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Gaby Hauptmann - Ticket ins Paradies

Ticket ins Paradies

3.6 von 5 Sternen bei 10 Bewertungen

Verlag: Piper

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783492258982

Termin: April 2010

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  • Über den Autor
    Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane »Suche impotenten Mann fürs Leben«, »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«, »Die Lüge im Bett«, »Eine Handvoll Männlichkeit«, »Die Meute der Erben«, »Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig«, »Fünf-Sterne-Kerle inklusive«, »Hengstparade«, »Yachtfieber«, »Ran an den Mann«, »Nicht schon wieder al dente« und »Rückflug zu verschenken« sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände »Frauenhand auf Männerpo« und »Das Glück mit den Männern«, ihr ganz persönliches Buch »Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben«, das Kinderbuch »Rocky der Racker« und die mehrbändigen Jugendbuch-reihen »Alexa, die Amazone« sowie die »Kaya«-Reiterbücher. Zuletzt erschien »Ticket ins Paradies«.


    Kurzbeschreibung
    Clara Flockheimer und ihre kleine Tochter wollen ihr Leben auf Mallorca verbringen - zusammen mit Andres, dem charmanten, leidenschaftlichen Koch, dessen Restaurant Clara mit ihren Ideen zu neuer Blüte verhelfen soll. Doch Andres scheint nur noch Augen für Maria José zu haben, der verführerischen Köchin seines neuen Restaurants - das sieht Clara sich natürlich nicht lange mit an ...


    Meine Meinung
    Eigentlich ist das Buch eine Fortsetzung von „Rückflug zu verschenken“, doch wirklich lesen muss man das erste Buch nicht, man weiss auch so, sehr schnell um was / wen es geht.
    Auch wenn ich dieses Buch ein wenig besser fand, als das erste, einfach weil diesmal nicht immer alles gleich so glatt verläuft, so muss ich sagen, wirklich umgehauen hat es mich nicht.
    Clara läuft (mal wieder) von ihren Problemen weg, wegen eines einzigen Fotos …
    Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr „überspitzt“, es passieren Dinge, die wahrscheinlich in der Realität nicht so ablaufen würden, aber okay, es ist ein Buch.


    Trotz allem fand ich, wie auch schon im ersten Buch, das „Urlaubsfeeling“ toll, auch wenn Clara nun kein Tourist mehr dort ist, sondern ihr Leben aufbauen möchte, so fand ich die Beschreibungen immer sehr schön und hat auf jeden Fall Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer gemacht.
    Auch das Cover hat mich sofort in Urlaubslaune versetzt ;)


    Es war ein netter Frauenroman, zu mehr reicht es meiner Meinung aber leider nicht.

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • "Ticket ins Paradies" ist der Nachfolgeband von "Rückflug zu
    verschenken". Man kann aber dieses Buch auch gut lesen, ohne den ersten
    Band gelesen zu haben, denn es ist eine eigenständige, in sich
    abgeschlossene Geschichte.


    Clara Flockheimer lebt, nachdem sie sich von ihrem Mann getrennt
    hat, mit ihrer Tochter Katie und ihrer Freundin Britta auf Mallorca. Sie
    ist glücklich verliebt in Andres, einen Spanier, der als
    Restaurantleiter im angesagten "Amici miei" arbeitet. Clara möchte sich
    als Innenarchitektin selbständig machen, und bekommt den Auftrag, das
    "Amici miei" neu zu gestalten.Alles könnte wunderbar sein, da hat Clara,
    auf einmal den Verdacht, dass Andres sie betrügt. Sie reist Hals über
    Kopf nach Köln zu ihrer Mutter. Nun beginnen einige Verwicklungen, Clara
    beschäftigt ein Problem, welches ihrer Kölner Freundinnen haben.
    Außerdem muss sie sich klar werden, was sie für ihre Zukunft will. Wird
    es zu einen Happy End kommen ?


    Gaby Hauptmanns Buch ist keine anspruchsvolle Literatur und natürlich
    sind viele Dinge in dem Buch weit hergeholt, oder doch sehr seltsame
    Zufälle.




    Aber was erwarte ich, wenn ich zu einem Buch von Gaby Hauptmann
    greife ?


    Ich persönlich erwarte eine kurzweilige, lustig- leichte Lektüre mit
    Happy- End. Diese Erwartung kam das Buch relativ nahe. Das ein- oder
    andere könnte noch besser sein, aber alles in allem hatte ich ein paar
    unterhaltsame Stunden mit dem Buch.


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
    aus Arabien



  • Ich habe das Buch gerade eben beendet. Ich bin derzeit im Urlaub und habe gestern morgen damit angefangen. Es lässt sich also sehr leicht lesen und hat genau den Zweck erfüllt, den es sollte. Eine leichte Sommer-/Strandlektüre.
    Ich finde das Buch auf jeden Fall besser, als Band 1 (Rückflug zu verschenken). Aber es ist immer noch sehr einfach geschrieben.


    Mich persönlich hat das Wort "süffisant" genervt.
    Und mich würde interessieren, was denn wohl dieser Satzausschnitt bedeutet: "Die Stimmung war aufgeräumt"....


    Also, ich würde es niemandem empfehlen, der anspruchsvolle Bücher lesen will, aber so für zwischendurch ist es ganz nett.

    SuB: 55 Print / 60 Ebooks


    2019

    :study:40 / 11768 (abgebrochen: 2)


    2018
    :study: 38 / 13265 (abgebrochen 5)

    2017
    :study: 16 / 7571 (abgebrochen: 2)
    2016
    :study: 29 / 7832
    2015
    :study: 40 / 8916 (abgebrochen: 1)

  • Ich geb ja zu, diese Art von Büchern sind nicht so meins, aber es macht ganz viel Spaß hier im Bett neben dir zu liegen und mit dir zu lesen! :mrgreen:
    Das müssen wir unbedingt auch nach dem Urlaub verstärken!

    :study: - 2016 - Bücher: 06 / Seiten: 2.668 / Hörbucher: 08 / Minuten: 3.099 / Comics: 03 / Seiten: 892

  • "Die Stimmung war aufgeräumt" bedeutet, dass nach einer möglichen vorherigen Anspannung nun die Leute wieder Ordnung in ihrem Gefühlsleben haben und darum "ganz aufgeräumt" daher kommen. 8)

  • "Die Stimmung war aufgeräumt" bedeutet, dass nach einer möglichen vorherigen Anspannung nun die Leute wieder Ordnung in ihrem Gefühlsleben haben und darum "ganz aufgeräumt" daher kommen. 8)

    aaahhh, ja das klingt sinnvoll! Vielen Dank! Ich war irgendwie über diesen Satz gestolpert und konnte es mir nicht so richtig erklären...

    SuB: 55 Print / 60 Ebooks


    2019

    :study:40 / 11768 (abgebrochen: 2)


    2018
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    2017
    :study: 16 / 7571 (abgebrochen: 2)
    2016
    :study: 29 / 7832
    2015
    :study: 40 / 8916 (abgebrochen: 1)

  • Klappentext:
    Clara Flockheimer und ihre kleine Tochter wollen ihr Leben auf Mallorca verbringen – zusammen mit Andrés, dem charmanten, leidenschaftlichen Spanier, dessen Restaurant Clara mit ihren Ideen zu neuer Blüte verhelfen soll. Doch Andrés scheint nur noch Augen für Maria José zu haben, die verführerische Köchin seines neuen Restaurants – das sieht Clara sich natürlich nicht lange mit an...


    Meine Meinung:
    Die Bücher von Gaby Hauptmann lese ich zwischendurch eigentlich immer gerne, da sie flüssig zu lesen sind und immer witzige Figuren und Situationen vorkommen. Also richtige Stimmungsaufheller. Das ist leider bei diesem Buch anders.
    Das schöne Cover des Buches verspricht eine leichte, fröhliche Erzählung und verbreitet auch gleich Urlaubsstimmung. Daher passt es natürlich, dass die Geschichte in Mallorca spielt. Die Hauptfigur ist Clara, 36 Jahre alt, promovierte Kunsthistorikerin und Mutter einer kleinen vierjährigen Tochter. Mit der Figur Clara werde ich schon anfangs nicht warm und das bessert sich leider auch während des Lesens nicht. Vor allem finde ihre Angst vor dem evtl. Fremdgehen Andrés richtig nervig. Außerdem geht es gar nicht, dass sie ihre kleine Tochter bei ihrer Freundin zurücklässt, weil sie – wegen Andrés (sie kann ihn aufgrund seiner evtl. Affäre nicht mehr sehen) - sofort zu ihrer Mutter nach Deutschland muss. Ihre Freundin und sie nennen das einen Selbstfindungstrip. Da glaubt man nicht, dass sie die erwachsene, verantwortungsvolle Frau sein soll, die vorher vorgestellt wurde. Danach droht die Story immer noch unglaubwürdiger zu werden: Die Mama will zu ihr nach Mallorca ziehen, eine kurze Episode bei den Weight Watchers einfügen, kleine Detektivgeschichte und so geht es weiter. Der Schluss ist auch nicht überraschend - das hatte man schon vorher vermutet. Einzig die Auflösung der kleinen Detektivgeschichte war für mich nicht so vorhersehbar.


    Fazit:
    Ich fand das Buch zu angestrengt und konstruiert. Es wirkt als ob viele einzelne kürzere Erzählungen zu einer Geschichte zusammengefasst werden mussten. Es war für mich einfach nicht „rund“. Außerdem war mir die Figur Clara unsympathisch. Dieses Buch muss man nicht gelesen haben.

  • Hier gehts zur Rezension.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • Beitrag an bestehenden Thread angehängt :wink:
    @TinaMar besonders bei älteren Büchern bitte immer erst über den Rezensionsindex überprüfen, ob es nicht bereits einen Thread zum Buch gibt.

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Die dunkle Seite der Liebe

    :study: Sasa Stanisic - Herkunft


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