst gern für Bücher? Haben Sie einen Lieblingsautor / eine Lieblingsautorin?
    Neben den o.g. verschlinge ich die Bücher von Marian Keyes, Sophie Kinsella, Charlotte Thomas, Jane Austen (alle Jahre wieder) und alles, was mir sonst so in die Finger kommt.


    Gibt es neben dem Schreiben und Lesen auch andere Hobbys, denen Sie nachgehen?
    Na ja, das Schreiben ist weniger ein Hobby als ein Beruf, und außer in Bücher stürze ich mich auch oft mit Leidenschaft in die Gartenarbeit.


    Viele Autoren leiden hin und wieder an einer Schreibblockade. Ging es Ihnen einmal ähnlich? Wie bewältigen Sie eine solche Situation?
    Ich leide oft unter akuter Faulheit. Je näher ein Abgabetermin rückt, umso mehr Dinge fallen mir ein, die ich statt Schreiben UNBEDINGT erledigen muss. Aber eine echte Schreibblockade ist das nicht.


    Ist das Schreiben für Sie als Arbeit oder eher als entspannende Tätigkeit anzusehen?
    Arbeit. Anstrengende Arbeit. Aber eine, die ich gern tu.


    Wie sieht ein „typischer Tag“ von Kerstin Gier aus?
    Ich mache mein Kind für die Schule fertig (Wecken, noch mal wecken, Frühstück machen, Kind wachrütteln, u.s.w.), dann setze ich mich an den PC und schreibe, bis ich Mittagessen kochen muss und das Kind wieder nach Hause kommt. Wenn es nicht so richtig läuft mit dem Schreiben, mache ich zwischendurch Hausarbeit, beim Handtücher zusammenlegen kommen einem oft die besten Ideen. Nachmittags versuche ich dann auch noch mal Schreibzeit zu finden, aber ich das versuche ich oft vergeblich. Irgendwas ist immer. Abends ärgere ich mich, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Ist einfach zu kurz.


    Schreiben Sie nach Konzept oder eher einfach „drauf los“?
    Ich mache mir sehr genaue Pläne, bevor ich anfange, und auch während des Schreibens lege ich den Inhalt jedes Kapitels auf Karteikarten fest. Trotzdem verselbständigt sich so manche Passage oder auch Person auf wundersame Weise, und das ist auch gut so.


    Was denken Sie über Bücherforen?
    Ich bin da ein bisschen zwiespältig. Einerseits finde ich es schön und auch wichtig, sich mit anderen Lesern über Bücher und das Lesen austauschen zu können, und ich habe über die Buchtipps schon einige tolle Bücher entdeckt, die ich im Laden wahrscheinlich niemals gefunden hätte. Und als Autorin bin ich all jenen Usern dankbar, die mich in den Foren als Geheimtipp weiter empfohlen haben, als meine Verkaufszahlen noch äußerst bescheiden waren. Andererseits muss man als Autor, der sich neugierig in den Foren tummelt, auch ein dickes Fell haben, wenn User über das eigene Baby (Buch) herfallen und es in der Luft zerreißen. Daran arbeite ich noch, an dem dicken Fell, meine ich.

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